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Ein schlüssiges Ensemble Wettbewerb ThyssenKrupp-Areal entschieden

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Der Wettbewerb für die Bebauung des ehemaligen ThyssenKrupp-Areals am Diebsteich wurde entschieden. Bei der Jurysitzung hat das Preisgericht am 12. Dezember 2022 die Arbeit der Büros gmp International GmbH mit WES GmbH LandschaftsArchitektur (Hamburg) einstimmig mit dem ersten Preis ausgezeichnet.

Wettbewerb ThyssenKrupp-Areal entschieden


1. Preis - gmp International GmbH mit WES GmbH LandschaftsArchitektur (Hamburg) 

Das Preisgericht lobte im Entwurf von gmp International GmbH insbesondere, dass die Bausteine Bürogebäude, Musikhalle und Stadion ein in sich schlüssiges Ensemble mit jeweils eigener Architektursprache ergeben. Das übergeordnete Motiv der Freiraumgestaltung ist es, die raue Charakteristik des Ortes aufzunehmen und den vorhandenen Baumbestand zu integrieren. Als Teil des Bürogebäudes entsteht eine Treppenanlage, die sich zu einer Außenbühne öffnet und für spontane Aktivitäten genutzt werden kann. Der Neubau an der Musikhalle greift die industrielle Anmutung der Umgebung auf und ergänzt die Bestandshalle überzeugend. Für das Stadion sind ein steinerner Sockel und großzügige Treppenaufgänge an der Waidmannstraße vorgesehen. Im Inneren entsteht durch die abgetreppten Ränge eine gute Stadionatmosphäre.  

Weitere Preisträger

Der zweite Preis wurde an das Team agn Leusmann GmbH (Hamburg), agn Niederberghaus & Partner (Ibbenbüren) mit RMP Stephan Lenzen Landschaftsarchitekten (Bonn) vergeben. Der dritte Preis ging an Architekten Venus (Hamburg) mit :mlzd (Berlin) und GREENBOX (Köln). 

Visualisierungen und Modellfotos der prämierten Wettbewerbsbeiträge finden Sie in der oberen Bildergalerie.  

Die Pressemitteilung zum Wettbewerbsergebnis können Sie sich hier ansehen.

Über das Wettbewerbsverfahren

Das ThyssenKrupp-Areal liegt direkt gegenüber des geplanten Fern- und Regionalbahnhofs am Diebsteich und soll zukünftig ein Fußballstadion und eine Musikhalle für jeweils circa 5.000 Zuschauerinnen und Zuschauer beherbergen sowie Büroflächen und ergänzende stadtteilbezogene Nutzungen wie eine Kita, Einzelhandel und Gastronomie. Die prägnanten Pförtnerhäuschen und das historische Verwaltungsgebäude bleiben erhalten und werden umgenutzt. Im rückwärtigen Bereich des Areals ist zudem eine neue Erschließungsstraße geplant, um das Bahnhofsumfeld vom motorisierten Verkehr zu entlasten. 

Auf der Unterseite zum ThyssenKrupp-Areal finden Sie weitere Informationen zu den Planungen auf der Fläche.

Am hochbaulich-freiraumplanerischen Realisierungswettbewerb nahmen zwölf Planungsteams teil, die sich vorher in einem europaweiten Auswahlverfahren bewerben mussten. Die eingereichten Arbeiten wurden vor dem Preisgericht öffentlich ausgestellt und konnten von den Bürgerinnen und Bürgern kommentiert werden. Die Beiträge der über 200 Besucherinnen und Besucher wurden der Jury vor der Entscheidungsfindung präsentiert. Die Arbeit des Wettbewerbssiegers wurde in diesem Rahmen auch von vielen Bürgerinnen und Bürgern gelobt – insbesondere der großzügige Freiraum und der respektvolle Umgang mit den Bestandsgebäuden erhielten viele positive Kommentare. 

Zusätzliche Informationen zum Realisierungswettbewerb und zur Neubebauung des Areals finden Sie auch auf den Seiten des LIG.

Weitere Informationen

Über den E-Mail-Newsletter und die Projektseite erhalten Sie stets die aktuellsten Informationen rund um das ThyssenKrupp-Areal und die Entwicklungen am Diebsteich.  
Ansprechpartner für weitere Informationen finden Sie auch auf der Kontakt-Seite.

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