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Versorgungsrechner Versorgungsrechner - Häufig gestellte Fragen

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Sie haben Fragen rund um den Versorgungsrechner und zu seiner Anwendung? Die nachfolgende Liste bietet Ihnen Antworten.

Versorgungsrechner - Häufig gestellte Fragen - ZPD

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Die nachfolgende Liste bietet Ihnen Antworten. Wir haben sie nach den Eingabeschritten untergliedert, um Ihnen die Orientierung zu erleichtern. Durch den Klick auf eine Überschrift öffnen Sie die Übersicht der jeweiligen Fragen, zu denen Sie mit einem weiteren Klick die jeweilige Antwort öffnen können.

 

Weitere Informationen finden Sie außerdem in den FAQs zur Beamtenversorgung

A. Fragen zu Schritt 2: Rahmendaten

1. Ab wann ist meine Verbeamtung wirksam?

Der Tag der Verbeamtung bei Aushändigung einer Urkunde ohne Wirksamkeitsdatum in der Zukunft ist in diesem Fall das Datum der Aushändigung.

2. Wie wird erreicht, dass der Versorgungsrechner das 60. Lebensjahr als Altersgrenze (Polizei, Feuerwehr, Strafvollzugsdienst) berücksichtigt?

Bitte wählen Sie im Schritt 2: Rahmendaten die Beamtenkategorie „Vollzugsdienst außer Strafvollzugsdienst Laufbahngruppe 2“ aus.

3. Welche Frist gilt, damit sich eine Beförderung auf die Höhe des Ruhegehalts auswirkt?

Sie müssen Ihre Beförderung gemäß § 5 Absatz 3 HmbBeamtVG mindestens zwei Jahre vor der Versetzung in den Ruhestand erhalten haben, damit sie sich auf die Höhe Ihrer Versorgung auswirkt.

B. Fragen zu Schritt 3: Ruhestand

1. Wann sind die Geburtsdaten der Kinder im Versorgungsrechner einzugeben?

Nur dann, wenn die Kindererziehungszeiten dem Beamten zugeordnet wurden.

2. Wirken sich Zeiten einer Kindererziehung auf meine Versorgung aus?

Entscheidend ist, ob die Kinder innerhalb oder außerhalb eines Beamtenverhältnisses zur Welt kamen.

Kamen die Kinder außerhalb eines Beamtenverhältnisses zur Welt, so berücksichtigt der Versorgungsrechner die Zeiten der Kindererziehung nicht als ruhegehaltfähige Dienstzeit. In diesen Fällen prüft die Pensionsstelle erst nach Versetzung in den Ruhestand, ob sie einen Kindererziehungszuschlag gewähren. Aus diesem Grund ist eine Berechnung im Rahmen dieses Versorgungsrechners nicht möglich.

Kamen die Kinder vor dem 1. Januar 1992 innerhalb eines Beamtenverhältnisses zur Welt, ist die Zeit von Geburt an bis zur Vollendung des 6. Lebensmonats in vollem Umfang berücksichtigungsfähig. Verwenden Sie zur Eingabe den Dienstzeitenschlüssel 640.

Kamen die Kinder nach dem 31. Dezember 1991 innerhalb eines Beamtenverhältnisses zur Welt, berücksichtigt der Versorgungsrechner nach Eingabe der Geburtsdaten Ihrer Kinder eventuelle Zuschläge für Kindererziehung.

Erziehungsurlaub und Elternzeit sind nicht ruhegehaltfähig. Verwenden Sie zur Eingabe den Dienstzeitenschlüssel 641.

3. Berücksichtigt der Versorgungsrechner den kinderbezogenen Anteil zum Familienzuschlag?

Der kinderbezogene Anteil zum Familienzuschlag wird vom Versorgungsrechner nicht berücksichtigt. Dies wird erst im Rahmen der Festsetzung der Versorgungsbezüge geprüft. Sofern die Voraussetzungen für die Gewährung von Kindergeld grundsätzlich gegeben sind, zahlt der Fachbereich Beamtenversorgung den kinderbezogenen Anteil zum Familienzuschlag neben dem Ruhegehalt.

4. Wie gebe ich den Mutterschutz ein?

Zeiten des Mutterschutzes erfassen Sie nicht gesondert. Sie gelten als Arbeitszeit.

C. Fragen zu Schritt 4: Dienstzeiten

1. Wie werden ruhegehaltfähige Dienstzeiten vor dem Beamtenverhältnis eingegeben?

Der Rechner gibt zunächst als Vorschlag eine Beamtendienstzeit vor. Dieser Vorschlag kann mittels des „Drop-Down-Menüs“ geändert werden. Auch kann der vom Versorgungsrechner vorgegebene Zeitraum geändert werden. Für die Eingabe einer ruhegehaltfähigen Dienstzeit vor dem Beamtenverhältnis klicken Sie bei Schritt 4 „Dienstzeiten“ auf das gelbe „Plus“ und geben diese Zeiten chronologisch ein.

