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Newsletter Neuigkeiten aus dem Bezirksamt Wandsbek - Juni 2021

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Sie finden hier einen Newsletter mit Neuigkeiten aus dem Bezirksamt Wandsbek.

Neuigkeiten aus dem Bezirksamt Wandsbek

Bezirksamtsleiter Thomas Ritzenhoff Thomas Ritzenhoff Bezirksamtsleiter

Liebe Wandsbekerinnen und Wandsbeker,
liebe Leserinnen und Leser,

der Sommer hat Einzug in unserer Stadt gehalten und bringt uns überwiegend strahlenden Sonnenschein und warme Temperaturen. Dies ist eine Zeit, auf die viele von uns nahezu sehnsüchtig gewartet haben und in die wir mit viel Hoffnung und Zuversicht starten. Die kommenden Monate werden für uns wahrscheinlich wieder mehr Normalität mit sich bringen und ein weitestgehend gewohntes Leben erlauben.

Obwohl das vergangene halbe Jahr auch für uns im Bezirksamt zahlreiche Herausforderungen mit sich brachte, konnten wir viele Themen weiter bewegen. Beispielsweise wurden zahlreiche Spielplätze in unserem Bezirk mit neuen Spielgeräten bestückt, neue Formen der Öffentlichkeitsbeteiligung gefunden und bezirksamtseigene Projekte weiterentwickelt. Zu diesen und weiteren Themen möchten wir Ihnen in diesem Newsletter einen Überblick verschaffen.

Neben all diesen Aufgaben spielt bei uns im Bezirksamt derzeit vor allem die kommende Bundestagswahl am 26. September 2021 eine große Rolle. Diese Wahl bringt aufgrund der derzeitigen Umstände neue Herausforderungen mit sich, für deren Bewältigung die Vorbereitungen bei uns im Hause auf Hochtouren laufen. Bitte seien auch Sie mit dabei – nutzen Sie Ihre Stimmen und gehen Sie wählen. Gern können Sie uns auch als Wahlvorstand in einem unserer Wahlbezirke ehrenamtlich unterstützen!

Ich wünsche viel Spaß beim Lesen des diesjährigen Sommer-Newsletters und Ihnen und Ihren Familien alles Gute für das restliche Jahr 2021. Bleiben Sie gesund und genießen Sie die Sommerzeit!

Ihr

Thomas Ritzenhoff, Bezirksamtsleiter

Newsletter


Bürgersprechstunden

Wandsbeks Bezirksamtsleiter Thomas Ritzenhoff wird seine regelmäßigen Bürgersprechstunden auch im zweiten Halbjahr 2021 fortsetzen. Einmal monatlich haben alle Bürgerinnen und Bürger in einer der fünf Regionen des Bezirks die Gelegenheit, ihre Anliegen persönlich und ohne Voranmeldung mit ihm zu besprechen.

Die Sprechstunden finden in der Regel von 16 bis 18 Uhr vor den Sitzungen des jeweiligen Regionalausschusses statt. Auch die Regionalbeauftragten des Bezirksamtes bieten regelmäßig Sprechstunden an. Die Termine und Änderungen werden auf www.hamburg.de/wandsbek/bezirksamtsleitung und per Pressemitteilung kommuniziert. Die Bürgersprechstunden in den Regionen sind vorbehaltlich der pandemischen Lage, alternativ werden diese telefonisch stattfinden.

Folgende Termine sind im zweiten Halbjahr 2021 in den Wandsbeker Regionen geplant:

  • 5. August 2021: Bramfeld-Steilshoop-Farmsen-Berne
  • 1. September 2021: Alstertal
  • 20. Oktober 2021: Wandsbek-Kerngebiet
  • 4. November 2021: Walddörfer
  • 8. Dezember 2021: Rahlstedt

Zusätzlich werden zwei telefonische Bürgersprechstunden, jeweils von 15 bis 17 Uhr, unter der Telefonnummer 040 42881-3000 angeboten:

  • 13. Juli 2021
  • 28. September 2021

Abschiede und Neubesetzungen im Bezirksamt

Im Bezirksamt gab es einige personelle Veränderungen. Seit Mai 2021 hat das Bezirksamt Wandsbek eine neue Dezernatsleitung für das Dezernat 3 Soziales, Jugend und Gesundheit: Wir begrüßen Maria-Dolores Töllner-Aguirre als unsere neue Dezernentin!

