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Weltorganisation der Mütter aller Nationen (W.O.M.A.N.)

Am 15.6.1948 gründete die Hamburger Märchenerzählerin Vilma Mönckeberg-Kollmar in Hamburg die Deutschlandzentrale der Frauenorganisation „W.O.M.A.N.“ Diese Organisation war in der Zeit des „Kalten Krieges“ Diskriminierungen hinsichtlich ihrer „Linkslastigkeit“ ausgesetzt. Dagegen verwahrte sie sich. So heißt es z. B. in einem Artikel in der Frankfurter allgemeinen Zeitung vom 29.12.1952: „Die Deutschlandzentrale der ‚Welt-Organisation der Mütter aller Nationen‘ Hamburg, verwahrt sich in einer Erklärung entschieden dagegen, daß sie kommunistisch getarnt kommunistisch oder kommunistisch unterwandert sei. In ihrem Vorstand und in ihrem Beirat befänden sich keine kommunistischen Frauen, dagegen aktive Mitglieder der Christlich-Demokratischen Union, der Freien Demokratischen Partei und der Sozialdemokratischen Partei. Alle diese Frauen bejahten das Streben der Organisation, die mütterlichen, antiradikalen Kräfte für eine Völkerverständigung in Frieden und Freiheit einzusetzen. Für eine solche Organisation sei es selbstverständlich, daß sie nicht einseitig Stellung nehme. Sie habe daher auch keine ‚Drohbriefe‘ an die Bundestagsabgeordneten gesandt und sie nicht aufgefordert, ja oder nein zum Deutschlandvertrag zu sagen, sondern nur einige Bedenken vorgetragen und die Abgeordneten gebeten, die Entscheidung nur aus ihrem Gewissen zu treffen und in dieser schweren Frage keine vorzeitigen Entschlüsse zu fassen. Die Fragen ihrer persönlichen Stellungnahme seien ihr inzwischen von Abgeordneten aller Parteien beantwortet worden. Die Bedenken der Organisation würden nicht nur von der Opposition, sondern auch von der Evangelischen Kirche in Deutschland, ja sogar von einem Teil der Regierungsparteien geteilt.
Diese Erklärung der ‚Welt-Organisation der Mütter aller Nationen‘ bezieht sich vor allem auf einen Kommentar des ‚Deutschland-Union-Dienstes‘, der über sie geschrieben hatte: ‚Ihre Begründer bauten zweifellos auf soliden Voraussetzungen auf, und es ist auch nicht daran zu zweifeln, daß die guten Absichten auch heute noch bei führenden Mitgliedern der Organisation bestehen. Das Rundschreiben an die Bundestagsabgeordneten zeigt jedoch, in welchem Maße es kommunistisch orientierten Kreisen gelungen ist, die Organisation zu unterwandern.‘“
Dorothea Eckardt, Gründungsmitglied und Erste Vorsitzende des Akademikerinnenbundes Hamburg 1964-1968 nahm zu Anwürfen auf die W.O.M.A.N. Stellung: „Schon bald erhob die große Angst vor dem ‚anderen‘ wieder ihr Haupt. ‚Wir wollen ja nur den Frieden, aber der andere…‘ und dann begann statt der erhofften weiteren Abrüstung ein neues Wettrüsten, natürlich von allen Seiten verbrämt mit Beteuerung der Friedensliebe. Es wurde so schlimm, daß das Wort Frieden schon fast als anstößig galt. (…) Wehe, wenn man zu sagen wagte, auch der andere wolle den Frieden – stattdessen gab es den Kalten Krieg (…) auch in der Bundesrepublik war das Wort Frieden mittlerweile anrüchig geworden, wer es brauchte, wurde sogleich als dem Osten nahestehend verketzert. (…) Die konsequente Haltung der WOMAN, die sich dem Westen zugehörig fühlt, ohne deswegen den Osten zu verketzern, brachte ihr schließlich doch wieder Anerkennung von den verschiedensten Seiten ein.“ (20 Jahre WOMAN 1948-1968. Rückblick und Ausblick, o.J. o. O.)
Gegen Ende der 1960-er Jahre war die W.O.M.A.N. wieder akzeptiert und wurde von der Arbeitsgemeinschaft Hamburger Frauenorganisationen (ahf) aufgenommen.
