Bezirk Wandsbek

Städtebauliches Gutachterverfahren Wohnungsbau an der Rauchstraße in Marienthal

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Wohnungsbau an der Rauchstraße in Marienthal

Für die etwa vier Hektar große ehemalige Gewerbefläche an der Rauchstraße zwischen Bornkamp und Mittelkamp wurde vom Vorhabenträger, der GbR Rauschstraße in Abstimmung mit dem Bezirk im Herbst 2012 ein städtebauliches Gutachterverfahren durchgeführt. Dabei spielten hochbauliche Gesichtspunkte eine vertiefte Rolle, um ein Konzept für Wohnungsbau auf dieser Fläche zu finden.

Unter den vier eingereichten Arbeiten hat die Jury den Entwurf der Architekten Petersen Pörksen und Partner aus Hamburg zur Umsetzung vorgeschlagen.

Der Entwurf überzeugt mit seinen klar gegliederten Baukörpern, die sich in die vorhandene bauliche Struktur an der Rauchstraße gut einfügen. Die zweigeschossigen Gebäude mit von der Rauchstraße zurückgesetztem Staffelgeschoss orientieren sich an der umgebenden kleinteiligen Bebauung, während der nördliche dreigeschossige Baukörper mit Staffelgeschoss das neue Wohngebiet zu den angrenzenden bestehenden Gewerbeflächen abgrenzt. So entsteht im Süden dieses dreigeschossigen Gebäudes ein geschützter Innenhof, der sich zur Wohnbebauung an der Rauchstraße und des Bornkamps öffnet und Einblicke von den Wohnstraßen in das Areal ermöglicht. Es wurde von der Jury positiv bewertet, dass sich dieser Entwurf in einem ersten Bauabschnitt auch ohne den östlichen Baukörper verwirklichen lässt, auf dessen Fläche zurzeit ein Natursteinhandel betrieben wird. Insgesamt können rund 50 neue Wohnungen mit zwei bis vier Zimmern entstehen.

Die planungsrechtlichen Voraussetzungen für die Umsetzung des gefundenen städtebaulichen Konzeptes sollen durch den in Aufstellung befindlichen vorhabenbezogenen Bebauungsplan Marienthal 33 geschaffen werden.