Zudem verabschiedet Wandsbek zu Ende Juni gleich drei Fachamtsleitungen: Jutta Drühmel-Lindig, die Fachamtsleitung für den Telefonischen HamburgService, geht nach mehr als zwölf Jahren im Bezirksamt Wandsbek in ihren wohlverdienten Ruhestand. Das Verfahren für die Nachbesetzung läuft noch.

Der Fachamtsleiter für das Sozialraummanagement, Harald Lindner, startet ebenfalls in den Ruhestand. Was ihn in seiner Zeit im Bezirksamt bewegt hat, können Sie weiter unten in diesem Newsletter lesen! Christian Obst hat die Nachfolge als Fachamtsleitung für das Sozialraummanagement angetreten. Die Gesundheitsamtsleitung Dr. Frauke Ishorst-Witte verlässt das Bezirksamt ebenfalls zum 30. Juni. Ihre Nachfolge steht bereits fest.

Die Fachamtsleitung für den Internen Service, Kerstin Godenschwege, sowie Alexandra Lott, Fachamtsleitung des Rechtsamtes, haben das Bezirksamt verlassen. Die Nachfolge als Rechtsamtsleitung hat Katja Manhardt angetreten. Die Fachamtsleitung für den Internen Service übernimmt die derzeitige Wandsbeker Baustellenkoordinatorin Lena Voß ab dem 1. Juli 2021.

Den Kolleginnen und Kollegen, die das Bezirksamt verlassen, wünschen wir weiterhin alles Gute, viel privaten und beruflichen Erfolg und natürlich eine gute Gesundheit! Vielen Dank für Ihren Einsatz für das Bezirksamt und den Bezirk Wandsbek.

Unseren neuen Fachamtsleitungen sowie Frau Töllner-Aguirre wünschen wir ein gutes Händchen, viel Freude an und Erfolg bei der Arbeit und freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit!

Klimaschutzmanagement

Portrait des Teams Klimaschutzmanagement vor dem Bezirksamt Wandsbek. Von links nach rechts sind abgebildet: Dr. Tim Roesler, Anne Herden, Steffen Sperlich Von links nach rechts sind abgebildet: Dr. Tim Roesler, Anne Herden, Steffen Sperlich

Wandsbek heißt das Team der neuen Stabsstelle Klimaschutz herzlich willkommen! Um den Klimaschutz in Wandsbek und im Bezirksamt weiter voranzutreiben, wurde die Stabsstelle Klimaschutz eingesetzt. Anne Herden hat als Wandsbeker Klimaschutzbeauftragte die Leitung der Stabsstelle übernommen.

Klimaschutz hat in den letzten Jahren immer größere Bedeutung gewonnen und betrifft nicht nur jede und jeden in seinem privaten und beruflichen Umfeld, sondern insbesondere auch alle Bereiche der Verwaltung. Nach dem Klimaschutzgesetz des Hamburger Senates sollen die Stadt bis 2050 und die Landesverwaltung bereits bis 2030 klimaneutral sein.

Das Ziel des Klimaschutzmanagements ist insbesondere die Umsetzung der Maßnahmen des bereits beschlossenen Integrierten Klimaschutzkonzepts Wandsbek (IKK-W). Es gilt, die Themen des Klimaschutzes fest in Verwaltung und Gesellschaft zu etablieren. Das Team wird dabei Ansprechpartner sowohl für die Fachämter des Bezirksamts als auch für externe Akteure, wie Bürgerinnen und Bürger, Unternehmen, Initiativen und die Politik sein. Durch eine Vernetzung der bereits bestehenden Akteure und Initiativen sollen Synergieeffekte sinnvoll genutzt werden.

Abschiedsinterview mit Herrn Lindner

Der Fachamtsleiter für das Sozialraummanagement, Harald Lindner, verabschiedet sich aus dem Bezirksamt Wandsbek in den Ruhestand. Die Pressestelle hat gemeinsam mit dem Fachamtsleiter, der regelmäßig bepackt mit Satteltasche und Fahrradhelm durch die Bezirksamtsflure zum nächsten Termin gelaufen ist, einen Rückblick gewagt:

Im Sozialraummanagement erlebt man ja so einiges. Gab es für Sie besondere Erlebnisse? Was waren prägende Ereignisse?

