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„Du und Deine Welt“

( Messe „Du und Deine Welt“ )
Messeplatz 1, Messegelände in Hamburg
Die Messe wurde 1955 ins Leben gerufen und bestand bis 2015.
Zehn Jahre nach dem Zweiten Weltkrieg knüpfte die Arbeitsgemeinschaft Hamburger Frauenorganisationen (ahf) auch an die Tradition des „Bundes Hamburger Hausfrauen“ an, der bereits in den 1920er-Jahren an „Hauswirtschaftlichen Ausstellungen“ mitgewirkt hatte, und beteiligte sich ab 1955 maßgeblich an der Verbraucherinnen- und Verbrauchermesse „Welt der Frau“, die wenige Jahre später „Du und Deine Welt“ heißen sollte und die bis 1974 im Zweijahresrhythmus, später dann jährlich stattfand.
Die von der ahf ausgewählten Ausstellungsthemen machen für die 1950er- und 1960er-Jahre sichtbar, wo Arbeitsschwerpunkte der ahf lagen: 1957 formulierte Gustl Kade, die maßgeblich bei der Planung und beim Aufbau der Ausstellung beteiligt gewesen war, in ihrer Eröffnungsrede für die Messe: „Diese Ausstellung soll keine der bisher üblichen sein. Sie soll nicht in erster Linie Auskunft darüber geben, welcher Kochtopf der 255 Größen und Formen, die am Markt sind, nun der beste ist. Wir wollen mehr. Wir möchten die Frauen darauf hinweisen, daß sie nicht nur berufstätig sind oder nicht allein einen Haushalt zu versorgen haben. Deshalb ist es keine Schau für die Hausfrau, sondern eine für die Frau, die erheblich mehr Aufgaben hat, als den Kochlöffel zu regieren. Hier soll die Frau Anregung finden, wie sie die notwendigen Arbeiten schnell verrichten kann, wie sie die Technik am besten nutzt, wie sie Geld spart, vor allem aber, wie sie Zeit spart, um diese Zeit dann für sich und die Familie zu haben. Sie braucht z. B. Zeit für ihren Mann, sie braucht Zeit für die Erziehung der Kinder, sie braucht Zeit, um sich auf die geistigen Anforderungen, die die Kinder heute stellen, vorzubereiten, und sie braucht Zeit für sich selbst, zur Pflege und zur Entspannung.“
Die Presse reagierte auf die Ausstellung mit folgenden Schlagzeilen:
* Fundgrube voller Tips für die geplagte Hausfrau
* Elektronen sind moderne Heinzelmännchen
* Die Hausfrau ist Königin
Dr. Emilie Kiep-Altenloh (FDP), Senatorin der Sozialbehörde, der Gefängnisbehörde und der Behörde für Ernährung und Landwirtschaft formulierte in ihrem Grußwort 1959: „In der Welt zahlreicher berufstätiger Frauen ermüdet die Einseitigkeit der Tätigkeit infolge der Mechanisierung. Das gleiche gilt auch für die Hausfrauen, und zwar um so mehr, je mehr die Technisierung ihnen einen großen Teil der Tätigkeit abgenommen hat. Den frei gewordenen Raum an Zeit und an Gedanken gilt es zu füllen.
Das Programm ‘Du und Deine Welt’ stößt in diesen Raum vor und wirkt geradezu wie eine aufrüttelnde Fanfare für alle, die mühselig und freudlos ihre Tage leben. Hier werden Anregungen gegeben für gestaltende Tätigkeiten auf den verschiedensten Gebieten, für Blumen, Kosmetik, für den kleinen Spielplatz am Hause bis zu dem Hinweis auf die verschiedenen Arten gemeinnütziger und politischer Tätigkeiten. Über die Gestaltung der kleinen Dinge im Haushalt gehen die Vorschläge weiter bis zu den großen politischen Aufgaben, die heute alle bewegen oder doch bewegen sollten.
Aber nicht nur an die Mütter, auch an die Vatis wendet sich dieser Aufruf, damit nicht die Last und die Freude der Gestaltung des häuslichen Lebens allein bei der Frau liegen und das Leben von Mann und Frau wiederum aufspalten. Es gerade in gemeinsamen Tun zusammenzuführen, das ist die Notwendigkeit, die dieses Programm sich zur Aufgabe gestellt hat.“
