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Stadtplanung Bebauungsplan-Entwurf Poppenbüttel 46

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Lage des Bebauungsplangebiets Poppenbüttel 46 Lage des Bebauungsplangebiets Poppenbüttel 46

Bebauungsplan-Entwurf Poppenbüttel 46

Plangebiet

Das Plangebiet liegt im Stadtteil Poppenbüttel, westlich der Alten Landstraße. Es umfasst die Flächen der Senioreneinrichtung „Hospital zum Heiligen Geist“ an der Straße Hinsbleek und ist zirka 7,4 Hektar groß. Die vorhandenen Bebauungen der Senioreneinrichtung entsprechen aus Sicht des Betreibers nicht mehr den heutigen Standards und sollen daher durch Neubauten ersetzt und auch in seiner Nutzungsstruktur weiterentwickelt werden.

Planungsziel

Durch den Bebauungsplan mit der vorgesehenen Bezeichnung Poppenbüttel 46 sollen die planungsrechtlichen Voraussetzungen für den Neubau des „Hospitals zum Heiligen Geist“ geschaffen werden.

Vorgesehen ist die Errichtung von insgesamt 17 Gebäuden für Seniorenwohnungen mit Service, stationären Pflegeplätzen, Verwaltungseinheiten sowie Nahversorgungseinrichtungen. Das Bebauungskonzept sieht die Schaffung von zirka 600 Wohnungen mit Service sowie zirka 500 stationären Pflegeplätzen in Wohngruppen vor. Im Eingangsbereich zum Hospital zum heiligen Geist sind weiteren Nutzungen zur Versorgung der Bewohner wie auch der Bevölkerung im Umfeld vorgesehen. So sollen die heute bereits auf dem Gelände vorhandenen Einrichtungen der Versorgung und Kultur gestärkt und ein Nahversorgungsmarkt errichtet werden; ebenso sollen ein Ärztezentrum, eine Apotheke und verschiedene andere nutzerbezogene Dienstleistungen das wohnungsnahe Angebot für die Senioren abrunden. Eine große zentrale, private Parkanlage mit unterschiedlichen Freiraumqualitäten soll die Wohnqualität an dem Standort weiter heben.

Öffentliche Parkplätze sollen insbesondere entlang der Straße Hinsbleek, private Stellplätze auf einer Parkplatzfläche im Kreuzungsbereich Alte Landstraße/Hinsbleek, entlang neu geplanter privater Erschließungsstraßen sowie in mehreren Tiefgaragen entstehen.

Die nördlich der Straße Hinsbleek verlaufende grüne Wegeverbindung soll durch Knickschließungen gestärkt und in seiner Form erhalten bleiben. Aufgrund der umfassenden Neubebauung kann nur ein geringer Anteil des Baumbestands erhalten werden. Neben besonders erhaltenswerten Baumbeständen im Bereich des geplanten Parks zählen hierzu auch wesentliche Teile des Baumbestandes entlang der südlichen Grundstücksgrenze.

Erfolgte Verfahrensschritte

  • 8. April 2019:
    Öffentliche Plandiskussion (ÖPD)  im Festsaal des Hospitals zum Heiligen Geist
  • 19. Februar 2019:
    Zustimmung zur Einleitung des Bebauungsplanverfahrens durch den Planungsausschuss der Bezirksversammlung

Ansprechpartnerin

Milena Degenhardt
Tel. 040 42881-3184

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