Zusatzversorgung Hinterbliebene von - ehemaligen - Beschäftigten - Zusatzversorgung

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Welche Versorgungsleistungen erhalten meine Angehörigen nach meinem Tod?

hinterbliebene Zusatzversorgung

1389978_clipdealer Leistungen für Hinterbliebene

Die Witwe

  • eines Beschäftigten der FHH, der eine Beschäftigungszeit von mindestens fünf Jahren ableistete oder
  • eines Versorgten der FHH

erhält gemäß § 12 Hamburgisches Zusatzversorgungsgesetz (HmbZVG) Witwengeld in Höhe von 60 Prozent des Ruhegeldes des Verstorbenen. War der Verstorbene noch nicht im Ruhestand, erhält die Witwe 60 Prozent des Ruhegeldes, das der Verstorbene erhalten hätte, wenn er am Todestage in den Ruhestand getreten wäre. Dies gilt auch für Witwer einer verstorbenen Beschäftigten oder Versorgten und hinterbliebene Lebenspartner.

Ausnahmen:

Nach dem 31. Dezember 2003 geschlossene Ehen und begründete Lebenspartnerschaften, wenn beide Ehegatten beziehungsweise Lebenspartner nach dem 1. Januar 1964 geboren sind. In diesem Fall beträgt das Witwen- beziehungsweise Witwergeld 55 Prozent des Ruhegeldes, das der Verstorbene erhalten hat oder hätte erhalten können. 

Nach dem 31. Dezember 2003 geschlossene Ehen und begründete Lebenspartnerschaften, wenn die Witwe oder der Witwer zum Zeitpunkt des Todes das 45. Lebensjahr noch nicht vollendet hat. In diesem Fall wird das Witwen- beziehungsweise Witwergeld nur für 24 Monate gezahlt, es sei denn, die Witwe oder der Witwer ist erwerbsgemindert oder erzieht ein minderjähriges Kind des oder der Verstorbenen.

Sterbegeld:

An die Witwen oder Witwer von Versorgten wird nach § 11 HmbZVG in den ersten drei Monaten nach dem Sterbemonat ein Sterbegeld in Höhe des Ruhegeldes des oder der Verstorbenen im Sterbemonat gezahlt. Sind Witwen oder Witwer nicht vorhanden, erhalten versorgungsberechtigte Waisen das Sterbegeld. Andere Personen haben keinen Anspruch auf Sterbegeld. 

Waisengeld:

Kinder von

  • verstorbenen Beschäftigten der FHH, die eine Beschäftigungszeit von mindestens fünf Jahren abgeleistet haben oder
  • Versorgten,

erhalten nach § 17 HmbZVG Waisengeld bis zum 18. Lebensjahr. Danach erhalten sie Waisengeld auf Antrag in besonderen Fällen, so zum Beispiel während der Schulausbildung oder Berufsausbildung. Andere besondere Fälle sind die Übergangszeit zwischen zwei Ausbildungsabschnitten oder eine Schwerbehinderung. Das Waisengeld beträgt für die Halbwaise 12 Prozent und für Vollwaise 20 Prozent des Ruhegeldes, das der Verstorbene erhalten hat oder erhalten hätte.

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