Beamtenversorgung Hinterbliebene von – ehemaligen - Beamten

Welche Versorgungsleistungen erhalten meine Angehörigen nach meinem Tod?

Hinterbliebene von – ehemaligen - Beamten

Grundsatz:

Fotolia_5361798 Leistungen für diejenigen, die Sie zurücklassen
Als Witwe

  • eines Beamten auf Lebenszeit, der eine Dienstzeit von mindestens fünf Jahren ableistete oder
  • eines Beamten auf Lebenszeit, der infolge Dienstbeschädigung ohne grobes Verschulden dienstunfähig geworden ist, oder
  • eines Ruhestandsbeamten

erhalten Sie gemäß § 23 Hamburgisches Beamtenversorgungsgesetz (HmbBeamtVG) Witwengeld in Höhe von 55 Prozent des Ruhegehalts des Verstorbenen.

War der Verstorbene noch nicht im Ruhestand, erhalten Sie 55 Prozent des Ruhegehaltes, das der Verstorbene erhalten hätte, wenn er am Todestage in den Ruhestand getreten wäre.

Dies gilt auch für Witwer einer verstorbenen Beamtin oder Ruhestandsbeamtin und hinterbliebene Lebenspartner.

Ausnahmen:

  • Vor dem 1. Januar 2002 geschlossene Ehen und begründete Lebenspartnerschaften, wenn mindestens ein Ehegatte beziehungsweise Lebenspartner vor dem 2. Januar 1962 geboren ist, sowie
  • künftige Witwen, Witwer oder hinterbliebene Lebenspartner eines vor dem 1. Januar 2002 vorhandenen Versorgungsempfängers (das Datum der Eheschließung ist nicht relevant).

Das Witwen- beziehungsweise Witwergeld beträgt in den beiden Ausnahmefällen 60 Prozent des Ruhegehalts, das der Verstorbene erhalten hat oder hätte erhalten können.

Daneben steht Ihnen das gesetzliche Sterbegeld nach § 22 HmbBeamtVG zu. Das Sterbegeld beträgt das Zweifache der im Sterbemonat zustehenden Dienstbezüge des Beamten oder das Zweifache des im Sterbemonat zustehenden Ruhegehaltes des Ruhestandsbeamten.

Ihren Anspruch auf eine Witwenrente oder Witwerrente aus der gesetzlichen Rentenversicherung rechnen wir auf die Hinterbliebenenversorgung an.

Waisengeld:

Kinder von

  • verstorbenen Beamten auf Lebenszeit, die eine Dienstzeit von mindestens fünf Jahren abgeleistet haben oder
  • verstorbenen Beamten auf Lebenszeit, die infolge Dienstbeschädigung ohne grobes Verschulden dienstunfähig geworden sind,
  • Ruhestandsbeamten,
  • verstorbenen Beamten auf Probe, die an den Folgen einer Dienstbeschädigung verstorben sind oder
  • verstorbenen Beamten auf Probe, denen die Entscheidung über die Versetzung in den Ruhestand zugestellt war,

erhalten nach § 27 HmbBeamtVG Waisengeld bis zum 18. Lebensjahr. Danach erhalten sie Waisengeld auf Antrag in besonderen Fällen, so zum Beispiel während der Schulausbildung oder Berufsausbildung. Andere besondere Fälle sind die Übergangszeit oder Schwerbehinderung.

Das Waisengeld beträgt für:

  • die Halbwaise 12 Prozent,
  • die Vollwaise 20 Prozent

des Ruhegehaltes, das der Verstorbene erhalten hat oder erhalten hätte.

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