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Newsletter zum Jahreswechsel 2019 / 2020 Neuigkeiten aus dem Bezirksamt Wandsbek


Neuigkeiten aus dem Bezirksamt - Bezirksamt Wandsbek

Bezirksamtsleiter Thomas Ritzenhoff Thomas Ritzenhoff Bezirksamtsleiter
Liebe Wandsbekerinnen und Wandsbeker, liebe Leserinnen und Leser,
die Straßen und Fenster sind bereits festlich geschmückt und das Jahresende naht in großen Schritten. In dieser besinnlichen Zeit möchte ich in diesem Newsletter mit Ihnen zusammen auf das zurückliegende Jahr 2019 blicken und Ihnen einen kleinen Einblick in die vielfältigen Themen geben, die wir als Bezirksamt dieses Jahr bearbeitet und bewegt haben.
Dieses Jahr, am 21. September 2019, ist der Bezirk Wandsbek 70 Jahre alt geworden. Entstanden ist der heutige Bezirk Wandsbek durch das Inkrafttreten des Gesetzes über die Bezirksverwaltung in der Freien und Hansestadt Hamburg am 21. September 1949. In Wandsbek hat sich seitdem vieles verändert und befindet sich im Wandel – so wie auch das Bezirksamt selbst. Digitalisierung und die veränderte Arbeitswelt sind weiterhin Themen, denen wir uns im Bezirksamt angenommen haben und die wir aktiv vorantreiben. So werden derzeit neue Arbeitsformen ausprobiert und Prozesse neu gedacht. Im November hat es hierzu ein BarCamp gegeben: Etwa 75 Führungskräfte haben einen Tag lang Maßnahmen für die Zukunft der Zusammenarbeit und Digitalisierung diskutiert und neue Ideen entwickelt, die jetzt umgesetzt werden.
Dieser Newsletter stellt natürlich nur einen kleinen Ausschnitt der vielfältigen Aufgaben des Bezirksamtes dar. Wir haben außerdem Spielplätze saniert und Ideenwerkstätten für deren Neugestaltungen organisiert, eine neue Software für die Abrechnung von Sozialleistungen eingeführt, Velorouten ausgebaut, die Europa- und Bezirksversammlungswahlen organisiert, Bebauungspläne erstellt und ausgelegt, Lebensmittelkontrollen durchgeführt, Bäume gepflanzt, einen Jugendaustausch mit Südkorea abgehalten, Fußgängerbrücken erneuert und und und… Kurz: Wir bewegen Wandsbek!
Ich wünsche Ihnen auf jeden Fall viel Spaß beim Lesen unserer kleinen Themenauswahl.
Ich möchte die Gelegenheit dieses Newsletters nutzen und mich persönlich für Ihre Arbeit und unsere Zusammenarbeit für den Bezirk Wandsbek bedanken! Ihnen und Ihren Familien wünsche ich einen entspannten Jahresabschluss sowie einen gelungenen Start in ein gesundes, aufregendes und glückliches Jahr 2020!
Ihr
Thomas Ritzenhoff
Bezirksamtsleiter

Hinweis:
Der Newsletter steht am Ende dieser Seite auch im PDF-Format als Download bereit. Die PDF-Datei ist nicht barrierefrei.

Bürgersprechstunden 2020

Bezirksamtsleiter Thomas Ritzenhoff wird seine regelmäßigen Bürgersprechstunden auch im Jahr 2020 fortsetzen. Einmal monatlich haben alle Bürgerinnen und Bürger in einer der fünf Regionen des Bezirks die Gelegenheit, ihre Anliegen persönlich und ohne Voranmeldung mit ihm zu besprechen.
Die Sprechstunden finden in der Regel von 16 bis 18 Uhr vor den Sitzungen des jeweiligen Regionalausschusses statt. Änderungen werden auf www.hamburg.de/wandsbek/bezirksamtsleitung und per Pressemitteilung kommuniziert. Folgende Termine sind im Jahr 2020 geplant:
06.02.2020 Bramfeld-Steilshoop-Farmsen-Berne
18.03.2020 Alstertal
15.04.2020 Kerngebiet
14.05.2020 Walddörfer
17.06.2020 Rahlstedt
27.08.2020 Bramfeld-Steilshoop-Farmsen-Berne
23.09.2020 Alstertal
28.10.2020 Kerngebiet
26.11.2020 Walddörfer
02.12.2020 Rahlstedt
Zusätzlich bieten auch die Regionalbeauftragten des Bezirksamtes regelmäßig Sprechstunden an.

