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Flüchtlinge März: 1.760 Plätze an vier Standorten im Bau, 34.000 Plätze in der Folgeunterbringung vorhanden

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Zentraler Koordinierungsstab Flüchtlinge (ZKF) zieht Monatsbilanz

In Hamburg wurden im vergangenen Monat 752 Flüchtlinge registriert. Davon verblieben gemäß Verteilungssystem 407 Schutzsuchende in der Hansestadt, 213 Frauen, Männer und Kinder erhielten einen Platz in einer öffentlichen Unterkunft.

Monatsbilanz Januar 2019

Pressemitteilung ZKF Hamburg

Im Monat März wurde im Bezirk Harburg aus betrieblichen Gründen am Standort der Perspektive Wohnen „Plaggenmoor“ die Kapazität von 286 auf 230 Plätze reduziert.

Des Weiteren werden in 2019 voraussichtlich noch folgende im Bau befindliche Standorte eröffnet: „Eiffestraße“ mit rd. 740 Plätzen, „Haferblöcken“ (3. und 4. Bauabschnitt) mit insgesamt rd. 560 Plätzen (beide Standorte der Perspektive Wohnen und im Bezirk Mitte), „Loogestraße“ (Nord) mit rd. 100 Plätzen und „Am Dänenstein“ (Eimsbüttel) mit rd. 360 Plätzen.

Bei den Standorten der Perspektive Wohnen handelt es sich um Folgeunterkünfte, die im Standard des „sozialen Wohnungsbaus“ errichtet und später in normale Wohnungen für alle anspruchsberechtigten Hamburgerinnen und Hamburger umgewandelt werden. Sie sollen den Geflüchteten eine Unterbringung in einer sozialverträglichen Wohnform und schnelle Integration ermöglichen.

Aktuelle Kapazitäten der Erstaufnahmen und Folgeunterkünfte

Insgesamt sind in Hamburg noch sechs Erstaufnahmeeinrichtungen sowie das Ankunftszentrum in Betrieb. Dort lebten im März (Stichtag: 31.03.2019) 1.168 Menschen, 413 Personen im Ankunftszentrum und 755 Personen in Erstaufnahmen. Zum 31.03.2019 gab es 128 Folgeunterkünfte mit 33.982 Plätzen.

Monatliche Entwicklung der Flüchtlingszahlen

Die monatliche Entwicklung und das Vorjahresergebnis sind der folgenden Tabelle zu entnehmen:

Monat 2019

Schutzsuchende (mit Zuweisungsentscheidung)

davon Hamburg zugewiesen

darunter mit Unterbringungsbedarf

Januar
914
553
255
Februar
668
403
218
März
752
407
213

Summe:

2.334

1.343

686

Vorjahreszeitraum

2.049

1.196

776

In Hamburg wurden im vergangenen Monat 752 Flüchtlinge registriert, 345 Personen wurden nach den Verfahren „EASY“ (Erstverteilung von Asylbegehrenden) und „VilA“ (Verteilung illegal eingereister Ausländer) in andere Bundesländer verteilt. Bei den 407 in Hamburg verbliebenen Zugängen handelt es sich um Asylbewerber oder Asylfolgeantragsteller, für die aufgrund einer bestehenden Wohnverpflichtung ein Unterbringungsbedarf besteht. Bei Personen welche Anträge außerhalb des AsylG stellen, besteht in der Regel kein Unterbringungsbedarf. Diese erhalten häufig Unterkunft bei Verwandten, Familie und Lebenspartnern.

Die Hamburg zugewiesenen Personen stammen im März überwiegend aus folgenden Ländern: Afghanistan (63), Syrien (46), Ghana (43), Iran (30), Irak (24), Türkei (21), Nigeria (19), Albanien (15), Eritrea (13).

Der Zentrale Koordinierungsstab Flüchtlinge (ZKF) zieht ab sofort Quartalsbilanz: Die Pressemitteilung zur Flüchtlingsunterbringung in Hamburg wird zukünftig nicht mehr monatlich sondern quartalsweise veröffentlicht.

Rückfragen der Medien
Zentraler Koordinierungsstab Flüchtlinge (ZKF)
Daniel Posselt
Pressesprecher
Telefon: (040) 428 63-2775
E-Mail: daniel.posselt@zkf.hamburg.de

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