Ich habe die Leitung des Fachamts Sozialraummanagement 2015 übernommen, als viele Flüchtlinge nach Hamburg gekommen sind. Die Koordination und Unterstützung von Freiwilligeninitiativen, von Sportvereinen, von Angeboten der Offenen Kinder- und Jugendarbeit und Familienangeboten und vielen anderen oblag uns. Wir konnten da viel bewegen, weil die Mittel bereitgestellt wurden und weil viele Menschen sich sehr engagiert haben. Dieses vielfältige Engagement zu erleben war toll und begründet in dieser Gesellschaft übrigens eine unumkehrbare Erfahrung.

Aber auch nicht so große Ereignisse waren beeindruckend und haben mich oft berührt. Es gab eine ganze Reihe von Initiativen, die die Aufenthaltsqualität in den Quartieren verbessert haben. Treffpunkte, Spielplätze, Stadtteilgruppen. Stadtteilspaziergänge und -dialoge, Feste, Neubauten. Das alles macht eine offene und lebendige Gesellschaft aus.

Was war besonders schön?

Als besonders schön habe ich die sehr positive Grundstimmung im Fachamt Sozialraummanagement empfunden, die vom ersten Tag an da war. Eigentlich sogar schon vorher, denn nachdem im Fachamt bekannt gegeben wurde, dass ich der neue Fachamtsleiter sein würde, bekam ich die ersten Mails mit tollen Willkommensgrüßen. Und diese sehr freundliche, engagierte und aufmerksame Atmosphäre hat sich die sechs Jahre, die ich das Fachamt geleitet habe, gehalten. Das ist ein hohes Gut und ich bin sehr froh, dass ich mein Berufsleben mit dieser Erfahrung beenden kann.

Es ist uns außerdem gelungen, dass in den letzten Jahren viele tolle junge Leute ins Fachamt Sozialraummanagement gekommen sind: Kompetent, interessiert, mit einem wachen Blick auf die Gesellschaft. Dieses entstandene Geflecht lässt mich zu dem ganz klaren Schluss kommen: Man kann ein Fachamt nicht alleine leiten. Die Ermutigung zur Eigeninitiative, die gestalterische Freiheit und die hohe fachliche Kompetenz aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter führen zu sehr guten Ergebnissen und hoher Zufriedenheit der Akteure.

Was möchten Sie Herrn Obst mitgeben?

Weil von den sechs Leitungskräften – also eine Fachamtsleitung und fünf Abteilungsleitungen – im Lauf der nächsten zweieinhalb Jahre fünf aufhören zu arbeiten, hatten wir die Möglichkeit einer gemeinsamen Übergangszeit von einem halben Jahr. Das war klasse! Christian Obst ist ein guter Typ, der seine neue Tätigkeit mit großem Interesse und noch größerem Elan aufgenommen hat und sehr offen und zugewandt auf alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zugegangen ist. Das hat mich sehr gefreut und ich kann auch deshalb gut gehen, weil ich weiß, das Fachamt Sozialraummanagement ist in guten Händen und alle sind zufrieden.

Wohin geht es jetzt im Ruhestand?

Das weiß ich nicht. Ich habe viele Ideen und noch keine Pläne. Ich habe bewusst keine größeren Pläne geschmiedet, weil ich erst einmal Zeit dafür haben will, mich auszuruhen von dem doch ganz schön stressigen letzten Jahr; weil ich Stimmungen kommen lassen will und mich - zumindest vorerst - bewusst nicht festlegen möchte.

Ich kann mir aber gut vorstellen, dass ich die eine oder andere Radtour machen werde, vielleicht auch mal durch mehrere Länder. Außerdem würde ich gerne schreiben. Ein Lehrauftrag war auch schon mal im Gespräch. Es gibt viele Dinge, die ich gerne mache – Lesen, Kajakfahren, mich mit Freundinnen und Freunden und Familienangehörigen treffen, schlummernde Talente reaktivieren. Für all das werde ich mehr Zeit haben.

Lieber Herr Lindner, vielen Dank, dass Sie sich die Zeit für dieses Interview genommen haben und für Ihr Engagement für Wandsbek! Wir wünschen Ihnen alles Gute für Ihren neuen Lebensabschnitt, viele spannende neue Abenteuer und Reisen und natürlich eine gute Gesundheit!

Neue Dezernentin für Jugend, Soziales und Gesundheit

Seit Mai 2021 hat das Bezirksamt eine neue Dezernentin für Jugend, Soziales und Gesundheit. Um wen es sich handelt, welche Ziele sie hat und was ihre Aufgaben sind, hat sie in einem Interview erzählt:

Wer ist die neue Dezernentin?

