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Frauenbios

Toni Pergelt

( Toni Pergelt, geb. Hahlbohm )
(19.11.1893 – 29.8.1979)
Verfolgte des NS-Regimes
Ludolfstraße 60 (Wohnadresse)
Bilser Straße 20a (Wohnadresse)
Erinnerungsstein im Garten der Frauen auf dem Ohlsdorfer Friedhof, Fuhlsbüttler Straße 756
Toni Pergelts Grabstelle wurde 2005 auf dem Ohlsdorfer Friedhof geräumt und damit auch der Grabstein. An Toni Pergelt würde heute nichts mehr erinnern, wäre da nicht der Journalist Thomas Hirschbiegel. Er fand bei enem Flohmarktbesuch den Nachlass von Toni Pergelt und veröffentlichte dazu einen Artikel in der Hamburger Morgenpost. Dies las Wolfgang Haack, ein Angestellter des Ohlsdorfer Friedhofes, der dem Verein Garten der Frauen immer wieder behilflich ist bei der Suche nach den Grabstellen von Frauen. Er fand heraus, dass Toni Pergelt einst auf Ohlsdorf bestattet wurde und informierte umgehend den Verein Garten der Frauen. Und so bekam Toni Pergelt einen Erinnerungsstein im Garten der Frauen.
Hier ausszugsweise der Bericht von Thomas Hirschbiegel über Toni Pergelt:
Der abgewetzte hellblaue tschechische Pass lag auf einem Stand des Flohmarkts am U-Bahnhof Feldstraße. Auf dem Umschlag befand sich ein Aufkleber: „Deutsches Reich. Protektorat Böhmen und Mähren“. Er war ausgestellt auf eine Frau, die in „Hamburk“ geboren wurde. Ich wurde neugierig. Das Dokument war Teil eines umfangreichen Nachlasses, den ich dann für ein paar Euro kaufte. (…) Diese Hamburgerin versorgte unter ständiger Lebensgefahr ihren Mann im Ghetto Kielce, überlebte den Nazi-Terror und schlug sich dann nach dem Krieg mit hiesigen Behörden herum, um eine gerechte Entschädigung zu erhalten. (…) Geboren wurde Toni P. am 19.11.1893 in Hamburg. Das intelligente Mädchen wuchs am Winterhuder Weg auf und besuchte nach der Volksschule ab 1908 zwei Jahre lang die „ Gewerbeschule für Mädchen“ an der Brennerstraße in St. Georg. Dort machte sie als eine der fünf besten Schülerinnen ihren Abschluss. Toni fand schnell Anstellungen bei Hamburger Im und Exportfirmen, wurde leitende Angestellte. 1919 arbeitete Toni P. bei der Hamburger „Korsettfabrik Hinrichsen“. Im selben Jahr heiratete sie den sechs Jahre älteren Erich P., einen Juden aus Prag. Das Paar zog in die tschechische Hauptstadt. 20 Jahre lang war Toni P. dort in Lederwarenfirmen beschäftigt. Ihr Mann fand ebenfalls eine Anstellung als kaufmännischer Angestellter. Dann rückten 1938 die Nazis in Prag ein. Das Ehepaar P. wollte nach Angola auswandern. In dem Nachlass befand sich ein Schreiben der „Hamburg-Amerika-Linie“, welches zwei Plätze in der Touristenklasse an Bord der „Watussi“ bestätigte. Am 27. April 1939 sollte es von Hamburg nach Luanda gehen. Das Ehepaar besaß ein Visum der tschechischen Behörden, hatte seinen Haushalt verpackt und nach Hamburg verschickt. Laut einer Liste befanden sich darin auch Schmuckstücke und eine goldene Omega-Armbanduhr. Zeichen eines bescheidenen Wohlstands, welchen sich die P.s erarbeitet hatten. Arbeitskontrakte bei einer Exportfirma in Luanda lagen auch vor. Der Jude Erich P. war inzwischen, es war wenige Monate vor Beginn des Zweiten Weltkriegs, vor den Nazis von Prag nach Polen geflüchtet. Doch um zum Hamburger Hafen zu kommen, benötigte er einen „Durchlassschein“ der Gestapo. Seine mutige Frau ging in Prag mehrfach persönlich zur Gestapo und bat um diesen Schein. Toni P. erinnert sich in ihrem Lebenslauf: „Ich bin bedroht und beschimpft worden und dort so lange hin gegangen, bis mir gesagt wurde, dass ich bei weiterem Erscheinen verhaftet würde.“ Toni P. reiste resigniert nach Polen zu ihrem Mann. Dann überfielen die Deutschen Polen, das Paar geriet in die Kampfhandlungen und erlebte in der 60 000-Einwohner-Stadt Kielce im Südosten Polens den Einmarsch der deutschen Truppen. Das verzweifelte Ehepaar wollte nun zu Fuß die russische Grenze erreichen. Toni P. erinnert sich in ihrem Lebenslauf: „Zehn Tage sind wir umhergeirrt, die Panzer rollten an uns vorüber. Die Dörfer brannten. Uns blieb schließlich nichts anderes übrig, als nach Kielce zurückzukehren, wo wir zu Tode erschöpft und an der Ruhr erkrankt ankamen.