Verwandtschaftsverhältnis

 Verwandtschaftsverhältnis

Verwandtschaftsverhältnis

Botanisches Kauderwelsch von Helge Masch

Botanisches Kauderwelsch vom 22. Januar 2020 Verwandtschaftsverhältnis - Binäre Nomenklatur

Die wissenschaftliche Benennung der Pflanzen ist für den Laien „Botanisches Kauderwelsch“ par excellence – Entschuldigung, „in höchster Vollendung“.

Wem haben wir das zu verdanken?

Der Schwede Carl von Linné (1707 – 1778) zeichnet für die doppelte Namensgebung (binäre Nomenklatur) maßgeblich verantwortlich. Im Jahr 1735 veröffentlichte er die 1. Auflage von „Systema Naturae“, in der er sein System zur Klassifizierung der drei Naturreiche erstmals vorstellte.

Was soll das?

Sein Lebenswerk war es, Ordnung in die Tier-, Pilz- und Pflanzenwelt zu bringen.

Und warum müssen wir dankbar sein?

Vor der Einführung der binären Nomenklatur bestanden Pflanzenbezeichnungen aus langen, zumeist lateinischen Wortformeln, die aus den Eigenschaften der Lebewesen bestanden.

Heute ist es ausreichend, wenn wir uns vier Worte merken: Familie, Gattung, Art sowie ggf. die Sorte. Diese sind weltweit gleich und gültig. Im Gegensatz zu den Volksnamen, die zum Teil nur örtlich bekannt sind.

Übrigens: für die Linde gibt es über 500 deutsche Volksnamen!

Hierzu passt: Verwandtschaftsverhältnis - Familie. Dieser Begriff wird dann erklärt, wenn die Vereinten Nationen den Internationalen Tag der Familie begehen.

Botanisches Kauderwelsch vom 22. Januar 2020 Verwandtschaftsverhältnis - Binäre Nomenklatur

Die wissenschaftliche Benennung der Pflanzen ist für den Laien „Botanisches Kauderwelsch“ par excellence – Entschuldigung, „in höchster Vollendung“.

Wem haben wir das zu verdanken?

Der Schwede Carl von Linné (1707 – 1778) zeichnet für die doppelte Namensgebung (binäre Nomenklatur) maßgeblich verantwortlich. Im Jahr 1735 veröffentlichte er die 1. Auflage von „Systema Naturae“, in der er sein System zur Klassifizierung der drei Naturreiche erstmals vorstellte.

Was soll das?

Sein Lebenswerk war es, Ordnung in die Tier-, Pilz- und Pflanzenwelt zu bringen.

Und warum müssen wir dankbar sein?

Vor der Einführung der binären Nomenklatur bestanden Pflanzenbezeichnungen aus langen, zumeist lateinischen Wortformeln, die aus den Eigenschaften der Lebewesen bestanden.

Heute ist es ausreichend, wenn wir uns vier Worte merken: Familie, Gattung, Art sowie ggf. die Sorte. Diese sind weltweit gleich und gültig. Im Gegensatz zu den Volksnamen, die zum Teil nur örtlich bekannt sind.

Übrigens: für die Linde gibt es über 500 deutsche Volksnamen!

Hierzu passt: Verwandtschaftsverhältnis - Familie. Dieser Begriff wird dann erklärt, wenn die Vereinten Nationen den Internationalen Tag der Familie begehen.

Botanisches Kauderwelsch vom 13. Mai 2020 Verwandtschaftsverhältnis - Familie

Aufgrund der Lockerungen der Ausgangssperre infolge der Corona-Pandemie dürfen sich Familien wieder treffen. Am 15.05.2020 - kommender Freitag - ist der Internationale Tag der Familie, ein von den Vereinten Nationen (UN) ausgerufener Tag zur Bekräftigung der Bedeutung von Familien. Es gibt also keine passendere Woche als diese, um den Begriff der Pflanzenfamilie zu erklären.