Maria-Dolores Töllner-Aguirre, Dezernentin für Soziales, Jugend und Gesundheit im Bezirksamt Wandsbek

Mein Name ist Maria-Dolores Töllner-Aguirre, ich bin 46 Jahre alt, verheiratet und habe eine 16-jährige Tochter. An der Universität Hamburg habe ich Rechtswissenschaften studiert, Referendarin war ich in Niedersachsen. Bei der Freien und Hansestadt Hamburg bin ich seit 2006 tägig. Im Bezirksamt Wandsbek habe ich schließlich im Sommer 2016 begonnen und die Fachamtsleitung des Fachamtes Eingliederungshilfe übernommen. Davor habe ich fast sechs Jahre lang das Fachamt Grundsicherung und Soziales im Bezirksamt Altona geleitet, nachdem ich vier Jahre im Rechtsamt des Bezirksamtes Altona als Rechtsreferentin tätig war.

In meiner Freizeit reise ich gerne und verbringe möglichst viel Zeit mit meiner Familie und unseren Freunden.

Was reizt Sie besonders an der Position der Dezernentin?

Die Vielschichtigkeit der im bzw. vom Dezernat 3 bewegten Themen – von denen ich noch längst nicht alle kenne - und die multiprofessionelle Zusammenarbeit in den Fachämtern und über Fachamtsgrenzen hinaus. Im Dezernat 3 haben wir mit allen Altersgruppen, den unterschiedlichsten kulturellen Hintergründen, Bedarfen und sozialen Projekten zu tun. Langweilig wird das also nie und Herausforderungen haben durchaus etwas Reizvolles.

Welche Projekte möchten Sie als nächstes in Wandsbek vorantreiben?

Zunächst einmal bewegt uns alle privat und dienstlich weiterhin das Thema Corona und die Frage der Rückkehr zur Normalität, des Wiedererlangens von „Freiheiten“, der Wiederaufnahme unserer Regelaufgaben/Hochfahren des Regelbetriebes etc. Dieses Thema wird uns in den nächsten Monaten sicherlich noch sehr bewegen und fordern. Damit zusammenhängend ist das Thema Digitalisierung zu betrachten – auch da werden wir gemeinsam überlegen, was wir beibehalten wollen und was sich als ungünstig herausgestellt hat. Und dann sind da natürlich noch die vielen interessanten und herausfordernden Themen und Projekte, die die Fachämter des Dezernates so bewegen. Um diese Themen und Projekte erfolgreich zu bewältigen, müssen wir uns möglichst gut und breit aufstellen.

Welche Objekte dürfen als Bürodekoration bei Ihnen nicht fehlen?

Meine Postkarten mit (wie ich finde) witzigen Sprüchen und ein paar Pflanzen (die es erstaunlich lange mit mir aushalten, obwohl ich keinen grünen Daumen habe).

Bebauungsplanverfahren online - wie läuft die Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger in Zeiten von Corona?

Zusammenkünfte mehrerer Personen sind in Zeiten von Corona nur schwer realisierbar. Aus diesem Grund erfolgt die Beteiligung der Öffentlichkeit im Rahmen vorhabenbezogener Bebauungsplanverfahren in Form von Internet-Beteiligungen. Hierzu steht unter https://bauleitplanung.hamburg.de der kostenlose Online-Dienst „Bauleitplanung“ zur Verfügung. Mit Hilfe der Suchfunktion wird es Bürgerinnen und Bürgern – auch ohne Anmeldung – ermöglicht, alle notwendigen Informationen zu einem Verfahren einzusehen. Des Weiteren können sie Stellungnahmen erstellen, diese direkt einreichen und eine Benachrichtigung über das Prüfungsergebnis der Stellungnahme einrichten. Bei Bedarf stehen zusätzliche Funktionen bereit, die eine Registrierung erforderlich machen. Alternativ können Beiträge per E-Mail an das Postfach stadt-und-landschaftsplanung@wandsbek.hamburg.de oder per Post an das Bezirksamt Wandsbek, Fachamt Stadt- und Landschaftsplanung, Am Alten Posthaus 2, 22041 Hamburg, versandt werden. Zusätzlich zu den bereits erwähnten Möglichkeiten sind für Rückfragen zur Beteiligung Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Fachamtes Stadt- und Landschaftsplanung unter der Telefonnummer 040 42881-2846 erreichbar.

