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Newsletter zum Jahreswechsel 2020 / 2021 Neuigkeiten aus dem Bezirksamt Wandsbek

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Neuigkeiten aus dem Bezirksamt Wandsbek

Bezirksamtsleiter Thomas Ritzenhoff Thomas Ritzenhoff Bezirksamtsleiter

Liebe Wandsbekerinnen und Wandsbeker, liebe Leserinnen und Leser,
wir blicken auf ein Jahr 2020 zurück, das uns alle vor ungeahnte Herausforderungen gestellt und unseren Alltag stark verändert hat. Die lang ersehnten Feiertage rücken nun näher und obgleich Weihnachten ein Fest der Familie, der Besinnlichkeit und der Ruhe ist, wird es dieses Jahr für viele von uns anders aussehen als wir es gewohnt sind. Jede und jeder einzelne von uns muss sich derzeit einschränken und soziale Kontakte verringern. Obwohl besonders das Weihnachtsfest für viele Menschen eine so wichtige Zeit im Jahr darstellt, sollten wir im Interesse unserer Familie, unserer Freunde und all unserer Mitbürgerinnen und Mitbürger Vernunft walten lassen und Rücksicht nehmen.

Auch bei uns im Bezirksamt haben sich zahlreiche neue und zusätzliche Aufgaben ergeben, die es vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie zu bewältigen gilt. Dennoch konnte eine Vielzahl an Projekten vorangebracht werden: Weitere Veloroutenabschnitte wurden um- und ausgebaut, neue Sport- und Freizeitanlagen wurden installiert, diverses Informationsmaterial wurde fertiggestellt und veröffentlicht und auch personell hat es bei uns einige Veränderungen gegeben.

Wir alle werden uns auch im nächsten Jahr mit weiteren Herausforderungen konfrontiert sehen, denen wir uns gemeinsam stellen und sie als Gesellschaft überwinden müssen.

Abschließend möchte ich dieses Jahr besonders den Kolleginnen und Kollegen aus dem Gesundheitsamt, dem Telefonischen HamburgService und den zahlreichen Unterstützerinnen und Unterstützern danken, die seit Monaten einen großen Einsatz zeigen, Urlaube nach hinten stellen und sich aufopfern, um die Pandemie zu bewältigen. Allen Leserinnen und Lesern danke ich für die Zusammenarbeit und für Ihren Einsatz in unserem Bezirk!

Ihnen und Ihren Familien wünsche ich trotz all der widrigen und ungewohnten Umstände ein besinnliches Weihnachtsfest, einen gelungenen Jahreswechsel und ein erfolgreiches und gesundes Jahr 2021!

Ihr
Thomas Ritzenhoff
Bezirksamtsleiter

Hinweis:
Der Newsletter steht am Ende dieser Seite auch im PDF-Format als Download bereit. Die PDF-Datei ist nicht barrierefrei.

Sprechstunden für Bürgerinnen und Bürger 2020

Bezirksamtsleiter Thomas Ritzenhoff wird seine regelmäßigen Bürgersprechstunden auch im Jahr 2021 fortsetzen. Einmal monatlich haben alle Bürgerinnen und Bürger in einer der fünf Regionen des Bezirks die Gelegenheit, ihre Anliegen persönlich und ohne Voranmeldung mit ihm zu besprechen.

Die Sprechstunden finden in der Regel von 16 bis 18 Uhr vor den
Sitzungen des jeweiligen Regionalausschusses statt. Auch die Regionalbeauftragten des Bezirksamtes bieten regelmäßig Sprechstunden an. Die Termine und Änderungen werden auf www.hamburg.de/wandsbek/bezirksamtsleitung und per Pressemitteilung kommuniziert.
Folgende Termine sind im Jahr 2021 in den Wandsbeker Regionen geplant:

28.04.2021 Rahlstedt
10.06.2021 Walddörfer
05.08.2021 Bramfeld-Steilshoop-Farmsen-Berne
01.09.2021 Alstertal
20.10.2021 Kerngebiet
04.11.2021 Walddörfer
08.12.2021 Rahlstedt

