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Stiftungen Koordinierungsstelle Hamburger Wohnstifte

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Hamburg verfügt historisch über eine gewachsene Wohnstiftkultur. Bis ins 13. Jahrhundert reicht die hanseatische Tradition des Stiftungswesens. Die Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen hat eine koordinierende Stelle eingerichtet für Stiftungen, die in Hamburg Wohnraum anbieten, um deren wichtiges Engagement zu stärken.

Lithografie Schröderstift Schröderstift

Koordinierungsstelle Hamburger Wohnstifte

In Hamburg existieren vielfältige Stiftungen. Ihr Zweck ist es, für bestimmte Bedarfsgruppen dauerhaft bezahlbaren Wohnraum zu gewährleisten. Wichtig war den Stiftern zum Beispiel die Betreuung und Pflege gebrechlicher oder hilfebedürftiger Menschen oder auch die Gewährung von verbilligten Mietwohnungen für bestimmte Personengruppen. So entstanden in Hamburg Wohnstifte unter anderem für Seefahrerwitwen, Waisen, unversorgte Frauen, ehemalige Hausangestellte oder Arbeiter eines bestimmten Betriebs.

Die Stiftungen schauen auf eine sehr lange und traditionsreiche Vergangenheit zurück, die es zu bewahren und fortzusetzen gilt. Auch heute noch stehen viele Stiftswohnungen für günstige Mieten in attraktiven innerstädtischen Lagen mit guter Infrastruktur und leisten hierdurch einen wichtigen Beitrag zur Versorgung von unterschiedlichen Haushalten mit kleinen und mittleren Einkommen.  

Ansprechpartnerin für Stiftungen und Stiftungs-Verwaltungen

Die Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen hat eine koordinierende Stelle eingerichtet, die Wohnstiftungen dabei unterstützt, ihre Bestände zu modernisieren oder auch zu erweitern und langfristig preiswerten Wohnraum in der Stadt anzubieten. 

Nachverdichtung, Neubau oder Anbauten, die Reduzierung von baulichen Barrieren im Bestand, energetische Modernisierung, umfassende Modernisierungen mit Grundrissveränderungen, Denkmalschutzfragen, aber auch die Einrichtung von innovativen Wohn- und Betreuungsformen wie zum Beispiel Wohn-Pflege-Gemeinschaften sind nur einige mögliche Projekte, bei deren Umsetzung die Koordinierungsstelle die einzelnen Stiftungen unterstützen kann. Dabei arbeitet sie bei Bedarf eng mit allen relevanten Institutionen und Akteuren Hamburgs zusammen, z.B. der Stiftungsaufsicht, der Behörde für Gesundheit und Verbraucherschutz, den Bezirken, der Hamburgischen Investitions- und Förderbank (IFB Hamburg) oder dem Kompetenzzentrum für ein barrierefreies Hamburg.

Die „Koordinierungsstelle Wohnstifte“ ist somit zentrale Ansprechpartnerin für Hamburger Wohnstiftungen, ihre Verwaltungen und Interessensvertretungen, die in Bezug auf bauliche Veränderungen oder Neubauten und deren Finanzierung  mit Fragen oder Hemmnissen konfrontiert sind. 

Das Institut für Stadtforschung und Strukturpolitik (IfS) aus Berlin hat im Auftrag der Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen ein Gutachten erstellt, um einen Überblick über die Lage und Situation der Hamburger Wohnstiftungen zu erhalten.


Weitere Informationen:

Vorstellung der Koordinierungsstelle Wohnstifte

Hamburger Wohnstifte - Pressemeldung 18.11.2019

 

Kontakt zur Koordinierungsstelle Wohnstifte

Frau Ute Groll
Telefon: (040) 428 40 - 8480
E-Mail: KoordinierungsstelleWohnstifte@bsw.hamburg.de

 


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