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Nachhaltigkeitsziele der UN Leben an Land

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Das 15. Ziel der SDG wird als „Leben an Land“ bezeichnet und befasst sich mit dem Schutz und der Wiederherstellung der Landökosysteme. Dabei geht es darum, ihre nachhaltige Nutzung zu fördern, Wälder nachhaltig zu bewirtschaften, Wüstenbildung zu bekämpfen, Bodenverschlechterung zu stoppen und den Biodiversitätsverlust zu stoppen.Mit anderen Worten gesagt, ist der Fokus der Ziele auf

  • Die Verbesserung der Lebensbedingungen
  • Die Erhaltung der biologischen Vielfalt
  • Den Schutz des Bodens, der Gewässer und Küsten
  • gerichtet.

SDG 15 - Leben an Land Leben an Land

Leben an Land

Und wie sieht es mit der konkreten Umsetzung des 15. Ziels im Botanischen Sondergarten Wandsbek aus? Dies kann man an einigen Beispielen gut erkennen:

Statt chemische Schädlingsbekämpfungsmittel zum Abtöten von beispielsweise Woll- und Schildläusen (Insektizide) zu verwenden, setzen wir lieber Nützlinge im Gewächshaus ein. Dadurch können wir die Schädlinge auf biologische Weise bekämpfen und gleichzeitig die Bienen und andere nützliche Insekten schützen, die sonst beim Einsatz von Insektiziden stark geschädigt wären.

Weiterhin haben wir darauf geachtet, dass wir abwechselnd Sommerblumen und heimische Arten (wie z.B.: Beinwell) an den Wegrändern setzen, um dadurch einen bienenfreundlichen Garten zu gestalten. Dazu gehört auch, dass keine Monokultur angepflanzt wird, sondern eine Vielzahl von Pflanzen, die zu verschiedenen Zeitpunkten und Jahreszeiten blühen. Die übliche Gefahr von Monokultur in der Landschaft ist, dass es nur in einem bestimmten Zeitraum eine ausgiebige Nektarquelle für die Bienen gibt. Durch die Pflanzenvielfalt geben wir den Bienen die Möglichkeit, sich das ganze Jahr über mit genügend Nektar und Pollen zu versorgen.

Des Weiteren gibt es sowohl Nistkästen für Wildbienen und ein Wildbienen-Buffet als auch eine Insekten- und Vogeltränke, was einen weiteren Beitrag zum Insekten-und Vogelschutz leistet.

Besonders bei unserem Renaturierungsprojekt im Fischers Park steht der ökologische Schutz im Fokus. Konkret werden wildbienenfreundliche Uferstauden aus den Samen gezogen und nach einer Zeit in dem Park angepflanzt. Mit diesem Projekt möchten wir die Artenvielfalt (Biodiversität) fördern, indem wir vermehrt heimische Pflanzen in das Ökosystem einfügen und dadurch der Tierwelt ein größeres Spektrum an Nektar- und Nahrungsquellen bieten. Statt eingewanderten Arten, wie dem Indischen Springkraut (invasive Neophyten), an Waldrändern sollte es mehr ökologisch nachhaltigere Pflanzen geben.

Für mehr Informationen zu Maßnahmen in Deutschland

siehe: https://www.bundesregierung.de/breg-de/themen/nachhaltigkeitspolitik/die-un-nachhaltigkeitsziele-1553514

 

Kontakt

Herr Masch

Botanischer Sondergarten

Bezirksamt Wandsbek / Management des öffentlichen Raumes
Walddörferstraße 273
22047 Hamburg
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