Leichte Sprache
Gebärden­sprache
Ich wünsche eine Übersetzung in:

Senioren-Wohngemeinschaften Senioren-WG: Vital, inspirierend und gesellig

Leichte Sprache
Gebärden­sprache
Ich wünsche eine Übersetzung in:

Wohngemeinschaften für Senioren liegen im Trend. Bietet doch das gemeinsame Wohnen in einer Senioren-WG  viele Vorteile – praktische, soziale und finanzielle. 

Vier Senioren stoßen an

Senioren Wohngemeinschaft

Vital, inspirierend und gesellig: Senioren-WGs

Mit dem Alter und eingeschränkter Mobilität wächst oft auch die Gefahr zu vereinsamen. Vielen Senioren mangelt es an sozialen Kontakten und erfüllenden Freizeitaktivitäten.

Ein vitaler Gegenentwurf für die Gestaltung der späten Jahre ist die Senioren-WG. Diese Form der Wohngemeinschaft hat in den vergangenen Jahren stark an Popularität gewonnen. Die Vorzüge liegen auf der Hand: In einer gemeinsamen Wohnung kann man sich gegenseitig helfen. Gleichzeitig besteht die Möglichkeit, sich jederzeit ins eigene Zimmer zurückzuziehen – die Privatsphäre bleibt erhalten.

Ältere Menschen haben oft ähnliche Interessen und Bedürfnisse. Gemeinsames Kochen, gegenseitige Unterstützung bei der Hausarbeit und Einkäufen, aber auch Gymnastik und Spiele-Abende erleichtern und bereichern den Alltag.

Wenn Sie für das Projekt Gleichgesinnte suchen, ist ein Aushang im Seniorentreff oder eine Anzeige in einer regionalen Zeitung hilfreich. Aber auch Pflegedienste, die bereits andere Senioren-WGs in Ihrer Nähe versorgen, können Ihnen bei der Zusammenstellung passender Mitbewohner behilflich sein.

Finanzielle Entlastung

In vielen Fällen bedeutet die Senioren-WG auch eine finanzielle Entlastung. Der Mietpreis einer größeren Wohnung wird aufgeteilt, ebenso monatliche Festkosten wie etwa Strom, Warmwasser, Heizung, Telefon und Internetzugang.

Zudem können Pflegebedürftige, die sich eine gemeinsame Wohnung teilen, seit 2012 monatliche Zuschüsse aus öffentlichen Mitteln beantragen. Voraussetzung für die Bewilligung der Förderung ist, dass mindestens drei Pflegebedürftige zusammen wohnen.

Pflegebedürftige, die eine Senioren-WG gründen, haben außerdem Anspruch auf eine einmalige Finanzierungshilfe. Bis zu 10.000 Euro beträgt die Gesamtförderung einer solchen Wohnung. Der Zuschuss dient der altersgerechten Umgestaltung der Wohnung und/oder Maßnahmen zur allgemeinen Verbesserung des Wohnumfeldes.

Beliebt sind auch Mehr-Generationen-Haushalte

Laut einer aktuellen Umfrage des Bundesfamilienministeriums interessieren sich mehr als die Hälfte aller Deutschen über 50 Jahre dafür, im Alter mit anderen Menschen zusammen zu wohnen. Und immerhin fast 20 Prozent können sich vorstellen, selbst in eine Wohngemeinschaft zu ziehen.

Übrigens müssen solche alternative Wohnformen keineswegs ausschließlich auf Senioren beschränkt bleiben. Bewährt haben sich auch Mehr-Generationen-Haushalte, in denen jüngere und ältere Menschen zusammen wohnen, sich in ihren Fähigkeiten ergänzen und gemeinsame Interessen pflegen. Wenn dann noch Enkelkinder und Freunde zu Besuch kommen, besteht an Geselligkeit und inspirierenden Austausch garantiert kein Mangel mehr. Und auch im Krankheitsfall muss der Betroffene nicht einsam und isoliert in seinem Zimmer liegen, sondern bleibt Teil des sozialen Alltagsgefüge. Kein Wunder also, dass besonders in den oft anonymen Großstädten das Interesse an diesem vitalen Wohnmodell ständig zunimmt. 

Hamburger Koordinierungsstelle hilft und berät

In der Hansestadt Hamburg wurde mittlerweile eine eigene Koordinierungsstelle eingerichtet, die pflegebedürftige Senioren bei der Suche nach einer geeigneten Wohngemeinschaft berät und unterstützt.
Telefon 040-43 29 42 – 23
www.koordinationsstelle-pflege-wgs-hamburg.de

   

Themenübersicht auf hamburg.de

hamburg.de empfiehlt

*Über die Einbindung dieses mit *Sternchen markierten Angebots erhalten wir beim Kauf möglicherweise eine Provision vom Händler. Die gekauften Produkte werden dadurch für Sie als Nutzerinnen und Nutzer nicht teurer.
Anzeige
Branchenbuch