Die Frauenfriedensorganisation W.O.M.A.N.: Weltorganisation der Mütter aller Nationen“ wurde 1946 unter dem Eindruck des Zweiten Weltkrieges von der amerikanischen Publizistin Dorothy Thompson, Frau des Nobelpreisträgers Sinclair Lewis (Romancier), gegründet. Sie entstand im Rahmen der international aufkommenden Mütterbewegung, die sich als Weckruf für die Mütter in der ganzen Welt verstand, Mütterpolitik betrieb und sich mit ihren Aktionen für Frieden und Völkerfreundschaft einsetzte.
„Die Schrecken des Krieges und der Verlust geliebter Menschen hatten das Vertrauen vieler Frauen in die Friedensfähigkeit der Staatsmänner erschüttert. Sie gingen davon aus, dass Frauen und Mütter durch ihre Funktion als ‚Begründerin und Erhalterin von Heim und Familie‘ besonders zur Wahrung des Friedens in der Welt beitragen könnten und begannen, sich in diesem Sinne zu engagieren und zu organisieren.
Als Geburtsstunde der WOMAN gilt die Ansprache der amerikanischen Journalistin Dorothy Thompson an den Sicherheitsrat der Vereinten Nationen 1946. Hierin brachte sie die Erschütterung der Mütter zum Ausdruck: ‚Meine Herren, sprechen Sie nicht mehr zu den Müttern […] über Ihren Frieden und seine ‚Durchsetzung‘. Ihr Frieden scheint uns fast noch schlimmer, als es der Krieg gewesen ist. Denn jenseits des Krieges sahen wir den Regenbogen des Friedens, aber hinter Ihrem Frieden sehen wir die Blitzstrahlen, die den Donner des Krieges begleiten.‘ Die Veröffentlichung der Rede in internationalen Zeitungen löste Zuschriften von Frauen aus vielen Teilen der Welt aus.“ ( www.addf-kassel.de/dossiers-und-links/dossiers/woman/ )
Die Gründerinnen der Deutschlandzentrale „orientierten sich an den Zielen der amerikanischen WOMAN, bauten aber eine eigenständige Organisation auf. Diese agierte bundesweit und war gegliedert in Landesverbände, lokale Arbeitskreise und Einzelmitglieder. Auch Frauen aus dem Ausland konnten sich der Deutschlandzentrale als Einzelmitglieder anschließen. Darunter waren international bekannte Frauen, wie z.B. die nach Schweden emigrierte Literaturnobelpreisträgerin Nelly Sachs und die aus den USA stammende französische Bühnenkünstlerin Josephine Baker.
Eine der ersten öffentlichen Aktionen, die die junge Vereinigung zusammen mit anderen Frauenverbänden am 16.12.1948 in Hamburg durchführte, war eine Dankkundgebung für Auslandsspenden zur Unterstützung der deutschen Bevölkerung. Sie zeigt den Arbeitsschwerpunkt der Deutschlandzentrale in der Völkerverständigung. So pflegte die Organisation zahlreiche internationale Kontakte, u.a. zu den Mütterbewegungen in den USA, in Frankreich, Schweden und der Schweiz, zur Frauenfriedensbewegung und Friedensbewegung in England und Irland sowie zu Frauenhilfswerken in Indien, Arabien, Israel und Vietnam.
Die Verständigung zwischen Ost und West war eines der Hauptanliegen der deutschen WOMAN-Frauen. Sie bauten Verbindungen auf zu Frauenorganisationen in der DDR und in anderen Ostblockstaaten und setzten sich gegen die deutsche Teilung und später für die Wiedervereinigung ein. Durch diesen Einsatz, auch während des Kalten Krieges, geriet die WOMAN-Deutschlandzentrale zeitweise in den Verdacht, eine 'kommunistische Tarnorganisation' zu sein.
Der Verband wählte als Leitmotiv die von Albert Schweitzer geprägte Forderung der ‚Ehrfurcht vor dem Leben‘. Unter diesem Motto engagierten sich die Frauen für Frieden, Gleichberechtigung und humanitäre Projekte. Sie schrieben Petitionen an Staatsoberhäupter und sonstige einflussreiche Personen und verfassten Protestschreiben gegen Aufrüstung, Atomwaffen und Kriegsspielzeug. (…)“ ( www.addf-kassel.de/dossiers-und-links/dossiers/dossiers-organisationen/woman.html )
Cover Festschrift 50 Jahre W.O.M.A.N.
