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Gut schlafen Tipps für den Bettenkauf

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Schlaf ist die beste Medizin und ein erholsamer Schlaf hängt von einem guten Bett und der richtigen Matratze ab. Wir geben Ihnen 11 Tipps für den Betten- und Matratzenkauf.

Frau liegt auf Bett Nehmen Sie sich Zeit, um das richtige Bett zu finden. Lassen Sie sich im Fachgeschäft beraten und liegen Sie ausführlich Probe.

Bettenkauf

Bett und Matratze

Bett und Matratze müssen individuelle zum Körperbau und zu den Bedürfnissen des Menschen passen. DIE gute Matratze oder DAS gute Bett gibt es nicht. Wichtig sind Liegekomfort, ästhetischen Kriterien aber auch praktische Fragen wie z.B. Stauraum in einem Bettkasten. Nehmen Sie sich Zeit, um das richtige Bett zu finden. Lassen Sie sich im Fachgeschäft beraten und liegen Sie ausführlich Probe.

Elf Tipps für den Betten- und Matratzenkauf

  1. Bettlänge: Große Menschen (ab ca. 1,85 Metern) sollten genau prüfen, ob ein Bett mit einer Standardlänge von 2 Metern für einen bequemen Schlaf ausreicht. Falls nicht, sollte eine Bettlänge von 2,20 Metern gewählt werden. Oft gibt es solche Betten ohne Aufpreis.
  2. Betthöhe: Betten mit der Höhe eines normalen Stuhls (ca. 45 bis 50 cm) erleichtern das Hinlegen und Aufstehen. Nicht nur ältere Menschen wissen diesen Komfort zu schätzen.
  3. Lattenrost: Ein verstellbarer Lattenrost trägt bis zu 50 Prozent zum Liegekomfort bei. Er sollte insbesondere im Becken- und Schulterbereich nachgiebiger sein. Neue Modelle bestehen häufig aus hochwertigem Kunststoff. 
  4. Matratze: Die Matratze soll für eine optimale Liegequalität sorgen. Um die richtige Matratze zu finden heißt es daher: Probeliegen. Wenn Sie auf dem Rücken liegen, sollte die Matratze die Doppel-S-Form der Wirbelsäule nachbilden. Wenn Sie auf dem Rücken liegen, sollte der Körper nicht zu viel, aber auch nicht zu wenig einsinken.
  5. Matratzenart: Taschenfederkern- und Kaltschaummatratzen sind die am häufigsten gewählten Matratzen. Orthopäden attestieren beiden Matratzentypen hohe Punktelastizität sowie gute Liegequalitäten für Rücken- und Seitenschläfer. 
  6. Liegezonen: Bequeme Matratzen verfügen über unterschiedliche Liegezonen und geben im Schulter- und Beckenbereich nach. Mehr als drei unterschiedliche Zonen kann der Körper allerdings nicht wahrnehmen. 
  7. Härtegrad: Als Grundregel gilt, dass Menschen mit einem Körpergewicht bis 80 Kilogramm eher eine mittelharte Matratze benötigen und schwerere Personen eine Matratze mit Härtegrad H3. Zu Kindern und Personen bis zu 70 Kilogramm passen weichere Matratzen mit Härtegrad 1. Während sich ältere Menschen gerne weich betten, bevorzugen junge Leute einen festen Untergrund. Übrigens: Die Härtegrade H1 bis H3 sind nicht normiert und von Anbieter zu Anbieter unterschiedlich.
  8. Doppelbetten: Am besten schläft jeder Partner im Doppelbett auf einer eigenen Matratze und dem dazu passenden Lattenrost. Ein Ritzenfüller, auch Liebesbrücke genannt, überwindet mühelos die Matratzen-Kluft. 
  9. Lüften: Menschen geben beim Schlafen Feuchtigkeit ab - pro Nacht bis zu einen halben Liter. Die meiste Feuchtigkeit wird von der Bettdecke aufgenommen, ein guter Teil aber auch von der Matratze. Darum sollte die Matratzen morgens nach dem Aufstehen gut gelüftet werden indem Sie die Bettdecke weit zurückgeschlagen und das Fenster öffnen. werden. So kann die Matratze die in der Nacht aufgenommene Feuchtigkeit an die Raumluft abgeben. 
  10. Lebensdauer einer Matratze: Experten empfehlen, Matratzen nicht länger als acht bis zehn Jahre zu benutzen. Danach sinkt die Elastizität und durch dauernde Schweißabsonderung wird die Schlafunterlage empfindlich für Milbenbefall.
  11. Preis: Eine gute Matratze ist nicht unbedingt eine Preisfrage. Das belegen Untersuchungen der Stiftung Warentest