Zusätzlich werden 2021 fünf telefonische Bürgersprechstunden, jeweils von 15 bis 17 Uhr, unter der Telefonnummer 040 428 81-3000 angeboten:

21.01.2021
17.02.2021
31.03.2021
18.05.2021
13.07.2021
28.09.2021

Neue Dezernentin für Steuerung und Service

Dr. Heike Opitz, neue Dezernentin für Steuerung und Service

Seit Dezember 2020 ist die Stelle der Dezernentin für Steuerung und Service besetzt. Um wen es sich handelt, welche Ziele sie hat und was Ihre Aufgaben sind, hat sie in einem Interview erzählt: 

Wer ist die neue Dezernentin?
Dr. Heike Opitz, 1975 geboren in Berlin, lebt seit über 20 Jahren in Hamburg. Sie hat Rechtswissenschaften in Bonn und Hamburg studiert und war Referendarin in Hamburg. Promoviert hat sie an der Universität Hannover und der Universiteit Utrecht im Bereich des Arbeitsrechts. Von 2001 bis 2008 hat sie sich als zugewählte Bürgerin in einem Ausschuss der Bezirksversammlung Eimsbüttel und als Abgeordnete in der Hamburgischen Bürgerschaft engagiert. Bei der Freien und Hansestadt Hamburg ist Frau Dr. Heike Opitz seit 2007 tätig. Sie hat in ihren Anfangsstationen bei der Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt, der Finanzbehörde und im Bezirksamt Eimsbüttel gearbeitet. Seitdem war sie in verschiedenen Funktionen im Amt für Wohnen, Stadterneuerung und Bodenordnung der Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen tätig, zuletzt als Abteilungsleiterin für den Bereich Wohnen. Frau Dr. Heike Opitz ist verheiratet, hat zwei Kinder und wohnt in Stellingen. 

Was verbinden Sie mit Wandsbek?
Als ich vor über 20 Jahren nach Hamburg gekommen bin, habe ich zunächst den Bezirken in Hamburg wenig Aufmerksamkeit geschenkt, sondern habe mich gefreut, in Hamburg studieren zu können. Erst mit der Zeit habe ich die verschiedenen Orte auch Bezirken zugeordnet und die Bedeutung der Bezirke für mich entdeckt. Meinen beruflichen Start bei der FHH hatte ich dann mit einem Einführungs-Seminar im Kupferhof, der wunderschön in Wohldorf-Ohlstedt gelegen ist und früher einmal das Tagungszentrum des ZAF war.

In meiner Freizeit rudere ich im Ruderverein Wandsbek (RVW) und trage damit regelmäßig den Schriftzug „Wandsbek“ auf meinem Rücken. Der Ruderverein Wandsbek ist aus dem Schulsportverein des Matthias-Claudius-Gymnasiums hervorgegangen, die Schülerinnen und Schüler rudern selbstverständlich auch aktuell im RVW.

Welche Ziele haben Sie als Dezernentin?
Wandsbek ist der mit Abstand bevölkerungsreichste Bezirk in Hamburg und das Bezirksamt die zentrale Anlaufstelle für die Bürgerinnen und Bürger. Mein Ziel ist es, die Arbeits- und Leistungsfähigkeit des gesamten Bezirksamtes sicherzustellen. Ich bin dafür da, dass andere gut arbeiten können. Damit diese Aufgabe gelingt, sind gute Arbeitsbedingungen und Arbeitsstrukturen sowie eine gute finanzielle Ausstattung des Bezirksamts unerlässlich.

Die großen politischen Trends werden auch in unserem Bezirksamt bearbeitet. Für mich sind das die Themen Digitalisierung der bürgernahen Verwaltung, Mobilität und die Anbindung an den ÖPNV sowie der Klimawandel. Aktuell beschäftigen die Folgen von Corona in den vielschichtigen Dimensionen das Bezirksamt. Durch Corona haben sich nicht nur die Aufgaben verändert – auch die Art des Arbeitens hat sich verändert. Viele dieser Änderungen werden Bestand haben.

