Leichte Sprache
Gebärden­sprache
Ich wünsche eine Übersetzung in:

Kinderschwimmen Vom Plantschen zum Seepferdchen

Leichte Sprache
Gebärden­sprache
Ich wünsche eine Übersetzung in:

Wasser ist ein Element, in dem wir Menschen uns wohl und geborgen fühlen. Um die natürliche Bindung zwischen Baby und Wasser aufrecht zu erhalten und zu stärken, besuchen viele Familien einen Baby- oder Kinderschwimmkurs. Ein tolles und wichtiges Erlebnis für Eltern und Kind!

Baby unter Wasser

Kinder Schwimmkurse

Hinweis: Nachdem aufgrund der Corona-Pandemie lange keine Schwimmkurse angeboten werden konnten, finden nun vereinzelt wieder welche statt. Die Kurse sind zum Teil sehr schnell ausgebucht. Bitte erkundigen Sie sich vor jedem Besuch bei den entsprechenden Veranstaltern.

Früh übt sich

Bewegung im Wasser ist gesund und fördert die Koordination Ihres Kindes. Babyschwimmkurse sind daher eine gute Möglichkeit, ihr Kind spielerisch an das Wasser und die späteren Schwimmbewegungen heranzuführen. Im etwa 32 - 34 Grad warmem Wasser lernen Babys auf entspannte Art ihre Muskulatur einzusetzen und sich selbst und ihren Eltern zu vertrauen.

Schwimmkurse für Babys

Da jeder Mensch circa neun Monate im Fruchtwasser schwimmt, ist ihm dieser Zustand sehr vertraut. Trotzdem sollten Babys selbst ihren Kopf halten können, bevor es ins Becken geht. Aus diesem Grund bieten die meisten Schwimmschulen Kurse für Säuglinge erst ab dem dritten Lebensmonat an. Von da an bis zum ersten Lebensjahr lohnt es aber, die Schwimmschule regelmäßig aufzusuchen. Die Bewegung im Wasser hat nämlich vielfältige positive Effekte auf das Baby. Neben dem Aufbau von Selbstbewusstsein, wirkt es sich positiv auf die Entwicklung des Gehirns aus, intensiviert das Empfindungsvermögen, fördert einen längeren und tieferen Schlaf, verbessert die Atmung und sorgt für Vertrautheit mit dem Element. Zwar können Schwimmtechniken frühestens ab dem dritten Lebensjahr erlernt werden, jedoch erleichtern die frühen Erfahrungen den Lernprozess. 

Vom Seepferdchen zum Goldabzeichen

Sind die ersten Gehversuche im Wasser gemacht, geht es ans Schwimmenlernen. Viele Kinder brennen darauf, endlich das Seepferdchen-Abzeichen auf ihren Badeanzug oder die Schwimmhose zu nähen. In den Frühschwimmer-Kursen lernen die Kinder nicht nur die Technik, sondern erhalten auch erste Kenntnisse der Baderegeln. Können sie in einer Prüfung zeigen, dass sie zudem vom Beckenrand springen und anschließend 25 Meter Brust- oder Rückenschwimmen absolvieren sowie einen Gegenstand aus schultertiefem Wasser bergen können, gibt es das begehrte Abzeichen. 

Ein Nachweis für sicheres Schwimmen stellt das Seepferdchen jedoch noch nicht dar. Diesen erwirbt man erst mit dem Bronzeabzeichen bzw. Freischwimmer. Hier muss man nach einem Kopfsprung vom Beckenrand 15 Minuten lang schwimmen und dabei mindestens 200 Meter zurücklegen, einen Gegenstand aus einer Wassertiefe von zwei Metern heraufholen und einen Paketsprung vom Startblock oder Einmeterbrett absolvieren. Ab dem Silberabzeichen gesellen sich theoretische und praktische Kenntnisse der Selbst- und Fremdrettung dazu. Außerdem werden Ausdauer und Schnelligkeit abgeprüft. Welche Prüfungsaufgaben bei welchem Abzeichen gelehrt und gelernt werden sollten, lesen Sie im Detail auf den Seiten der Deutschen Lebensrettungsgesellschaft (DLRG).

Aquafit für Schwangere

Viele Bäder haben außerdem Kurse für werdende und frisch gebackene Mütter im Programm. Das sanfte Training unter Wasser ist optimal um während und nach der Schwangerschaft fit zu bleiben und sich und dem Baby etwas Gutes zu tun.


Themenübersicht auf hamburg.de

*Über die Einbindung dieses mit *Sternchen markierten Angebots erhalten wir beim Kauf möglicherweise eine Provision vom Händler. Die gekauften Produkte werden dadurch für Sie als Nutzerinnen und Nutzer nicht teurer.
Anzeige
Branchenbuch