Männer und Frauen Gleichstellungspolitisches Rahmenprogramm

Hamburg hat im Jahr 2013 das Gleichstellungspolitische Rahmenprogramm 2013 – 2015 (GPR 2013) als umfassendes Konzept auf den Weg gebracht. Das Programm wurde 2017 fortgeschrieben.

Glückliches Paar Glückliches Paar

Gleichstellungspolitisches Rahmenprogramm - Zusammenhalt in Hamburg stärken

Gerechte Teilhabe in allen Lebensbereichen

Ziel dabei war, die Gleichstellung von Männern und Frauen zu einem gesellschaftlichen Reformprojekt zu machen und flächendeckend eine gerechte Teilhabe in allen Lebensbereichen zu ermöglichen. Die im Gleichstellungspolitischen Rahmenprogramm 2013 hinterlegten 162 Maßnahmen umfassten die unterschiedlichsten Politikfelder und bilden die Vielfalt gleichstellungspolitischer Facetten in der Freien und Hansestadt Hamburg ab.

Gleichstellungspolitische Ziele wurden auch für die Zukunft in allen Politikfeldern, Programmen und Konzepten des Senats festgelegt. Gleichstellungspolitische Leitlinien bleiben weiterhin in den zentralen Strategien der Stadt verankert. Darüber hinaus wird die Geschlechter-Gleichstellung auch in den neuen fachübergreifenden Arbeitsfeldern wie beispielsweise der Nachhaltigkeitsstrategie und Digitalen Agenda berücksichtigt werden.

Fortschreibung

Die Fortschreibung des Gleichstellungspolitischen Rahmenprogramms 2013 als modifiziertes Rahmen- und Grundlagenpapier zur Förderung und Verstetigung des Prozesses der Gleichstellung der Geschlechter wurde im Dezember 2017 vom Hamburger Senat beschlossen.

Es führt die Analyse und Spezifizierung der wesentlichen gleichstellungspolitischen Herausforderungen in der Freien und Hansestadt Hamburg fort. Die Grundsätze und Leitlinien der Gleichstellungspolitik des Hamburger Senats werden aufgenommen und unter Bezugnahme auf aktuelle politische und gesellschaftliche Ereignisse mit spezifischen Maßnahmen für unterschiedliche Lebensphasen und Lebensbereiche hinterlegt. Dabei werden Verantwortlichkeiten, Zeitziele und Evaluationsvorgaben konkret festgelegt.

Erfolgskontrolle

In der Fortschreibung wurde auf die Möglichkeit von Erfolgskontrollen und Zwischenevaluationen ein besonderes Augenmerk gerichtet. Das Rahmenprogramm bildet so weiterhin die Grundlage eines auf Dauer angelegten, behördenübergreifenden Prozesses, der die gleichstellungspolitischen Herausforderungen in allen Lebensbereichen und bezogen auf alle behördlichen Fachaufgaben analysiert, die Wirksamkeit bisheriger Maßnahmen bewertet und vor dem Hintergrund dieser Erfahrungen das weitere Vorgehen anleitet. 

Die Fortschreibung des Rahmenprogramms dient in diesem Sinne der nachhaltigen Verstetigung der Hamburger Gleichstellungspolitik und bildet in weiten Teilen eine Schnittmenge mit den Anforderungen der Agenda 2030 der Vereinten Nationen.

Zuständigkeit und Kontakt

Die Stabsstelle Gleichstellung und geschlechtliche Vielfalt übernimmt die Koordination für den Gesamtprozess zur Umsetzung der Gleichstellung in Hamburg.

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