Holzbauförderung Hamburg unterstützt Bauen mit nachwachsendem Rohstoff

Holzbauten leisten einen Beitrag zum Klimaschutz, sind hochmodern und absolut stadttauglich.

Hamburg unterstützt Bauen mit nachwachsendem Rohstoff

Holz ist en vogue: Viele Jahrzehnte als Baumaterial für Öko-Architekten und -Architektinnen abgetan, erlebt der Rohstoff aus dem Wald gerade eine Renaissance. Und zwar keineswegs im Lauben- oder Einfamilienhausbau. Die Häuser ragen mittlerweile in den Himmel. Das mit 85,4 Metern bisher höchste Holzhaus der Welt wurde gerade in Norwegen eröffnet.  Das höchste Holzgebäude Deutschlands wird aktuell für die HafenCity geplant. Die „Wildspitze“ soll auf 19 Stockwerken Wohnungen, Büros und Ausstellungsflächen beherbergen.

Hamburg fördert Holzbauten

Holzhäuser wie die „Wildspitze“ sind nicht nur architektonisch ansprechend: Sie leisten einen Beitrag zum Klimaschutz sind hochmodern und absolut stadttauglich. Das hat schon der WOODCUBE gezeigt, der anlässlich der Internationalen Bauausstellung 2013 in Wilhelmsburg errichtet worden ist, sowie seit 2017 der benachbarte WOODIE.

Der Hamburger Senat unterstützt deshalb seit 2017 den Einsatz des nachwachsenden Rohstoffes aus zertifizierter Forstwirtschaft sowohl im Wohnungsbau als auch bei Nichtwohngebäuden mit mehreren Förderprogrammen. Bei Wohngebäuden wird jedes Kilogramm Holz mit 30 Cent unterstützt. Bei Nichtwohngebäuden gibt es sogar 80 Cent je Kilogramm. Im Bereich der Nichtwohngebäude wurde die Förderung bisher vor allem für Kindergärten, Sportvereine oder Werkstätten in Anspruch genommen. Die Einsatzmöglichkeiten sind jedoch erheblich vielfältiger.
„Holz ist ein leichter Baustoff, deshalb kann man damit zum Beispiel schnell und einfach ein Stockwerk auf vorhandene Gebäude aufsetzen und so in dicht bebauten Städten wie Hamburg neuen Wohnraum schaffen“, sagt Karl Hamann, Referent für das Bauen mit Holz in der Behörde für Umwelt und Energie .

Hamburger Unternehmen spezialisieren sich auf Holzbau

Inzwischen gibt es in der Hansestadt einige Unternehmen, die sich ganz auf die Errichtung von Holzbauten spezialisiert haben. Dazu gehören Planungsbüros ebenso wie ausführende Baubetriebe. Mit Hilfe einer Projektförderung der Behörde für Umwelt und Energie widmet sich der neu entstandene Verein Holzbau-Netzwerk Nord e.V. der Qualitätssicherung der Holzbauten sowie der Aus- und Weiterbildung im Holzbau. Auch die Investitions- und Förderbank Hamburg (IFB) fördert im Rahmen des IMPULS-Programms Holzbauseminare und Info-Veranstaltungen.

Holzbau ist konkurrenzfähig

Der moderne Holzbau kann mit Blick auf die Brandschutzanforderungen gut mit konventionellen Bauweisen mithalten. Das Bauen mit Holz bietet viele Vorteile. Durch den hohen Vorfertigungsgrad kann die Bauzeit erheblich verkürzt werden. Zudem lässt sich auf der gleichen Grundfläche mehr Wohnraum oder andere Nutzflächen errichten, weil die Wände in der Regel dünner sein können als im konventionellen Bau. Gerade für die Baubranche, deren Ressourcenverbrauch, Abfallmengen und Treibhausgas-Emissionen enorm sind, ist Holz eine wichtige Ressource, um den eigenen ökologischen Fußabdruck drastisch zu reduzieren. Experte Hamann ist überzeugt: „Mit Blick auf die zukünftigen Herausforderungen in der Baubranche, ist Holz ein sehr wichtiger Baustoff."

Kontakt

UmweltPartnerschaft Hamburg (UPHH)

Behörde für Umwelt und Energie


Haben Sie Anregungen für die UmweltPartnerschaft Hamburg?
Dann schreiben Sie uns!

E-Mail-Adresse

Die Träger der UmweltPartnerschaft

Zitate

 EUROGATE Container Terminal Hamburg GmbH: Wir sind Umweltpartner, weil miteinander wirtschaften auch heißt, Verantwortung zu übernehmen.

Umweltpartner aus Überzeugung Darum engagieren wir uns!

Links