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Frauenbios

Landeszentrale für politische Bildung Hamburg Suchergebnis - Datenbank Hamburger Frauenbiografien

  • Einträge 1-28 von 28
  • Näh- und Flickschule

    Jacobikirchhof 22
    Siehe unter: Helene Sillem
  • Nanny-Jonas-Stift

    Agathenstraße 3 (ehemals)
  • Martha Naujoks

    ( Martha Naujoks, geb. Pleul )
    (2.12.1903 Krefeld - 26.1.1998 Hamburg)
    Korrespondentin, Widerstand gegen das NS-Regime
    Stübeheide 28 (Wohnadresse)
    Bestattet: Grablage Ohlsdorfer Friedhof, Fuhlsbüttler Straße 756: Geschwister-Scholl-Stiftung, B0 73, 12
  • Britta Neander

    (29.6.1956 Hamburg - 14..12.2004 Berlin)
    Musikerin
    Isestraße 23 (erste Wohnadresse)
  • Caroline Neuber

    ( Friederike Caroline Neuber, geb. Weißenborn )
    (8.3.1697 Reichenbach im Vogtland – 29.11.1760 Laubegast bei Dresden)
    Schauspielerin, Prinzipalin
    Gänsemarkt 66-69, Standort der Gänsemarktoper (Wirkungsstätte)
  • Neue Frauenbewegung

    ( Neue Frauenbewegung/Frauenprojektebewegung 1970er-bis 1990er-Jahre )
    Rappstraße 4: Autonomes Frauenzentrum, (1980er-Jahre) Beispieladresse für Frauenprojekte der Neuen Frauenbewegung.
  • Neuer Frauenklub Hamburg

    Große Theaterstraße 23 (ehemals)
  • Toni Neufeld

    ( Toni Neufeld, geb. Katzenstein )
    (20.12.1867 Harburg – deportiert am 15.7.1942 nach Theresienstadt, weiter deportiert am 21.9.1942 nach Treblinka, ermordet)
    Opfer des Nationalsozialismus
    Neue Straße 52 (Wohnadresse)
    Stolperstein vor dem Wohnhaus Neue Straße 52 (Harburg)
    Toni-Neufeld-Weg, Neugraben-Fischbek, seit 2020
  • Flora Neumann

    (23.2.1911 Hamburg – 19.9.2005 Hamburg)
    jüdische Widerstandskämpferin gegen den Nationalsozialismus
    Karolinenstraße 35 (Israelitische Töchterschule, Wirkungsstätte)
    Marktstraße 15 (Wäschereibetrieb)
    Namensgeberin für: Flora-Neumann-Straße
    Bestattet auf dem Jüdischen Friedhof an der Ilandkoppel, Grablage: ZZ 11, Nr. 23
  • Grete Nevermann

    ( Grete Nevermann, geb. Faden )
    (14.1.1907 Klein-Flottbek – 25.12.1973 Hamburg/Rissen)
    Vorsitzende des Ortsausschusses Blankenese
    Rissener Landstraße 17 (Wohnadresse)
    Namensgeberin für: Grete-Nevermann-Weg in Rissen seit 1981
  • Marlise Nicolaysen

    (19.11.1909 Rendsburg – 27.5.1991)
    Mitglied der Hamburgischen Bürgerschaft (FDP) von 1966 bis 1970
    Hamburger Rathaus, Rathausmarkt (Wirkungsstätte)
    Kapitän-Dreyer-Weg 25 (Wohnadresse)
  • Lisa Niebank

    (22.7.1913 Hamburg – 4.4.1980 Peking)
    Widerstandskämpferin gegen den Nationalsozialismus. Lehrerin.
    Habichtplatz 8 (Wohnadresse)
    Beim Pachthof, Schule (Wirkungsstätte)
    Namengeberin für: Lisa-Niebank-Weg
  • Mathilde Nieberg-Wagner

    ( Johanna Mathilde Nieberg-Wagner, geb. Wagner )
    (4.1.1839 Hamburg – 14.1.1919 Kings/New York)
    Bühnenschriftstellerin
    Neustädter Straße 4 (Anschrift der Wagner, J.J., Fortepiano-Fabrik; vor 1899 Neustädter Neustr. No. 4, Quelle: Hamburger Adreßbuch von 1850)
  • Helene Niebuhr

