Wandsbek Markt mit dem ZOB und der Sichtachse in die Hamburger Innenstadt, Hintergrundbild

2021 - Der Schlafmohn

Giftpflanzen
16.12.2020

Themen-Newsletter "Giftpflanzen" und "Giftpflanze des Jahres".

Herausgeber: Botanischer Sondergarten Wandsbek (Hamburg)

Formular wird geladen ...

Wir freuen uns über Reaktionen, Rückfragen und Anmerkungen.

Bitte beachten Sie, dass uns Ihre E-Mail nicht erreicht, wenn Sie den „Antworten“-Button in Ihrem E-Mail-Programm verwenden! Unsere E-Mail-Adresse lautet: giftpflanze@wandsbek.hamburg.de

Die 17. Giftpflanze des Jahres steht fest!

Zum 17. Mal gibt der Botanische Sondergarten Wandsbek das Ergebnis der Wahl zur „Giftpflanze des Jahres“ bekannt. Im Gegensatz zu anderen Nominierungen im Bereich „Natur des Jahres“ können Bürgerinnen und Bürger Kandidaten vorschlagen und sich an der Abstimmung beteiligen.

Die Wahlbeteiligung lag bei diesem Durchgang leider unter dem Durchschnitt (1570 Stimmen). Dies ist auf die Corona-Pandemie zurückzuführen. Aufgrund der Kontaktbeschränkungen fanden kaum Präsenzveranstaltungen statt, bei denen wir auf die Wahl hätten aufmerksam machen können.

Wahlergebnis:

stark giftig +++
giftige Nahrungspflanze

Stechapfel - Frucht

Zweiter Platz mit 239 Stimmen (22,3 %)

sehr stark giftig +++
Ein- + Zweijährige Pflanzen

Rhododendron oder Alpenrose (Rhododendron sp.) - Kandidat 2016 / Platz 4

Dritter Platz mit 163 Stimmen (15,2 %)

​​​​​​​stark giftig ++
Gehölz

​​​​stark giftig ++
Zimmer- und Kübelpflanze

Giftpflanze

Fünfter Platz mit 139 Stimmen (12,9 %)

giftig +
Staude

Ziel der Aktion war und ist, dass sich Menschen kritisch mit dem Thema »Giftpflanzen« auseinandersetzen, Fragen stellen und sie gegebenenfalls auf die giftige Wirkung einiger Pflanzen aufmerksam gemacht werden. Pflanzen mit giftigen Inhaltsstoffen haben keinen Makel, daher sollten sie grundsätzlich nicht aus den Gärten und der Natur entfernt werden.

Über die Giftpflanze des Jahres 2021:

Wenn der Mohn genannt wird, denkt man sofort an Drogen, Rauschgift oder Opium und erst mit dem zweiten Gedanken an den Mohnkuchen oder das Mohnbrötchen. Es ist jedoch die gleiche Pflanze, die die „Rohstoffe“ liefert. Der Schlafmohn (Papaver somniferum). Der Milchsaft, der durch Einritzen der Saatkapseln austritt, enthält Opiumalkaloide. Die Saatkörner, die sich in dieser Kapsel befinden, sind jedoch so gut wie frei von diesen Alkaloiden. Sogar Kinder können bedenkenlos diese Saatkörner verzehren. So ist es nur natürlich, dass eine Vielzahl von Kuriositäten rund um den Schlafmohn kursieren. Diese wollen wir auf dieser Internetseite und mit der Wahl des Schafmohns zur Giftpflanze des Jahres ins richtige Licht rücken.

Unter www.hamburg.de/giftpflanze-des-jahres finden Sie weitere Informationen.

Es geht weiter

Die Aktion „Giftpflanze des Jahres“ geht weiter. Bis zum 20. Mai 2021 können Sie Kandidatenvorschläge für die Wahl der Giftpflanze des Jahres 2022 machen.

Aus diesen Vorschlägen wird je eine giftige Nahrungspflanze, eine Staude, ein Gehölz und eine Kübel-/Zimmerpflanze sowie eine ein-/zweijährige Pflanze zur Wahl gestellt. Die Wahl der „Giftpflanze des Jahres“ 2021 beginnt am 1. Juni 2021 und endet am 15. Dezember 2021.

Wählen Sie hier Ihre Kandidaten aus.

Kontakt

Botanischer Sondergarten Wandsbek
Giftpflanze des Jahres
Walddörferstraße 273
22047 Hamburg

Telefon: +49 40 693 97 34 (mit Anrufbeantworter)
E-Mail: giftpflanze@wandsbek.hamburg.de
Internet: www.hamburg.de/giftpflanze-des-jahres

Instagram: @Sondergarten
Twitter: @Sondergarten
YouTube: Botanischer Sondergarten

Datenschutzerklärung

Themenübersicht auf hamburg.de

Anzeige
Branchenbuch