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Bezirksversammlung Wandsbek Gedenkveranstaltung zur Erinnerung an die Opfer des Nationalsozialismus

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Teilnahme eines Zeitzeugen

Plakat der Gedenkveranstaltung am 27. Januar 2017 zur Erinnerung an die Opfer des Nationalsozialismus

Gedenkveranstaltung zur Erinnerung an die Opfer des Nationalsozialismus – Bezirksversammlung Wandsbek

Die Bezirksversammlung Wandsbek lädt zu einer öffentlichen Gedenkveranstaltung zur Erinnerung an die Opfer des Nationalsozialismus mit dem Titel „Verfolgte Frauen und Männer im Nationalsozialismus — Straßennamen Jenfelder Au“ ein.

Neben einem Vortrag von Frau Okroy, Leiterin des Erlenbuschs (Einrichtung für Kinder, Jugendliche und Erwachsene mit Körper- und Mehrfachbehinderungen), werden Abgeordnete der Bezirksversammlung die Biografien verfolgter und teilweise ermordeter Frauen und Männer verlesen, nach denen im Neubaugebiet Jenfelder Au Straßen benannt werden sollen. Vorgesehen ist auch der Besuch von Herrn Ludwig Baumann, einem Zeitzeugen und Gefährten Kurt Oldenburgs.

Die Veranstaltung findet statt am Freitag, dem 27. Januar 2017, um 15 Uhr,
in der Otto-Hahn-Schule, Jenfelder Allee 53, 22043 Hamburg.

Musikalisch begleitet wird die Veranstaltung von Katharina Hempel (Gitarre) und Ewelina Nowicka (Violine).

Aktualisiert am 19. Januar 2017:

Teilnahme eines Zeitzeugen

Bei der Gedenkveranstaltung der Bezirksversammlung Wandsbek zur Erinnerung an verfolgte Frauen und Männer im Nationalsozialismus (Straßennamen Jenfelder Au) wird es die seltene Gelegenheit geben, mit dem inzwischen 95-jährigen Ludwig Baumann einen Zeitzeugen zu erleben. Er war ein Weggefährte Kurt Oldenburgs, nach dem bereits eine Straße im Neubaugebiet Jenfelder Au benannt worden ist.

Die beiden Männer versuchten als 22-Jährige aus dem besetzten französischen Bordeaux mit Hilfe der Resistance zu fliehen, wurden aufgegriffen und von einem deutschen Marinegericht 1942 zum Tode verurteilt. Trotz der späteren Begnadigung wurden sie zu einem sogenannten „Bewährungseinsatz“  an die russische Front geschickt. Während Kurt Oldenburg nicht mehr zurückkehrte, überlebte Ludwig Baumann. Abgesehen von seinen Erlebnissen während des Krieges wird er von seinem jahrzehntelangen Kampf für die Rehabilitierung von Wehrmachtsdeserteuren berichten.

Herr Pape, Vorsitzender der Bezirksversammlung: „Es ist uns eine Ehre, Herrn Baumann bei unserer Veranstaltung begrüßen zu dürfen. Die authentische Vermittlung von Emotionen und Erfahrungen durch Zeitzeugen ist ein besonders eindringliches Erlebnis.“

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Danke für Ihr Interesse!

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