Neues Trauzimmer für das Standesamt Wandsbek

Trauzimmer - Standesamt Wandsbek Trauzimmer

„Ja, ich will!“ werden in Zukunft hoffentlich noch viele Wandsbekerinnen und Wandsbeker in dem frisch renovierten und neu ausgestatteten Wandsbeker Trauzimmer sagen. Die in die Jahre gekommenen Möbel wurden entfernt und durch einen neuen, modernen Tisch und Stühle ersetzt. Das Kunstwerk stammt von einem Wettbewerb, den das Bezirksamt Wandsbek mit dem Matthias-Claudius-Gymnasium veranstaltet hat.

Unterzeichnung Bebauungsplan Rahlstedt 131

Die Gemeinde Stapelfeld und der Bezirk Wandsbek haben sich entschlossen, den dynamischen Wirtschaftsraum an der A1 zwischen Rahlstedt und der Anschlussstelle Stapelfeld weiterzuentwickeln und das erste länderübergreifende Gewerbegebiet gemeinsam zu erschließen.
Am 6. Dezember 2019 unterzeichneten Stapelfelds Bürgermeister Jürgen Westphal sowie der Wandsbeker Bezirksamtsleiter Thomas Ritzenhoff die beschlossenen Bebauungspläne Stapelfeld 16 und Rahlstedt 131. Für das länderübergreifende Gewerbegebiet war es auf Stapelfelder und Hamburger Seite erforderlich, angrenzend an den bereits bestehenden „Merkurpark“ auf Hamburger Gebiet, östlich („Minervapark“ circa 13 Hektar Gewerbeflächen) sowie südlich („Victoriapark“, circa 26,5 Hektar Gewerbeflächen) die planrechtlichen Voraussetzungen zu schaffen. Hierzu wurden der Bebauungsplan Stapelfeld 16 im Februar 2019 von der Gemeindevertretung Stapelfeld und der Bebauungsplan Rahlstedt 131 im November 2018 von der Wandsbeker Bezirksversammlung beschlossen.
Mit der Feststellung der Bebauungspläne erfolgt nun auch der Startschuss für die Umsetzung des Entwicklungskonzepts der Großen Heide, mit dem neben der gewerblichen Entwicklung vor Ort eine Aufwertung des angrenzenden Naturraums und der Naherholung einhergeht.

Bürgerschaftswahl 2020

Die Bezirksversammlungs- und Europaparlamentswahlen sind kein Jahr her, da geht es schon wieder an die Urnen: die Wahl zur Hamburger Bürgerschaft stehen im Februar 2020 an und die Vorbereitung läuft bereits auf Hochtouren. Derzeit ist die Abteilung Wahlen und Abstimmungen unter anderem damit beschäftigt, für alle 301 Wandsbeker Wahllokale sowie zusätzlich für circa 160 Briefwahllokale Wahlvorstände zu finden. Insgesamt werden in Wandsbek etwa 3.500 Helferinnen und Helfer für die Bürgerschaftswahl 2020 benötigt, damit die etwa 325.000 Wandsbeker Wahlberechtigten am 23. Februar 2020 – oder bereits vorher per Briefwahl – ihre Stimmen für die Bürgerschaftswahl abgeben können. Interessierte Bürgerinnen und Bürger können sich über das Wahlhelfer-Ehrenamt online unter www.hamburg.de/wahlhelfer/ informieren und dort auch anmelden.

