Schwimmen & Baden im Sommer Hamburgs Freibäder sind wieder geöffnet

Die Freibad-Saison geht wieder los: alle 13 Freibad-Anlagen in Hamburg haben ihre Tore seit Ende Mai geöffnet. Nun heißt es: Badehose eingepacken – doch in welches der zahlreichen Hamburger Schwimmbäder soll es eigentlich gehen? Familien haben da andere Vorlieben als Berufstätige, die zügig ihre Bahnen ziehen wollen. Wir stellen Ihnen ausgewählte Angebote vor!

Schwimmen & Baden im Sommer

Viel Spaß beim Planschen: Eltern mit Kleinkindern

Wer mit seinem Zweijährigen baden geht, wünscht sich einen sicheren Wasserspielplatz. Eine phantasievolle Gestaltung kommt gut an, etwa mit Dinos oder einer Babyrutsche im Maul eines Wals, eine angenehme Temperierung auch. Schließlich sollen weder die Kleinen noch ihre im flachen Nass verharrenden Eltern auskühlen.  

Die Becken der Bäderland-Gruppe bieten in den Ferien einen besonderen Service: Die Bäderland Ferien-Card. Kinder, die nicht älter als 15 Jahre sind, können an zehn aufeinander folgenden Tagen für insgesamt 14 Euro schwimmen gehen

Das Parkbad Volksdorf besticht mit seinem Taka-Tuka-Land und einem Piratenschiff. Auch das MidSommerland (mit Wikinger-Feeling), das Bille-Bad und das Niendorfer Freizeitbad Bondenwald ziehen Eltern mit kleinen Kindern besonders an. Alle erwärmen ihre Babybecken auf angenehme 32 Grad.

Im Sommer toll für die Familie: die Strandbäder Farmsen und Ostende, der Boberger See (Billwerder Billdeich 138), das Naturbad Kiwittsmoor und nicht zuletzt das Freibad Dulsberg (Am Dulsbergbad 1) mit großem Kinderplanschbecken und ungewöhnlichen Spielgeräten wie einer Wasserpumpe mit Sperrwerk.

Nichts für Bangbüxen: Eltern mit größeren Kindern

Kinder im Grundschulalter toben gern im Altonaer Festland durch eine 900-Quadratmeter-Abenteuerlandschaft auf zwei Ebenen mit Dinosauriern und geheimnisvollen Höhlengängen. Als Alternative: „Krokoka“ im Hallenbad Süderelbe. Mehrere Bäderland-Bäder bieten übrigens ein Programm für Kindergeburtstage, auf Wunsch mit Animation, separaten Räumen und Kuchen.
Die Kinder werden größer, der Wunsch nach „Action“ auch. Im Bondenwald-Bad finden Teenager Hamburgs größte Rutschanlage (106 Meter), die nur im Sommer von der 111 Meter langen Rutsche im Freibad Aschberg getoppt wird. Das Freizeitbad Billstedt hält mit einer Reifen- und Turborutsche und im Sommer außerdem Hamburgs einziger Waterclimbing-Wand dagegen – drei Kletterrouten, die ohne Seil und Sicherungspartner angegangen werden. Und noch mal Rutschen: Im Hallenbad Bramfeld kann man dank einer Zeitmessanlage auf immerhin 80 Metern seine persönliche Bestzeit errutschen. Mal was ganz anderes, nämlich Wildwasser-Effekte, zeitweise sogar mit Lasershow und Musik, bietet das MidSommerland.

Noch mehr Spaß im Sommer gibt’s in den Freibädern Marienhöhe und Osdorfer Born.

Mal ganz ruhig und entspannt: nur für Erwachsene

Keine Lust auf Gekreische und pubertäres Gerangel am Beckenrand? Dann sind Sie in der Bartholomäus-Therme in Barmbek genau richtig: Kinder unter 16 haben dort keinen Zutritt.

Schwimmen und Baden mit hanseatischem Charme

Wer in Hamburg baden geht, kommt am Kaifu-Bad in Eimsbüttel kaum vorbei. Als Hamburgs ältestes Bad (seit 1898) genießt es Kultstatus, bei jungen Familien und Studenten ebenso wie bei Szenegängern und Senioren. Viel Retro-Charme finden Sie auch im Holthusenbad, das sich in einem denkmalgeschützten Gebäude befindet.

