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Flüchtlingsunterkünfte Neue Planungszahlen für die Unterbringung von Flüchtlingen in Hamburg

Hamburg passt seine Planungen für neue Flüchtlingsunterkünfte an. Es wird davon ausgegangen, dass 2016 mit rund 14.400 Schutzsuchenden mit Unterbringungsbedarf zu rechnen ist. Für 2017 wird mit rund 15.400 Schutzsuchenden gerechnet. Ende 2017 werden voraussichtlich rund 48.000 geflüchtete Menschen in Hamburg leben, die auf städtische Unterkünfte angewiesen sein werden.

Neue Planungszahlen Folgeunterkunft für Flüchtlinge in Hamburg-Heimfeld.

Neue Planungszahlen für die Unterbringung von Flüchtlingen in Hamburg

Neuplanungen im Bereich der Erstaufnahme

Im Rahmen der neuen Planung für Flüchtlingsunterkünfte sind nach derzeitigem Stand weniger Plätze in den Erstaufnahmeeinrichtungen nötig. Prekäre Plätze in Hallen und Baumärkten sollen bis Ende des Jahres 2017 ganz abgebaut werden. Die Soll-Platzkapazität größerer Standorte wird verkleinert. Damit werden Betreuungsbedingungen und Aufenthaltsqualität verbessert und das Konfliktpotenzial verringert, aus humanitären Gründen und um die Bedingungen für eine frühe Integration zu verbessern. Es wird zudem geprüft, Einrichtungen der Erstaufnahme in Folgeunterbringungen umzuwandeln.

Die Planungen sind nicht starr, sondern werden an sich ändernde Gegebenheiten angepasst.

Folgende Standorte sollen bis zum Ende des Jahres 2016 geschlossen werden: Reichspräsident-Ebert-Kaserne, Blomkamp (Graf Baudissin Kaserne), Rugenbarg, Kurt-A.-Körber-Chaussee, Ohlstedter Platz und Wiesendamm (Theaterfabrik). Die Standorte Münzstraße und Schaarsteinweg werden wieder dem Winternotprogramm zur Verfügung gestellt.

Folgende Standorte sollen spätestens bis zum Ende des Jahres 2017 geschlossen werden: Osterrade, Papenreye, Niendorfer Straße, Schwarzenberg Festplatz, Geutensweg, Neuland II, Kurdamm, Wiesendamm (Museum der Arbeit), Oktaviostraße, Jenfelder Moorpark.

Vier Standorte, Hellmesbergerweg, Wendenstraße, Bredowstraße und Kieler Straße 433 sollen nicht ganz aufgegeben werden, um als Notunterkünfte wieder reaktiviert werden zu können.

Folgende Erstaufnahme-Einrichtungen sollen bis Ende 2017 in Betrieb genommen werden:

Bad Segeberg (Kaserne Schleswig-Holstein, 1.500 Plätze), Schmiedekoppel (950 Plätze), Sportallee 70 (290 Plätze) und Rahlstedter Grenzweg (560). Zudem soll es eine Einrichtung im Niedersachsen mit ca. 1.000 Plätzen geben. Hier sind die Planungen jedoch noch nicht abgeschlossen.

Neuplanungen im Bereich der Folgeunterkünfte

Zusätzlich zu den bereits im Internet veröffentlichten Standorten sind weitere Standorte in den Planungen enthalten, die sich aber derzeit noch in der Prüfung befinden, aber noch nicht weiter konkretisiert sind. Hier handelt es sich um kalkulatorische Größen.  

Folgende Unterkünfte sind in den Planungen mit ihrem formalen Vertragsende als abgehende Einrichtungen berücksichtigt. Im Einzelfall sind vertragliche Änderungen möglich:

Bezeichnung

Bezirk

Platzzahl

Helmholtzstraße u.a. Saga-Wohnungen

Altona

99

Friedrich-Frank-Bogen

Bergedorf

200

Ladenbeker Furtweg

Bergedorf

172

P+R Parkplatz Mittlerer Landweg

Bergedorf

136

Grandweg

Eimsbüttel

233

Lokstedter Höhe, P+R

Eimsbüttel

132

Niendorf Markt (P+R)

Eimsbüttel

90

Grüner Deich  

Mitte

172

Kiwittsmoor P+R

Nord

590

Dakarweg

Nord

244

Moosrosenweg

Wandsbek

100

Duvenstedter Damm

Wandsbek

246

August-Krogmann-Straße

Wandsbek

346

August-Krogmann-Straße

Wandsbek

520

Flughafenstraße

Wandsbek

208

Sieker Landstraße

Wandsbek

56

Bargteheider Straße

Wandsbek

148

Walddörfer Straße

Wandsbek

309

Borstels Ende

Wandsbek

90