    ( Helene Niebuhr, geb. Hahn )
    (08.07.1877 Bredstedt - 14.10.1955 Hamburg)
    Unternehmerin
    Bernhard-Nocht-Straße 69/73 (Wirkungsstätte)
    Bestattet auf dem Ohlsdorfer Friedhof, Fuhlsbüttler Straße 756, Grab: K 29-429
  • Ruth Niehaus

    ( Ruth Niehaus, bürgerlich Ruth Lissner )
    (11.7.1925 Krefeld – 24.9.1994 Hamburg)
    Schauspielerin, Regisseurin
    Deutsches Schauspielhaus, Kirchenallee (Wirkungsstätte)
    Grindelhochhäuser, Hallerstraße (Wohnadresse)
  • Domenica Anita Niehoff

    (3.8.1945 Köln – 12.2.2009 Hamburg-Altona)
    Kämpferin für die Rechte der Huren, Streetworkerin, St. Paulis großes Herz
    Garten der Frauen, Ohlsdorfer Friedhof, Fuhlsbüttler Straße 756 (bestattet)
    Talstraße (Wohnadresse)
    Herbertstraße 69 (Wirkungsstätte)
    Namensgeberin für Domenica-Niehoff-Twiete, benannt 2016 in Altona-Nord
  • Charlotte Wilhelmine Niels

    (19.1.1866 Probsteierhagen – 2.11.1943 München)
    Portraitmalerin
    Johannisbollwerk 19 (Wohnadresse)
  • Charlotte Niese

    (7.6.1851 Burg/Fehmarn – 8.11.1935 Hamburg Altona)
    Schriftstellerin, Heimatdichterin, Lehrerin
    Philosophenweg 14 (Wohnadresse)
    Namensgeberin für: Charlotte-Niese-Straße (seit 1929)
    Bestattet auf dem Friedhof Bernadottestraße, Grablage: I A 687 abc
  • Tibbecke Nigel

    ( Tibbecke Nigel, geb. Köting )
    (ca. 1435 - 1503)
    Stifterin
    Grimm 25
  • Christiane Nissen

    ( Johanna Henrika Christiane Nissen, verh. Brahms )
    (4.6.1789 Hamburg - 1.2.1865 Hamburg)
    Mutter von Johannes Brahms
    Ulricusstraße 91 (Wohn- und Wirkungsstätte)
  • Ursula Nölle

    (1924 Hamburg – 8.9.2019 Oststeinbek)
    Gründerin des Vereins zur Unterstützung für afghanische Flüchtlingskinder e. V
    Deefenallee 21, Osteinbek (Wirkungsstätte: Afghanistan-Schulen - Verein zur Unterstützung von Schulen in Afghanistan e.V.)
  • Nonnenkloster Herwardeshude

    Namensgeberin für: Frauenthal, Harvestehude seit 1870
    Innocentiastraße, Harvestude seit 1870
    Jungfrauenthal , Harvestehude seit 1870
    Nonnenstieg, Harvestude seit 1870
    Siehe auch Heilwig und Heilwigstraße, Harvestehude seit 1870
  • Erna Hammond-Norden

    ( Erna Hammond-Norden, geb. Michel )
    (24.5.1906 Hamburg - 5.1.1979 Hamburg)
    Kriegerwitwe, die Frau an seiner Seite
    Garten der Frauen, Ohlsdorfer Friedhof, Fuhlsbüttler Straße 756 (Historischer Grabstein)
    Hans-Henny-Jahnn-Weg 58 (Wohnadresse)
    Nölkensweg (Wohnadresse)
  • Hilka Nordhausen

    (2.11.1949 Hamburg – 1.12.1993 Berlin)
    Bildende Künstlerin, Autorin, Darstellerin in Filmen
    Initiatorin und Betreiberin des Projekts BUCH HANDLUNG WELT in der Marktstraße 12 (Wirkungsstätte)
  • Hilge Nordmeier

    ( Hilge Nordmeier, geb. Stuhr )
    (5.7.1896 Hamburg – 9.9.1975)
    Hausfrau, Mitglied (SPD) der Hamburgischen Bürgerschaft in der ersten frei gewählten Bürgerschaft nach dem Ende des Nationalsozialismus, Oktober 1946 bis Oktober 1949
    Garten der Frauen, Ohlsdorfer Friedhof, Fuhlsbüttler Straße 756 (historischer Grabstein)
    Hamburger Rathaus, Rathausmarkt (Wirkungsstätte)
    Rüsternkamp 12 (Wohnadresse)
  • Ragna Norström

