Bezirk Wandsbek

Stadtplanung Bebauungsplan-Entwurf Duvenstedt 18

Bebauungsplan-Entwurf Duvenstedt 18

Plangebiet

Das Plangebiet des Bebauungsplan-Entwurfs Duvenstedt 18 liegt liegt südlich der Landesgrenze zu Schleswig-Holstein zwischen der Straße Lohe und dem Tangstedter Weg.

Das Vorhabengebiet umfasst die Flurstücke der ehemaligen Rasenschule. In das Plangebiet werden die westlich benachbarten und bereits zum Wohnen genutzten Grundstück östlich des Tangestedter Weges sowie die angrenzenden Straßenverkehrsflächen der Straßen Lohe und Tangstedter Weg bis etwa zu Straßenmitte einbezogen.

Planungsziel

Durch die Aufstellung des vorhabenbezogenen Bebauungsplans Duvenstedt 18 sollen die planungsrechtlichen Voraussetzungen für eine Wohnbebauung auf den bisher als Flächen für die Landwirtschaft festgesetzten Flächen geschaffen werden.

Insgesamt sind zirka 87 Wohneinheiten in Form von Doppelhäusern und kleineren Geschosswohnungsbauten möglich.  Das Bebauungskonzept sieht beiderseits einer "grünen Fuge in etwa gleichrangig verteilt zirka 45 und 42 Wohneinheiten vor. Die geplante Bebauung erhält damit eine aufgelockerte, jedoch klare räumliche Fassung. Dabei setzt sich die Bebauung typologisch aus Doppelhäusern im westlichen Teil sowie Stadtvillen am nördlichen Rand und beiderseits der „grünen Fuge“ sowie kleineren Geschosswohnungsbauten zur Straße Lohe hin zusammen.

34 der im östlichen Teil des Plangebiets geplanten 42 Geschosswohnungsbauten sollen gemäß Beschluss der Bezirksversammlung Wandsbek vom 13. Oktober 2016 und des Planungsausschuss vom 13. Dezember 2016 für die öffentlich-rechtliche Unterbringung von Flüchtlingen und Asylbegehrenden im Standard des dauerhaften, geförderten Wohnungsbaus (1. Förderweg) vorgesehen werden. Sämtliche Gebäude sind in einem gesteigerten Energieeffizienzstandard (KfW 40) zu errichten und Dachflächen mit Solaranlagen auszustatten, Flachdächer sollen zudem begrünt werden. Zur Nahversorgung des Plangebiets und der südlich angrenzenden Quartiere wird vom Vorhabenträger ein Geschäftshaus mit kleineren Läden an der Straße Lohe vorgeschlagen.

Die Erschließung soll über zwei Stichstraßen mit Wendekehren und Anbindung an den Tangstedter Weg im Westen beziehungsweise die Straße Lohe im Osten erfolgen. Mögliche Quer-/ Schleichverkehre werden damit von vornherein unterbunden.

Wichtige Baum- und Knickbestände können im Rahmen des Plankonzeptes weitgehend erhalten werden. Die bereits im bestehenden Bebauungsplan Duvenstedt 15 festgesetzte Grünfläche am Nordrand im Übergang zur Landschaft (Landesgrenze) soll mit der Möglichkeit, dort weiterhin eine Wegeverbindung für Fußgänger und Radfahrer mit Anschluss an das umgebende Wegenetz zu entwickeln, beibehalten werden.

Parallel zum vorhabenbezogenen Bebauungsplanverfahren sollen auch der Flächennutzungsplan und das Landschaftsprogramm geändert werden.

Bisherige Verfahrensschritte

  • 23. Januar 2017 Durchführung der öffentliche Plandiskussion
  • 13. Dezember 2016: Zustimmung zur Einleitung des Bebauungsplanverfahrens

Ansprechpartner

Achim Kosok, Tel. 040 42881-3069

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