Försterhaus Bramfeld

Im April 2021 wurde mit der Instandsetzung des denkmalgeschützten Försterhauses in Bramfeld für rund 1,3 Millionen Euro begonnen.  Zusammen mit dem Bramfelder Stadtteilkulturzentrum BraKuLa (Bramfelder Kulturladen e. V.) – wird das neue Kulturzentrum „Bramfelder Kulturinsel“ im Herzen Bramfelds entstehen. Dank dem jahrelangen Engagement der Bramfelderinnen und Bramfelder und der Finanzierung von Stadt und Bund wird im historischen Ortskern Bramfelds eine neue Kulturinsel entwickelt, die Gegenwart und Geschichte miteinander verknüpft. Durch die Vielzahl an Bildungsangeboten und kulturellen Programmen wird der wachsende Stadtteil auch zukünftig gestärkt.

RISE-Gebiete im Bezirk Wandsbek

Die Förderung des Rahmenprogramms Integrierte Stadtteilentwicklung (RISE) im Bezirk Wandsbek geht voran. Die beiden Gebiete – Jenfeld Zentrum sowie Tegelsbarg/Müssenredder – werden kontinuierlich weiterentwickelt und haben die die Interessen der Anwohnerinnen und Anwohner im Blick.

Das Gebiet „Jenfeld-Zentrum“ wird bis Ende 2026 durch das Rahmenprogramm Integrierte Stadtteilentwicklung gefördert. Es erstreckt sich vom Jenfelder Moorpark im Westen bis zur östlichen Stadtgrenze sowie vom Verlauf der A24 bis zur Schweidnitzer Straße. Im Fördergebiet leben knapp 13.000 Menschen. Die Schwerpunkte der Gebietsentwicklung liegen in den Bereichen Städtebau und Freiraum. Als eines der ersten Projekte wurde ein städtebauliches Gutachten für die Aufwertung des zentralen Versorgungsbereichs rund um das EKZ JEN beauftragt. Mit der Erstellung wurde ein Berliner Stadtplanungsbüro beauftragt. Ziel des Gutachtens ist die Prüfung von Entwicklungsperspektiven sowie die Erarbeitung eines Gesamtplans für den Bereich. Neben einer Optimierung der Frei- und Verkehrsflächen zur Steigerung der Aufenthaltsqualität steht beispielsweise auch die Suche nach einem Standort für einen Quartiersplatz und die Prüfung städtebaulicher Maßnahmen im Fokus der Untersuchung. Auf einer Online-Veranstaltung am 10. Juni wurden erste Ergebnisse vorgestellt und die Ideen und Rückmeldungen der Jenfelderinnen und Jenfelder eingesammelt.

Das Fördergebiet Tegelsbarg/Müssenredder liegt in den Stadtteilen Hummelsbüttel und Poppenbüttel im Norden des Bezirks Wandsbek und umfasst eine Fläche von rund 129 Hektar, auf der circa 7.400 Menschen wohnen. Ziel der RISE-Gebietsentwicklung ist die Stabilisierung und Aufwertung sowie die nachhaltige Erneuerung des Gebiets. Bis Ende 2027 wird das Gebiet durch das Rahmenprogramm Integrierte Stadtteilentwicklung gefördert.

Im April 2021 hat die Johann Daniel Lawaetz-Stiftung die Arbeit als Gebietsentwickler aufgenommen und erarbeitet gemeinsam mit der Abteilung Integrierte Stadtteilentwicklung des Bezirksamtes die nächsten Schritte. Noch in diesem Jahr soll ein Integriertes Entwicklungskonzept erstellt werden. In verschiedenen Beteiligungsformaten werden die Anwohnerinnen und Anwohner eingeladen, sich an der Gestaltung des Gebiets zu beteiligen und ihre Ideen mit einzubringen.  Als erste Starterprojekte gab es bereits ein frühzeitiges Beteiligungsverfahren zur Aufwertung der Parkanlage am Tegelsbarg, dessen Ergebnisse in die Beauftragung eines Landschaftsarchitekten für die Erstellung eines Masterplanes fließen. Zudem wird das Haus der Jugend umgebaut und erweitert. 

