Wandsbek Markt mit dem ZOB und der Sichtachse in die Hamburger Innenstadt, Hintergrundbild
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Radverkehr Radverkehr im Bezirk Wandsbek

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Die Stadt Hamburg verfolgt das Ziel einer fahrradfreundlichen Stadtgestaltung. Dabei stehen sowohl die Verkehrssicherheit als auch der Fahrtkomfort im Vordergrund. Gleichzeitig sollen die verschiedenen Verkehrsströme bestmöglich miteinander vereinbart werden. Der Bezirk Wandsbek ist seit mehreren Jahren bestrebt, die Fahrradinfrastruktur stetig zu verbessern und weiter auszubauen, um das Fahrradfahren in Wandsbek weiter zu fördern.

Markierung auf einem Radfahrstreifen

Radverkehr im Bezirk Wandsbek

Bezirkliches Radverkehrskonzept

Grundlage des bezirklichen Radverkehrskonzeptes bildet das Hamburger Bündnis für den Radverkehr. Der Bezirk Wandsbek war in den gesamten Prozess der Erarbeitung und Entwicklung des Bündnisses für den Radverkehr eng eingebunden. In dieser Vereinbarung verpflichten sich ausgewählte Hamburger Behörden zur kooperativen Zusammenarbeit, um den Radverkehr stadtweit zu fördern und weiterzuentwickeln. Seit der Unterzeichnung 2016 wird das Bündnis in einer jährlichen Vereinbarung der Bezirke und der Behörde für Verkehr und Mobilitätswende (BVM) fortgeführt. Weiterführende Informationen über das Bündnis für den Radverkehr finden Sie hier: https://www.hamburg.de/radverkehrspolitik-hamburg/5345604/buendnis-radverkehr/

Das bezirkliche Radverkehrskonzept dient dazu, die Forderungen des Bündnisses für den Radverkehr auf bezirklicher Ebene weiterzuführen. Ziel des Konzeptes ist die Entwicklung einer bezirklichen Radverkehrslösung, die sich in die gesamtstädtische Veloroutenstrategie einfügt. Dabei soll das Netz der bestehenden Velo- und Freizeitrouten durch ein Netz aus Bezirksrouten ergänzt werden. Angestrebt wird eine Verdichtung des städtischen Netzes, um einen komfortableren Zugang zu den verschiedenen Radinfrastrukturen zu ermöglichen.

Das erste bezirkliche Radverkehrskonzept wurde 2015 vorgestellt. Es sieht eine vertiefende Planung sowie spätere Realisierung fünf verschiedener Korridore vor, die in Form von Bezirksrouten zur Verdichtung des Veloroutennetzes beitragen sollen. Diese werden als die Korridore A-F bezeichnet. Im Jahr 2015 fand dafür eine umfassende Beteiligung der Öffentlichkeit statt. Im Fokus dieser Beteiligung stand die Wahl einer geeigneten Streckenführung für den Korridor A. Im Dialog mit der Öffentlichkeit wurden drei Varianten für die Führung dieses Korridor A diskutiert: Der Wandse-Grünzug, der Friedrich-Ebert-Damm und die Walddörferstraße. Als ein Ergebnis dieser Beteiligung wurde eine Führung des Korridor A durch den Wandse-Grünzug ausgeschlossen, da innerhalb des Grünzuges kein Platz für den Bau der Radinfrastruktur vorhanden ist, ohne den Baumbestand zu verringern. Die Planungen für die Führung entlang der Walddörferstraße laufen derzeit noch.

Seit dem Jahr 2022 wird eine Fortschreibung des Bezirksroutennetzes erarbeitet. Für diese Fortschreibung wird eine weitere Beteiligung der Öffentlichkeit vorgesehen. Die Netzkonzeption soll vertiefend ausgearbeitet werden, nachdem im Jahr 2015 zunächst sinnvolle Korridore identifiziert wurden. Im Zuge der Netzkonzeption der derzeitigen Fortschreibung des Konzeptes sollen diese Routen hinsichtlich der angesetzten Qualitätskriterien sowie ihrer Dringlichkeit differenziert werden. Dadurch soll ein Netzplan mit eindeutigen Routenverläufen erarbeitet werden, der die einzelnen Streckenabschnitte hinsichtlich ihres Umbauaufwandes erfasst. Aufbauend auf diesen Netzplan sieht die Fortschreibung des Konzeptes vor, einen Maßnahmenplan zu entwickeln. Dieser soll sowohl ortsbezogene Handlungsempfehlungen für den Ausbau von Teilstrecken geben, als auch allgemeine Maßnahmenansätze für den übergeordneten Umgang mit dem Netzausbau liefern.

Bezirkliches Radwegenetz

Das Radwegenetz im Bezirk Wandsbek setzt sich aus einer Vielzahl von Freizeitrouten und Velorouten sowie den zahlreichen straßenbegleitenden Radverkehrsanlagen zusammen. Durch den Anschluss an andere Hamburger Bezirke entsteht das stadtweite Radverkehrsnetz. Die bestehenden Freizeitrouten stärken zusätzlich das länderübergreifende Netz mit dem Land Schleswig-Holstein, genauso wie der geplante Radschnellweg zwischen Ahrensburg und Hamburg.

Mithilfe der stadtweiten Freizeitrouten lassen sich alle größeren Hamburger Erholungsgebiete erreichen. In Wandsbek verlaufen die Freizeitrouten 1, 2, 3 und 11. Weitere Informationen über die Hamburger Freizeitrouten finden Sie unter: https://www.hamburg.de/freizeit-radtouren/8628594/radtouren/

Das stadtweite Netz der Velorouten soll die tägliche Fahrradnutzung in Hamburg fördern. Ziel der Velorouten ist es, das Radfahren in Hamburg attraktiv, sicher und zügig zu gestalten. Im Bezirk Wandsbek verlaufen die Velorouten 5, 6, 7 und 14. Jede der Velorouten besteht aus mehreren Teilabschnitten. Für die Realisierung dieser Routen wurde ein bezirkliches Konzept erarbeitet, das die schrittweise Fertigstellung der einzelnen Abschnitte vorsieht. Weitere Informationen über die Velorouten sowie einen Überblick über den stadtweiten Ausbaustand des Netzes finden Sie unter: https://www.hamburg.de/fahrradfahren-in-hamburg/300372/velorouten/​​​​​​​


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