vergrößernZuschauende vor der Bühne des Landesfrauenrates auf der Messe "Du & Deine Welt" 1997, Quelle: Gerda AldermannAcht Jahre später, 1965, sprach die damalige Senatorin Irma Keilhack (SPD) in ihrem Grußwort die Berufswahl der jungen Mädchen an: „So erfreulich die Tatsache ist, daß die Zahl der Lehrverhältnisse für Mädchen seit 1950 um 80% gestiegen ist, kann die Tatsache nicht übersehen werden, daß die Berufswahl der Mädchen immer noch recht einseitig ist, und die große Mehrzahl der Frauen auf einfachen und mittleren Stellen arbeiten und auch in der Lohn- und Gehaltsstatistik den mittleren und unteren Tarifgruppen angehören. Die Ursachen für die geringen Aufstiegschancen und die mindere Einstufung der Frauenarbeit sind vielfältig. Unbestritten ist, daß die Entwicklungsmöglichkeiten der Frau durch die zwei Lebensbereiche – Beruf und Familie – eine gewisse Begrenzung finden. Der entscheidende Grund liegt jedoch in einem Ressentiment der öffentlichen Meinung, gefördert durch ein Jahrhunderte vorgeprägtes Bild von der Rolle der Frau in der Gesellschaft. Hier liegen die Widerstände – die Frau ist selbst wesentlich mitbeteiligt – gegen eine qualifizierte Ausbildung der Mädchen und ebenso gegen die Vermittlung einer gewissen politisch sozialen Erziehung als Hilfe für die Einordnung des eigenen Lebensbereiches in den gesellschaftlichen Raum. Die uralte vererbte Wunschvorstellung der Frau, ihr Leben nur in der Geborgenheit von Ehe und Familie leben zu können, ist Selbsttäuschung und Gartenlaubenromantik.“
Ab 1985 vergab die Hamburg-Messe jährlich den Zitronenjette-Preis. Die ahf (später. Landesfrauenrat Hamburg) besaß das Vorschlagsrecht. Den Preis bekam eine nicht berufstätige Frau, die aus dem Kreis ihrer Familie herausgetreten war und sich ehrenamtlich in einem der Verbände, die der ahf angeschlossen waren, besonders für Frauen engagiert hatte. Paula Fricke vom Verband Hamburger Verbraucherin war die erste Preisträgerin.
Warum der Name „ Zitronenjette“ für diesen Preis auserkoren wurde, erschließt sich nicht wirklich. Die Begründung hierfür war a-historisch und wurde dem Lebensleid von Zitronenjette nicht gerecht. Für den Preis wurde Zitronenjette genommen, weil sie ein bekanntes Hamburger Original ist und ihr Zitronenverkauf als ein Symbol für sozial engagiertes Handeln interpretiert wurde. Wenn man sich wirklich mit dem Hamburger Original Zitronenjette befasst, dann eröffnen sich hier allerdings ganz andere Zusammenhänge und die nicht in einem Zusammenhang mit den Inhalten dieses Preises gesehen werden können. Zitronenjette wurde zum Hamburger Original, weil sie nicht der gesellschaftlichen Norm entsprach. Über ihre Kleinwüchsigkeit, ihren so genannten Schwachsinn und ihre Alkoholkrankheit belustigte sich Hamburgs Bevölkerung. Zitronenjette verkaufte Zitronen auf der Straße, weil sie dazu finanziell gezwungen war, schließlich musste sie sich ernähren. Durch ihre Kleinwüchsigkeit fiel sie auf Hamburgs Straßen auf und wurde so bekannt. Ihr sogenannter Schwachsinn wurde von manchen Kundinnen ausgenutzt, um sie beim bezahlen "übers Ohr zu hauen". Manche Straßenkinder liefen grölend hinter ihr her. Zur Alkoholkranken wurde sie, weil sie, wenn sie abends in den Kneipen Zitronen verkaufte, von den Kneipenbesuchern zur allgemeinen Belustigung Schnaps spendiert bekam. Schließlich kam sie als Alkoholkranke in die "Irrenanstalt" Friedrichsberg, wo sie ihre letzten Lebensjahre verbrachte.
Menschen, die anders sind als die Masse, ob gewollt oder ungewollt, scheinen beim Gros der Bevölkerung sowohl Faszination als auch Ablehnung hervorzurufen. Mit der Etikettierung solcher „ungewöhnlichen“ Menschen als „Originale“ kann die Bevölkerung ihnen einen Platz zuweisen. Gibt sie dem „Original“ gar noch den Zusatz ihrer Heimatstadt – z. B. Hamburg –, lässt die Bevölkerung ein Stück Integration dieser Person zu. Damit wird dem Gefühl der Faszination Rechnung getragen. Gleichzeitig bleiben diese „anderen“ Menschen durch den ihnen zugewiesenen Platz als „Original“ außerhalb der Gesellschaft. Dies wiederum ist Ausdruck der ablehnenden Haltung gegenüber diesen Menschen.
In den 1990-er Jahren wurden z. B. folgende Themen auf der Bühne des Landesfrauenrates während der Messe „Du und Deine Welt“ präsentiert:
vergrößernDu & Deine Welt Programm 1998 - Präsentation des Hamburger Tauchsportbundes, Quelle: Gerda Aldermann 1998:
