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Personalservice Pauschale Beihilfe

Die Pauschale Beihilfe flexibilisiert die Krankheitsvorsorge von beihilfeberechtigen Beamtinnen und Beamten.

Pauschale Beihilfe

Ein Pfeil für rechts und links

Seit dem 1. August 2018 können beihilfeberechtigte Beamtinnen und Beamte der hamburgischen Verwaltung zwischen zwei Varianten der Beihilfe wählen.

Wichtig:
Wenn Sie sich für die Pauschale Beihilfe entscheiden, müssen Sie einen Antrag stellen. Sie finden den Antrag hier als Download (siehe unten).

Die individuelle Beihilfe (wie bisher)

  • bezieht sich konkret auf die tatsächlich entstandenen krankheitsbedingten Aufwendungen,
  • ergänzt eine Teilversicherung in der privaten Krankenversicherung oder eine freiwillige Mitgliedschaft in der Gesetzlichen Krankenversicherung und
  • gewährt die Beihilfestelle auf Antrag zu den jeweiligen Aufwendungen.

Die Pauschale Beihilfe (neues Angebot)

  • dient der Beteiligung an den Kosten einer gesetzlichen oder privaten Krankenvollversicherung,
  • wird grundsätzlich in Höhe der Hälfte der Versicherungsbeiträge gewährt, die Beschäftigte für sich und die berücksichtigungsfähigen Angehörigen leisten müssen und
  • wird monatlich zusammen mit den Bezügen gezahlt.

Die Entscheidung für die Pauschale ist freiwillig und unwiderruflich. Wird die Pauschale gewährt, haben Sie daneben keinen Anspruch auf individuelle Beihilfe für Ihre eigenen Aufwendungen oder die Aufwendungen Ihrer berücksichtigungsfähigen Angehörigen.

Für welche Personengruppen gibt es das Wahlrecht?

Neue Beamtinnen und Beamte
Sie waren vor der Begründung eines hamburgischen Beamtenverhältnisses gesetzlich krankenversichert? Dann haben Sie zu Beginn ihrer beruflichen Tätigkeit die Möglichkeit, sich für eine freiwillige Weiterversicherung in der gesetzlichen Krankenversicherung mit oder ohne Pauschale Beihilfe zu entscheiden.

Sie können sich auch für eine private Krankenversicherung mit oder ohne Pauschale Beihilfe entscheiden. Diese Entscheidung müssen Sie innerhalb einer Frist von drei Monaten nach Ihrer Ernennung treffen. Sie haben diese Wahl auch, wenn Sie die erforderlichen Vorversicherungszeiten erfüllen.

Beamtinnen und Beamte in der gesetzlichen Krankenversicherung
Sie haben sich in der Vergangenheit bereits freiwillig gesetzlich krankenversichert und den Versicherungsbeitrag bisher in voller Höhe selber getragen? Dann können Sie ebenfalls die Pauschale Beihilfe beantragen. Sie können sich auch für eine private Krankenversicherung mit oder ohne Pauschale Beihilfe entscheiden.

Beamtinnen und Beamte in der privaten Krankenversicherung
Die Pauschale wird auch allen privat krankenversicherten Beamtinnen und Beamten gewährt, die sich in einer privaten Krankenvollversicherung statt in einer privaten Teilversicherung versichern. Hier ist die Höhe der Pauschale allerdings begrenzt: Berücksichtigt wird der Versicherungsbeitrag, der auf einen Leistungsumfang entfällt, der dem Umfang der gesetzlichen Krankenversicherung entspricht. Es wird maximal der Höchstbeitrag im Basistarif der Privaten Krankenversicherung berücksichtigt. Der gesetzlich geregelte Höchstbeitrag im Basistarif beträgt 2019 pro Person 703,32 Euro. Die Pauschale wird in Höhe der Hälfte dieser Beiträge gewährt.

Wie wirkt sich das Wahlrecht auf Familienmitglieder aus?

Auch die Krankenversicherungsbeiträge für berücksichtigungsfähige Angehörige werden bei der Pauschalen Beihilfe berücksichtigt. In der Regel sind berücksichtigungsfähige Angehörige ohne beziehungsweise mit geringem Einkommen in der Familienversicherung beitragsfrei mitversichert.

Private Krankenversicherungen sehen diese Möglichkeit aufgrund der personenbezogenen Beitragsberechnung nicht vor. Die hälftigen Versicherungsbeiträge für privatversicherte berücksichtigungsfähige Angehörige werden bis zu der oben genannten Höchstgrenze in die Berechnung der Gesamtpauschale mit einberechnet.

Die richtige Adresse für Ihren Antrag

  • Als Beamtin oder Beamter im aktiven Dienst senden Sie bitte den Antrag an den Personalservice Ihrer Dienststelle.
  • Als ehemalige Beamtin oder Beamter der FHH im Ruhestand senden Sie bitte den Antrag an die die Stelle „Beamtenversorgung“ im ZPD.

Der Bereich Beihilfe im ZPD kann Ihnen hingegen nur Fragen zur individuellen Beihilfe beantworten.

Wo gibt es weitere Informationen?

Bitte beachten Sie das Merkblatt und die Zusammenstellung der oft gestellten Fragen und den dazugehörigen Antworten (FAQ) zur Pauschalen Beihilfe im Bereich Downloads.

Kontakt

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Postanschrift (außer Beihilfe)


Postfach 26 19 62
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Fax: 040 42731-0060

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