Zentren in Hamburg Mittelpunkte des öffentlichen Lebens: Zentren in der lebenswerten Metropole Hamburg

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Die Zentren nehmen in Hamburg eine wichtige gesellschaftliche Aufgabe im Stadtraum wahr: Hier werden verschiedene wichtige Angebote des täglichen Lebens wie Geschäfte, Arztpraxen, soziale und Verwaltungseinrichtungen sowie Unterhaltungs- und Bildungsangebote und andere Dienstleistungen gebündelt.

Zentrenkonzept: Zielbildkarte Hamburger Zentrenkonzept: Zielbildkarte

Mittelpunkte des öffentlichen Lebens: Zentren in der lebenswerten Metropole Hamburg

Zunehmend gewinnen Zentren auch als Wohnstandorte an Bedeutung. Sie sind wichtige Ausgangspunkte für Stadtentwicklungsprozesse und sind darüber hinaus charakteristisch für Hamburgs Vielfalt und Vielseitigkeit.

„Wir erleben die Räume als Marktplätze, als Aufenthalts- und Begegnungsräume oder als Knotenpunkte der Mobilität. Es ist wichtig, diese Orte mit Sorgfalt und Weitblick so zu gestalten und zu entwickeln, dass Hamburg auch künftig eine attraktive und lebendige Stadt für alle bleibt“, so Dr. Dorothee Stapelfeldt, Senatorin für Stadtentwicklung und Wohnen.

Hamburger Zentrenkonzept gibt neue Impulse für nachhaltige Stadtentwicklung

Das neue Hamburger Zentrenkonzept konzentriert sich inhaltlich vor allem auf die Funktionen der urbanen Räume. Es befasst sich konkret mit den Zentren im Stadtgebiet, die eine übergeordnete Bedeutung für Hamburg haben. Dazu gehören die Innenstadt, die weiteren Hauptzentren in Altona, Wandsbek und Harburg sowie die Stadtteil- und Ortszentren.

Das Zentrenkonzept besteht aus zwei Teilen. Zum einen aus dem Hamburger Zentrensystem, das als Standortsystem alle Zentren systematisch erfasst und bereits seit 1973 als wichtiges Planungsinstrument eine wichtige Grundlage des Hamburger Flächennutzungsplans darstellt. Zum anderen benennt das Hamburger Zentrenkonzept aus gesamtstädtischer Sicht erstmals konkrete Ziele, Handlungsbedarfe und Entwicklungschancen für die einzelnen Zentren. Diese Handlungsansätze dienen als Grundlage für die Weiterentwicklung und Stärkung der Zentren auf lokaler Ebene. Das Ziel ist, gemeinsam mit den Akteuren vor Ort belebte und lebendige urbane Orte zu entwickeln. Es sollen ansprechende Erdgeschosszonen sowie zusätzlicher Wohnraum geschaffen und öffentliche Räume aufgewertet werden.

„In den Zentren konzentriert sich das urbane Leben. Hier liegen die Ansatzpunkte für eine Stärkung der Quartiere unserer Stadt. Im Zeitalter des wachsenden Online-Handels brauchen wir tragfähige Nutzungskonzepte, um uns kreativ der wachsenden Herausforderung zu stellen. Ein Schlüssel liegt in der Qualität öffentlicher Räume und der kleinteilen Nutzungsmischung und -vielfalt in den Erdgeschossen, um unterschiedliche Funktionen und Bedürfnisse anzusprechen. Gemeinsam mit allen Akteuren vor Ort müssen wir unsere Konzepte zur Belebung der Zentren in den alten und neuen Quartieren weiter vorantreiben“, so Oberbaudirektor Franz-Josef Höing.

Das Hamburger Zentrenkonzept wurde unter Einbindung von Vertretern aus Senatsbehörden und Bezirken sowie der Handelskammer und Einzelhandelsverbände erarbeitet und richtet sich vor allem an die Akteure aus Politik, Wirtschaft, Projektentwicklung, Wissenschaft, Kultur, der Zivilgesellschaft und der Hamburger Verwaltung.

Nahversorgungskonzepte ergänzen das Zentrenkonzept auf lokaler Ebene

Die Hamburger Bezirke haben in den letzten drei Jahren Konzepte mit einem Standortsystem für Nahversorgung erarbeitet, die das Zentrenkonzept auf lokaler Ebene ergänzen und konkretisieren. Ziel dieser ist es, eine möglichst flächendeckende und verbrauchernahe Versorgung der Bevölkerung mit Waren des täglichen Grundbedarfs sicherzustellen.

Bedeutung der Einzelhandelssteuerung

Da die Zentren eine wichtige Rolle in der Versorgung der Bewohnerinnen und Bewohnern spielen, soll der Einzelhandel hier gestärkt werden. Dies ist besonders wichtig vor dem Hintergrund des stark wachsenden Online-Handels.

Es sind gesamtstädtisch einheitliche Rahmenbedingungen und Ansiedlungsregeln erforderlich, damit die Planungsverantwortlichen die Entwicklung des Einzelhandels wirkungsvoll steuern können. Diese sind seit 2014 in den „Hamburger Leitlinien für den Einzelhandel“ gebündelt.

Beschlussfassung

Die Senatskommission für Stadtentwicklung und Wohnungsbau hat das Hamburger Zentrenkonzept, die Nahversorgungskonzepte und eine Aktualisierung der Hamburger Leitlinien für den Einzelhandel am 12.09.2019 gemeinsam als städtebauliche Entwicklungskonzepte beschlossen.

Wenn Sie weitere Informationen wünschen, stehen unten folgende Dokumente als PDF zum Herunterladen bereit:

  • Broschüre zum neuen Hamburger Zentrenkonzept,
  • Zielbild- und Strategiekarte,
  • Hamburger Leitlinien für den Einzelhandel,
  • Grundlagenbericht zu den Nahversorgungskonzepten,
  • Nahversorgungskonzepte der jeweiligen Bezirke.

Das Hamburger Zentrenkonzept und die Hamburger Leitlinien für den Einzelhandel können hier auch per E-Mail bestellt werden.

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Kontakt

Hans-Jörg Reinicke

Gesamtstädtische thematische Entwicklungsplanung, Zentren

Freie und Hansestadt Hamburg
Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen
Neuenfelder Straße 19
21109 Hamburg
Adresse speichern

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