Zum Muttertag 1950 führte die W.O.M.A.N. in Hamburg am Barlachdenkmal eine Kundgebung für die Opfer aller Nationen durch. Da das Barlachdenkmal in der Nähe des Rathauses steht, wurde für die Mütter die Bannmeile aufgehoben. Um 12 Uhr erklangen alle Kirchenglocken Hamburgs zum Gedenken an die Opfer aller Nationen. Ein Jahr zuvor hatten die Mitglieder der W.O.M.A.N. am jüdischen Friedhof einen Kranz niedergelegt. Deshalb entschlossen sich auch die jüdischen Frauen, an der Kundgebung am Barlachdenkmal teilzunehmen.
Auch ihre Veranstaltung „Appell der Mütter und Frauen an das Weltgewissen“ am 29.06.1958 in der Universität Hamburg, fand eine große Resonanz.
Nachdem 1962 Vilma Mönckeberg-Kollmar, die Vorsitzende der Deutschlandzentrale der W.O.M.E.N. Gast beim Komitee der Sowjetfrauen in Moskau gewesen war, konnte sie es erreichen, dass ein Jahr später ein Gegenbesuch erfolgte. Die Schleswig-Holsteinische Landeszeitung schrieb dazu: „Gewiß wird das Treffen keine erkennbaren Folgen haben. Es wird nichts ändern am Kalten Krieg und am geteilten Deutschland. Aber unwägbar wird diese Begegnung doch nachwirken, schon weil sie die Klischeevorstellungen abbaut auf beiden Seiten. ‚Es ist so, wie wenn man einen Stein ins Wasser wirft. Er zieht Kreise. Wir sind der erste Stein.‘ Das sagte in sehr gutem Deutsch Frau Lidia Pasternak-Freimane, Schauspielerin am Lettischen Dramentheater und Deputierte des Obersten Sowjets der Lettischen SSR. (…) .“ (Schleswig-Holsteinische Landeszeitung vom 16.11.1963). „Die vierköpfige Frauendelegation aus der Sowjetunion besuchte die Bundesrepublik Deutschland vom 28. Oktober bis 18. November 1963. Die erste Station war Hamburg, wo die Frauen vom 28.10. bis 2.11. und vom 13.11. bis 17.11. blieben und dort von der damaligen Senatorin Irma Keilhack als Vertreterin der Hamburger Frauenverbände, Journalistinnen und Politikerinnen zu einem Empfang im Haus der Jugend am Stintfang eingeladen wurden. Am nächsten Tag wurde die Bäckerei der PRO besucht, ebenso das Museum für Kunst und Gewerbe. Mittag aßen die Damen mit Vertreterinnen der W.O.M.E.N. im Alsterpavillon, besichtigten danach das Rauhe Haus und wurden von Frau Kiep-Altenloh MdB abends empfangen. Auch besuchte die Delegation in den folgenden Tagen das Altonaer Museum, das Kindertagesheim Wrangelstraße, machte eine Hafenrundfahrt und besuchte abends die Kammerspiele. Auch stand die Besichtigung des Säuglings- und Mütterheims und ein nachmittäglicher Empfang bei Frau Schmidt-Dumont in der Kupfermühle Wohldorf mit Mitgliedern der W.O.M.E.N. auf dem Programm. Der Kinderbuchverlag Oettinger zeigte ca. 100 Kinderbücher. Außerdem lernten die Damen die Schule Billstedt kennen und nahmen am Unterricht teil, danach besichtigten sie die Arbeitersiedlung in der Nähe der Schule. Schließlich gab es durch die W.O.M.E.N. einen festlichen Abend im Haus der Patriotischen Gesellschaft. Auch die Röhrenfabrik Valvo wurde besucht und es wurde ein Empfang durch Frau Senatorin a. D. Paula Karpinski im Rathaus gegeben. Die Delegation besuchte auch die Hamburger Universität und ein Studentinnenheim sowie zum Schluss ihres Besuches die Buchhandlung Kurt Saucke und abends waren die Damen bei der ehemaligen Vorsitzenden der W.O.M.E.N. Wilma Mönckeberg-Kollmar in deren Haus in Blankenese eingeladen. Als Resümee äußerte eine der Delegierten: „ ‚Es war die Reise einer Freundschaft mit den interessantesten Gesprächen und Begegnungen.‘ Der Haupteindruck bleibe der Gedanke, daß sich zwischen Frauen und zwischen Müttern, die ihre Kinder großziehen wollen, damit sie ein schönes Leben haben, immer Kontakte finden lassen. ‚Denn wir alle haben nur ein einziges Ziel: den Frieden zu sichern, und in dieses Ziel legen wir unsere Seele hinein und alle unsere Kräfte.‘“ (Schleswig-Holsteinische Landeszeitung vom 16.11.1963).
2010 löste sich die Deutschlandzentrale der W.O.M.E.N. auf. Ihr Nachlass befindet sich im Archiv der deutschen Frauenbewegung in Kassel.
Text: Rita Bake
 