Ausflugstipps im Bezirk Wandsbek

Die sommerlichen Temperaturen laden dazu ein, die Zeit draußen in der Natur zu verbringen. Im Bezirk Wandsbek finden sich dafür verschiedene Grünanlagen und viele andere Ausflugsziele. Eine kleine Auswahl der zahlreichen Möglichkeiten möchten wir Ihnen hier vorstellen:

Botanischer Sondergarten und Eichtalpark

Botanischer Sondergarten - Park Botanischer Sondergarten (2007)

Ob für einen einfachen Spaziergang durch eine grüne Oase oder für das detaillierte Bewundern botanischer Besonderheiten – der Botanische Sondergarten im Stadtteil Wandsbek bietet für alle Besucherinnen und Besucher eine Vielzahl an Möglichkeiten zum Genießen der Natur! Für alle Interessierten werden darüber hinaus regelmäßig Gartenwissen-Führungen und -Vorträge angeboten, Tauschmöglichkeiten eingerichtet und Ausstellungen präsentiert. Außerdem können Insektenhotels bestaunt oder auch Sandbienen beobachtet werden. Sessel und Bänke laden zum Verweilen und Entspannen ein. Im Anschluss an den Besuch des Botanischen Sondergartens bietet sich ein Spaziergang durch den Eichtalpark an, der in unmittelbarer Nähe liegt. Dort gibt es historische Eichen, Skulpturen, das sanierte Torhaus am Eingang des Parkes, einen Spielplatz und vieles mehr zu entdecken.

Der Botanische Sondergarten befindet sich zwischen der Kedenburgstraße und dem Ölmühlenweg und kann mit der Buslinie 116 erreicht werden (Haltestelle Ölmühlenweg Nord). Der Eichtalpark liegt zwischen der Walddörferstraße, Bei der Hopfenkarre, der Ahrensburger Straße und der Kedenburgstraße. Die Buslinie 9 hält nahezu direkt vor dem Eingang (Haltestalle Eichtalstraße).

Klöpperpark

Der im Stadtteil Volksdorf gelegene Klöpperpark wartet vor allem mit seinen zahlreichen Buchen und Eichen auf, die den Besucherinnen und Besuchern das Gefühl vermitteln, inmitten eines Waldes zu stehen. Der ebenfalls dort befindliche Klosterwiesengraben, der sich zu kleinen Teichen erweitert, der Spielplatz Schemmannstraße sowie der Parcours der Bogenschule Stellmoor runden diese Grünanlage ab. Diejenigen, die noch weitere Spazierstrecken entdecken möchten, können entweder nach Norden ins Naturschutzgebiet Volksdorfer Teichwiesen oder  nach Süden durch den Wald und dann an der Berner Au entlang spazieren. Der Klöpperpark befindet sich zwischen dem Saseler Weg und der Schemmannstraße und kann mittels der U-Bahn U1 erreicht werden (Station Volksdorf).

Berner Au

Die Berner Au fließt durch die Stadtteile Volksdorf, Sasel und Farmsen-Berne und lädt auf etwa acht Kilometern zu einem ausgiebigen Spaziergang durch Wiesen, Schrebergärten und Wälder ein. Der Bach mündet in Farmsen-Berne in die Wandse. Der Spaziergang führt über die Schienen der Walddörfer Bahn und bietet die Möglichkeit eines Abstechers in den denkmalgeschützten Berner Gutspark, der nach dem Vorbild englischer Landschaftsgärten gestaltet wurde. Die Berner Au erstreckt sich von ihrem Quellgebiet südlich des Saseler Weges bis zu ihrem Zusammenfluss mit der Wandse beim Ostender Teich. Der Zusammenfluss mit der Wandsbek kann mit der Buslinie 167 erreicht werden (Haltestelle Sonnenweg [Mitte]), der Quellbereich mit der Buslinie 24 (Haltestelle Eulenkrugstraße) oder mit der U-Bahn U1 (Station Volksdorf).

Mühlenteichpark

Der Mühlenteichpark liegt unweit des Wandsbeker Marktes sowie des Quarrees und bietet den Besucherinnen und Besuchern vielseitige Freizeitmöglichkeiten. Ob sportliche Aktivitäten an der Slacklineanlage und auf dem Basketballfeld, Entspannung auf den zahlreichen Bänken, Holzliegen und Liegewiesen oder Spaß auf dem Spielplatz oder im Spielhaus – die Grünanlage wartet mit verschiedenen Angeboten für Jung und Alt auf. Der Mühlenteichpark liegt zwischen der Wandsbeker Königsstraße und Königsreihe und kann mit der S-Bahn S1/S11 erreicht werden (Haltestelle Friedrichsberg).

Beim Besuch der Grünanlagen und Ausflugsziele wird darum gebeten, sich rücksichtsvoll gegenüber der Natur sowie anderen Besucherinnen und Besuchern zu verhalten. Dazu zählt unter anderem, dass sämtlicher Müll – insbesondere Glasscherben – korrekt entsorgt wird, Grillabende ausschließlich in den ausgewiesenen Grillzonen durchgeführt und Hunde nur in ausgewiesenen Hundeauslaufzonen von der Leine gelassen werden.