Neue Baustellenkoordinatorin für Wandsbek

Am 1. November 2019 kehrte ein bekanntes Gesicht in das Wandsbeker Bezirksamt zurück. Lena Voß, ehemalige Wandsbeker Pressesprecherin, ist die neue Baustellenkoordinatorin für den Bezirk Wandsbek. Was genau eine Baustellenkoordinatorin macht und welche Bedeutung dies für die rund 950 km Bezirksstraßen und 110 km Hauptverkehrsstraßen in Wandsbek bedeutet, hat die Pressestelle sie in einem Interview gefragt:
Was genau macht eine Baustellenkoordinatorin eigentlich?
Die bezirklichen Baustellenkoordinatoren verantworten drei Handlungsfelder: Koordination, Kommunikation und Kooperation von Baustellen im bezirklichen Straßennetz mit gesamtstädtischer Bedeutung. Konkret heißt das, dass wir die Maßnahmen der verschiedenen Baulastträger aufeinander abstimmen und - wenn möglich und sinnvoll - auch miteinander verbinden. Im Bereich der Kommunikation geht es um rechtzeitige und umfassende Information aller Beteiligten und insbesondere der Bürgerinnen und Bürger. Wir sind Ansprechpartner und Netzwerker mit dem Ziel, die erforderlichen Infrastrukturmaßnahmen umsetzbar zu machen und dabei den Verkehrsfluss so gering wie möglich zu beeinträchtigen.
Wie groß muss eine Baustelle sein, dass sie koordiniert werden muss?
Es kommt nicht auf die Größe an - entscheidend ist die Verkehrsrelevanz einer Baustelle: ist zum Beispiel eine Vollsperrung erforderlich oder liegen im direkten oder näheren Umfeld weitere Baustellen? Einfluss auf die Abwicklung nehmen wir darüber, wann gebaut wird und wie gebaut wird. Dies erfolgt im engen Austausch mit den verantwortlichen Stellen der Stadt und den umsetzenden Baulastträgern.
An wen müsste man sich wenden, wenn man eine Beschwerde über eine Baustelle hat?
Hier bestehen verschiedene Möglichkeiten: Man kann direkt vor Ort den Bauleiter ansprechen. Oder man nutzt die angegebenen Kontaktdaten auf der Anliegerinformation oder dem Baustellenschild. Darüber hinaus wurde beim Telefonischen HamburgService eine Baustellenhotline eingerichtet (Telefon 42828-2020), über die speziell geschulte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu erreichen sind. Weiterhin hält die Stadt eine interaktive Karte vor (www.hamburg.de/baustellen/), auf der man sich informieren kann. Zu den Baustellen in der Stadt sind hier Steckbriefe hinterlegt, die über Hintergrund, Dauer, Umfang und Veranlasser einer Maßnahme informieren. Zusätzlich hat auch das Bezirksamt eine Internetseite, auf der man sich über die aktuellen Baustellen in Wandsbek informieren kann (www.hamburg.de/wandsbek/strassenbaustellen/). Und natürlich bin auch ich Ansprechpartnerin.
Welche Herausforderungen stellen sich bei der Baustellenkoordination?
Viele Baustellen bedeuten fast immer einen Eingriff in das Umfeld und die Mobilität und beeinflussen damit ganz automatisch den Alltag. Viele verschiedene Akteure in der Stadt arbeiten daran, unsere Infrastruktur aufrechtzuerhalten, zu verbessern und auszubauen - zum Beispiel die Bezirke, der Landesbetrieb Straßen, Brücken und Gewässer und natürlich auch die Versorgungsunternehmen. Es besteht in allen Bereichen Handlungsbedarf und es muss saniert und gebaut werden. Eine kluge Planung, Abstimmung und Prioritätensetzung der erforderlichen Maßnahmen ist Voraussetzung, um den Verkehrsfluss aufrechtzuerhalten. Alle Verantwortlichen müssen hierzu an einen Tisch geholt werden, damit dieses Ziel erreicht werden kann. Und nicht immer gibt es den einen Weg, der alle glücklich macht. Dies liegt in der Natur der Sache und gehört dazu. Außerdem stehen wir noch am Anfang: die Prozesse beginnen gerade zu greifen und die notwendige, umfassende Datenlage wird derzeit sukzessive zusammengetragen. Hinzu kommen ganz praktische Fragestellungen: Findet man eine geeignete Baufirma, spielt das Wetter mit? Es spielen also viele Faktoren eine Rolle. Gleichwohl bin ich guter Dinge, dass sich dies in Wandsbek und in der Stadt schon bald positiv auswirken wird und freue mich darauf, diese Aufgabe für den Bezirk wahrzunehmen.