„Frauen, Macht diese Wahl zu Eurer!“ Roundtable-Gespräch der norddeutschen Landesfrauenräte. Jochen Wigandt sang Lieder von der Waterkant. Der Deutsche Verband berufstätiger Frauen informierte über „Finanzielle Zukunftssicherung für Frauen im Beruf“. Das Bläserensemble „Jugend musiziert“ trat auf. Unter dem Titel „Wer nichts tut, macht mit – eine Aktion für mehr Zivilvcourage“ diskutierten Ulrike Sweden, Polizei Hamburg; Irmingard Zahn und Ursula Dau vom Landesfrauenrat Hamburg. Dazu präsentierte die Stage School of Dance and Drama Pantomimen. Der Frauenausschuss des Hamburger Sportbundes wartete mit einem Showprogramm auf: Showtanz, Hamburger Krabben, Softball Lokstedter Stealers, Schießen, Schützenverband Hamburg und Umgebung, Mädchenfußball FTSV Altenwerder, Modern Dance von den Dolly Dancing Deerns, Arbis (Stockkampf) von der SV Polizei Hamburg, Ju-Jutsu vom Hamburgischen Ju-Jutsu-Verband, Aikido vom Aikido-Verband, Fallschirmsport vom Fallschirmsportclub Hamburg Orbits, Tauchen vom Hamburger Tauchsportbund, Bauchtanz vom TSV Stellingen.
Die Schutzgemeinschaft Deutscher Wald zeigte für Kinder auf ihrer Puppenbühne das Stück „Alfons Abenteuer im Zauberwald“. Die Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen diskutierte zum Thema „Aufbruch ins 21. Jahrhundert – so wollen Frauen leben“; dabei ging es um Themen wie Bildung für das 21. Jahrhundert, Vereinbarkeit von Beruf und Familie, Gewalt gegen Frauen hat viele Gesichter. Nachmittags wurde eine Modenschau mit Dagmar Klegin-Bartlings präsentiert; Sylvia Glanz zeigte Bauchtanz. Außerdem gab es Informationen zum Thema: „Familie und Beruf unter einen Hut gebracht – Europa hilft“. Christoph der Magier zeigte seine Kunststücke. Ein Roundtable-Gespräch mit Politikerinnen widmete sich dem Thema „So kann der Generationenvertrag funktionieren“.
Das Geburtshaus Hamburg informierte über Schwangerschaft, Geburt und die Zeit danach. Weiter ging es mit dem Thema „Chancen in der Gleichstellungspolitik in der EU“. Dazwischen gab es heitere Melodien mit Klavier und Flöte. Am Infostand von Pro Familie gab es das Spiel „Der große Preis“ wie, was, wann, wo mit dem Sex? Maren Kösterke tanzte Flamenco. Messe-Talks mit amtierenden Senatorinnen wurden präsentiert. Die Bewohner des Pflegezentrums Moosberg zeigten gymnastische Tänze. Am Infostand des Familienplanungszentrums Hamburg konnte ein „Sextest für alle Jugendlichen und Erwachsenen, die es immer schon wissen wollten…“ durchgeführt werden. Die Rettungshundestaffel des DRK-Kreisverbandes Altona zeigte ihr Können. Mit Rollenspielen informierten Beamte der Hamburger Polizei über „Anmache und Gewalt im öffentlichen Raum- wie verhalte ich mich, wenn ich angemacht werde?“ Ingo der Jongleur trat auf und die Bewohner des Pflegezentrums Farmsen präsentierten Sitztänze. Der Verband „Frau und Kultur“ zeigte „zauberhafte Faltarbeiten aus Papier“. Am Infostand der Arbeiterwohlfahrt Hamburg maß „Schwester Inge kostenlos Ihren Blutdruck“, außerdem wurde informiert zum Thema Pflegeversicherung und rund ums Ehrenamt, außerdem zum Thema „was tun bei familiären Problemen?“ Das Alberka-Duo mit volkstümlicher Musik spielte auf und es wurde eine Demonstration einer praktischen Berufserkundung für Friseurin und Maskenbildnerin präsentiert. Weiterhin gab es ein Roundtable-Gespräch zum Thema „Frauenhandel, was können wir dagegen tun?“ zwischendurch das Duo Sol mit Liedern aus dem Süden.
vergrößernDer Landfrauenverband präsentiert sich auf der Messe "Du & Deine Welt" 1998, Quelle: Gerda AldermannDer Landfrauenverband Hamburg zeigte an seinem Infostand eine Ausstellung alter Geräte und Haushaltsgegenstände. Die Singgruppe der Landfrauen aus Ochsenwerder trat mit Parodien zum Thema „Stadtfrau-Landfrau“ auf. Und die Landfrauen informierten über das Thema „So leben Landfrauen heute“. Der Verband „pflegen & wohnen“ führte ein Roundtable-Gespräch mit Experten zum Thema „Obdachlosigkeit, was können wir tun?“ Unter dem Motto „Freiwilliges Engagement heute“ wurde ein Podiumsgespräch mit Weihbischof Dr. Hans Jochen Jaschke und Gabriele Glandorf-Stratmann geführt. Zum Thema „Vorsicht Falle! Haustürgeschäfte und ihre Folgen“ gab es Rollenspiele und Informationen durch Beamte der Polizei Hamburg.
Text: Rita Bake
 