Moderne Spielplätze

Im Februar 2021 startete in Eilbek die Neu- und Umgestaltung der Spiel- und Freizeitfläche Eilbektal an der Wandse. Bis Juli 2021 soll hier ein generationenübergreifender „Platz für alle“ entstehen. In der zweiten Jahreshälfte 2021 wird der Spielplatz an der Jüthornstraße in Marienthal umgestaltet und grunderneuert. Aus diesem Grund fanden im Februar vorbereitende Baumfällungen und Baumpflegearbeiten statt, um Platz für neue Spielgeräte und benötigte Spielbereiche zu schaffen sowie die Verkehrssicherheit zu gewährleisten.

Zwischenzeitlich wurden bis Ende April 2021 an zehn Spielplätzen im Bezirk Wandsbek neue Spielgeräte, wie beispielsweise Schaukeln, Drehscheiben, Wippen, Kletternetze oder Spieltürme eingebaut. Mit Ablauf des 13. Juni 2021 endete die Online-Beteiligung für die neuen Spielplätze Jenfelder Au. Hamburgerinnen und Hamburger aller Altersgruppen konnten sich online zur Gestaltung der Spielplätze in dem neuen Stadtquartier Jenfelder Au beteiligen und über die geplanten Baumpflanzungen informieren. Des Weiteren beabsichtigt das Bezirksamt Wandsbek für das Sommerhalbjahr 2021, den Spielplatz am Gropiusring aufzuwerten und das Spielangebot zu erweitern.

Verwaltungsneubau

Die Planung für den Büroneubau auf der sogenannten Wandsbeker Zollinsel ist im letzten halben Jahr weiter vorangetrieben worden. Im Mai stellten der Finanzsenator Dr. Andreas Dressel, Bezirksamtsleiter Thomas Ritzenhoff und der Geschäftsführer der Sprinkenhof GmbH Martin Görge den Verfahrensstand und erste Visualisierungen im Rahmen eines Vor-Ort-Termins vor.

Nachdem im Januar 2020 der Letter of Intent mit der Sprinkenhof GmbH unterschrieben wurde, gibt es Entwicklungen beim hochbaulichen Realisierungswettbewerb. In der Preisgerichtssitzung im September 2020 wurden drei Preisträger für deren Planungen des Vorhabens gekürt. Der hochbauliche Realisierungswettbewerb mündete in der Zuschlagserteilung an das Architekturbüro ADEPT aus Kopenhagen sowie die Landschaftsarchitekten Studio Vulkan aus München. Die weiteren Planungen wird die Sprinkenhof GmbH gemeinsam mit dem Wettbewerbssiegerduo sowie in Zusammenarbeit mit dem Bezirksamt vornehmen.

Das neue Büro- und Verwaltungsgebäude soll insbesondere die Aspekte der Nachhaltigkeit und der Barrierefreiheit berücksichtigen. Der Neubau mit rund 700 Arbeitsplätzen soll sich zudem städtebaulich an der Magistrale der ehemaligen Bundesstraße 75 einfügen und Anlaufpunkt für Kundinnen und Kunden des Dezernats Soziales, Jugend und Gesundheit werden.

Die Planung bietet die Chance, brachliegende Flächen der sogenannten Wandsbeker Zollinsel städtebaulich neu zu ordnen und der ehemaligen Bundesstraße 75 im Zuge der Magistralenentwicklung an dieser Stelle baulich ein neues Gesicht zu geben.

Wandsbek 2045

Zwei Figuren auf Wandsbek Karte mit Sprechblasen zum Thema Wandsbek 2045

Wie soll Wandsbek im Jahr 2045 aussehen? Der einwohnerstärkste Bezirk Hamburgs wächst weiter und die baulichen, sozialen, ökologischen und verkehrlichen Herausforderungen nehmen zu. Weitere Dynamiken und Trends wie der demografische Wandel, die Energie- und Mobilitätswende, Klimaschutz, digitale Transformation oder sich verändernde Arbeitswelten, Wohnbedürfnisse und -formen gewinnen auch in Wandsbek immer mehr an Bedeutung. Und nicht zuletzt hat die Pandemie zu tiefgreifenden Veränderungsprozessen beigetragen. Sie hat vor Augen geführt, dass auch Wandsbek sich verstärkt damit auseinandersetzen muss, wie seine Stadt- und Lebensräume krisenfester werden.