Umzüge im Bezirksamt

Nachdem die Ausländerabteilung und die Fachämter Management des öffentlichen Raumes, Stadt- und Landschaftsplanung sowie Verbraucherschutz, Gewerbe und Umwelt für Renovierungsarbeiten im Sommer vorübergehend in andere Räumlichkeiten ausweichen mussten, können sie nun in ihre alten, aber frisch renovierten Räumlichkeiten zurückkehren. Insgesamt sind dieses Jahr knapp die Hälfte der 1600 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Bezirksamtes Wandsbek mitsamt ihren Büros temporär oder auch dauerhaft in andere Räumlichkeiten umgezogen. Eine logistische Herausforderung für alle Beteiligten! Für den Publikumsverkehr am sichtbarsten dürfte die renovierte Ausländerabteilung in der Schloßstraße 60 sein.

Sanierung des Wandsbeker Husarendenkmals

In Absprache mit dem Denkmalschutzamt wird seit August 2019 das Husarendenkmal "Der Meldereiter" in der kleinen Grünanlage Am Husarendenkmal in Wandsbek-Marienthal durch das Bezirksamt Wandsbek saniert. Das denkmalgeschützte bronzene Reiterstandbild mit Sockel erinnert an die hier mit eigener Kaserne stationierten Husarenregimenter Nr. 15 (Hannoversches) und Nr. 6 (Reserveregiment) und stellt einen wichtigen historischen Bestandteil der öffentlichen Grünanlage dar.
Der 1938 in Berlin vom Bildhauer Prof. Johann Jaenichen geschaffene Meldereiter wie auch sein natursteinverblendeter Standsockel weist erhebliche Schäden auf und muss dringend saniert werden, um noch größere Schäden am Erhaltungszustand des Standbildes zu vermeiden.
Der durchfeuchtete Standsockel aus einem Betonkern und die Verblendung aus Tuffstein sind nicht mehr standsicher, sodass „Der Meldereiter“ eine leichte Schieflage aufweist. Teile des Denkmals sind mit Graffiti beschmiert. Die Bronzeplastik weist mehrere Risse auf, die Sporen und ein Teil des Degens fehlen. Aufgrund der nicht mehr gegebenen Verkehrssicherheit musste das Denkmal zuletzt provisorisch mit einem Bauzaun abgesperrt und gesichert werden.

Die Impfwoche 2019 – Ein voller Erfolg

In der ersten Novemberwoche fand hamburgweit eine Impfwoche statt. Am Mittwoch, dem 6. November 2019, bot das Wandsbeker Gesundheitsamt eine verlängerte kostenlose Impfsprechstunde an und diese wurde auch intensiv genutzt: Insgesamt 211 Personen ließen sich an dem Mittwoch im Gesundheitsamt gegen Grippe, Pneumokokken, Tetanus, Diphtherie und Pertussis schutzimpfen. Ein voller Erfolg!
Impfungen schützen vor potenziell lebensbedrohlichen Erkrankungen. Ihr Schutz gilt für Menschen, die die Impfung erhalten ebenso wie für Menschen, die noch nicht geimpft werden können: Geimpfte Personen können ungeimpfte Personen nicht anstecken.
Jeder und jede kann sich in Arztpraxen impfen lassen. Eine Ergänzung dazu stellt die Impfsprechstunde des Gesundheitsamtes dar: An jedem 1. Mittwoch im Monat (ausgenommen sind die Sommerferien) von 15 bis 16 Uhr können Bürgerinnen und Bürger ohne vorherige Anmeldung in die Räume des Schulärztlichen Dienstes (Robert-Schuman-Brücke 4, im Untergeschoss) kommen, möglichst mit Impfpass. Dort erhalten sie eine Impfberatung und die von der Ständigen Impfkommission empfohlenen Impfungen, in den Wintermonaten auch gegen die saisonale Grippe und Pneumokokken. Ausgenommen sind Beratung und Verabreichung von Reiseimpfungen.