“ Bis 1941 schlug sich das Paar in Kielce durch. Dann kam der 21. März 1941, und die Nazis zwangen die polnischen Einwohner ein Viertel zu räumen. Das Ghetto Kielce entstand. Fast 30 000 Menschen drängten sich hier auf engstem Raum. Am 5. April kam auch Erich P. dorthin. Seine Frau blieb bei einer polnischen Familie in einer Dachkammer. Täglich schlich sie sich ins Ghetto und später ins Arbeitslager des Unternehmens „Ludwigshütte“ und brachte ihrem Mann Lebensmittel. Auch andere Ghetto-Bewohner versorgte Toni P. mit Medikamenten, kochte für Kranke und kümmerte sich aufopferungsvoll. Außerdem versorgte sie die eingepferchten Menschen mit Nachrichten von draußen. Das war lebensgefährlich. Denn Hans Gaier, der deutsche Polizeichef in Kielce, hatte sich schnell den Namen „Schlächter von Kielce“ verdient. Der Mann war in Deutschland im Zivilleben gescheitert, brachte es aber nach 1933 als SA-Obersturmbannführer zum Bürgermeister der hessischen Gemeinde Hofheim. Wegen „Unregelmäßigkeiten“ flog Gaier aus dem Amt. Und nur mit Mühe kam er dann 1936 bei der Polizei unter. Als Hauptmann der Schutzpolizei mordete dieser Mann bei jeder sich bietenden Gelegenheit. In Kielce war er der Herr über Leben und Tod. So erschoss er bei einem Sonntagsspaziergang mit seiner Freundin Eva V. ein etwa 16-jähriges hungerndes Mädchen, nur weil dieses Beeren von einem Strauch pflückte. Ab 1942 leitete der 40-jährige Offizier mehrere Massen-Erschießungen in Kielce, führte Selektionen durch und ordnete Deportationen in Vernichtungslager an. Unter seinem Befehl kam es wiederholt zu Massenmorden auch an Kindern. So wurden am 19. August 1942 die 40 Kinder des jüdischen Waisenhauses von Ukrainischen Hilfstruppen unter Schlägen gezwungen, sich an einer Grube nackt auszuziehen. Dort wurden die Kinder von Wachtmeister Rumpel aus Gaiers Truppe erschossen. Rumpel wurde im Ghetto nur „Der Schießer“ genannt. Und dieser Hauptmann Gaier sorgte dafür, dass Toni P. am 14. Oktober 1943 wegen „Sabotage und Staatsfeindlichkeit“ verhaftet wurde. Gaier sagte ihr ins Gesicht, dass er sie am liebsten sofort erschießen würde. Vermutlich rettete Toni P. nur die Tatsache, dass sie Deutsche war, das Leben. Auch ihr Mann kam ins Gefängnis. Am 23. Dezember 1943 wurde er zusammen mit Polen und weiteren Juden auf einem Friedhof erschossen. Toni P. erinnert sich: „Wir haben uns am Morgen dieses schrecklichen Tages von 4 bis 6 Uhr im Gefängnis verabschiedet.“ Vermutlich auf Intervention ihrer Hamburger Geschwister kam Toni P. im Februar 1944 frei und gelangte im Juli 1944 nach Hamburg. Im August 1944 kam es zur Räumung des Kielcer Ghettos. Kinder, Alte und Kranke wurden gnadenlos erschossen. Die Überlebenden kamen nach Auschwitz oder andere Vernichtungslager. Einer von ihnen war Dr. Leon Reitter. Er hatte Kielce überlebt, aber sein einziges Kind war auf Gaiers Befehl erschossen worden. 1946 war der Arzt Vorstand der jüdischen Gemeinde Göttingen. Damals bestätigte er Toni P. in einem Schreiben: „Ich, sowie alle Juden in Kielce, haben Frau P. als zu uns gehörig betrachtet und sehr verehrt, weil sie jeden Tag ihr Leben eingesetzt hat, um ihren jüdischen Mann zu retten. Sie war die einzige deutsche Frau, die diesen Mut bewiesen hat.“ Und Toni P.s „Lohn“ für diesen Mut? Ärger mit dem Hamburger Oberversicherungsamt”, bei dem sie offenbar vergeblich um eine Entschädigung gebeten hatte. Im Nachlass liegen Schreiben, die bezeugen, wie in Deutschland nach 1945 oft mit Nazi-Opfern umgegangen wurde. Toni P. war durch die Jahre in ständiger Lebensgefahr körperlich und psychisch schwer angeschlagen. Sie zog in eine Mietwohnung an der Ludolfstraße in Eppendorf, später wohnte sie in der Bilser Straße in Alsterdorf. Ihr weiterer Lebensweg ist unbekannt. Aber bis zu ihrem Tode stand sie in Kontakt mit Überlebenden aus dem Ghetto. Der letzte Brief im Nachlass stammt von 1972. Da war Toni P. fast 80 Jahre alt.
Text: Thomas Hirschbiegel
Quelle:
Thomas Hierschbiegel: Gänsehaut-Fund auf dem Flohmarkt. Die unfassbare Geschichte einer Hamburger Heldin in: Hamburger Morgenpost vom 17.10.2020, unter: www.mopo.de/hamburg/gaensehaut-fund-auf-dem-flohmarkt-die-unfassbare-geschichte-einer-hamburger-heldin-37476034
 