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Datenbank Hamburger Frauenbiografien

Frauen, die in Hamburg Spuren hinterlassen haben
(Datenbank Stand: Juli 2019) Frauen stellen mindestens die Hälfte der Menschheit. Wenn es aber um Erinnerungen geht, sind es immer noch in der Mehrzahl Männer, die die Spitzenplätze einnehmen.

Hammonia

Hamburger Frauenbiografien-Datenbank

Erklärung zur Datenbank

Stand Juni 2019: 1122 Kurzprofile von Frauen und 389 sonstige Einträge z. B. Vereine, Aktionen, Zusammenschlüsse und Überblicksdarstellungen zu Themen der Frauenbewegungen.

Zuletzt eingetragene Namen
Januar 2019 Erika Woisin, Christine Färber, Aracy Moebius de Carvalho, Charlotte Tauterat, Caroline Umlauff, Elvira Unglaube, Schwestern-Verein der Hamburgischen Staatskrankenanstalten, Clara Goldschmidt, Elsa Hopf, Dora Wenneker-Iven
Februar 2019 Demoiselle Conradi, Christine Reinhard, Erna Martens
März 2019 Klara Laser, Frieda Cordes, Johanne Günther, Eliza Wille
April 2019 Liselotte Strelow, Ruth Held
Mai 2019 Sozialverband VdK, Mädchentreff Schanzenviertel, Deutscher Frauenbund für alkoholfreie Kultur, Vera Jürs, Johanna Renate Wöhlke
Juni 2019 pro familia, Celly de Rheidt
Juli 2019 Rosa Bartl

Die Zahlen allein für Hamburg sind ernüchternd: ca. 2526 Straßennamen sind nach Männern benannt, gegenüber 415, die nach Frauen benannt wurden. Ein ähnliches Bild zeigt sich bei der Anzahl der Denkmäler und Erinnerungstafeln. Auch bei Ehrungen und Auszeichnungen wird oft an IHN und nur wenig an SIE gedacht.

Trotz aller Leistungen von Frauen scheint die Erinnerung an sie schneller zu verblassen, sind die Archive und Netze der Erinnerung besonders löchrig - erweist sich die Wertschätzung weiblichen Wirkens als gering. Wie oft heißt es, wenn auch Frauen geehrt werden könnten:

„Uns ist dazu keine Frau von Bedeutung bekannt!“

Ein Argument, das in Zukunft keine Chancen hat, denn es gibt jetzt diese Datenbank. Eine Bank, die ihren Anlegerinnen und Anlegern hohe Renditen verspricht, denn das Kapital ist das historische Wissen. Geschöpft aus Archivmaterialien, Lexika, Zeitungsartikeln und –notizen, aus veröffentlichten Biografien, zusammengetragen und erforscht von Einzelpersonen etc., bietet die Datenbank die beste Voraussetzung für eine hohe gesellschaftliche Wirksamkeit - im Hinblick auf Geschlechtergerechtigkeit. Die Früchte dieser Datenbank sollen die Bedeutung von Frauen für Hamburgs Geschichte leicht zugänglich machen und selbstverständlich in den Alltag von heute tragen.

