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Hildegard Claassen

( Hildegard Claassen, geb. Brüggemann )
(21.4.1897 Linnich - 16.2.1988)
Leiterin des Claassen Verlages
Parkallee 42 (Wirkungsstätte)
Leinpfad 70 (Wohnadresse)
Tochter eines Pfarrers, 1913-1916 Besuch eines Gymnasiums in Aachen. 1916 bis 1920 Studium der Germanistik, Romanistik und Kunstgeschichte an der Uni München. 1920 Promotion. 1921 bis 1925 Leiterin einer Kunstgalerie in München und Berlin. 1925 Umzug nach Frankfurt a. M. und Heirat mit Dr. Eugen Claassen, dem Leiter des dortigen Societäts-Verlages. 1934 gründete das Ehepaar in Hamburg den Claassen Verlag. Hildegard Claassen wurde die engste Mitarbeiterin ihres Mannes.
In der NS-Zeit war sie von 1936-1945 Mitglied der NSV (nationalsozialistische Volkswohlfahrt) und von 1940-1945 im Luftschutz. [1]
Nach dem Tod ihres Mannes führte sie den Verlag allein weiter. 1967 verkaufte sie den Verlag an den Econ Verlag, blieb aber als Cheflektorin im Verlag tätig.
Hildegard Claassen erhielt 1967 das Verdienstkreuz 1. Klasse.
Text: Rita Bake
Quelle:
1 Staatsarchiv Hamburg, 221-11_74575
 

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