Bezirk Wandsbek

Konzept-Entwicklung Klimaschutz Hamburg-Wandsbek

Gemeinsam wollen wir Wege finden, das Klima zu schützen. Ob klimafreundliche Mobilität, Wohnen, Energieversorgung oder Konsum – alle Themen werden beleuchtet, um für den Bezirk maßgeschneiderte Klimaschutzmaßnahmen zu entwickeln. Macht mit für Gutes Klima und bringt eure Ideen ein! Wie? Auf Veranstaltungen, per Telefon oder E-Mail.

Klimaschutz Hamburg-Wandsbek

Der Bezirk Wandsbek macht sich auf den Weg, der globalen Herausforderung des Klimawandels lokal zu begegnen und Möglichkeiten für den Klimaschutz in Wandsbek sichtbar zu machen.

Auf der Grundlage des Beschlusses der Bezirksversammlung (Drucksache 20/3076) hat das Bezirksamt Wandsbek einen Antrag zur Förderung der Einstiegsberatung für ein kommunales Klimaschutzkonzept beim Projektträger Jülich gestellt. Im Zeitraum vom 1. September 2017 bis zum 28. Februar 2018 wurden die ersten Schritte in Richtung eines Integrierten Klimaschutzkonzeptes (IKK) für Wandsbek gegangen. Im Rahmen dieses Prozesses wurden Gespräche mit zahlreichen relevanten Akteuren aus Verwaltung, Wirtschaft und Zivilgesellschaft geführt und Vertreterinnen und Vertreter aus Politik und Verwaltung in Workshops und Fachgesprächen an der Entwicklung erster Klimaschutzmaßnahmen für den Bezirk Wandsbek beteiligt. Zur Umsetzung der Erstberatung wurde der Dienstleister OCF Consulting beauftragt.

Ziel der „Einstiegsberatung kommunaler Klimaschutz Hamburg-Wandsbek“ ist die systematische Betrachtung und Entwicklung von Chancen und Handlungsspielräumen in den bezirklichen Zuständigkeiten, aber auch bei den Wandsbekerinnen und Wandsbekern, lokalen Unternehmen und Initiativen für den Klimaschutz. Das Bezirksamt Wandsbek ist hier bereits aktiv (unter anderem durch den Ausbau der eigenen E-Fahrzeug-Flotte, die Installation von Photovoltaik-Anlagen (PV) auf selbst genutzten Liegenschaften und den Ausbau von Fahrradwegen). Dies soll künftig systematischer und unter Einbezug von Wirtschaft und Zivilgesellschaft erfolgen. Darüber hinaus sollen Akteure, die bereits im Klimaschutz aktiv sind, unterstützt und weitere zum Mitmachen motiviert werden. Es sollen Wege aufgezeigt werden, die bezirklichen Handlungsspielräume für den Klimaschutz effizient zu nutzen und Synergien zwischen verschiedenen Handlungsfeldern zu entwickeln und zu realisieren. Auch sollen Ansätze für die Zusammenarbeit mit Wirtschafts- und zivilgesellschaftlichen Akteuren und mit der Landesebene entwickelt werden.

Durch die Einstiegsberatung wurde der Grundstein für die weiteren Klimaschutzaktivitäten des Bezirks gelegt. Mit dem Abschluss der Erstberatung wurde vom Bezirksamt Wandsbek ein Antrag auf Förderung zur Erstellung eines Integrierten Klimaschutzkonzeptes Wandsbek gestellt. Dieses Folgeprojekt wird zahlreiche Chancen bieten, weitere Potenziale und Maßnahmen für den Wandsbeker Klimaschutz zu entwickeln.

Alle Ergebnisse aus der Einstiegsberatung wurden für die (Fach-)Öffentlichkeit in einer Broschüre aufbereitet. Die Broschüre kann gerne unter dem unten aufgeführten Download-Link aufgerufen werden.

Weitere Informationen zu Klimaschutzprojekten in sozialen, kulturellen und öffentlichen Einrichtungen finden Sie auf der Seite des Projektträger Jülich unter: https://www.ptj.de/klimaschutzinitiative-kommunen

Finanzierung

Gefördert wird das Vorhaben durch eine Zuwendung aus Mitteln der Nationalen Klimaschutzinitiative der Bundesregierung (Förderkennzeichen: 03K05177).

Mit der Nationalen Klimaschutzinitiative initiiert und fördert das Bundesumweltministerium seit 2008 zahlreiche Projekte, die einen Beitrag zur Senkung der Treibhausgasemissionen leisten. Ihre Programme und Projekte decken ein breites Spektrum an Klimaschutzaktivitäten ab: Von der Entwicklung langfristiger Strategien bis hin zu konkreten Hilfestellungen und investiven Fördermaßnahmen. Diese Vielfalt ist Garant für gute Ideen. Die Nationale Klimaschutzinitiative trägt zu einer Verankerung des Klimaschutzes vor Ort bei. Von ihr profitieren Verbraucherinnen und Verbraucher ebenso wie Unternehmen, Kommunen oder Bildungseinrichtungen.

Die Kofinanzierung, zur Deckung des Eigenanteils, wurde von der Behörde für Umwelt und Energie, Leitstelle Klimaschutz, übernommen.

Logos Klimaschutz

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