Warum Lokstedt Klimaschutz Lokstedt

Zwischen lebenswertem Stadtteil, neuen Herausforderungen und dem Potential neue Wege zu erproben.

Klimaschutz Lokstedt

Innerhalb der letzten 15 Jahre ist Lokstedts Einwohnerzahl um 18% gestiegen. Trotz der dichten Besiedlung zeigen Umfragen, dass die Lebensqualität von den Anwohnern als gut wahrgenommen wird und rund 3/4 der Bevölkerung auch in Zukunft in Lokstedt wohnen bleiben möchte. Dies spiegeln die Ergebnisse der aufsuchenden Bürgerbeteiligung „74 Tür-und-Angelgespräche zur Situation des Stadtteils Lokstedt“ (April bis Juli 2014) wider.

Der Klimawandel aber auch der Bevölkerungszuwachs stellen den Bezirk vor große Aufgaben.

Als Lokstedt 1891 als erstes Dorf in Deutschland eine elektrische Straßenbeleuchtung erhielt, bewies es bereits seine Innovationskraft und Aufgeschlossenheit gegenüber neuen Möglichkeiten und Wegen. Vom Wasserturm bis zum Amsinckpark zeichnet sich Lokstedt als ruhiger, grüner Stadtteil mit hoher Lebensqualität aus. Um diese Qualität und Vielfalt zu erhalten und zu entwickeln, arbeitet die Stadt bereits seit Jahren mit den Einwohnerinnen und Einwohnern zusammen.

Dialog ist ein Prozess und keine Einzelveranstaltung. Daher ist es wichtig, im Gespräch zu bleiben. Nur so kann eine klimaschützende Stadtteilentwicklung vorangetrieben werden, die an den Bedürfnissen der Einwohnerinnen und Einwohnern orientiert ist. Gemeinsam können so neue Möglichkeiten entdeckt und Wege begangen werden.

Dabei stellen sich beim Klimaschutz ganz besondere Herausforderungen. Lokstedt besteht wie die meisten Stadtteile überwiegend aus Bestandsquartieren mit bestehenden Infrastrukturen und sehr unterschiedlichen Gebäuden aus verschiedenen Jahrzehnten.  Es können also nicht auf dem Reißbrett geplante innovative Lösungen zum Einsatz kommen, wie es bei Neubausiedlungen möglich ist. Daher geht es darum, mit den Bewohnerinnen und Bewohnern zusammen zu überlegen, wie sich Änderungen innerhalb bestehender Strukturen gestalten lassen.

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