Familienzugehörigkeit bei Menschen erkennt man an der Kopf- oder Nasenform. Bei den Pflanzen hat Carl von Linné auch nach Ähnlichkeiten gesucht und die Blüten ausgewählt.

Nehmen wir beispielsweise die Familie der Korbblütengewächse = Asteraceae. 

Die Aster ist die weltweit verbreitetste Pflanze mit Korbblüten. Daher ist sie heute die Namensgeberin. An der Wortendung "ceae" erkennen wir, dass es sich um den Familiennamen handelt. Nun halten wir einmal Ausschau nach Pflanzen, die viele Röhrenblüten in einem Korb zu einem Blütenstand vereinigt haben. Natürlich die Astern, aber auch der Löwenzahn, die Sonnenblume, das Gänseblümchen und auch der Kopfsalat und die Schafgarbe. Fallen Ihnen weitere ein? Es gibt wirklich viele Asteraceaen.

Die Pflanzenfamilie fast also alle Pflanzen zusammen, die die gleichen Blüteneigenschaften haben. Wenn man mit der Pflanzenbestimmung und dem Lernen von Pflanzennamen beginnt, rate ich jedem, sich zunächst mit den Pflanzenfamilien zu beschäftigen. Denn, wenn man die Pflanzenfamilie erkannt hat, scheiden schon einmal viele Pflanzen aus, um die es sich nicht handeln kann.

Hierzu passt: Verwandtschaftsverhältnis – Gattung. Dieser Begriff wird benötigt, um die Pflanzen bei der Bestimmung weiter einzugrenzen und wird erklärt, wenn Sie ausreichend Zeit hatten, sich mit den Blüten- und Familieneigenschaften zu beschäftigen.

Botanisches Kauderwelsch vom 9. September 2020 Verwandtschaftsverhältnis - Gattung

Viele Menschen sind bemüht, sich einen Namen zu machen, um nicht in Vergessenheit zu geraten. Der schwedische Naturforscher Carl von Linné machte sich einen Namen, indem er Tieren und Pflanzen neue wissenschaftliche Namen gab und so „Ordnung“ in die Natur brachte. Bis heute ist sein Name eng mit der binären Nomenklatur – der zweiteiligen Namensgebung verbunden.

Die zwei Teile der wissenschaftlichen Namen bestehen aus „Gattung“ (groß geschrieben) und der „art“ (klein geschrieben).

Eine Pflanzengattung bezeichnet eine Gruppe von Pflanzen, deren wesentlichen Eigenschaften übereinstimmen.

Mehrere Pflanzengattungen mit den gleichen Blüteneigenschaften bilden eine Pflanzenfamilie.

Häufig ist im Zusammenhang mit den botanischen Namen der Pflanzen von kompliziertem „Gärtnerlatein“ die Rede. Wenn man sich etwas mit dieser Materie beschäftigt, ist es nicht kompliziert, sicherlich aber ungewohnt, die Worte aus vielen unterschiedlichen Sprachen auszusprechen.

Einige Pflanzengattungen sind zu Ehren von Personen benannt. Zum Beispiel die Riesenseerose „Victoria“ wurde nach Königin Victoria (1819 - 1901) des Vereinigten Königreichs Großbritannien und Irland benannt. Andere sind nach Personen der griechischen Mythologie (Nacissus – Osterglocke) oder nach ihren Eigenschaften benannt. Eine Erforschung der Bedeutung des botanischen Namens kann Eselsbrücken bilden und das Lernen erleichtern.

Und das Gute ist, dass die botanischen Namen weltweit gültig sind.

Hierzu passt: Verwandtschaftsverhältnis – Art. Dieser Begriff wird benötigt, um die Pflanzen bei der Bestimmung weiter einzugrenzen und wird erklärt, wenn Sie ausreichend Zeit hatten, sich mit den Gattungen zu beschäftigen.

Themenübersicht auf hamburg.de

Aktivitäten des Botanischen Sondergartens

Anzeige
Logo für das Telefonbuch