Aktionsplan Akzeptanz geschlechtlicher und sexueller Vielfalt

Der Hamburger Senat hat am 10. Januar 2017 den Aktionsplan für Akzeptanz geschlechtlicher und sexueller Vielfalt beschlossen. Ziel ist es, die Anerkennung von homo- und bisexuellen sowie von trans- und intergeschlechtlichen Menschen zu fördern und gegen Diskriminierungen vorzugehen.

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Aktionsplan für Akzeptanz geschlechtlicher und sexueller Vielfalt - Zusammenhalt in Hamburg stärken

Herausforderungen

Der Aktionsplan beschreibt die gleichstellungspolitischen Herausforderungen für Hamburg und stellt die Basis für die zukünftige Arbeit dar. 

Interessensvertretungen, Verwaltung und Politik haben gemeinsam herausgearbeitet, was sich ändern muss, damit lesbische, schwule, bisexuelle, trans- und intergeschlechtliche Menschen ohne Einschränkungen und mit den gleichen Möglichkeiten und Chancen leben können. 

Die Umsetzung der in dem Aktionsplan vereinbarten Maßnahmen wird in den kommenden Jahren regelmäßig ausgewertet und fortgeschrieben.

Handlungsfelder

Der Aktionsplan benennt in elf Handlungsfeldern von der Kindheit bis ins Alter über 90 Einzelmaßnahmen, mit denen Anerkennung, gerechte Teilhabe und Selbstbestimmung gestärkt sowie Diskriminierungen und Ausgrenzungen abgebaut werden sollen.

Ziel des Aktionsplans ist die Aufklärung und Sensibilisierung in allen gesellschaftlichen und staatlichen Bereichen (zum Beispiel Schule, Jugendeinrichtungen, Sportvereine, Senioren- und Pflegeeinrichtungen). 

Unterschiedliche Lebensentwürfe sollen in Hamburg selbstverständlicher werden (zum Beispiel explizite Einbeziehung ins Hamburger Familienfest, in Sport- und Kulturveranstaltungen). 

Außerdem soll der Schutz vor homo- und transphoben Übergriffen verbessert werden. Betroffene können sich zum Beispiel an eine von zwei hauptamtlichen polizeilichen Ansprechpersonen wenden.

Ein weiteres, wichtiges Ziel des Aktionsplans ist es, bestehende Einrichtungen besser miteinander zu vernetzen um die spezifischen Bedürfnisse im Bereich der Familie, der Gesundheit und der Seniorenarbeit stärker als bisher zu berücksichtigen.

Weiterführende Informationen

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