    (13.4.1900 Göteborg/Schweden – 13.12.1998)
    Leiterin der schwedischen Schule in Hamburg, Organisatorin der „Ein-Kronen-Sammlung“
    Ditmar-Koel-Straße 36 (Wirkungsstätte)
  • Notruf für vergewaltigte Frauen

    Bismarckstraße 98 (damals als Postanschrift der Frauenbuchladen in der Bismarckstraße), Beethovenstraße 60 (heute)
  • Hedwig Nyegaard

    ( Hedwig Nyegaard, geb. Müller )
    (30.9.1812 Altona -18.3.1898 Altona)
    Stifterin
    Palmaille 5 (Wohnadresse)
    Von Nyegaard-Stift, Max-Brauer-Allee
    Bestattet auf dem ehemaligen Friedhof Wohlers Park, Norderreihe 2
 

Namen und Zeitepochen

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Datenbank Hamburger Frauenbiografien

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Frauen, die in Hamburg Spuren hinterlassen haben
(Datenbank Stand: August 2022) Frauen stellen mindestens die Hälfte der Menschheit. Wenn es aber um Erinnerungen geht, sind es immer noch in der Mehrzahl Männer, die die Spitzenplätze einnehmen.

Hammonia

Hamburger Frauenbiografien-Datenbank

Erklärung zur Datenbank

Stand August 2022: 1269 Kurzprofile von Frauen und 436 sonstige Einträge z. B. Vereine, Aktionen, Zusammenschlüsse und Überblicksdarstellungen zu Themen der Frauenbewegungen.

Quiz

Ihre Mitarbeit ist gern gesehen

Haben Sie Anregungen, Neuigkeiten, Ergänzungen?
Sind Ihnen neue Namen begegnet, hüten Sie alte Briefe, Akten etc., dann nehmen Sie gerne Kontakt auf:
Dr. Rita Bake,
Rita.Bake@hamburg.de

Zuletzt eingetragene Namen

Januar 2022: Anna Jozefowicz, Zwangsarbeiterinnen für Fischräucherei Eduard Ehlers & Sohn; wesentliche aktualisiert Lola Zahn

März 2022: Anne Willkomm, Ursula Suhling

April 2022: Antonia Kozlova

Juni 2022: Elisabeth Will

August: Ilse Siem

Was erwartet Sie in der Frauenbiografie-Datenbank?

Die Zahlen allein für Hamburg sind ernüchternd: 2695 Verkehrsflächen sind nach Männern und Jungen (8) benannt (darin enthalten: Roman-, Märchen- und Sagengestalten (72), frei gewählte männliche Vornamen (12) sowie nach Familien benannte Straßen (176). Letztere wurden zu den Männerstraßennamen zugezählt, weil hier in erster Linie die männlichen Familienangehörigen gemeint sind, die in vielen Fällen mit Namen genannt werden bzw. ihre Berufe aufgezählt werden).
Nur 452 Straßen sind nach Frauen benannt. (Das sind 14,2% der nach Personen benannten Straßen. Darin enthalten sind: Roman,- Märchen- und Sagengestalten (36), frei gewählte weibliche Vornamen (18) sowie nach Frauen und Männern benannte Straßen (52). Bei Letzteren handelt es sich in erster Linie um nachträglich nach Frauen mitbenannte Straßen, die ehemals nur nach den Nachnamen von bedeutenden männlichen Familienangehörigen benannt worden waren) (Stand: Juni 2022).

Ein ähnliches Bild zeigt sich bei der Anzahl der Denkmäler und Erinnerungstafeln. Auch bei Ehrungen und Auszeichnungen wird oft an IHN und nur wenig an SIE gedacht.

Trotz aller Leistungen von Frauen scheint die Erinnerung an sie schneller zu verblassen, sind die Archive und Netze der Erinnerung besonders löchrig - erweist sich die Wertschätzung weiblichen Wirkens als gering. Wie oft heißt es, wenn auch Frauen geehrt werden könnten:

„Uns ist dazu keine Frau von Bedeutung bekannt!“

Ein Argument, das in Zukunft keine Chancen hat, denn es gibt jetzt diese Datenbank. Eine Bank, die ihren Anlegerinnen und Anlegern hohe Renditen verspricht, denn das Kapital ist das historische Wissen. Geschöpft aus Archivmaterialien, Lexika, Zeitungsartikeln und –notizen, aus veröffentlichten Biografien, zusammengetragen und erforscht von Einzelpersonen etc., bietet die Datenbank die beste Voraussetzung für eine hohe gesellschaftliche Wirksamkeit - im Hinblick auf Geschlechtergerechtigkeit. Die Früchte dieser Datenbank sollen die Bedeutung von Frauen für Hamburgs Geschichte leicht zugänglich machen und selbstverständlich in den Alltag von heute tragen.

