Suche nach Namen, Straßen, Bezirken etc.

Frauenbios

Landeszentrale für politische Bildung Hamburg Suchergebnis - Datenbank Hamburger Frauenbiografien

  • Einträge 1-112 von 112
  • AG Frauenarbeit in der Geschichte e.V.

    Von-Melle-Park 6 (Institut für Wirtschafts- und Sozialgeschichte der Universität Hamburg): Treffen in den ersten Jahren
  • Akademikerinnenbund Hamburg

    ( Akademikerinnenbund Hamburg (DABH) )
    (bis Ende der 1990er-Jahre)
    Overbeckstraße 7 (ehemals in den 1950er-Jahren)
    Ehemalige Treffen in den Clubräumen des Landesfrauenrates, vormals Clubhaus der Arbeitsgemeinschaft Hamburger Frauenorganisationen Neue Rabenstraße 31 Haus Wedells (heutige Adresse: Siegfried-Wedells-Platz 2)
    Siehe auch: Arbeitsgemeinschaft Hamburger Frauenorganisationen (ahf)
    Siehe auch: Frauenbewegung an den Hamburger Hochschulen
  • Amalie Dietrich Haus

    das erste Studentinnenwohnheim Hamburgs
    Bieberstraße 6 Studentinnenheim
    Bornstraße 2
    Amalie-Dietrich-Stieg in Barmbek-Nord, benannt 1968
  • Arbeitsgemeinschaft Hamburger Frauenorganisationen (ahf)

    ( Arbeitsgemeinschaft Hamburger Frauenorganisationen (ahf) - ab 1987 Landesfrauenrat Hamburg genannt )
    Esplanade 6: Begegnungsstätte „Die Brücke“, eingerichtet von der britischen Militärregierung als neutrale Begegnungsstätte. Hier trafen sich die ersten Jahre nach ihrer Gründung ab 1949 die Mitglieder der ahf zu ihren Sitzungen. Hier wurden auch "Re-Education"-Filme zur Umerziehung der Deutschen zur Demokratie gezeigt.
    Später, in den 1950er-Jahren, befand sich die Geschäftsstelle Burgstraße 37, heute unter Landesfrauenrat Hamburg: Grindelallee 43. Siehe auch unter: Clubhaus der Arbeitsgemeinschaft Hamburger Frauenorganisationen.
    Siehe auch: Neue Frauenbewegung
    Siehe auch: Frauenbewegung an den Hamburger Hochschulen
    Siehe auch: Frauenbewegung in den Jahren 2000-2010
    Siehe auch: Antifaschistische Frauenausschüsse
    Siehe auch: Hamburger Frauenring
  • Mara Arndt

    ( Mara Maria Arndt )
    (15.12.1900 Pulmnicken/Samland - 02.06.1964 Hamburg)
    „Der Engel der Gefangenen“
    Pestalozzistraße 29b (Wohnadresse)
    Garten der Frauen, Ohlsdorfer Friedhof, Fuhlsbüttler Straße 756 (Erinnerungsstein)
  • Johanna Maria Bach

    ( Johanna Maria Bach, geb. Dannemann )
    (08.04.1724 Berlin - 20.7.1795 Hamburg)
    Ehefrau von Carl Philipp Emanuel Bach, Aufsicht über geistliche Konzerte
    Bleichenbrücke 348
  • Anne Banaschewski

    ( Dr. Anne Magdalena Banaschewski )
    (16.5.1901 Welschbillig/Eiffel – 4.5.1981 Hamburg)
    Reformpädagogin, Kunsthistorikerin, Direktorin des Instituts für Lehrerfortbildung in Hamburg (heute: Landesinstitut für Lehrerbildung und Schulentwicklung)
    Akazienweg 11 (Wohnadresse)
    Baggensenstieg 6 (Wohnadresse)
    Schule Pachtshof: Beim Pachthof 15 (Wirkungsstätte)
    Landesinstitut für Lehrerbildung: Felix-Dahn-Straße (Wirkungsstätte)
    Ihr Grabstein steht im Garten der Frauen auf dem Ohlsdorfer Friedhof, Fuhlsbüttler Straße 756.
  • Gertrud Bing

    (7.6.1892 Hamburg – 3.7.1964 London)
    Bibliothekarin und stellvertretende Direktorin in der Kulturwissenschaftlichen Bibliothek Warburg, Leiterin des Warburg Institutes in London
    Heilwigstraße 114 (Wirkungsstätte)
    Rehagen 9 (Wohnadresse)
  • Charitas Bischoff

    ( Charitas Bischoff, geb. Dietrich )
    (7.3.1848 Siebenlehn/Sachsen – 24.2.1925 Blankenese)
    Schriftstellerin
    An der Alster 24a (Wohnadresse, bei dem Fabrikanten Heinrich Adolph Meyer)
    Namensgeberin für: Charitas-Bischoff-Treppe
    Bestattet auf dem Blankeneser Friedhof, Sülldorfer Kirchenweg 151, Grabsteinmuseum
  • Abelke Bleken

    (Geburtsjahr unbekannt - am 18.3.1583 auf dem Scheiterhaufen verbrannt)
    Bäuerin, als Hexe beschuldigt
    Namensgeberin für: Abelke-Bleken-Ring
  • Adele Bornstein

