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Behörde für Schule und Berufsbildung

Frauenbios

Landeszentrale für politische Bildung Hamburg Suchergebnis - Datenbank Hamburger Frauenbiografien

  • Einträge 1-25 von 25
  • Dorothea Karoline Ackermann

    (12.2.1752 Danzig – 21.10.1821 Altona)
    Schwester: Marie Magdalena Charlotte Ackermann
    Schauspielerin
    Gänsemarkt 66-69, Comödienhaus
  • Marie Magdalena Charlotte Ackermann

    (23.8.1757 Straßburg – 14.5.1775 Hamburg)
    Schwester: Dorothea Karoline Ackermann
    Schauspielerin
    Gänsemarkt 66-69, Comödienhaus
  • Eugenie Ballin

    ( Eugenie Ballin, geb. Pappenheim )
    (7. Februar 1842 Wien - 11. Mai 1924 Los Angeles)
    Stifterin, Sängerin
    Gänsemarkt 59 (Wohnadresse)
    Eugenie-Ballin-Stiftung/Rudolf-Ballin-Stiftung, Weidestraße 126
    Ballinstadt (Auswanderermuseum), Veddeler Bogen 2
  • Minna Brandes

    ( Charlotte Wilhelmine Franziska (Minna) Brandes )
    (21.5.1765 Berlin – 13.6.1788 Hamburg)
    Musikerin, Komponistin
    Gänsemarkt: Stadttheater (Wirkungsstätte)
  • Demoiselle Conradi

    ( Demoiselle Conradi (die schöne Conradine) )
    (17./18. Jhd., gestorben um 1720)
    Sängerin
    Gänsemarkt 66-69: Opernhaus (Wirkungsstätte)
  • Francesca Cuzzoni

    (2.04.1696 Parma - 19.06.1778 Bologna)
    Sopranistin
    Gänsemarkt 66-69
  • Christiane Grund

    ( Christiane Grund (Eleonore, Christel) verh. Sengstack bzw. Sengstacke )
    (24.8.1783 Dresden – 27.5.1867 Bremen)
    Pianistin, Sängerin
    Im „Neuen Hamburger und Altonaer Adress-Buch auf das Jahr 1793“, S.78 ist
    Grund, Valentinskamp, Musicus, No. 182“ verzeichnet
    Gänsemarkt (Stadttheater )
    Große Bleichen 19 (Haus der „Gesellschaft „Harmonie“)
  • Sophie Friederike Hensel

    ( Sophie Friederike Hensel geb. Spaarmann, in zweiter Ehe: Seyler )
    (23.5.1738 Dresden – 22.11.1789 Schleswig)
    Tragödin
    Gänsemarkt 66-69, Comödienhaus
  • Margaretha Susanna Kayser

    ( Margaretha Susanna Kayser (geb. Vogel) )
    (21.3.1690 – 8.3.1774)
    Sängerin am Hamburger Opernhaus
    Gänsemarkt 66-69
  • Die „schöne Konradine“

    (um 1700) Sängerin am Hamburger Opernhaus
    Gänsemarkt 66-69
  • Albertine Kruse

    ( Albertine Kruse geb. Henle )
    (24.10.1896 Hamburg – 11.8.1982 Dragör/Dänemark)
    Gebrauchsgrafikerin, Kunstgewerblerin
    Rothenbaumchaussee 5 (Wohnadresse)
    Wrangelhaus am Gänsemarkt (Wohnadresse und Wirkungsstätte: Atelier)
  • Susanna Mécour

    ( Susanna Mécour geb. Preißler )
    (1738 Frankfurt a. M. – 22.2.1784 Berlin)
    Soubrette und heitere Liebhaberin
    Gänsemarkt 66-69, Comödienhaus
  • Caroline Neuber

    ( Friederike Caroline Neuber )
    (8.3.1697 Reichenbach im Vogtland – 29.11.1760 Laubegast bei Dresden)
    Schauspielerin, Prinzipalin
    Oper am Gänsemarkt (Wirkungsstätte)
  • Barbara Oldenburg