Im Mittelpunkt stehen verstorbene Frauen, die in Hamburg gewirkt und/oder gewohnt und die Spuren hinterlassen haben. Das können Autorinnen, Schauspielerinnen, Wohltäterinnen, Kneipenwirtinnen, Politikerinnen, Wissenschaftlerinnen, bildende Künstlerinnen, Sängerinnen, Unternehmerinnen, Ärztinnen, Sozialarbeiterinnen, Juristinnen, Journalistinnen, Widerstandkämpferinnen gegen und Opfer des NS-Regime etc. sein – aber auch Täterinnen.

Wir stellen keineswegs nur „prominente“ Frauen oder hehre Vorbilder vor – sondern auch das Wirken und Leben der „kleinen Frau“ auf der Straße, die oft im Stillen gearbeitet hat, für die Familie, die Stadt, die Partei, die Kunst, für sich.

Darüber hinaus präsentieren wir Ihnen auch Orte, Einrichtungen, Vereine und Themen, die für Frauen von historischer Bedeutung waren und sind.

An dieser Datenbank wird kontinuierlich gearbeitet. Es werden laufend neue Namen und Rechercheergebnisse eingestellt.

Wie nutzen Sie die Datenbank?

  • Sie kennen den Namen einer Frau – und möchten mehr wissen?
    Dann geben Sie den Namen ein. Sie finden: Wohn- bzw. Wirkungsstätte und mehr oder weniger ausführlich biografische Daten, ggf. mit Hinweisen auf weitere Veröffentlichungen, Webseiten.
  • Sie möchten wissen, wer in einer bestimmten Straße oder einem bestimmten Stadtteil/Bezirk gewohnt hat? Dann geben Sie den Straßennamen ein oder wählen einen Stadtteil oder Bezirk aus.
  • Sie interessieren sich für bestimmte Themen, Berufsgruppen, Orte/Gebäude, Vereine oder Institutionen, die im Zusammenhang mit Frauen eine Rolle spielen? Dann nutzen Sie das Schlagwortregister, die freie Suche oder das Namens-/Sachregister.

Die einzelnen Frauen sind in der Regel mit einer Adresse verzeichnet – für ihre Wohnung bzw. ihren Wirkungsort. Mehrere Umzüge und Ortswechsel können in der Regel nicht recherchiert werden.

Achtung: Die Namen und Verläufe von Straßen haben sich oft verändert. Wer wissen möchte, wo bestimmte Hausnummern heute zu finden sind, muss alte Stadtpläne oder u. U. Grundbucheintragungen einsehen. Es gibt beim Statistikamt Nord einen alte Kartei der so genannten "Hausnummerhistorien", in der sich alte und neue Hausnummern gegenüberstehen. Bei Umnummerierungen von Hausnummern aber auch bei Umbenennungen von Straßennamen kann hier eine raschere Auskunft möglich sein, als über den Vergleich von alten und neuen Lageplänen (freundliche Auskunft von Jörg-Olaf Thießen Staatsarchiv Hamburg). Wer dann noch nicht weiter kommt, sollte sich an das Staatsarchiv wenden. Viele Stadtpläne sind bereits online einsehbar.

Verantwortlich für die Datenbank:

Dr. Rita Bake
stellvertretende Direktorin der Landeszentrale für politische Bildung Hamburg a. D.
Gründerin des Gartens der Frauen auf dem Ohlsdorfer Friedhof

Die Datenbank wurde von ihr zusammengestellt und wird laufend von ihr ergänzt und erweitert.
Diverse Frauenbiografien sind von verschiedenen Autorinnen und Autoren verfasst worden. Die Namen der Autorinnen und Autoren finden Sie jeweils am Ende ihrer Beiträge. Es gibt auch eine Rubrik: Autorinnen und Autoren, in der Sie deren biografische Angaben finden.

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Ansprechpartnerin Kontakt

Haben Sie Anregungen, Neuigkeiten, Ergänzungen? Sind Ihnen neue Namen begegnet, hüten Sie alte Briefe, Akten etc., dann nehmen Sie gern Kontakt auf:
Dr. Rita Bake
rita.bake@hamburg.de

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