Was erwartet Sie?

Im Mittelpunkt stehen verstorbene Frauen, die in Hamburg gewirkt und/oder gewohnt und die Spuren hinterlassen haben. Das können Autorinnen, Schauspielerinnen, Wohltäterinnen, Kneipenwirtinnen, Politikerinnen, Wissenschaftlerinnen, bildende Künstlerinnen, Sängerinnen, Unternehmerinnen, Ärztinnen, Sozialarbeiterinnen, Juristinnen, Journalistinnen, Widerstandkämpferinnen gegen und Opfer des NS-Regime etc. sein – aber auch Täterinnen.

Wir stellen keineswegs nur „prominente“ Frauen oder hehre Vorbilder vor – sondern auch das Wirken und Leben der „kleinen Frau“ auf der Straße, die oft im Stillen gearbeitet hat, für die Familie, die Stadt, die Partei, die Kunst, für sich.

Darüber hinaus präsentieren wir Ihnen auch Orte, Einrichtungen, Vereine und Themen, die für Frauen von historischer Bedeutung waren und sind.

An dieser Datenbank wird kontinuierlich gearbeitet. Es werden laufend neue Namen und Rechercheergebnisse eingestellt.

Wie nutzen Sie die Datenbank?

  • Sie kennen den Namen einer Frau – und möchten mehr wissen?
    Dann geben Sie den Namen ein. Sie finden: Wohn- bzw. Wirkungsstätte und mehr oder weniger ausführlich biografische Daten, ggf. mit Hinweisen auf weitere Veröffentlichungen, Webseiten.
  • Sie möchten wissen, wer in einer bestimmten Straße oder einem bestimmten Stadtteil/Bezirk gewohnt hat? Dann geben Sie den Straßennamen ein oder wählen einen Stadtteil oder Bezirk aus.
  • Sie interessieren sich für bestimmte Themen, Berufsgruppen, Orte/Gebäude, Vereine oder Institutionen, die im Zusammenhang mit Frauen eine Rolle spielen? Dann nutzen Sie das Schlagwortregister, die freie Suche oder das Namens-/Sachregister.

Die einzelnen Frauen sind in der Regel mit einer Adresse verzeichnet – für ihre Wohnung bzw. ihren Wirkungsort. Mehrere Umzüge und Ortswechsel können in der Regel nicht recherchiert werden.

Achtung: Die Namen und Verläufe von Straßen haben sich oft verändert. Wer wissen möchte, wo bestimmte Hausnummern heute zu finden sind, muss alte Stadtpläne oder u. U. Grundbucheintragungen einsehen. Es gibt beim Statistikamt Nord einen alte Kartei der so genannten "Hausnummerhistorien", in der sich alte und neue Hausnummern gegenüberstehen. Bei Umnummerierungen von Hausnummern aber auch bei Umbenennungen von Straßennamen kann hier eine raschere Auskunft möglich sein, als über den Vergleich von alten und neuen Lageplänen (freundliche Auskunft von Jörg-Olaf Thießen Staatsarchiv Hamburg). Wer dann noch nicht weiter kommt, sollte sich an das Staatsarchiv wenden. Viele Stadtpläne sind bereits online einsehbar.

Ihre Mitarbeit ist gern gesehen

Haben Sie Anregungen, Neuigkeiten, Ergänzungen?
Sind Ihnen neue Namen begegnet, hüten Sie alte Briefe, Akten etc., dann nehmen Sie gerne Kontakt auf:
Dr. Rita Bake,
Rita.Bake@hamburg.de

Verantwortlich für die Datenbank:

Dr. Rita Bake
stellvertretende Direktorin der Landeszentrale für politische Bildung Hamburg a. D.
Gründerin des Gartens der Frauen auf dem Ohlsdorfer Friedhof

Die Datenbank wurde von ihr zusammengestellt und wird laufend von ihr ergänzt und erweitert.
Ein Teil der Frauenbiografien sind mit freundlicher Genehmigung von verschiedenen Autorinnen und Autoren verfasst worden. Die Namen der Autorinnen und Autoren finden Sie jeweils am Ende ihrer Beiträge. Es gibt auch eine Rubrik: Autorinnen und Autoren, in der Sie deren biografische Angaben finden.

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