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Frauen, die in Hamburg Spuren hinterlassen haben
(Datenbank Stand: April 2021) Frauen stellen mindestens die Hälfte der Menschheit. Wenn es aber um Erinnerungen geht, sind es immer noch in der Mehrzahl Männer, die die Spitzenplätze einnehmen.

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Hamburger Frauenbiografien-Datenbank

Erklärung zur Datenbank

Stand April 2021: 1239 Kurzprofile von Frauen und 434 sonstige Einträge z. B. Vereine, Aktionen, Zusammenschlüsse und Überblicksdarstellungen zu Themen der Frauenbewegungen.

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Januar 2021: Katherina Hanen, Ingeborg Hecht

Februar 2021: Anita Horz

März 2021: Gertrud Bing, Ilse Hirschbiegel, Hilde David, Aenne Bohne-Lucko, Hildegard Stromberger, Angela Bernhardt, Emilie Rücker, Adele Will, Dora und Claudine Staack, Andrea Karsten,
wesentlich aktualisiert: Zwangsarbeiterinnen für Valvo Radioröhrenfabrik und der Hamburger Batterie-Fabrik Otto Gross, Käthe Strutz

April 2021: Adeline Gräfin von Schimmelmann
wesentliche aktualisiert: Anna Andersch-Marcus; Tatiana Ahlers-Hestermann; Marie Anne Lippert; Marienkrankenhaus; Annemarie Marks-Rocke; Katharina Mayberg; Erna Mayer; Ottilie Metzger-Lattermann; Else Mögelin; Molckenbuhr'sche Stiftung für alte weibliche Dienstboten; Erna Mros; Nanny-Jonas Stift; Martha Naujoks; Anna Maria Pyrker; Charlotte Ida Popert; Adele Reiche; Minna Rist; Martha Rauert; Vierländerin Brunnen; Rosemarie Sacke; Sophie Albrecht, Ida Eberhardt

Was erwartet Sie in der Frauenbiografie-Datenbank?

Die Zahlen allein für Hamburg sind ernüchternd: ca. 2545 Straßennamen sind nach Männern benannt, gegenüber 441, die nach Frauen benannt wurden. Ein ähnliches Bild zeigt sich bei der Anzahl der Denkmäler und Erinnerungstafeln. Auch bei Ehrungen und Auszeichnungen wird oft an IHN und nur wenig an SIE gedacht.

