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Gedenkveranstaltung Erinnerung an die Opfer des Konzentrationslagers Hamburg – Wandsbek

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KZ-Gedenkstätte Wandsbek KZ-Gedenkstätte Wandsbek

Gedenkveranstaltung zur Erinnerung an die Opfer des Konzentrationslagers Hamburg – Wandsbek – Bezirksversammlung Wandsbek

An der Wohnsiedlung „An der Rahlau“ befand sich vor 73 Jahren eines der Hamburger Außenlager des Konzentrationslagers Neuengamme. Mehr als fünfhundert Frauen mussten hier von Juni 1944 bis Ende April 1945 Gasmasken für die Lübecker Drägerwerk AG herstellen. In den letzten Kriegswochen wurden sie auch zum Trümmerräumen eingesetzt. Noch im März 1945 führte die Drägerwerk AG an den Frauen dieses Konzentrationslagers Versuche in Luftschutzbunkern aus, in denen erforscht werden sollte, wie lange Menschen in einem gasdichten Luftschutzraum ohne Belüftungsanlage überleben können.

Seit vielen Jahren wird der Opfer des Konzentrationsaußenlagers Hamburg – Wandsbek am 29. August gedacht. Am 29. August 1944 wurde Raja Ilinauk auf dem Lagergelände öffentlich erhängt. Die Schutzstaffel (SS) hat als Sabotage angesehen, dass Raja Ilinauk aus Müdigkeit und Erschöpfung eine schwere Gussform runtergefallen war.

Die Veranstaltung wird eröffnet vom Vorsitzenden der Bezirksversammlung Wandsbek Peter Pape am Dienstag, dem 29. August 2017, um 18 Uhr an der KZ-Gedenkstätte Wandsbek, Ahrensburger Straße 162, 22045 Hamburg.

Interessierte Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen, an der Gedenkveranstaltung teilzunehmen. Eine Rose zum Niederlegen kann mitgebracht werden.

Der Autor des Buches „Ein KZ in Wandsbek“ Stefan Romey wird eine Rede halten. Die gemeinsame Veranstaltung der Bezirksversammlung Wandsbek, der KZ-Gedenkstätte Neuengamme e. V. und der Arbeitsgemeinschaft Neuengamme e. V. wird musikalisch begleitet durch Alexandra Hebart (Mezzosopran) und Katharina Hempel (Gitarre). Im Anschluss an die Gedenkveranstaltung soll in einer Schweigeminute am neu verlegten Stolperstein der ermordeten Raja Ilinauk gedacht werden. Die Bezirksversammlung Wandsbek hat zum Gedenken an Raja Ilinauk die Verlegung eines Stolpersteins beschlossen und bezuschusst.

Erst seit sieben Jahren existiert am Ort des ehemaligen Außenlagers Hamburg-Wandsbek eine der Öffentlichkeit zugängliche KZ-Gedenkstätte, welche der Opfer gedenkt und an die nationalsozialistischen Verbrechen erinnert. Schon mehrfach wurde in dieser Zeit die Gedenkstätte in Wandsbek beschädigt.

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Danke für Ihr Interesse!

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