Behörde für Umwelt und Energie

Folge 1: Siepmann GmbH Acht Fragen

an Mark Siepmann, Geschäftsführer der Druckerei Siepmann GmbH. Mark Siepmann hat Anfang 2018 das Unternehmen von seinem Vater übernommen und führt dessen Umweltaktivitäten weiter.

Acht Fragen

1) Warum engagiert sich Ihr Unternehmen für den Umweltschutz?

Aus zwei Gründen. Zum einen aufgrund der sozialen Verantwortung, die jedes Unternehmen gegenüber dem Klima- und Ressourcenschutz haben sollte. Meiner Meinung nach hat jeder eine Verantwortung dafür, die Inanspruchnahme der Ressourcen auf das Nötigste zu begrenzen, damit die nachfolgenden Generationen unsere Ressourcen noch möglichst lange nutzen können.

Zum anderen erreichen wir durch unser Engagement für den Umweltschutz eine Kostenoptimierung unserer Energiekosten, was uns zusammen mit dem Imagegewinn einen zusätzlichen Wettbewerbsvorteil bringt. Der verantwortungsbewusste Umgang mit Ressourcen wird angesichts steigender Energiekosten zu einem wettbewerbsrelevanten Kostenfaktor.

2) Ist ein Umwelt-Engagement in Ihrer Branche üblich?

Es wird zum Glück immer populärer. Leider ist der Kostendruck in unserer Branche aber sehr hoch, und somit stehen nicht überall die Mittel dafür zur Verfügung.

3) Welche Angebote der UmweltPartnerschaft haben Sie bisher in Anspruch genommen?

Wir haben verschiedene Förderangebote genutzt, mit denen auch immer eine hervorragende, sehr kompetente Beratung einherging. (Erfahrungen meines Vaters, da ich selbst noch nicht mit der Umweltpartnerschaft zu tun hatte).

4) Was war bisher der größte Nutzen der UmweltPartnerschaft für Sie?

Die Zuschüsse für eine Software, die Druckaufträge bündeln kann, und für eine neue Druckmaschine, die viele Tonnen Papier beim Einrichten spart. Diese Neuanschaffungen wären ohne die UmweltPartnerschaft nicht möglich gewesen.

5) Setzen Sie Logo und Urkunde der UmweltPartnerschaft in Ihrer Kommunikation ein?

Wir zeigen das Logo in unserem Internetauftritt und bei der Signatur unserer E-Mails.

6) Welche Tipps haben Sie für andere UmweltPartner oder Unternehmen, die eine UmweltPartnerschaft anstreben?

Ich kann jedem raten, sich vor einer neuen, umweltrelevanten Investition bei der UmweltPartnerschaft über Unterstützungsmöglichkeiten zu informieren.

7) Sind bei Ihnen weitere freiwillige Umweltprojekte in der Planung?

Wir möchten unsere alten Kompressoren gegen energieeffizientere Modelle austauschen. Damit haben wir 2011 bereits begonnen. Außerdem planen wir, weiter in wärmerückgewinnende Druckluftsysteme zu investieren.

8) Was wünschen Sie sich für eine noch umweltfreundlichere Zukunft Hamburgs?

Dass Hamburg eine Fahrradstadt wie Kopenhagen wird.

Weitergedacht: Folge 1

Weitergedacht: Siepmann GmbH – Der Film