Meine Tätigkeit ist also eine besondere Herausforderung, die ich nicht alleine bewältigen werde. Mir ist es sehr wichtig, eng mit den Kolleginnen und Kollegen in meinen Fachämtern sowie in den anderen Dezernaten zusammenzuarbeiten und ihr hohes fachliches Know-How als Basis für Entscheidungen heranzuziehen.

Welche Büropflanze bzw. welches Bürobild bringen Sie mit?
Selbst gemalte Bilder von meinen Kindern, einen Ruderkalender und keine Pflanze. Ich liebe meinen Garten und gärtnere sehr gerne, aber Büropflanzen überleben bei mir nicht.

Sozialdezernent ist in die Sozialbehörde gewechselt

In diesem Jahr hat uns Eric Laugell, nach vielen Jahren als Sozialdezernent, verlassen und neue Aufgaben in der Sozialbehörde angetreten. Seit 1991 ist Herr Laugell im öffentlichen Dienst und begann seine Laufbahn als Jurist im Wandsbeker Rechtsamt (1992 bis 1997). Nach verschiedenen Verwendungen, unter anderem als Referatsleiter in der Sozialbehörde und beim Rechnungshof fand Herr Laugell 2009, als damaliger Leiter des Fachamtes Sozialraummanagement im Bezirksamt Altona, den Weg zurück nach Wandsbek in seine Funktion als Leiter des Sozialdezernats.

Unser Pressesprecher Jacob Löwenstrom hat für diesen Newsletter noch einmal mit ihm sprechen können:

Eric Laugell, Dezernent vor einem geschmückten Tannenbaum

JL: „Hallo Herr Laugell, wie geht es Ihnen, fühlen Sie sich wohl? Und was genau machen Sie jetzt eigentlich?“ 

EL: „Seit August bin ich für die Umsetzungen der Empfehlungen der Enquete-Kommission (EK) „Kinderschutz und Kinderrechte in Hamburg stärken“ verantwortlich. Die EK hat in den Jahren 2016 bis 2018 die Jugendhilfe, besonders aber die Arbeit der Jugendämter mit dem ASD unter die Lupe genommen und über 70 Vorschläge zur Verbesserung des Kinderschutzes gemacht. Gleich meine erste Aufgabe ist die Einführung von Ombudsstellen in der Jugendhilfe. Dabei geht es darum, dass Menschen sich ehrenamtlich als Ombudsperson an die Seite von Kindern, Jugendlichen und ihren Familien stellen, um sie bei ihren Anliegen gegenüber dem Jugendamt oder einem Jugendhilfeträger zu unterstützen. Das bereitet mir viel Freude, da ich gemeinsam mit einer bezirklichen Arbeitsgruppe die praktische Umsetzung in den Bezirksämtern plane.“

JL: „Sie waren viele Jahre in Wandsbek und hatten als Sozialdezernent eine große Verantwortung. Was sind denn die Highlights Ihrer Zeit bei uns? Die Dinge, von denen Sie auch nach Jahren Abstand Außenstehenden oder Familienmitgliedern erzählen würden?“

EL: „Da fallen mir als erstes die Neubauprojekte ein, die wir im Rahmen der integrierten Stadtteilentwicklung umgesetzt haben. Das „Haus am See“ in Hohenhorst gleich zu Beginn meiner Tätigkeit 2009 – 2011 und der Campus Steilshoop mit dem Neubau von Schule und Stadtteilangeboten von 2012 - 2018. Dass man als Sozialdezernent so viel baut, hätte ich nie gedacht. Diese Community Center bringen den Menschen im Stadtteil mehr Lebensqualität – da bekommt man viel positive Rückmeldung.
Ein „Verwaltungs-Highlight“ war für mich die Personalbemessung im ASD und die Einführung des Qualitätsmanagement (QM) in den Jugendämtern.  Vor 10 – 15 Jahren standen wir auch im Wandsbeker ASD in einzelnen Abteilungen vor dem Kollaps. Die Sorge um die überlasteten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und darum, dass wir den Kinderschutz nicht gewährleisten könnten, war groß. Heute haben wir nicht nur ein Instrument für eine angemessene Personalausstattung, sondern mit dem QM-System auch ein Verfahren, das uns zeigt, wo wir schon gut sind und welche Prozesse – zum Beispiel im Kinderschutz – wir noch verbessern können. Ich bin froh, dass die Stadt hier erfolgreich Geld in gute Arbeitsstrukturen investiert hat und dass ich daran mitarbeiten durfte und es immer noch darf.“

