Brooksbrücke mit Hammonia und Germania um das Jahr Neunzehnhundert
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Tag des offenen Denkmals® 2022 in Hamburg vom 9. bis 11. September

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#Kulturerbe und Klimazukunft Podiumsdikussion Wie vereinbaren wir die Maßnahmen zum Klimawandel und erhalten authentisch das Hamburger Welterbe? Am 10.09 um 18h30 im Kessehlaus und live unter (zoom einfügen) wollen wir uns den Fragestellungen und potentiellen Konflikten nähern. Nils Scheffler (urbanexpert) befragt dazu Prof. Harald Garrecht, Dr. Bernd Vollmar, Dr. Perry Lange, Dr. Uta K. Mense und Rainer Nelde.

Detailansicht von der Fassade des Chilehauses in Hamburg Wenige Gehminuten nordöstlich vom St. Annenplatz eröffnete parallel dazu im Chilehaus der Pop-Up Info Point Welterbe Hamburg (Pumpen 6).

Welterbe Tag des offenen Denkmals

„KulturSpur. Ein Fall für den Denkmalschutz” lautet das Motto des Tags des offenen Denkmals® und lädt ein, sich auf spannende Spurensuche zu begeben. Welche Spuren wurden durch menschliches Handeln an Denkmälern hinterlassen? Welche Geschichten erzählen diese und welche Schlüsse zieht die Denkmalpflege daraus? Manchmal ziehen sich architektonische Kulturspuren ganz offensichtlich durch die ganze Stadt und prägen sie, wie zum Beispiel die traditionsreiche Backsteinbauweise von Oberbaudirektor Fritz Schumacher. Oft sind diese Spuren auch so verdeckt, dass sie wieder freigelegt werden müssen, wie so manch ausgeklügeltes Farbkonzept in den Bauten der Moderne von Karl Schneider.
Irina von Jagow, Geschäftsführerin der Stiftung Denkmalpflege Hamburg: „Wie bei der praktischen Restaurierung wollen wir symbolisch ein wenig an der Fassade der historischen Denkmäler kratzen und Spuren der wechselnden Zeiten, Moden und des technischen Wandels aufspüren.“

Für das Welterbe sind drei Veranstaltungen besonders von Interesse


Führungen
Am Sonntag laden Union Investment und die Welterbekoordination zu Führungen durch das Chilehaus und Welterbe Speicherstadt und Kontorhausviertel ein. Die Akteure im Welterbe bieten eine Auseinandersetzung mit dem urbanen Raum sowie kostenlose historische Streifzüge: Ein Blick hinter die Kulissen. So können der urbane Raum und sein außergewöhnlicher universeller Wert sowie Veränderungen neu entdeckt werden. Das Programm ist vielfältig und bietet für alle etwas. Programm und Anmeldung für die Führungen unter https://worldheritage.hamburg ( https://worldheritage.hamburg/de/event-list/).


Podiumsdiskussion
Am Samstag um 18.30 Uhr im Kesselhaus wird in der Podiumsdiskussion „Authentischer Erhalt und Erleben der Speicherstadt im Rahmen des Klimawandels“ der Umgang mit dem Welterbe thematisiert.
Diskutiert werden, welche Werte und Anforderungen den Konflikt zwischen dem Erhalt des Kulturerbes und dessen Anpassung an den Klimawandel hervorrufen und bestimmen? Welche Strukturen und Prozesse sind notwendig, um diese Konflikte gemeinsam zu lösen? Welche Maßnahmen zum Schutz der Speicherstadt vor Hochwasser und Tidenveränderungen sind in Zukunft notwendig? Welche Konflikte bedeutet dies für den authentischen Erhalt der Gebäude, der Kaimauern, der Brücken, der Straßen- und Fleeträume? Welche Kosten zum Schutz sind gerechtfertigt und wirtschaftlich vertretbar? Welche Veränderungen der raum-klimatischen Bedingungen sind für die Nutzer mit der Prämisse des denkmalgerechten Erhalts zumutbar? Können/dürfen sich diese von „normalen“ Gebäuden aufgrund der gesamtgesellschaftlichen Bedeutung des Erbes unterscheiden?
Die Hamburger Veranstaltung ist Teil der Podiumsreihe „Kulturerbe – Klimazukunft“, die gemeinsam mit den Welterbestädten Augsburg und Regensburg organisiert wird  (https://kulturerbe-klimazukunft.info/).  Übergreifendes Thema ist der Konflikt zwischen Erhalt und Anpassung des Kulturerbes an den Klimawandel, eine herausfordernde Aufgabe insbesondere für historische Welterbestädte. Ziel ist es, herauszufinden, welche Werte im aktuellen Diskurs hinsichtlich dieser Thematik eine überragende Rolle spielen und Impulse für Lösungsansätze anstoßen.
Um Anmeldung unter https://worldheritage.hamburg/de/event-list/ wird gebeten.

Ausstellung und Konzert
Die Stiftung Denkmalpflege Hamburg, Sankt Katharinen und die Welterbekoordination setzen sich mit dem Konflikt in der Ukraine und der Auswirkungen auf das Kulturerbe mit der Ausstellung „Denkmalromanze. Hochzeitsfotografie und Baukultur in Kiew und Odessa " auseinander. Das kulturelle Erbe der Ukraine umfasst Denkmäler aus verschiedenen Epochen, von der Antike bis zur heutigen Zeit. Die Ausstellung von Sergio Levin kann als eine Feier grundlegender sozialer Riten in Zeiten von Schwierigkeiten und Katastrophen betrachtet werden. Die Eröffnung findet am Samstag um 19.30 Uhr in der Hauptkirche St. Katharinen eröffnet. 
Sie wird begleitet um 21.00 Uhr mit einem Konzert „Für das Leben – за життя (sa zhittja)“. Mit ihren interkulturellen Konzertprogrammen gehen Anna Vishnevska (Gesang, Gitarre, Percussion) aus Charkiw / Ukraine und Alina Semenova (Gesang, Piano, Ukulele) aus Megion / russisches Westsibirien gemeinsame Wege. Ihre Lieder auf Ukrainisch und anderen Sprachen der Welt reichen von Volksliedern bis zu klassischer Literatur und besingen die verbindende Kraft der Musik mit Sehnsucht nach Frieden und Menschlichkeit: „Für das Leben – за життя (sa zhittja).“ Die Veranstaltung wird im Live-Stream übertragen. Ort: Hauptkirche St. Katharinen, Katharinenkirchhof 1, Veranstalter: Hauptkirche St. Katharinen und Stiftung Denkmalpflege Hamburg, Eintritt: Konzert 11 Euro (Abendkasse), Ausstellung frei.

Kontakt

Bernd Paulowitz

Welterbekoordinator / World Heritage Coordinator

Behörde für Kultur und Medien
Denkmalschutzamt
Große Bleichen 30
20354 Hamburg
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