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Denkmalschutz und Klimawandel Hamburgs Welterbe im EU Projekt ARCH

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Eine Gruppe von Wissenschaftlern steht um einen Tisch und diskutiert. Team des ARCH-Projekts bei einem Workshop im Hanse Office, Brüssel

Forschungsprojekt zum kulturellen Erbe im Klimawandel

ARCH ist ein von der Europäischen Union im Rahmen des Programms HORIZON 2020 gefördertes Forschungsprojekt, das darauf abzielt, kulturelles Erbe besser vor den Gefahren und Risiken des Klimawandels zu schützen. Das Akronym ARCH steht für „Advancing Resilience of historic areas against Climate-related and other Hazards“, zu Deutsch: „Förderung der Widerstandsfähigkeit historischer Gebiete gegen klimabedingte und andere Gefahren“.

Arbeit an Hamburgs UNESCO Welterbe

In Hamburg konzentriert sich ARCH auf das UNESCO Welterbe Speicherstadt und Kontorhausviertel mit Chilehaus als Projektgebiet. Kernpunkte der Arbeit liegen in der digitalisierten Überwachung von historischer Bausubstanz, in der Anpassung des aktuellen Managementplans an die Anforderungen der Zukunft und in der Vermittlung von Zusammenhängen zwischen Klimawandel und kulturellem Erbe mit Informations- und Veranstaltungsangeboten für Bürgerinnen und Bürger.

Die Welterbekoordination im Hamburger Denkmalschutzamt übernimmt die Koordination und Organisation vor Ort in der Hansestadt. Gemeinsam mit einem interdisziplinären Team aus europäischen Forschungsinstituten und den drei weiteren Projektstädten Bratislava (Slowakei), Camerino (Italien) und Valencia (Spanien), werden Werkzeuge und Methoden entwickelt, Daten erhoben und die internationale Zusammenarbeit gefördert.

Besserer Schutz bei Klimakatastrophen

Die Erderwärmung hat globale Auswirkungen, und Städte werden in Zukunft immer häufiger mit extremen Klima- und Wetterereignissen konfrontiert sein. Das Risiko für Beschädigung und Verlust von kulturellem Erbe und historischen Stadtzentren wird ebenfalls steigen. Um die Widerstandsfähigkeit dieser Gebiete zu fördern, entwickelt ARCH ein Rahmenwerk für das Katastrophenrisikomanagement. So sollen sich Städte besser auf die Folgen des Klimawandels und auf andere Naturgefahren vorbereiten können und im Krisenfall schneller handlungsfähig sein. Im Rahmen des Projektes werden Werkzeuge und Methoden für lokale Behörden, Stadtmanagerinnen und Stadtmanager, die Bevölkerung sowie nationale und internationale Expertengemeinschaften entwickelt.

Das Projekt ARCH läuft von Juni 2019 bis August 2022.

Das Projekt wird durch das Forschungs- und Innovationsprogramm Horizon 2020 der Europäischen Union unter der Fördervereinbarung N°820999 gefördert.

Zur Projektwebsite: https://savingculturalheritage.eu/

Kontakt

Bernd Paulowitz

Welterbekoordinator / World Heritage Coordinator

Behörde für Kultur und Medien
Denkmalschutzamt
Große Bleichen 30
20354 Hamburg
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