JL: „Was hat Ihre Zeit in Wandsbek ausgezeichnet und was haben Sie aus diesen Jahren mitgenommen?“ 

EL: „Ein Dezernat mit zuletzt rund 1000 Mitarbeitenden leitet man nicht allein. Sie brauchen engagierte Leitungskräfte und Assistenten, ein tiefes Vertrauen in die Fähigkeiten der Kolleginnen und Kollegen und die Bereitschaft, Fehler zuzulassen. Ich hatte das Glück, nicht nur im Sozialdezernat sehr viele Menschen zu treffen, die Verantwortung übernehmen und dieses Vertrauen zurückgegeben haben. Und ich hatte in Herrn Ritzenhoff einen Bezirksamtsleiter, der mich immer unterstützt hat.“ 

JL: „Können Sie schon sagen, was sich besonders für Sie verändert hat bzw. vom alten Arbeitsumfeld unterscheidet?“

EL: „Ich wurde von den Kolleginnen und Kollegen sehr herzlich in der Sozialbehörde empfangen. Das hat mich sehr gefreut und den Wechsel erleichtert! Eine Stabsstelle in der Fachbehörde mit einem besonderen Aufgabenbereich unterscheidet sich natürlich von der vorherigen Tätigkeit. Keine Leitungsverantwortung mehr zu haben und sich auf einen Aufgabenkomplex fokussieren zu können, der mir fachlich wie menschlich sehr nah ist, betrachte ich als Privileg.“

JL: „Was geben Sie uns abschließend mit auf den Weg?“

EL: „Bleiben Sie gesund und denken an die enorme Arbeit, die die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Gesundheitsämtern jetzt seit Monaten für uns alle leisten.“

Lieber Herr Laugell, herzlichen Dank für diese Einblicke, herzlichen Dank für Ihren Einsatz für Wandsbek und alles Gute, viel Freude und vor allem Gesundheit für Ihren weiteren Lebensweg!

Neuauflage: Wandsbek Broschüre & Seniorenwegweiser

Es ist endlich soweit: Die neuen Auflagen der Wandsbek Broschüre und des Wandsbeker Seniorenwegweisers sind da! Die Broschüren liegen in den Kundenzentren, in den Sozialen Dienstleistungszentren sowie in weiteren Dienststellen des Bezirksamtes Wandsbek aus und können dort kostenlos mitgenommen werden.

Der neue Seniorenwegweiser „Älter werden und aktiv bleiben im Bezirk Wandsbek“ wurde in Zusammenarbeit mit dem Wandsbeker Bezirksseniorenbeirat erstellt. In der 6. aktualisierten und neu gestalteten Auflage der Seniorenbroschüre finden die Leserinnen und Leser Informationen über Ehrenamt, Bildung und Kultur in Wandsbek, Angebote des Bezirksamtes wie die bezirkliche Seniorenberatung und Pflegestützpunkte. Ergänzend enthält die Broschüre ausführliche Informationen über das Wohnen im Alter, Unterstützungsmöglichkeiten im Alltag sowie Vorsorge und Betreuung sowie Adressen von Seniorentreffs und –kreisen, Sozial- und Wohlfahrtsverbänden und einen Überblick über Angebote der ambulanten und mobilen Dienste.

Der Seniorenwegweiser ist auch online verfügbar unter: www.hamburg.de/wandsbek/seniorenwegweiser/

Die Neuauflage der Wandsbek Broschüre bietet viele wichtige Adressen und Informationen über das Leben und Wohnen im Bezirk Wandsbek. Die Informationsbroschüre mit dem Titel „Zuhause in Wandsbek“ enthält Informationen über den Bezirk Wandsbek, die bezirklichen Dienststellen und Angebote. Neben wichtigen Adressen und Ansprechpartnern im Bezirk finden die Leserinnen und Leser unter anderem einen Überblick über die Bezirkspolitik, Beiräte und Beratungsstellen, Ehrenamt und Kultur im Bezirk.

