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Das Hamburger W.I.R-Programm Vermittlung von Geflüchteten in Arbeit und Ausbildung

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Ein großer Teil der nach Hamburg Geflüchteten möchte hier so schnell wie möglich einen Arbeitsplatz finden und auf eigenen Beinen stehen. Geflüchtete dürfen in der Regel schon drei Monate nach ihrer ersten Registrierung eine Arbeit aufnehmen, sofern sie nicht aus einem sogenannten sicheren Herkunftsstaat kommen.

Zusammenwirken der beteiligten Organisationen und Träger bei W.I.R Wege für Geflüchtete in den Hamburger Arbeitsmarkt.

Das Programm W.I.R - Vermittlung von Flüchtlingen Hamburg in Arbeit und Ausbildung

Ausgangslage

Viele der erwerbsfähigen Geflüchteten haben in ihrer Heimat bereits berufliche Erfahrungen gesammelt. Ein Teil hat auch eine akademische Ausbildung, andere sind hingegen nur wenige Jahre zur Schule gegangen oder noch sehr jung geflohen.

Für alle erwerbsfähigen Geflüchteten zwischen 18 und 64 Jahren mit Zugang zum Arbeitsmarkt tragen die Jugendberufsagentur, die Agentur für Arbeit Hamburg, Jobcenter team.arbeit.hamburg und die Behörde für Arbeit, Soziales, Familie und Integration gemeinsam das Programm W.I.R – work and integration for refugees.

Wege in den Arbeitsmarkt

Im Rahmen dieses Programms begleiten sie jeweils unterschiedliche Zielgruppen dieser Geflüchteten auf dem Weg in den Hamburger Arbeitsmarkt. Dafür sind diese Wege möglich:

  • Die Jugendberufsagentur unterstützt Geflüchtete, die noch nicht 25 Jahre alt sind.
  • Die Agentur für Arbeit Hamburg unterstützt Asylsuchende und Geduldete ab 25 Jahren aus nicht sicheren Herkunftsstaaten, wenn sie noch nicht über berufliche Kompetenzen und Vorerfahrungen verfügen, die einen Einstieg in qualifizierte Arbeit ermöglichen.
  • Jobcenter team.arbeit.hamburg unterstützt Geflüchtete mit Aufenthaltserlaubnis ab 25 Jahren, wenn sie noch nicht über berufliche Kompetenzen und Vorerfahrungen verfügen, die einen Einstieg in qualifizierte Arbeit ermöglichen.
  • Die Anlaufstelle W.I.R – work and integration for refugees unterstützt Geflüchtete aus nicht sicheren Herkunftsstaaten ab 25 Jahren (mit Aufenthaltserlaubnis, mit Aufenthaltsgestattung oder Duldung), wenn sie neu in das Jobcenter oder in die Agentur für Arbeit kommen. Voraussetzung ist, dass sie formale und nicht-formale berufliche Erfahrungen und Kenntnisse haben, die einen Einstieg in qualifizierte Arbeit ermöglichen.
  • Kommen Geflüchtete neu nach Hamburg und werden sie in Hamburg aufgenommen, dann wird bereits im Ankunftszentrum in Rahlstedt geprüft, an welche der genannten Stellen sich der oder die erwerbsfähige Geflüchtete wenden soll.

Geflüchtete mit Arbeitsmarktzugang, die bisher noch keinen Kontakt zur Jugendberufsagentur, zur Agentur für Arbeit, zum Jobcenter oder zu W.I.R hatten oder deren Kontakt schon lang zurückliegt, können sich an das Team Flucht und Asyl der Agentur für Arbeit wenden. Auch von dort aus werden sie an die zuständige Stelle weitergeleitet. Außerdem erhalten die Geflüchteten dort erste Informationen zum Hamburger Arbeitsmarkt sowie allgemeine Informationen zum Leben und Arbeiten in Deutschland.

Wichtiger Hinweis

Bei der Anlaufstelle W.I.R gibt es für alle Geflüchteten aus Hamburg eine ausländerrechtliche Beratung und eine offene Sprechstunde des Unternehmensservice W.I.R (nur Geflüchtete mit Arbeitsmarktzugang).

Geflüchtete ohne Zugang zum Arbeitsmarkt können sich an das Flüchtlingszentrum Hamburg wenden.

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