Auch schön hanseatisch: das mitten in der City unweit des Planetariums gelegene Naturbad Stadtparksee sowie das Hallen- und Freibad Finkenwerder mit gutem Ausblick auf vorbeifahrende Schiffe.

Effektiv auspowern: Schwimmen für Berufstätige

Möglichst früh – oder lange – geöffnete Bäder sind für Berufstätige besonders interessant. Idealerweise mit 50-Meter-Bahnen, weil dort ohne viele Wendemanöver „Strecke zu machen“ ist. Die Alster-Schwimmhalle (wochentags von 6:30 bis 23 Uhr geöffnet) erfüllt gleich beide Bedingungen. Das Kaifu-Bad hat zwar erst ab 9, dafür aber bis 0 Uhr auf, ganzjährig mit 50-Meter-Außenbecken. Im Bondenwald-Bad können Frühschwimmer mit Multi-Card wochentags ab 9 Uhr antreten. Das Bad hat bis 22 Uhr geöffnet, es gibt jedoch nur 25-Meter-Bahnen. Ebenso ist es in der Bartholomäus-Therme, in der Sie dienstags bis freitags ab 10:00 Uhr an den Start gehen können. Das MidSommerland ermöglicht Frühschwimmen, wiederum auf 25 Metern, wochentags ab 8 Uhr – und Spätschwimmen bis 23 Uhr.

Im Sommer lockt zusätzlich das Poseidonbad in Eidelstedt mit einem 50-Meter-Becken (wochentags 9 bis 22 Uhr, für Vereinsmitglieder: 6 bis 22 Uhr).
Wann Sie in den Bäderland-Bädern am besten ungestört trainieren können, sehen Sie in der Bahnenübersicht. An Vielschwimmer richtet sich außerdem das Schwimmclub-Angebot des Bäderlands: Sie zahlen ab 25 Euro im Monat für wöchentlich zweimal Schwimmen.

Hoch hinaus und tief hinab: Bäder für Springer

Von fünf oder gar zehn Metern luftiger Höhe ins Wasser – dieser Wunsch verengt die Auswahl an Hamburger Bädern sehr: Einzig die Alster-Schwimmhalle verfügt über eine solche Sprunganlage, die zudem nur am Wochenende zeitweise geöffnet ist. Zur Freibad-Saison kommt noch das Kaifu-Bad hinzu.

Luft an deine Haut: Baden für FKK-Fans

Textilfrei planschen kann man in den Bäderland-Bädern lediglich in Verbindung mit einem Saunabesuch: zur Mitternachtssauna nach dem öffentlichen Badebetrieb, allerdings nicht im Sommer. Dafür öffnet das Sommerbad Volksdorf vom 30.5. bis 31.8. als einziges FKK-Bad Hamburgs seine Pforten; Gäste im Badeanzug sind ebenso willkommen. FKK-Freunde treffen sich sommers außerdem am Boberger See (Lohbrügge) und am Hohendeicher See (Ochsenwerder).

Jetzt aber: Angebote für erwachsene Nichtschwimmer

Sie können leider nicht schwimmen? Dann geben Sie sich einen Ruck und melden Sie sich beispielsweise zu einem der Schwimmkurse des Bäderlands an. Oder wählen Sie einen der 40 Mitgliedsvereine des Hamburger Schwimmverbands – oder eine Schwimmschule. Sie werden sehen: Schwimmen macht auch Ihnen Spaß!

Hamburgs Freibäder sind wieder geöffnet
Die Freibad-Saison geht wieder los: alle 13 Freibad-Anlagen in Hamburg haben ihre Tore seit Ende Mai geöffnet. Nun heißt es: Badehose eingepacken – doch in welches der zahlreichen Hamburger Schwimmbäder soll es eigentlich gehen? Familien haben da andere Vorlieben als Berufstätige, die zügig ihre Bahnen ziehen wollen. Wir stellen Ihnen ausgewählte Angebote vor!
20180102 17:47:54