Auch die neue Wandsbek Broschüre kann online eingesehen werden unter: www.hamburg.de/wandsbek/bezirksamt/14638174/broschuere-informationen-zum-bezirk/

Zudem ist eine Informationsbroschüre in Leichter Sprache geplant.

Bezirksamt Wandsbek in Corona-Zeiten

Die Corona-Pandemie beherrscht seit einigen Monaten zahlreiche Bereiche des alltäglichen Lebens. Auch bei uns im Bezirksamt waren und sind die Auswirkungen deutlich zu spüren. In vielen Fachämtern haben sich neue Aufgaben ergeben:

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Fachamtes Gesundheit sehen sich insbesondere mit den Aufgaben der Kontaktnachverfolgung und der Anordnung sowie Beendigung von Absonderungen konfrontiert. Für die Bewältigung dieser Aufgaben wurde das Personal um ein Vielfaches erhöht, unter anderem durch Kolleginnen und Kollegen aus anderen Fachämtern des Bezirksamtes sowie durch neueingestelltes ärztliches und nichtärztliches Personal, Angehörige der Bundeswehr und Studierende. Die Bearbeitung der Aufgaben erfolgt auch am Wochenende.

Das Fachamt Verbraucherschutz unterstützt das Gesundheitsamt bei der Bewältigung der zahlreichen Anfragen zur Corona-Verordnung und durch Kontrollen bezüglich der Einhaltung der Eindämmungsverordnung. Auch am Wochenende sind die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter – unterstützt durch Kolleginnen und Kollegen des Rechtsamtes – unterwegs, um in Zusammenarbeit mit der Polizei Kontrollen zu gewährleisten.

An den Telefonischen HamburgService, Ansprechpartner für Bürgerinnen und Bürgern für ihre Verwaltungsanliegen, wurde die Corona-Hotline (040/428 28-4000) angeschlossen. Bürgerinnen und Bürger können sich dort mit ihren Fragen rund um das Corona-Virus an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wenden. Im Zuge der Corona-Pandemie wurde ein erhöhtes Anrufaufkommen festgestellt.

Darüber hinaus wurde die sogenannte Seniorenhotline eingerichtet (040/428 28-8000). Dieses Angebot richtet sich an ältere Menschen in schwierigen Situationen, die Unterstützung während der Corona-Pandemie benötigen und Fragen unterschiedlicher Art haben.

Auch in anderen Fachämtern haben sich neue oder weitreichendere Aufgaben ergeben, darunter die Beschaffung technischer und personeller Ressourcen, die Gewährleistung und Bereitstellung von Arbeitsplätzen und die verstärkte interne Kommunikation.

Wir danken allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Bezirksamtes Wandsbek für Ihren Einsatz!

Fertigstellung Ostpreußenplatz

Die Arbeiten zur Neugestaltung des Ostpreußenplatzes sind im August nach über einjähriger Bauzeit abgeschlossen worden. Die Fahrbahn- und Nebenflächen sowie die Freiraum- und Nebenflächen wurden neu geordnet. Daneben wurden Spielinseln, Pflanzflächen, Sitzmöglichkeiten, Fahrradabstellanlagen und öffentliche Beleuchtung installiert. Die Asphaltfahrbahn wurde hierzu angepasst und saniert. Weiterhin wurden eine Bushaltestelle und eine Straßenentwässerungsanlage gebaut. 

Fertigstellung Ostpreußenplatz

Die P+R-Betriebsgesellschaft mbH hat im Zuge der Baumaßnahme eine moderne Bike+Ride-Anlage errichtet. Es stehen nun 214 öffentliche und kostenfreie Fahrradstellplätze zur Verfügung. Davon sind 108 überdacht. Des Weiteren sollen 30 gesicherte Stellplätze zur Miete und sieben Schließfächer mit Lademöglichkeit zur Miete für E-Bikes installiert werden. 