Besondere Betten

Boxspringbetten

Hoteliers setzen schon länger auf die bequemen Boxspringbetten, die in den USA und Skandinavien weit verbreitet sind. Das Unterbett eines Boxspringbetts besteht aus einem Taschenfederkern. Auf dem bis 30 Zentimeter dicken Unterbett liegt ein oft ebenso ausladendes Oberbett. Dieses Duo soll für eine besonders bewegliche Liegefläche sorgen, die punktgenau den Druck des Körpers ausgleicht und die Gelenke entlastet. Auf dem Unterbett thront meistens noch ein so genannter „Topper“, eine waschbare Matratzenauflage aus hautfreundlichem Material.

Boxspringbetten wirken mit ihrer besonderen Höhe recht raumgreifend und passen am besten in größere Schlafzimmer. Fachhändler raten dazu, Boxspringbetten regelmäßig zu lüften. Das tiefe Einsinken beim Schlafenlegen wird nicht von jedermann als angenehm empfunden. Doch nicht nur Senioren entscheiden sich wegen des Liegekomforts und des hohen Betteinstiegs immer häufiger für Boxspringbetten.

Schlafsofas

Wer auf wenig Raum lebt, entscheidet sich aus Platzgründen gern für ein Schlafsofa. Dies muss keine Notlösung sein, denn auf einem Multifunktionssofa schläft es sich nicht unbedingt schlechter als im Bett. Der Schlafkomfort hängt von der Art der Polsterung ab. Im Billigsofa-Segment ist dies meist Schaumstoff. Auch wenn die Liegefläche günstiger Sofas teilweise leicht unterfedert ist, sind diese als ständige Schlafstätte nicht geeignet.

Bei komfortableren Schlafsofas besteht die Liegefläche aus einem Federkern oder Taschenfederkern. Beide Federungsmodelle sind haltbarer und liegen nicht so schnell durch. Physiotherapeuten empfehlen ihren Patienten gern Taschenfederkern, weil dieser punktelastisch auf den Körper reagiert. Schlafsofas im mittleren Preissegment ab ca. 600 Euro bieten häufig erstaunlich guten Schlafkomfort. Beim Kauf sollte man auf darauf achten, dass sich das Sofa einfach umbauen lässt. Besitzer von Dreisitzer-Sofas sind da im Vorteil: Hier dient die  Sitzfläche oft gleichzeitig als Matratze. Andere Schlafsofas lassen sich bequem durch Zurückstellen der Rückenlehne oder Ausklappen einer Liegefläche unterm Sitzbereich umfunktionieren.

Praktischerweise bietet ein Schlafsofa Extra-Stauraum für die Bettwäsche. Bei komfortableren Funktionssofas lassen sich Polster des Schlafsofas meistens abziehen und waschen. Andernfalls sorgt eine waschbare Überdecke, die bei Tag über das Sofa geworfen wird, für die gewünschte Betthygiene.

Wasserbetten

Schon im Altertum schliefen Menschen auf „Wasserbetten“. Man nähte Tierhäute zusammen, füllte sie mit Wasser und schlief darauf. Heute  verfügen Wasserbetten über eine ausgeklügelte Technik, mit der sich die Wasserbewegung und die Temperatur passgenau regulieren lassen. Die gängigen Softside-Wasserbetten sind äußerlich von anderen Betten nicht zu unterscheiden, aber von der Masse her schon. Mit 800 bis 1000 Kilo sind sie absolute Schwergewichte und damit es nicht zu Statik-Problemen kommt, konsultiert man vor dem Kauf besser den Vermieter.

Wasserbetten sind nicht ganz günstig, halten jedoch länger als eine übliche Matratze oder ein Bett. Zu den Anschaffungskosten kommen laufende Kosten für die Bettheizung hinzu. Wasserbetten geben punktgenau dem Druck des Körpers nach und man sagt, wer einmal im Wasserbett schlief, wolle das sanfte Schaukeln der Matratze nicht mehr missen. Insbesondere für Rheumatiker, Menschen mit Rückenbeschwerden und Allergiker sind diese Betten geeignet und gesundheitsfördernd.

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