    (gest. 1735)
    Tochter: Sophia Dorothea Louise Oldenburg (1712–1768)
    Sängerinnen am Hamburger Opernhaus
    Gänsemarkt 66-69
  • Sophia Dorothea Louise Oldenburg

    (1712–1768)
    Mutter: Barbara Oldenburg (gest. 1735)
    Sängerinnen am Hamburger Opernhaus
    Gänsemarkt 66-69
  • Marianne Pirker

    ( Marianne Pirker geb. Geyerseck )
    (27.1.1717 – 10.11.1782 Eschenau/Heilbronn)
    Sopranistin
    Gänsemarkt 66-69
  • Wilhelmine Schäfer

    ( Wilhelmine Schäfer (geb. Stegmann) )
    (geb. 1783 in Hamburg - gest. 22.07.1861 in Hamburg)
    Schauspielerin am Hamburger Stadttheater/Comödienhaus von 1792 bis 1832
    Stadttehater/Comödienhaus, Gänsemarkt 66-69 (Wirkungsstätte)
    Ohlsdorfer Friedhof: Althamburgischer Gedächtnisfriedhof, Grabplatte „Stadttheater“
  • Anna Caecilia Schott

    (17.-18. Jhd.)
    Operngeschäftsführerin
    Gänsemarkt 66-69
  • Sophie Charlotte Schröder

    ( Sophie Charlotte Schröder geb. Biereichel, in zweiter Ehe Ackermann )
    (10.5.1714 Berlin – 13.10.1792 Hamburg)
    Schauspielerin, Prinzipalin
    Gänsemarkt 66-69, Comödienhaus
  • Anna Christina Schröder

    ( Anna Christina Schröder geb. Hart )
    (9.11.1755 St. Petersburg – 25.6.1829 Rellingen/Pinneberg)
    Tänzerin, Sängerin und Schauspielerin
    Gänsemarkt 66-69, Comödienhaus
  • Antoinette Sophie Schröder

    ( Antoinette Sophie Schröder geb. Bürger )
    (1.3.1781 Paderborn – 25.2.1868 München)
    Tragödin
    Gänsemarkt 66-69, Comödienhaus
  • Karoline Schulze-Kummerfeld

    ( Karoline Schulze-Kummerfeld geb. Schulze )
    (30.9.1745 Wien – 24.4.1814 Weimar)
    Schauspielerin
    Gänsemarkt 66-69, Comödienhaus
  • Johanna Christiane Starke

    ( Johanna Christiane Starke geb. Gebhardt )
    (19.6.1731 Breslau – 2.3.1809 Rellingen/Pinneberg)
    Schauspielerin
    Gänsemarkt 66-69, Comödienhaus
  • Anneliese Tuchel

    ( Anneliese Tuchel, geb. Meyer )
    (5.4.1926 Hamburg – 27.2.2000 Hamburg)
    Buchhändlerin, Chefin der Evangelischen Buchhandlung Anneliese Tuchel bis Mitte 1998, vormals „Agentur des Rauhen Hauses“
    Adressen der Buchhandlung „Agentur des Rauhen Hauses“ vor Annelieses Geburt: Hahntrapp 7, Große Bleichen 31, Gänsemarkt 51 (Quelle: Hamburger Adressbücher sowie Quelle 1)
    Valentinskamp 20/St. Anscharplatz (ehemals Standort der Kapelle St. Anschar, hier wurden alle Kinder konfimiert, Quelle 2, S. 5)
    Grindelhof 103 (Wohnadresse von Eltern und Familie, Quelle 2, S. 5 und S. 16)
    Jungfernstieg 50 (ab 1926 Adresse Buchhandlung „Agentur des Rauhen Hauses“ und Treff des Widerstandskreises, später als „Weiße Rose Hamburg“ bezeichnet; Gedenktafel); nach dem Tod des Seniorchefs und Vaters ab 1950 Übernahme der Buchhandlung durch Tochter Anneliese Tuchel, bis 1943 leitete der Seniorchef gemeinsam mit Reinhold Meyer als Juniorchef die Buchhandlung. Seit 1960 Umbenennung in „Buchhandlung am Jungfernstieg Anneliese Tuchel.“
    Hallerplatz 15 (Wohnadresse, z.B. Hamburger Adressbuch 1960, Bd. II, S.1915)
    Alsterarkaden 21 (fortgeführt nach ihrem Tod als Buchhandlung Tuchel & Kerckhoff GmbH, hervorgangen aus der Fusion mit Buchhdlg. Hermann Kerckhoff, seit 1953 geführt von Gertrud K; Insolvenz und Auflösung 2003)
    Anneliese-Tuchel-Weg, in Farmsen/Berne, benannt Mai 2017.
  • Wilhelmine Willers

