Leichte Sprache
Gebärden­sprache
Ich wünsche eine Übersetzung in:

Radverkehr im Winter Winterdienst auf Radwegen

Leichte Sprache
Gebärden­sprache
Ich wünsche eine Übersetzung in:

Um das Radfahren auch im Winter größtenteils zu ermöglichen, führt die Stadt Hamburg auf einem ausgewählten, zusammenhängenden Radwegenetz einen Winterdienst durch.  

Radfahrer im Winter

Winterdienst auf Radwegen

Wo wird geräumt und gestreut?

Je nach Art des Radweges - Radfahrstreifen oder Schutzstreifen am Fahrbahnrand, baulich (meistens durch Bordstein) von der Fahrbahn getrennt, gemeinsam genutzter Geh- und Radweg oder eigene Fahrradstraße – kommen unterschiedliche Streumethoden zum Einsatz.

Im Falle eines Winterdiensteinsatzes werden zuerst (vorrangig) die verkehrswichtigen und stark frequentierten Strecken bearbeitet, z.B. wichtige Hauptverkehrsstraßen oder Strecken mit Buslinienverkehr. Verläuft hier der Radweg als Fahrradstreifen am Fahrbahnrand, wird dieser nach Räumung der Gesamtfahrbahn nochmals in einem separaten Vorgang mit einem kleinen Streufahrzeug nachbearbeitet, um eine sofortige gefahrlose Befahrbarkeit herzustellen.

Anschließend (nachrangig) kümmert sich die Stadtreinigung Hamburg um die restlichen Strecken des Winternetzes für den Radverkehr.

Auf baulich abgesetzten Radwegen und gemeinsam genutzten Geh- und Radwegen kommen gemäß den Vorschriften des Hamburgischen Wegegesetzes (HWG) ausschließlich abstumpfende Streumittel, vorwiegend feinkörniger Kies, zum Einsatz. Auf einigen Strecken in Harburg und Bergedorf wird die Wirksamkeit von Blähton getestet.

Feuchtsalz bzw. Salz wird ausschließlich auf Fahrbahnen einschließlich der Radfahr- und Schutzstreifen eingesetzt. Nur hier ist die Verwendung von Streusalz gesetzlich zulässig.

Während Feuchtsalz sowohl präventiv als auch nach bereits entstandener Glätte oder im Schneefall eingesetzt werden kann, ist der Einsatz von abstumpfenden Streumitteln erst nach der Glättebildung oder nach Beendigung des Schneefalls möglich.

Winterdienstkarte

Alle Radwegstrecken, auf denen Winterdienst stattfindet, finden Sie in nachfolgender Karte. In dieser sind die bauliche Beschaffenheit der Wege sowie das Verfahren bei der Winterdienstdurchführung und Verwendung der unterschiedlichen Streumittel wie folgt dargestellt:

  1. abgesetzte Radwege (dunkelgrün: vorranging, hellgrün: nachrangig) – abstumpfende Streumittel
  2. Radfahr- und Schutzstreifen auf Fahrbahnen (rot: vorrangig, blau: nachrangig) - Feuchtsalz
  3. Radfahr- und Schutzstreifen auf Fahrbahnen (Nachbearbeitung in separatem, zusätzlichen Räumvorgang, gestrichelt orange: vorrangig, gestrichelt hellblau: nachrangig) - Salz
  4. Fahrbahnen (dünn rot: vorrangig; dünn blau: nachrangig) - Feuchtsalz
  5. abgesetzte gemeinsame Geh- und Radwege im Hafengebiet (dunkelgrün: vorrangig) – abstumpfende Streumittel.

Winterdienstpflichten für Anlieger

Das Hamburgische Wegegesetz (HWG) sieht keine Verpflichtung zur Durchführung eines Winterdienstes auf Radwegen vor. Somit müssen die Anliegerinnen und Anlieger dort, wo sie zur Reinigung der Geh- und Radwege verpflichtet sind, die Radwege vor ihren Grundstücken nicht von Schnee befreien oder streuen.

 

Die Winterdienst-Hotline erreichen Sie unter: 040/2576-1313

Themenübersicht auf hamburg.de

Anzeige
Branchenbuch