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(Datenbank Stand: März 2021) Frauen stellen mindestens die Hälfte der Menschheit. Wenn es aber um Erinnerungen geht, sind es immer noch in der Mehrzahl Männer, die die Spitzenplätze einnehmen.

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Hamburger Frauenbiografien-Datenbank

Erklärung zur Datenbank

Stand April 2021: 1238 Kurzprofile von Frauen und 434 sonstige Einträge z. B. Vereine, Aktionen, Zusammenschlüsse und Überblicksdarstellungen zu Themen der Frauenbewegungen.

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Zuletzt eingetragene Namen

Januar 2021: Katherina Hanen, Ingeborg Hecht

Februar 2021: Anita Horz

März 2021: Gertrud Bing, Ilse Hirschbiegel, Hilde David, Aenne Bohne-Lucko, Hildegard Stromberger, Angela Bernhardt, Emilie Rücker, Adele Will, Dora und Claudine Staack, Andrea Karsten,
wesentlich aktualisiert: Zwangsarbeiterinnen für Valvo Radioröhrenfabrik und der Hamburger Batterie-Fabrik Otto Gross, Käthe Strutz

wesentliche Ergänzungen im April 2021: Anna Andersch-Marcus; Tatiana Ahlers-Hestermann; Marie Anne Lippert; Marienkrankenhaus; Annemarie Marks-Rocke; Katharina Mayberg; Erna Mayer; Ottilie Metzger-Lattermann; Else Mögelin; Molckenbuhr'sche Stiftung für alte weibliche Dienstboten; Erna Mros; Nanny-Jonas Stift; Martha Naujoks; Anna Maria Pyrker; Charlotte Ida Popert; Adele Reiche; Minna Rist; Martha Rauert; Vierländerin Brunnen; Rosemarie Sacke; Sophie Albrecht

Was erwartet Sie in der Frauenbiografie-Datenbank?

Die Zahlen allein für Hamburg sind ernüchternd: ca. 2545 Straßennamen sind nach Männern benannt, gegenüber 441, die nach Frauen benannt wurden. Ein ähnliches Bild zeigt sich bei der Anzahl der Denkmäler und Erinnerungstafeln. Auch bei Ehrungen und Auszeichnungen wird oft an IHN und nur wenig an SIE gedacht.