Die Bauarbeiten der Maßnahme mit einem Volumen von etwa 2,3 Mio. Euro begannen im Mai 2019. Da vor Ort Gewerbebetriebe angesiedelt sind und die Durchführung eventueller Notfalleinsätze gewährleistet sein musste, wurden die Straßenbauarbeiten in mehreren Bauphasen durchgeführt. Die Zufahrten der Gewerbebetriebe erhielten während der Baumaßnahme besondere Berücksichtigung, die Anlieferungen wurden eng mit den Geschäftsleitungen abgestimmt. Die Baufirma stellte auch die Abfallentsorgung durch den eigenständigen Transport der Müllbehälter zu den Entsorgungsfahrzeugen sicher.

Bei einem Ortstermin nach der Fertigstellung wurden die Maßnahmen genauer erläutert. Daran haben der Bezirksamtsleiter Thomas Ritzenhoff, der Geschäftsführer der P+R-Betreibergesellschaft mbH sowie Vertreter des Fachamtes Management des öffentlichen Raumes teilgenommen.

Neue Freizeitsportanlagen

Es gibt gute Neuigkeiten für die Sportfreunde in Wandsbek: Im Juni wurden vier neue Vorrichtungen für Slacklines in Wandsbeker Grünanlagen geschaffen (im Jacobipark, Grünanlage Von-Essen-Straße, Mühlenteichpark und Eichtalpark). Nun kann jede und jeder das eigene Seil oder den Gurt ohne Beschädigung der Bäume anbringen und dem um Balance ringenden Trendsport nachgehen. Im September wurde darüber hinaus die Streetballanlage in der Grünanlage Holstenhofweg eingeweiht. Dabei handelt es sich um eine hoch umzäunte Fläche, die für Fuß- und Basketball mit den jeweiligen Toren und Körben ausgestattet wurde. Natürlich kann die Fläche auch für andere Sportarten verwendet werden. Die Anlage stammt ursprünglich aus der Schnackenburger Allee im Bezirk Altona, wo diese kaum genutzt wurde. Der dortige Abbau und der Aufbau in Wandsbek erfolgten im Juni und Juli dieses Jahres.

Neben der Streetballanlage gibt es noch eine weitere Bereicherung für den Bezirk. Anfang Oktober wurde in der Steilshooper Straße die größte Calisthenicsanlage in Hamburg eingeweiht. Calisthenics ist ein Fitnesstrend, der aus den USA stammt. Mithilfe von Stangen, Barren und anderen Sportgeräten wird intensiv mit dem Eigengewicht trainiert. Die Anlage stellt eine gute Alternative dar, um effektiv und kostenfrei draußen Sport zu treiben. Das Bezirksamt wünscht bei der Nutzung der neuen Errungenschaften viel Spaß!

Bereitschaftspflege

Während der Feiertage freuen wir uns, mit unseren Familien mehr Zeit zu verbringen und genießen die Geborgenheit in den eigenen vier Wänden. Besonders für Kinder ist Weihnachten eine sehr schöne Zeit. Leider können nicht alle Kinder die Feiertage genießen. Manchmal fallen Eltern aus verschiedensten Gründen ganz plötzlich aus und jemand anderes muss sich um die Kinder kümmern.

Der Pflegekinderdienst des Bezirks sucht deshalb dauerhaft neue Bereitschaftspflegeeltern, die im Notfall sofort einspringen können, um sich ehrenamtlich um diese Kinder zu kümmern. Besonders die jüngeren Kinder unter zehn Jahren brauchen eine feste Bezugsperson, der sie sich anvertrauen können und bei der sie sich geborgen fühlen. Um diesen Kindern ein sicheres Zuhause auf Zeit zu bieten, möchten wir auf dieses Thema aufmerksam machen und Sie fragen: Könnten Sie sich vorstellen, ein Pflegekind für einen begrenzten Zeitraum aufzunehmen? Wir würden uns freuen, wenn Sie mit uns Kontakt aufnehmen.