2. Welche Zeiten erkennt der Versorgungsrechner als ruhegehaltfähige Dienstzeit an?

Diese Informationen können Sie dem Leitfaden Bemessung der ruhegehaltfähigen Dienstzeit entnehmen. Falls Ihnen eine schriftliche Versorgungsauskunft oder gegebenenfalls eine Vordienstentscheidung vorliegt, können Sie diese als Grundlage für die Bemessung Ihrer ruhegehaltfähigen Dienstzeit heranziehen.

3. Wie berücksichtigt der Versorgungsrechner DDR-Zeiten?

Sie haben Zeiten in der ehemaligen DDR zurückgelegt? Diese berücksichtigt der Versorgungsrechner als ruhegehaltfähig, wenn Sie für diese Zeiten keine Leistungen der Deutschen Rentenversicherung erhalten können, weil Sie die Wartezeit von 60 Monaten zum Bezug einer Rente der Deutschen Rentenversicherung nicht erfüllen. Nutzen Sie dann bitte die entsprechenden Dienstzeitenschlüssel 12xx oder 11xx, je nachdem, welcher Schlüssel auf die Dienstzeit passt.

4. Wie errechnen sich ruhegehaltfähige Dienstbezüge bei Teilzeitbeschäftigten?

Bei Vorliegen einer Teilzeitbeschäftigung vor der Versetzung in den Ruhestand berechnet der Versorgungsrechner die ruhegehaltfähigen Dienstbezüge auf Grundlage einer Vollbeschäftigung.

5. Wann muss man einen Versorgungsabschlag in Kauf nehmen?

Grundsätzlich vermindert ein vorzeitiger Eintritt in den Ruhestand das Ruhegehalt, unabhängig davon, ob dieser wegen Inanspruchnahme einer Antragsaltersgrenze oder wegen Dienstunfähigkeit erfolgt. Ausnahmen hiervon bestehen bei Vorliegen bestimmter Fallkonstellationen. Näheres dazu erfahren Sie dazu auf unserer Seite „Berechnung des Ruhegehalts “ unter Nummer 4. Der Versorgungsrechner berechnet den Versorgungsabschlag selbstständig.

6. Gibt es eine Mindestversorgung?

Ja. Die Mindestversorgung beträgt zwischen 1.688 Euro und 1.779 Euro brutto pro Monat (Besoldungsstand 01.01.2020). Die Höhe ist abhängig vom Familienstand. Der Versorgungsrechner beachtet selbstständig die Mindestversorgung.

D. Fragen zu Ihren Daten

1. Gewährleistet der Versorgungsrechner den Schutz meiner persönlichen Daten?

Den Versorgungsrechner betreibt der Auftragnehmer Forty-Four im Auftrag des Zentrums für Personaldienste. Die eingegebenen Daten verarbeitet der Auftragnehmer. Verantwortlich für die Datenverarbeitung bleibt das Zentrum für Personaldienste. Das Unternehmen Forty-Four ist im Auftrag tätig und weisungsgebunden. Dritte können die Daten nicht einsehen. Es besteht keine Schnittstelle zu anderen Anwendungen, die Ihre personenbezogenen Daten enthalten.

Die von Ihnen eingegebenen Daten speichert der Auftragnehmer zwei Jahre. Bei einem Aufruf der Daten innerhalb dieses Zeitraums beginnt die Speicherfrist neu. Ein Zugriff ist ausschließlich mit dem Geburtsdatum und der zugeteilten Identifikationsnummer möglich. In diesem Zusammenhang wird eine sichere Aufbewahrung der Identifikationsnummer empfohlen. Nach Ablauf der Frist von zwei Jahren löscht der Auftragnehmer die bisher gespeicherten Daten.

2. Wie lange speichert der Versorgungsrechner meine eingegebenen Daten?

Die von Ihnen eingegebenen Daten speichert der Auftragnehmer zwei Jahre. Sollten Sie Ihre Auskunft über die erzeugte ID in diesem Zeitraum nochmals aufrufen, so beginnt die Speicherfrist erneut.

E. Verschiedene Themen

1. Abkürzungsverzeichnis

Abkürzung Bedeutung
HmbBeamtVG Hamburgisches Beamtenversorgungsgesetz
HmbBG Hamburgisches Beamtengesetz
HmbBesG Hamburgisches Besoldungsgesetz
SGB IX Neuntes Buch Sozialgesetzbuch

Themenübersicht auf hamburg.de

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