    (1728–1810)
    Grundstückbesitzerin des Opernhofes
    Gänsemarkt 66-69
 

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Datenbank Hamburger Frauenbiografien

Frauen, die in Hamburg Spuren hinterlassen haben
(Datenbank Stand: Juli 2019) Frauen stellen mindestens die Hälfte der Menschheit. Wenn es aber um Erinnerungen geht, sind es immer noch in der Mehrzahl Männer, die die Spitzenplätze einnehmen.

Hammonia

Hamburger Frauenbiografien-Datenbank

Erklärung zur Datenbank

Stand Juni 2019: 1122 Kurzprofile von Frauen und 389 sonstige Einträge z. B. Vereine, Aktionen, Zusammenschlüsse und Überblicksdarstellungen zu Themen der Frauenbewegungen.

Zuletzt eingetragene Namen
Januar 2019 Erika Woisin, Christine Färber, Aracy Moebius de Carvalho, Charlotte Tauterat, Caroline Umlauff, Elvira Unglaube, Schwestern-Verein der Hamburgischen Staatskrankenanstalten, Clara Goldschmidt, Elsa Hopf, Dora Wenneker-Iven
Februar 2019 Demoiselle Conradi, Christine Reinhard, Erna Martens
März 2019 Klara Laser, Frieda Cordes, Johanne Günther, Eliza Wille
April 2019 Liselotte Strelow, Ruth Held
Mai 2019 Sozialverband VdK, Mädchentreff Schanzenviertel, Deutscher Frauenbund für alkoholfreie Kultur, Vera Jürs, Johanna Renate Wöhlke
Juni 2019 pro familia, Celly de Rheidt
Juli 2019 Rosa Bartl

Die Zahlen allein für Hamburg sind ernüchternd: ca. 2526 Straßennamen sind nach Männern benannt, gegenüber 415, die nach Frauen benannt wurden. Ein ähnliches Bild zeigt sich bei der Anzahl der Denkmäler und Erinnerungstafeln. Auch bei Ehrungen und Auszeichnungen wird oft an IHN und nur wenig an SIE gedacht.

Trotz aller Leistungen von Frauen scheint die Erinnerung an sie schneller zu verblassen, sind die Archive und Netze der Erinnerung besonders löchrig - erweist sich die Wertschätzung weiblichen Wirkens als gering. Wie oft heißt es, wenn auch Frauen geehrt werden könnten:

„Uns ist dazu keine Frau von Bedeutung bekannt!“

Ein Argument, das in Zukunft keine Chancen hat, denn es gibt jetzt diese Datenbank. Eine Bank, die ihren Anlegerinnen und Anlegern hohe Renditen verspricht, denn das Kapital ist das historische Wissen. Geschöpft aus Archivmaterialien, Lexika, Zeitungsartikeln und –notizen, aus veröffentlichten Biografien, zusammengetragen und erforscht von Einzelpersonen etc., bietet die Datenbank die beste Voraussetzung für eine hohe gesellschaftliche Wirksamkeit - im Hinblick auf Geschlechtergerechtigkeit. Die Früchte dieser Datenbank sollen die Bedeutung von Frauen für Hamburgs Geschichte leicht zugänglich machen und selbstverständlich in den Alltag von heute tragen.

Was erwartet Sie?

