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Botanisches Kauderwelsch vom 5. Februar 2020 Struktur und Form - Kormuspflanzen

Ist es nicht herrlich wenn, Dinge gut strukturiert und wohlgeformt sind? Klar, natürlich werden die einen jetzt sagen, andere meinen vielleicht, im Strukturlosen und Ungeformten mehr Potenzial zu sehen. Wie dem auch sei, die Morphologie ist die Lehre von der Struktur und Form der Organismen. Der Begriff „morphé“ kommt aus dem Altgriechischen und steht für Gestalt oder Form.

Um die Gestalt oder Form wird es in dieser Kauderwelsch-Serie gehen. Unser Gehirn speichert die Gestalt der Pflanze und verknüpft diese mit einem Namen. Dies ist die Basis für unsere Pflanzenkenntnisse.

Besteht eine Pflanze aus den Grundorganen Wurzel, Sprossachse und Laubblatt, spricht man von einer Kormuspflanze. Zu den Kormuspflanzen zählt man die Samenpflanzen (Spermatophyten) und die farnartigen Gewächse (Pteridophyten) inklusive Bärlapp- und Schachtelhalmgewächse.

Kennzeichnend für Kormuspflanzen ist, dass die Blätter immer an den Sprossachsen entstehen und nie an den Wurzeln. Obgleich Blätter einiger Pflanzen durchaus in der Lage sind, Wurzeln zu bilden, aus denen dann wiederum Sprossachsen wachsen. Dies machen wir uns bei der Pflanzenvermehrung zunutze (siehe Kauderwelsch-Serie: GewächsNachwuchs).

Hierzu passt: Struktur und Form - Sprossachse. Dieser Begriff wird noch während der diesjährigen Gehölzschnittzeit erklärt.

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