Beihilfe Beihilfe - Antrag richtig stellen

Informationen und Hinweise, damit Ihr Antrag auf Beihilfe gelingt.

Antragstellung Beihilfe

197749499_XS_chinnapong Wenden Sie sich vertrauensvoll an Ihre Beihilfesachbearbeitung
Ihre Beihilfe im ZPD Hamburg bearbeitet Ihren Antrag gern. Natürlich geht es am schnellsten, wenn Sie ihn

  • richtig und vollständig ausfüllen,
  • die richtigen Belege dabei legen,
  • Ihre Unterschrift nicht vergessen und
  • auf die Fristen achten.

Und nur ein schriftlicher Antrag hat Aussicht auf Erfolg.

Damit Ihr Antrag gelingt, erhalten Sie hier wichtige Hinweise dazu. Am Ende der Seite finden Sie als Download

  • die Hinweise als Merkblatt,
  • die jeweiligen Antragsformulare,
  • die jeweiligen Merkblätter.

Antragsformulare

Sie müssen beihilfeberechtigt sein und Ihr Antrag muss schriftlich erfolgen. Nur dann kann Ihnen Beihilfe gewährt werden. Folgende Antragsformulare stehen Ihnen zur Verfügung:

  • Antrag für Allgemeine Leistungen,
  • Antrag für Pflege und Hospiz sowie ein
  • Ergänzungsblatt.

Das Ergänzungsblatt müssen Sie nur ausfüllen, wenn

  • es sich um einen Erstantrag handelt, 
  • Ihre Beihilfe im ZPD Hamburg es anfordert,  
  • sich Ihre persönlichen Verhältnisse wie zum Beispiel Familienstand geändert haben,
  • sich Ihr Krankenversicherungsschutz geändert hat
    (Achtung: Krankenversicherungsnachweis beifügen!).

Sie können Ihren Antrag am Rechner oder handschriftlich ausfüllen. Sie helfen dem Verfahren maßgeblich, wenn Sie die Papier-Version leserlich in Druckbuchstaben ausfüllen.

Bitte achten Sie bei allen Formularen darauf, dass Sie sie vollständig ausfüllen. Vergessen Sie Ihre Unterschrift nicht.

Wenn Sie Ihren Antrag zum ersten Mal stellen, müssen Sie einen Krankenversicherungsnachweis für sich selbst und gegebenenfalls für Ihre berücksichtigungsfähigen Angehörigen einreichen.

Belege

Bitte sorgen Sie dafür, dass Sie Ihrem Beihilfeantrag alle dazugehörigen Antragsunterlagen beifügen. Wenn etwas fehlt, muss Ihre Beihilfe im ZPD Hamburg nachfragen. Das kostet beide Seiten unnötig Zeit.

  • Bitte senden Sie uns ausschließlich gut lesbare Kopien und keine Originalbelege. Die eingereichten Belege werden nicht zurückgesandt.
  • Bitte achten Sie darauf, dass auf Rezepten die Pharmazentralnummer (PZN) des verordneten Arzneimittels angegeben ist, sofern Sie dieses in Deutschland erworben haben.
  • Bitte kopieren Sie nur einen Beleg je Seite.
  • Vermeiden Sie bitte Büro-, Heftklammern oder Haftnotizen.
  • Reichen Sie Belege auf Thermopapier und Kassenbons immer als Kopie ein.
  • Senden Sie uns Ihre Belege ohne Freiumschlag oder andere Gegenstände wie zum Beispiel Röntgenbilder.
  • Falzen Sie bitte mehrere aufeinandergelegte Belege zusammen.
  • Verwenden Sie bitte nur einen Umschlag für den gesamten Antragsvorgang.

Fristen

Die Ausschlussfrist beträgt zwei Jahre. Das bedeutet, Sie erhalten nur Beihilfe für Leistungen, deren Rechnungen nicht älter als zwei Jahre sind. Ihr Antrag muss innerhalb dieser zwei Jahre bei Ihrer Beihilfe im ZPD Hamburg eingegangen sein.

Vollmacht

Es besteht die Möglichkeit, Beihilfeangelegenheiten durch Bevollmächtigte regeln zu lassen. Hierzu verwenden Sie bitte den Vordruck „Vollmacht“.

Pflege

Für den Erstantrag für Aufwendungen dauernder Pflege verwenden Sie den Beihilfeantrag „Pflege und Hospiz“ und fügen Sie bitte den Einstufungsbescheid der Pflegeversicherung mit dem festgestellten Pflegegrad, der Art und dem Beginn der Leistung dem Antrag bei.

Die automatische Zahlung des Pflegegeldes für einen Zeitraum von sechs Monaten beantragen Sie mit dem Beihilfeantrag „Pflege und Hospiz“.

In Fällen einer vollstationären Heimunterbringung sind Kopien der jeweilig letzten Rentenänderungsmitteilung der Alters-, Witwen/Witwer- bzw. Waisenrente erforderlich.

Unfälle und Verletzungen

Bei Unfällen und Verletzungen jeglicher Art benutzen Sie bitte den Antrag „Allgemeine Leistungen“ und füllen dort den Abschnitt „Unfall- und verletzungsbedingte Aufwendungen“ aus. Beschreiben Sie insbesondere den Grund der Verletzung stichwortartig und fügen Sie bei Beteiligung bzw. möglicher Verantwortung Dritter einen ausführlichen Unfallbericht bei.

Wenn Sie als Beamtin oder Beamter einen Dienstunfall erleiden, ist die Dienstunfallfürsorge Ihrer Personalabteilung zuständig.

Bei Hochschul- oder Schulunfällen oder Unfällen in einer Kinderbetreuungseinrichtung (einschließlich Weg) sind zunächst Leistungen der örtlich zuständigen Gesetzlichen Unfallversicherung in Anspruch zu nehmen.

Sind die Verletzungen auf einen vorsätzlichen, tätlichen Angriff zurückzuführen, können Sie zwischen Beihilfeleistungen und Leistungen nach dem Opferentschädigungsgesetz wählen. Für Leistungen nach dem Opferentschädigungsgesetz wenden Sie sich bitte an das Versorgungsamt. Weitere Informationen erhalten Sie im Merkblatt für Opfer von Gewalttaten.

Sonstiges

  • Liegen die jährlichen Einkünfte Ihres Ehegatten / Ihrer Ehegattin, Ihres Lebenspartners / Ihrer Lebenspartnerin unter 18.000 Euro, können sie Beihilfe erhalten. Dazu sind Angaben im Beihilfeantrag erforderlich.
  • Werden Sie von Ihrem Ehegatten / Ihrer Ehegattin, Ihrem Lebenspartner / Ihrer Lebenspartnerin / Ihren Eltern oder Ihrem Kind behandelt, haben Sie keinen Anspruch auf Beihilfe.

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