Trotz aller Leistungen von Frauen scheint die Erinnerung an sie schneller zu verblassen, sind die Archive und Netze der Erinnerung besonders löchrig - erweist sich die Wertschätzung weiblichen Wirkens als gering. Wie oft heißt es, wenn auch Frauen geehrt werden könnten:

„Uns ist dazu keine Frau von Bedeutung bekannt!“

Ein Argument, das in Zukunft keine Chancen hat, denn es gibt jetzt diese Datenbank. Eine Bank, die ihren Anlegerinnen und Anlegern hohe Renditen verspricht, denn das Kapital ist das historische Wissen. Geschöpft aus Archivmaterialien, Lexika, Zeitungsartikeln und –notizen, aus veröffentlichten Biografien, zusammengetragen und erforscht von Einzelpersonen etc., bietet die Datenbank die beste Voraussetzung für eine hohe gesellschaftliche Wirksamkeit - im Hinblick auf Geschlechtergerechtigkeit. Die Früchte dieser Datenbank sollen die Bedeutung von Frauen für Hamburgs Geschichte leicht zugänglich machen und selbstverständlich in den Alltag von heute tragen.

Im Mittelpunkt stehen verstorbene Frauen, die in Hamburg gewirkt und/oder gewohnt und die Spuren hinterlassen haben. Das können Autorinnen, Schauspielerinnen, Wohltäterinnen, Kneipenwirtinnen, Politikerinnen, Wissenschaftlerinnen, bildende Künstlerinnen, Sängerinnen, Unternehmerinnen, Ärztinnen, Sozialarbeiterinnen, Juristinnen, Journalistinnen, Widerstandkämpferinnen gegen und Opfer des NS-Regime etc. sein – aber auch Täterinnen.

Wir stellen keineswegs nur „prominente“ Frauen oder hehre Vorbilder vor – sondern auch das Wirken und Leben der „kleinen Frau“ auf der Straße, die oft im Stillen gearbeitet hat, für die Familie, die Stadt, die Partei, die Kunst, für sich.

Darüber hinaus präsentieren wir Ihnen auch Orte, Einrichtungen, Vereine und Themen, die für Frauen von historischer Bedeutung waren und sind.

An dieser Datenbank wird kontinuierlich gearbeitet. Es werden laufend neue Namen und Rechercheergebnisse eingestellt.

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Die einzelnen Frauen sind in der Regel mit einer Adresse verzeichnet – für ihre Wohnung bzw. ihren Wirkungsort. Mehrere Umzüge und Ortswechsel können in der Regel nicht recherchiert werden.

Achtung: Die Namen und Verläufe von Straßen haben sich oft verändert. Wer wissen möchte, wo bestimmte Hausnummern heute zu finden sind, muss alte Stadtpläne oder u. U. Grundbucheintragungen einsehen. Es gibt beim Statistikamt Nord einen alte Kartei der so genannten "Hausnummerhistorien", in der sich alte und neue Hausnummern gegenüberstehen. Bei Umnummerierungen von Hausnummern aber auch bei Umbenennungen von Straßennamen kann hier eine raschere Auskunft möglich sein, als über den Vergleich von alten und neuen Lageplänen (freundliche Auskunft von Jörg-Olaf Thießen Staatsarchiv Hamburg). Wer dann noch nicht weiter kommt, sollte sich an das Staatsarchiv wenden. Viele Stadtpläne sind bereits online einsehbar.

Verantwortlich für die Datenbank:

Dr. Rita Bake
stellvertretende Direktorin der Landeszentrale für politische Bildung Hamburg a. D.
Gründerin des Gartens der Frauen auf dem Ohlsdorfer Friedhof

Die Datenbank wurde von ihr zusammengestellt und wird laufend von ihr ergänzt und erweitert.
Diverse Frauenbiografien sind von verschiedenen Autorinnen und Autoren verfasst worden. Die Namen der Autorinnen und Autoren finden Sie jeweils am Ende ihrer Beiträge. Es gibt auch eine Rubrik: Autorinnen und Autoren, in der Sie deren biografische Angaben finden.

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