Spatenstich Volksdorfer Markt

Zum Start der Grundinstandsetzung des Volksdorfer Marktplatzes hat Bezirksamtsleiter Thomas Ritzenhoff am 25. November 2019 den ersten Spatenstich gemacht. Aufgrund seiner zentralen Lage und seinem vielfältigen Nutzungsangebot ist der Platz eine wichtige Begegnungsstelle für die Bewohnerinnen und Bewohner. Im Rahmen des Planungsprozesses gab es im Juli 2018 eine Bürgerbeteiligung und anschließend eine Bürgerinformationsveranstaltung im November 2018.
Der 6.500 Quadratmeter große Marktplatz erhält einen neuen Oberflächenbelag aus Betonsteinpflaster in drei unterschiedlichen Formaten. Um den Charakter eines Marktplatzes hervorzuheben, erfolgt die Herstellung mit einem gerumpelten Stein in unterschiedlichen Grau-, Braun- und Anthrazittönen.
Zusätzlich werden Wegeverbindungen zwischen dem Platzbereich sowie den angrenzenden Gehwegen geschaffen. Es entstehen fast 200 Parkplätze für Autos. Zudem werden 28 weitere Fahrradbügel installiert, sodass es Abstellmöglichkeiten für 96 Fahrräder geben wird. Des Weiteren werden am nordwestlichen Rand des Platzes vier Bügel mit acht Abstellmöglichkeiten für Lastenfahrräder geschaffen. Einige Bestandsbäume werden in Hochbeete eingefasst. Insgesamt betragen die Kosten für diese Maßnahme rund 3,5 Millionen Euro.

Straßenbauarbeiten im Bezirk

Neben unzähligen kleineren Baumaßnahmen überall im Bezirk werden außerdem mehrere größere Baumaßnahmen für Velorouten und Grundinstandsetzungen durchgeführt. Große Neu- und Umbaumaßnahmen werden unter anderem in der Kuehnstraße, der Schimmelmannstraße, Berner Allee und Friedrich-Ebert-Damm durchgeführt. Hierbei entstehen unter anderem neue Radfahrstreifen, außerdem werden Fahrbahn- und Nebenflächen neu gestaltet. Im Zuge der Baumaßnahmen wird auch die Barrierefreiheit berücksichtigt. Geplant ist, dass die genannten Baumaßnahmen 2020 beendet werden.

#positivarbeiten

Ob im Beruf, in der Partnerschaft oder in der Freizeit: Bei rechtzeitiger Diagnose und Therapie muss HIV heute keine Einschränkungen mehr nach sich ziehen. Menschen mit HIV können jeden Beruf ausüben. Sie sind genauso leistungsfähig wie andere Menschen. Eine HIV-Übertragung im Arbeitsalltag ist ausgeschlossen, unter Therapie ist HIV generell nicht mehr übertragbar. HIV-positive Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sind Kolleginnen und Kollegen wie alle anderen. Immer wieder erleben HIV-positive Menschen trotzdem Benachteiligungen – von abschätzigen Bemerkungen bis hin zum Verlust des Arbeitsplatzes.
Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber fürchten manchmal, HIV-positive Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wären den Anforderungen des Jobs nicht gewachsen. Diese Sorge ist schlicht unbegründet. HIV verändert weder Talent noch Fähigkeiten.
Um ein größeres Bewusstsein zu schaffen, hat die deutsche Aidshilfe eine Deklaration gegen Diskriminierung im Arbeitsleben veröffentlicht. Das Bezirksamt Wandsbek hat diese Erklärung im Bewusstsein der Verantwortung für die Würde unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unterzeichnet: Ausgrenzung macht krank, Respekt trägt zur Lebensqualität und einem produktiven Betriebsklima bei.