Trotz aller Leistungen von Frauen scheint die Erinnerung an sie schneller zu verblassen, sind die Archive und Netze der Erinnerung besonders löchrig - erweist sich die Wertschätzung weiblichen Wirkens als gering. Wie oft heißt es, wenn auch Frauen geehrt werden könnten:

„Uns ist dazu keine Frau von Bedeutung bekannt!“

Ein Argument, das in Zukunft keine Chancen hat, denn es gibt jetzt diese Datenbank. Eine Bank, die ihren Anlegerinnen und Anlegern hohe Renditen verspricht, denn das Kapital ist das historische Wissen. Geschöpft aus Archivmaterialien, Lexika, Zeitungsartikeln und –notizen, aus veröffentlichten Biografien, zusammengetragen und erforscht von Einzelpersonen etc., bietet die Datenbank die beste Voraussetzung für eine hohe gesellschaftliche Wirksamkeit - im Hinblick auf Geschlechtergerechtigkeit. Die Früchte dieser Datenbank sollen die Bedeutung von Frauen für Hamburgs Geschichte leicht zugänglich machen und selbstverständlich in den Alltag von heute tragen.

Im Mittelpunkt stehen verstorbene Frauen, die in Hamburg gewirkt und/oder gewohnt und die Spuren hinterlassen haben. Das können Autorinnen, Schauspielerinnen, Wohltäterinnen, Kneipenwirtinnen, Politikerinnen, Wissenschaftlerinnen, bildende Künstlerinnen, Sängerinnen, Unternehmerinnen, Ärztinnen, Sozialarbeiterinnen, Juristinnen, Journalistinnen, Widerstandkämpferinnen gegen und Opfer des NS-Regime etc. sein – aber auch Täterinnen.

Wir stellen keineswegs nur „prominente“ Frauen oder hehre Vorbilder vor – sondern auch das Wirken und Leben der „kleinen Frau“ auf der Straße, die oft im Stillen gearbeitet hat, für die Familie, die Stadt, die Partei, die Kunst, für sich.

Darüber hinaus präsentieren wir Ihnen auch Orte, Einrichtungen, Vereine und Themen, die für Frauen von historischer Bedeutung waren und sind.

An dieser Datenbank wird kontinuierlich gearbeitet. Es werden laufend neue Namen und Rechercheergebnisse eingestellt.

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Die einzelnen Frauen sind in der Regel mit einer Adresse verzeichnet – für ihre Wohnung bzw. ihren Wirkungsort. Mehrere Umzüge und Ortswechsel können in der Regel nicht recherchiert werden.

Achtung: Die Namen und Verläufe von Straßen haben sich oft verändert. Wer wissen möchte, wo bestimmte Hausnummern heute zu finden sind, muss alte Stadtpläne oder u. U. Grundbucheintragungen einsehen. Es gibt beim Statistikamt Nord einen alte Kartei der so genannten "Hausnummerhistorien", in der sich alte und neue Hausnummern gegenüberstehen. Bei Umnummerierungen von Hausnummern aber auch bei Umbenennungen von Straßennamen kann hier eine raschere Auskunft möglich sein, als über den Vergleich von alten und neuen Lageplänen (freundliche Auskunft von Jörg-Olaf Thießen Staatsarchiv Hamburg). Wer dann noch nicht weiter kommt, sollte sich an das Staatsarchiv wenden. Viele Stadtpläne sind bereits online einsehbar.

Verantwortlich für die Datenbank:

Dr. Rita Bake
stellvertretende Direktorin der Landeszentrale für politische Bildung Hamburg a. D.
Gründerin des Gartens der Frauen auf dem Ohlsdorfer Friedhof

Die Datenbank wurde von ihr zusammengestellt und wird laufend von ihr ergänzt und erweitert.
Diverse Frauenbiografien sind von verschiedenen Autorinnen und Autoren verfasst worden. Die Namen der Autorinnen und Autoren finden Sie jeweils am Ende ihrer Beiträge. Es gibt auch eine Rubrik: Autorinnen und Autoren, in der Sie deren biografische Angaben finden.

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