Bereits 2018 hat die Bezirksversammlung Wandsbek hierzu einen politischen Beschluss gefasst und die Bezirksverwaltung damit beauftragt, einen – fachlich ausgedrückt – „Integrierten Bezirklichen Entwicklungsrahmen“ auszuarbeiten, kurz: IBER. Dieser soll aufzeigen, wie eine nachhaltige räumliche Entwicklung gesteuert werden kann und damit langfristige Orientierung bis 2045 und darüber hinaus bieten. „Integriert“, weil verschiede Positionen und Fachdisziplinen, Themen und Trends der Stadtentwicklung zusammen betrachtet und weil bestehende Planungen und zukünftige Vorhaben abgestimmt und gebündelt werden. Und weil die lokalen Erfahrungen, Bedürfnisse und das Wissen von Bürgerinnen und Bürgern in die Erarbeitung einfließen. Im Ergebnis soll IBER Wandsbek 2045 als Kompass für Entscheidungen in Politik, Verwaltung und Stadtgesellschaft zu weiterführenden Planungen, Entwicklungen, einzelnen Projekten und Maßnahmen der Bezirksentwicklung dienen.

Unter dem Motto „Moin Wandsbek – Zukunft gemeinsam gestalten“ erarbeitet der Bezirk Wandsbek nun ein strategisches Leitbild mit der Perspektive 2045 und darüber hinaus. Durch einen breit angelegten Dialog mit der Öffentlichkeit, Akteurinnen und Akteuren aus Politik, Verwaltung, Wirtschaft und Zivilgesellschaft soll gemeinsam die Zukunft des Bezirks Wandsbek gestaltet werden. Dabei gilt es, die verschiedenen „Wandsbeks“ – die lokalen Identitäten von Stadtteilen und Quartieren im Bezirk – und deren eigene Voraussetzungen und Zukunftschancen sichtbar zu machen. Genauso ist der Bezirk als Teil von Hamburg und der Metropolregion zu verorten.

Zurzeit findet ein erster Online-Dialog statt. Dabei geht es zunächst um das heutige Wandsbek. Nach zwei Wochen waren bereits über 100 Vorschläge, Ideen und Wünsche von Wandsbekerinnen und Wandsbekern eingegangen! Im nächsten Schritt wird es eine weitere Mitmach-Aktion sowie einen zweiten Online-Dialog im Bezirk geben. Voraussichtlich in diesem Sommer wird ein Beteiligungsfahrrad durch viel besuchte Plätze in Wandsbek fahren und den Dialog mit den Bürgerinnen und Bürgern suchen. Zudem werden im geplanten „Wandsbek-Radar“ auch die Schulen beteiligt und somit auch die Wandsbeker Generation der Zukunft befragt.

Machen Sie mit, bringen Sie Ihre Wünsche und Ideen ein und lassen Sie uns gemeinsam Wandsbeks Zukunft gestalten! Weitere Informationen zum Beteiligungsformat können Sie unter Wandsbek 2045 – Beteiligungsverfahren Integrierter Bezirklicher Entwicklungsrahmen finden.

Neue Regionalbeauftragte

Steven Sven Leonhardt, Regionalbeauftragter für die Region Alstertal Steven Sven Leonhardt, Regionalbeauftragter für die Region Alstertal
Sedat Bahtiyar, Regionalbeauftragter für Bramfeld-Steilshoop-Farmsen-Berne Sedat Bahtiyar, Regionalbeauftragter für Bramfeld-Steilshoop-Farmsen-Berne

Seit diesem Jahr haben das Alstertal und Bramfeld-Steilshoop-Farmsen-Berne jeweils einen neuen Regionalbeauftragten. Herr Steven Sven Leonhardt ist der neue zuständige Regionalbeauftragte für das Alstertal, für die Region Bramfeld-Steilshoop-Farmsen-Berne dient Herr Sedat Bahtiyar als Ansprechpartner. Die Wohnsitznähe beider – zur jeweils zuständigen Region – ermöglicht es ihnen, sich über die örtlichen Gegebenheiten einen genauen Überblick verschaffen und auch ihre persönlichen Erfahrungen in die Tätigkeit als Regionalbeauftragte mit einbringen zu können. Weitere Informationen zu den Regionalbeauftragten – wie beispielsweise die Kontaktdaten – sind unter: https://www.hamburg.de/wandsbek/regionalbeauftragte/ abrufbar.

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