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Special Einrichten und Wohnen Kinderzimmer richtig einrichten

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Im Kinderzimmer möchten Kinder auf häufig wenig Raum ganz unterschiedlichen Bedürfnissen nachgehen: spielen, malen, toben, schlafen, Hausarbeiten machen. Damit das im Kinderzimmer gelingt, geben wir Ihnen hier Tipps für die Einrichtung und die Gestaltung von Kinder- und Jungendzimmern.

Kinderzimmer Viel Stauraum - beispielsweise unter dem Bett - schafft Freiflächen im Kinderzimmer.

Kinderzimmer

Kinderzimmer - Raum der Wandlung

Das Kinderzimmer ist und bleibt in Bewegung!  So wie Ihr Kind wächst und sich verändert, wandelt sich auch das Kinderzimmer. Viele Möbelproduzenten bieten deshalb mitwachsende  Kindermöbel an. Der Tripp Trapp Stuhl ist der Klassiker, heute ist das Angebot an mitwachsenden Möbeln fast unüberschaubar. Größenverstellbare Schreibtische beispielsweise gehören in allen Preissegmenten  heute zur Standardeinrichtung eines Kinderzimmers.

Schlaf, Kindlein schlaf!

Betten und Hochbetten bleiben oft über viele Jahre treue Begleiter der Kinder, vor allem, wenn sie sich von Kinderbett- auf Erwachsenenmaß erweitern lassen. Bettkästen bringen Stauraum, hier lässt sich bequem das Bettzeug unterbringen und das Bett zum Sofa umfunktionieren.

Die beliebten Hochbetten erweisen sich als echte Platzwunder, manche sind sogar mit einem Schreibtisch und einem Schrank ausgestattet. Kleinere Kinder nutzen das Hochbett gern als Abenteuerspielplatz und bauen es mit einigen Handgriffen und viel Fantasie zum Piratenschiff oder zur Ritterburg um. Das Hochbett kann ein Kind ab circa sieben Jahre bis in die Jugend begleiten,  insbesondere, wenn es sich später zu einem normalen Bett oder zum Bettsofa umbauen lässt.

Vielseitigkeit ist Trumpf

Vielseitigkeit ist bei Kindermöbeln der Renner! Zum Beispiel der Hocker, der auch zum Wippen und zum Turnen taugt. Regale, deren Module sich beliebig neu zusammensetzen lassen oder das Spielhaus, dessen flaches Dach als Schreibtischplatte dient und in dessen Schornstein die Kids ihre Malstifte deponieren. Oder die Hängematte, die sowohl zum Chillen als auch zum Aufbewahren von Spielzeug dienen.

Auch der bequeme Sitzsack ist seit den 70er Jahren eine feste Größe im Kinderzimmer, als Spiel- und Sitzmöbel bietet er doppelten Komfort. Kinder sitzen und spielen gern auf dem Fußboden, Bodenkissen sind deshalb eine von Kindern geschätzte Alternative zu Stühlen.

Ein kuscheliger Teppich in Auslegeware oder ein Wollteppich auf dem Parkettboden bieten einen angenehmen Untergrund fürs Kinderspiel. Mit Kleinmöbeln wie Regalen oder Kommoden auf Rollen können Eltern und Kinder unkompliziert neue Raumlösungen finden.
Neue Farbakzente setzen sie mit schönen Bildern, neuen Vorhängen, Bettwäsche oder einem neuen Anstrich vielleicht auf nur einer Wandseite. Mit einem kleinen Döschen Magnetfarbe ist rasch eine praktische Magnetwand geschaffen, auf der sich bequem Bilder, Fotos anheften lassen.

Das gesunde Kinderzimmer

Ökologische Möbel machen im Kinderzimmer Sinn, denn Kinder reagieren besonders empfindlich auf Schadstoffe. Dutzende Möbelanbieter vertreiben zertifizierte Kindermöbel, doch auch die alte Holzkommode von Oma ist ökologisch einwandfrei, sofern sie nicht mit schädlichem Lack gestrichen wurde. Insbesondere beim Kauf von Farben, Lacken und Kunststoffmöbeln sollten Eltern die Inhaltsstoffe überprüfen, da hier Weichmacher und belastende Stoffe enthalten sein können. Möbel aus Pressspan dünsten anfangs häufig einen unangenehmen Geruch aus, was auf schädlichen Holzkleber zurückzuführen ist.

Naturfarben sind genauso haltbar wie herkömmliche Farben, deshalb sollten sie im Kinderzimmer zum Einsatz kommen. Holz ist übrigens nicht per se ökologisch. Oft ist es mit speziellem Holzschutzmitteln behandelt. Auch enthalten Massivmöbel aus dem beliebten Kiefernholz oft allergieauslösende Terpene, weshalb sich eher Ahorn oder Buche fürs Kinderzimmer eignen.

Das wird mir zu bunt

Bitte Ruhe bewahren bei der Einrichtung des Kinderzimmers! Zu bunte und vollgestellte Kinderzimmer schaffen eine unruhige Atmosphäre, in der sich die Kinder nicht zuhause fühlen. Eine harmonische Farbgebung fördert hingegen das Wohlbefinden der Kleinen. Möbel aus Holz oder in zurückhaltenden Farben und Designs gehaltene Schränke, Betten und Regale bilden einen beruhigenden Kontrast zu bunten Gardinen, buntem Spielzeug und Bettzeug. 

Weniger ist mehr!  Ein eher spärlich eingerichtetes Kinderzimmer ohne zu viel Schnickschnack gibt Raum für Fantasie. Im Trend sind weiße Kindermöbel, die sicherlich gut in Babyzimmer passen. Fraglich ist dabei, ob bei weißen Möbeln für ältere Kinder eher der Geschmack der Eltern oder der Kinder zur Geltung kommt. Und ist die traditionelle Farbwahl Rosa für Mädchen und hellblau für Jungs noch zeitgemäß?  Auch Mädchen sind heute oft eher technikinteressiert als Barbie-Fans und viele Jungs lieben ihre Kuscheltiere über alles, sodass Eltern vielleicht nicht wie selbstverständlich alte Stereotype bedienen sollten.

Lieber Stauraum als Streit

Räum dein Zimmer auf! Streitthema Nr. eins in Familien ist das unordentliche Zimmer. Um dem vorzubeugen, sorgen schlaue Eltern für viel Stauraum im Kinderzimmer. Große Regale, Schränke, Körbe aus Naturmaterialien  oder Kunststoffkisten  „schlucken“ Legosteine, Kuscheltiere, Klötzchen. Hängesäcke schaffen Freiflächen im Raum, den die Kinder für ihr Spiel benötigen.

Jugendzimmer - Bitte anklopfen!

Bei Jugendlichen wächst der Wunsch nach Autonomie. Sie möchten selbst über die Einrichtung ihres Zimmers bestimmen und Eltern sind dann höchstens noch als Ratgeber gefragt. Ab dreizehn Jahren haben viele Teenager den Wunsch, ihre Kinderklamotten und ihr Kinderspielzeug auszusortieren, die Wände neu zu streichen und neue Möbel zu kaufen. Der  Vintage Stil ist bei Jugendlichen sehr beliebt, sie richten ihr Zimmer gern mit Shabby-Look-Möbeln vom Flohmarkt oder aus dem Möbelhaus ein. Das eigene Zimmer dient als Rückzugsraum, die Privatsphäre ist Heranwachsenden sehr wichtig. 

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