Neuer moderner Katastrophenschutzraum

Bombenfunde, Überschwemmung-en, einsturzgefährdete Gebäude… Im Katastrophenfall müssen viele Behörden schnell und gut zusammenarbeiten und so für die Sicherheit der Bevölkerung sorgen. Auch das Bezirksamt ist als Katastrophenschutzbehörde hier gefragt, beispielsweise ist es für die Einrichtung von Notunterkünften zuständig. Vergangenes Jahr sorgte das Bezirksamt Wandsbek zum Beispiel während zweier Weltkriegsbombenentschärfungen für die Notunterkünfte für die betroffenen Wandsbekerinnen und Wandsbeker. Um den Anforderung-en an einen modernen Stabsraum gerecht zu werden, wurde der größte Besprechungsraum des Bezirksamtes umgestaltet und technisch auf den neusten Stand gebracht. Von hier aus wird der Krisenstab nun seine Aufgaben koordinieren. Im normalen Behördenalltag wird dieser Raum als moderner Besprechungs- und Schulungsraum genutzt.

Baumnachpflanzungen

Gemeinsam mit Mitarbeitenden des Bezirksamtes und der beauftragten Firma hat Bezirksamtsleiter Thomas Ritzenhoff mit der Pflanzung eines Rotahorns im Jacobipark den Auftakt für die Pflanzung von über 80 Bäumen gegeben. Die Baumpflanzungen finden in 35 öffentlichen Grünanlagen, an Spielplätzen und auf Gemeinschaftsflächen in Kleingartenvereinen in ganz Wandsbek statt.

Gutes Klima Wandsbek

Logo - Wandsbek "Gutes Klima"
Der Bezirk Wandsbek setzt sich für mehr Klimaschutz ein. Unter dem Motto „Gutes Klima Wandsbek“ werden gemeinsam mit interessierten Wandsbekerinnen und Wandsbekern bis Ende des Jahres maßgeschneiderte Klimaschutzmaßnahmen für den Bezirk entwickelt. Das Ergebnis wird ein Integriertes Klimaschutzkonzept sein – ein Fahrplan für den Klimaschutz in Wandsbek für die kommenden Jahre. Ab Frühling 2020 soll dieser umgesetzt werden. Die entwickelten Maßnahmen und Projekte tragen dazu bei, den Zielen des Hamburger Klimaplans und der nationalen Klimaschutzziele näher zu kommen. Gutes Klima Wandsbek bedeutet, die Lebensqualität im Bezirk weiter zu verbessern und möglichst alle Lebensbereiche klimafreundlich und zukunftsfähig zu gestalten.
Der Klimaschutzfahrplan wird maßgeschneiderte Maßnahmen für

  • Akteure: das Bezirksamt, die Bezirksversammlung, die Wandsbekerinnen und Wandsbeker, Unternehmen, Initiativen und andere,
  • Handlungsfelder: Energieerzeugung und -effizienz, Mobilität, Konsum und andere sowie
  • Städtische Räume: öffentliche Plätze, RISE-Gebiete oder andere Räume in denen Veränderungen anstehen oder angestoßen werden können, gemeinsam mit interessierten Wandsbekerinnen und Wandsbekern entwickeln.

Seit Februar 2019 werden in einem intensiven Dialog mit den verschiedenen Akteuren vor Ort Klimaschutzmaßnahmen für den Bezirk entwickelt. Im Frühling 2020 soll eine bzw. ein Klimaschutzmanagerin beziehungsweise -manager eingestellt werden. Sie beziehungsweise er begleitet die Umsetzung des Klimaschutzfahrplans in den kommenden Jahren und steht als Ansprechpartner/in für Fragen und Ideen zur Verfügung. Gefördert wird das Projekt aus Mitteln der Nationalen Klimaschutzinitiative der Bundesregierung.