Im Mittelpunkt stehen verstorbene Frauen, die in Hamburg gewirkt und/oder gewohnt und die Spuren hinterlassen haben. Das können Autorinnen, Schauspielerinnen, Wohltäterinnen, Kneipenwirtinnen, Politikerinnen, Wissenschaftlerinnen, bildende Künstlerinnen, Sängerinnen, Unternehmerinnen, Ärztinnen, Sozialarbeiterinnen, Juristinnen, Journalistinnen, Widerstandkämpferinnen gegen und Opfer des NS-Regime etc. sein – aber auch Täterinnen.

Wir stellen keineswegs nur „prominente“ Frauen oder hehre Vorbilder vor – sondern auch das Wirken und Leben der „kleinen Frau“ auf der Straße, die oft im Stillen gearbeitet hat, für die Familie, die Stadt, die Partei, die Kunst, für sich.

Darüber hinaus präsentieren wir Ihnen auch Orte, Einrichtungen, Vereine und Themen, die für Frauen von historischer Bedeutung waren und sind.

An dieser Datenbank wird kontinuierlich gearbeitet. Es werden laufend neue Namen und Rechercheergebnisse eingestellt.

Wie nutzen Sie die Datenbank?

  • Sie kennen den Namen einer Frau – und möchten mehr wissen?
    Dann geben Sie den Namen ein. Sie finden: Wohn- bzw. Wirkungsstätte und mehr oder weniger ausführlich biografische Daten, ggf. mit Hinweisen auf weitere Veröffentlichungen, Webseiten.
  • Sie möchten wissen, wer in einer bestimmten Straße oder einem bestimmten Stadtteil/Bezirk gewohnt hat? Dann geben Sie den Straßennamen ein oder wählen einen Stadtteil oder Bezirk aus.
  • Sie interessieren sich für bestimmte Themen, Berufsgruppen, Orte/Gebäude, Vereine oder Institutionen, die im Zusammenhang mit Frauen eine Rolle spielen? Dann nutzen Sie das Schlagwortregister, die freie Suche oder das Namens-/Sachregister.

Die einzelnen Frauen sind in der Regel mit einer Adresse verzeichnet – für ihre Wohnung bzw. ihren Wirkungsort. Mehrere Umzüge und Ortswechsel können in der Regel nicht recherchiert werden.

Achtung: Die Namen und Verläufe von Straßen haben sich oft verändert. Wer wissen möchte, wo bestimmte Hausnummern heute zu finden sind, muss alte Stadtpläne oder u. U. Grundbucheintragungen einsehen. Es gibt beim Statistikamt Nord einen alte Kartei der so genannten "Hausnummerhistorien", in der sich alte und neue Hausnummern gegenüberstehen. Bei Umnummerierungen von Hausnummern aber auch bei Umbenennungen von Straßennamen kann hier eine raschere Auskunft möglich sein, als über den Vergleich von alten und neuen Lageplänen (freundliche Auskunft von Jörg-Olaf Thießen Staatsarchiv Hamburg). Wer dann noch nicht weiter kommt, sollte sich an das Staatsarchiv wenden. Viele Stadtpläne sind bereits online einsehbar.

Ihre Mitarbeit ist gern gesehen

Haben Sie Anregungen, Neuigkeiten, Ergänzungen?
Sind Ihnen neue Namen begegnet, hüten Sie alte Briefe, Akten etc., dann nehmen Sie gerne Kontakt auf:
Dr. Rita Bake,
Rita.Bake@hamburg.de

Verantwortlich für die Datenbank:

Dr. Rita Bake
stellvertretende Direktorin der Landeszentrale für politische Bildung Hamburg a. D.
Gründerin des Gartens der Frauen auf dem Ohlsdorfer Friedhof

Die Datenbank wurde von ihr zusammengestellt und wird laufend von ihr ergänzt und erweitert.
Ein Teil der Frauenbiografien sind mit freundlicher Genehmigung von verschiedenen Autorinnen und Autoren verfasst worden. Die Namen der Autorinnen und Autoren finden Sie jeweils am Ende ihrer Beiträge. Es gibt auch eine Rubrik: Autorinnen und Autoren, in der Sie deren biografische Angaben finden.

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