Begegnungshaus Ohlendiekshöhe

In dem Quartier Ohlendiekshöhe leben Geflüchtete zusammen mit Hamburgerinnen und Hamburgern Tür an Tür. Um das Zusammenleben und die Integration vor Ort zu verbessern, kam der Wunsch nach einem Ort auf, welcher für kulturelle und Freizeitveranstaltungen genutzt werden kann. Gemeinsam haben Nachbarinnen und Nachbarn, Geflüchtete, Studierende und Berufsschülerinnen und Berufsschüler das Projekt des Begegnungshauses Ohlendiekshöhe geplant. Die Initiative verkörpert genau das, was dieses Haus ermöglichen soll: Begegnungen. In einer so bunten und vielfältigen Nachbarschaft sind Begegnungen von großer Bedeutung. Sie bilden die Grundlage für Akzeptanz, Verständnis, Integration und Freundschaft.

Im September dieses Jahres wurde das Begegnungshaus fertiggestellt. Finanziert wurde der Bau durch Mittel aus dem Integrationsfonds der Bürgerschaft und investiven Mitteln aus dem Quartiersfonds des Bezirkes und der Finanzbehörde. Die aufwendig geplante Eröffnungsfeier musste pandemiebedingt leider abgesagt werden, wird aber voraussichtlich im Juni 2021 nachgeholt. Wir freuen uns sehr, dass der CVJM Oberalster zu Hamburg e. V. seine Arbeit im Begegnungshaus aufgenommen hat und im Quartier eine Begegnungsstätte entstanden ist, die das gute Zusammenleben der Nachbarschaften und die Integration der Geflüchteten mit vielen Angeboten und Möglichkeiten weiter fördern wird.

Mit großer Vorfreude warten wir auf die geplante Eröffnung in 2021!

Velorouten im Bezirk

Auch in diesem Jahr wurde der Ausbau der Velorouten in unserem Bezirk weiter vorangetrieben. Ziel ist die Schaffung attraktiver und sicherer Radverkehrsanlagen im Rahmen der Umsetzung des Bündnisses für den Radverkehr. Im Zuge des Veloroutenprogramms der Freien und Hansestadt Hamburg setzt das Bezirksamt Wandsbek engagiert diese Pläne um.

Insgesamt verlaufen vier dieser Fahrradschnellwege durch Wandsbek. Die Veloroute 5 führt aus dem Zentrum der Stadt auf einer Länge von nahezu 23 Kilometern in den Nordosten Hamburgs. Die Veloroute 6 verläuft von der Innenstadt über Friedrichsberg und Farmsen nach Volksdorf. Die Veloroute 7 führt aus der Innenstadt in nordöstlicher Richtung über St. Georg, Eilbek, Wandsbek-Markt und Jenfeld nach Rahlstedt. Außerdem durchquert ein Teil der Veloroute 14 Wandsbek: Die Strecke führt von Billstedt über Jenfeld, Tonndorf, Farmsen, Berne und Sasel nach Poppenbüttel und weiter in Richtung Westen. Auch in den kommenden Jahren werden die Velorouten weiter ausgebaut, damit sie modernen Standards entsprechen und Sicherheit sowie ein komfortables Fahren gewährleisten.

In diesem Jahr konnten einige Teilstücke der Velorouten fertiggestellt werden:

  • Veloroute 5, Teilstück Leeschenblick und die Kreuzung Fabriciusstraße,

Leeschenblick, Am Dorfgraben

  • Veloroute 6, Teilstück Friedrich-Ebert-Damm zwischen Eckerkoppel und August-Krogmann-Straße
  • Veloroute 7, Teilstück in der Jenfelder Straße zwischen Charlottenburger Straße und Jenfelder Allee

Die folgenden Teilstücke der Velorouten befinden sich unter anderem derzeit noch im Neu- und Umbau:

  • Veloroute 6 Beim Farenland (Abschluss voraussichtlich Dezember 2020)
  • Veloroute 6 im Eulenkamp (Abschluss voraussichtlich Januar 2021)
  • Veloroute 6 im Uppenhof (Abschluss voraussichtlich Januar 2021)

Veloroute 7 zwischen Holstenhofweg und Jenfelder Alle sowie im weiteren Verlauf in der Kuehnstraße zwischen Schimmelmannstraße und Jenfelder Allee (Abschluss voraussichtlich im Dezember 2020).

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