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Zusatzversorgungsrechner Ruhegeldfähige Beschäftigungszeiten

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Auf Grundlage der von Ihnen eingegebenen ruhegeldfähigen Beschäftigungszeiten wird automatisch ein Versorgungssatz berechnet, der für die Höhe des Ruhegelds maßgeblich ist.

Ruhegeldfähige Beschäftigungszeiten - ZPD

Mehrere Kalenderblätter

Erfüllung der Wartezeit

Bitte beachten Sie, dass Sie eine Mindestbeschäftigungszeit (die sogenannte Wartezeit) zurückgelegt haben müssen, um überhaupt einen Anspruch auf Ruhegeld zu erwerben. Seit dem 01.01.2006 beträgt diese Wartezeit 5 Jahre.

Berechnung mit Übergangsvorschriften

Beschäftigte, die nach dem 31.07.1948 geboren und vor dem 01.04.1995 eingestellt wurden, werden als „rentenferne“ Beschäftigte bezeichnet. Wenn Sie diese beiden Bedingungen erfüllen errechnet der Zusatzversorgungsrechner ein Ruhegeld unter Anwendung der Übergangsvorschriften nach § 31 HmbZVG.

Auf der Seite für die Eingabe von Beschäftigungszeiten und des Beschäftigungsumfangs werden Eingabezeilen getrennt für Zeiträume

  • bis zum 31.07.2003 für die Berechnung des Grundruhegelds und für Zeiträume
  • ab dem 01.08.2003 für die Berechnung des Zusatzruhegelds dargestellt.

Ruhegeldfähige Beschäftigungszeit für das Grundruhegeld

Ruhegeldfähige Beschäftigungszeit für das Grundruhegeld ist die seit der letzten Einstellung bis zum Stichtag 31.07.2003 ununterbrochen im hamburgischen öffentlichen Dienst zurückgelegte sozialversicherungspflichtige Beschäftigungszeit (egal ob Vollzeit-, Teilzeit- oder stundenweise Beschäftigung). Dazu zählt unter anderem auch Erziehungsurlaub.

Nicht zur ruhegeldfähigen Beschäftigungszeit zählen unter anderem Sonderurlaub ohne Bezüge oder Zeiten ohne Bezüge nach Ablauf von Krankenbezügen.

Teilzeitfaktor (Beschäftigungsumfang)
Soweit Sie innerhalb Ihrer ruhegeldfähigen Beschäftigungszeit bis zum Stichtag teilzeitbeschäftigt waren, werden die ruhegeldfähigen Bezüge mit dem Faktor multipliziert, der sich für die gesamte ruhegeldfähige Beschäftigungszeit aus dem Verhältnis des tatsächlichen Beschäftigungsumfangs zur Vollzeitbeschäftigung ergibt.

Geben Sie den Beschäftigungsumfang bei dem jeweiligen Beschäftigungszeitraum ein. Waren Sie während des Beschäftigungszeitraums vollbeschäftigt, geben Sie bitte einen Teilzeitfaktor von 100 Prozent ein.

Aus den einzelnen Angaben zum Beschäftigungsumfang wird automatisch ein Gesamt-Teilzeitfaktor gebildet, der sich auf die Berechnung der ruhegeldfähigen Bezüge für das Grundruhegeld auswirkt.

Ruhegeldfähige Beschäftigungszeit für das Zusatzruhegeld

Für die Feststellung und Berechnung der ruhegeldfähigen Beschäftigungszeiten für das Zusatzruhegeld gelten im Einzelnen dieselben Vorschriften wie für die Feststellung und Berechnung der ruhegeldfähigen Beschäftigungszeiten für das Grundruhegeld (siehe oben). Es zählt aber nur die vom 01.08.2003 bis zum Tag vor dem Eintritt des Versorgungsfalles zurückgelegte Zeit der Beschäftigung bei der Freien und Hansestadt Hamburg.

Teilzeitfaktor (Beschäftigungsumfang)
Auch für das Zusatzruhegeld wird aus Ihren Angaben zum Beschäftigungsumfang bei den jeweiligen Beschäftigungszeiträumen ein Gesamt-Teilzeitfaktor gebildet, der später bei der Berechnung der ruhegeldfähigen Bezüge für das Zusatzruhegeld angewendet wird. Es wird aber nur der Durchschnitt der vertraglichen Arbeitszeit während der ruhegeldfähigen Beschäftigungszeit ab dem 01.08.2003 im Verhältnis zur Arbeitszeit eines vergleichbaren vollbeschäftigten Arbeitnehmers während dieser Zeit ermittelt.

Beschäftigungszeiten mit Altersteilzeit (egal ob Block- oder Teilzeitmodell) werden mit einem Beschäftigungsumfang von 90% der bisherigen Arbeitszeit bewertet.

Berechnung ohne Übergangsvorschriften

Wenn Sie im Zusatzversorgungsrechner ein Einstellungsdatum nach dem 31.03.1995 angeben, wird eine Berechnung des Ruhegelds nach § 6 HmbZVG (ohne Übergangsvorschriften) angeboten.

Ruhegeldfähige Beschäftigungszeit für das Ruhegeld ohne Übergangsvorschriften

Wird ein Ruhegeld ohne Übergangsvorschriften ermittelt, entfällt die Berechnung eines Grundruhegelds. Die Berechnung des Ruhegelds erfolgt dann wie die Berechnung eines Zusatzruhegelds für rentenferne Beschäftigte. Die Angaben für die Berechnung entsprechen den Angaben für ein Zusatzruhegeld (siehe oben), mit einer Ausnahme: Für die Berechnung der ruhegeldfähigen Beschäftigungszeit und für die Ermittlung des Gesamtteilzeitfaktors wird die gesamte Beschäftigungszeit ab Beschäftigungsbeginn, und nicht erst ab 01.08.2003, zugrunde gelegt.

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