Bezirk Wandsbek

Neubau Konzernzentrale der Jungheinrich AG am Friedrich-Ebert-Damm

Neubau der Konzernzentrale der Jungheinrich AG am Friedrich-Ebert-Damm 2014 - Bezirksamt Wandsbek

In einem von der Jungheinrich AG in Abstimmung mit dem Bezirk ausgelobten hochbaulichen Gutachterverfahren im Jahr 2010 mit sechs teilnehmenden Architekturbüros hat die Jury den Entwurf der Architekten Prof. Klaus Sill & Assoziierte aus Hamburg für den Neubau der Konzernzentrale der Jungheinrich AG am Friedrich-Ebert-Damm zur weiteren Umsetzung ausgewählt.

Der Entwurf sieht über einem Sockelgeschoss mit Empfang, Betriebsrestaurant und Konferenzräumen Büronutzungen in einer Kammstruktur mit nach Westen ausgerichteten Höfen vor, die durch eine durchgehende Glasfassade zum angrenzenden Industriegebiet vom Lärm abgeschirmt werden. Die Fassadenstruktur des Gebäudes bezieht sich auf das Corporate Design des Unternehmens und ist eine Interpretation und Übertragung auf die Architektur des Entwurfs. Das Materialkonzept und die ergonomische Qualität der Produkte des Unternehmens implizieren einen „schalenhaften“ Charakter mit einer prägenden Zweifarbigkeit aus Grau und Gelb. Für das Gebäude sind eine anthrazitfarbenen Metallfassade sowie Fensterbänder über geschlossenen, hellgrauen Brüstungen für die Büroetagen vorgesehen. Im Kontrast dazu stehen die gelben, über die Glasfassaden nach außen wirkenden Treppenläufe. Das Konzept wird in der Gestaltung des Vorplatzes und der Innenhöfe unter anderem durch entsprechende farbige Elemente fortgeführt.

Durch den Verzicht auf Stellplätze vor dem Gebäude soll sich das Erscheinungsbild der Konzernzentrale von den am Friedrich Ebert-Damm üblichen Autohäusern abheben.

Die Umsetzung des gefundenen architektonischen Konzeptes erfolgt auf Basis des bereits festgestellten vorhabenbezogenen Bebauungsplan Wandsbek 78.