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Ernährung Was Sie über Zucker wissen sollten

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Zucker steckt in vielen Nahrungsmitteln. Wie viel ist zu viel?

Zucker

Zucker steckt in vielen Nahrungsmitteln. Wie viel ist zu viel?

Zucker steckt in vielen Nahrungsmitteln. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) empfiehlt einen Anteil freier Zucker von höchstens zehn Prozent an der täglichen Kalorienzufuhr. 

Mit freiem Zucker sind Monosaccharide (wie Glucose und Fructose) und Disaccharide (wie Saccharose oder Haushaltszucker) gemeint. Diese sind von Natur aus in Lebensmitteln wie zum Beispiel Honig, Sirup, Fruchtsäften und Fruchtsaftkonzentraten vorhanden. Oder sie werden den Lebensmitteln nachträglich zugesetzt. 

Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung e.V. (DGE) schließt sich der Empfehlung der WHO an und stuft mit Zucker gesüßte Lebensmittel und Getränke als nicht empfehlenswert ein.

Ein vier- bis sechsjähriges Kind benötigt täglich etwa 1.450 Kilokalorien (kcal). Davon sollten höchstens 145 kcal auf Süßes entfallen. Das entspricht 35 Gramm Zucker. Das ist schnell erreicht und zum Beispiel enthalten in:

  • 1 Glas Kakao,
  • 75 Gramm Gummibärchen,
  • 4 Schokodoppelkeksen,
  • 5 Stückchen (=30 Gramm) Schokolade.

Die Empfehlung gilt auch für Erwachsene: Mehr als 50 Gramm Zucker am Tag sollten es nicht sein. Näheres erfahren Sie auf der Internetseite der Verbraucherzentrale Hamburg (VZHH): „Alles Zucker oder was?“.

Weiterführende Informationen

  • Verbraucherzentrale Hamburg – mit Hilfe der „Nährwertampel“ ist leicht zu erkennen, in welchen Lebensmitteln und Getränken viel Zucker, Salz und Fett steckt.
  • Deutsche Gesellschaft für Ernährung e.V. (DGE) – die 10 Regeln zu gesundem Essen und Trinken in leichter Sprache.
  • Landeszentrum für Ernährung Baden-Württemberg – einen Überblick, in welchen Lebensmitten wie viel Zucker enthalten ist, gibt die „Zuckerliste“.
  • IN FORM (Deutschlands Initiative für gesunde Ernährung und mehr Bewegung) – Beiträge: „Die süßen Versuchungen“ / „Weniger ist mehr - Zucker in der Ernährung“  für weitere Empfehlungen, Tipps und Alternativen
  • Verbraucherzentrale Sachsen in Kooperation mit IN FORM – in dem „Zuckerbuch“ finden Sie detaillierte Antworten rund um das Thema Zucker.

  

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