    ( Dr. med. Olga Adele Bornstein, geb. Brunstein )
    (7.07.1881 Odessa - 24.01.1912 Hamburg)
    Ärtztin
    Birkenau 26 (Wohnadresse)
    Bei den St. Pauli-Landungsbrücken, alter Elbtunnel (Wirkungsstätte)
    Namensgeberin für: Bornsteinplatz, Steinwerder, benannt seit 2016
  • Dorothea Buck

    (5.4.1917 Naumburg a. d. Saale – 9.10.2019 Hamburg)
    Opfer des Nationalsozialismus, zwangssterilisiert, Gründerin des Bundesverbandes Psychiatrie-Erfahrener, Bildhauerin. Lehrerin, Mitbegründerin des Bundes der Zwangssterilisierten und „Euthanasie“-Geschädigten e.V.
    Hofweg 7 (Wohnadresse in den 1950er-Jahren)
    Brummerskamp 4 (Wohnadresse ab 1962)
    Wagnerstraße 60 (Wirkungsstätte als Lehrerin an der Staatlichen Fachschule für Sozialpädagogik)
  • Lygia-Therese Budnik

    ( Prof. Dr rer. nat. Lygia-Therese Budnik, geb. Scibor )
    (17.11.1953 – 20.11.2020)
    Wissenschaftliche Arbeitsgruppenleiterin
    Marckmannstraße 129b, Haus 3 (Wirkungsstätte)
    Bestattet auf dem Neuen Niendorfer Friedhof
  • Dory Burmeister-Petersen

    ( Dory Burmeister-Petersen, geb. Petersen; Vorname auch Doris, Dora )
    (1.8.1860 Oldenburg – 4.11.1902 Hamburg)
    Pianistin, Musikpädagogin
  • Ursula de Boor

    ( Dr. med. Ursula (Monika) de Boor, verheiratete Seemann )
    (3.3.1915 Kirchhain bei Marburg – 5.5.2001 Marburg)
    Ärztin und überlebendes Mitglied des Hamburger Kreises der Weißen Rose, einer Widerstandsgruppe gegen den Nationalsozialismus
    Lohmühlenstraße 3/5, Krankenhaus St. Georg (Wirkungsstätte)
    Martinistraße 52, Kinderkrankenhaus Eppendorf (Wirkungsstätte)
    Namensgeberin für Ursula-de-Boor-Straße (benannt 2015)
  • DenkTräume

    ( DenkTräume - Frauenbildungszentrum )
    Juliusstraße 16 (ehemals von 1983 bis 1985)
    Grindelallee 43 (Sauerberghof) (heute)
  • Deutscher Ärztinnenbund, Regionalgruppe Hamburg

    gegr. 1924, wiedergeg. 1947
    Oberstraße 65 erste Treffen nach dem Ende des Nationalsozialismus bei der Ärztin Dr. Helene Börner
    Grindelallee 43 (heutige Treffen in den Räumen des Landesfrauenrates Hamburg)
  • Amalie Dietrich

    ( Amalie Dietrich, geb. Nelle )
    (21.5.1821 Siebenlehn/Sachsen – 9.3.1891 Rendsburg)
    Naturforscherin, Botanikerin, Forschungsreisende, Kustodin des Museums für Natur- und Völkerkunde in Hamburg
    Alter Wandrahm 26 (Wirkungsstätte)
    Namensgeberin für: Amalie-Dietrich-Stieg
  • Ilse Esdorn

    (8.1.1897 Braunschweig – 5.9.1985 Braunschweig)
    Deutsche Agrikulturbotanikerin, erste habilitierte Pharmazeutin Deutschlands
    Hagedornstraße 25 (Wohnadresse 1938)
    Rothenbaumchaussee 159 (Wohnadresse 1940)
    Bahnhofstraße 9 (Wohnadresse in Reinbek nach 1945)
    Universität Hamburg (Wirkungsstätte)
  • Christine Färber

    ( Prof. Dr. Christine Färber )
    (5.12.1964 - 26.12.2018)
    Mitglied des SPD-Landesvorstands Brandenburg, Professorin an der Hamburger Hochschule für angewandte Wissenschaften (HAW)
    Ulmenliet 20 (Wirkungsstätte, Department Gesundheitswissenschaften der HAW)
  • Feministische Uni

    Rentzelstraße 1, damaliger Treff im damaligen dortigen Argumente-Buchladen
    Siehe auch: Frauenbewegung an den Hamburger Hochschulen
  • FOPA Hamburg e.V.

    ( FOPA Hamburg e.V. Feministische Organisation von Planerinnen und Architektinnen )
    Ehemals Schmilinskystraße 6
  • Helene Francke-Grosmann

    ( Amalie Margarethe Helene Francke-Grosmann, geb. Grosmann )
    (21.2.1900 Fraustadt/Schlesien – 23.8.1990)
    Forstwissenschaftlerin, Biologin
    Institut für Holztechnologie: Leuschnerstraße 91 (Wirkungsstätte)
    Mittelweg 3 (Wohnadresse in Reinbek)
  • Frauenbewegung an den Hamburger Hochschulen

    ( Frauenbewegung an den Hamburger Hochschulen in Zeiten der Neuen Frauenbewegung )
    Von-Melle-Park: Universität Hamburg
    Siehe auch: Akademikerinnenbund Hamburg
    Siehe auch: Amalie Dietrich Haus
    Siehe auch: Frauenstudien-Frauenforschung
    Siehe auch: Expertinnen-Beratungsnetz Hamburg
  • Frauenbewegung in den Jahren 2000-2010

    Grindelallee 43 (Beispieladresse: DenkTräume - Frauenbildungszentrum)
  • Frauengeschichtsgruppe im Stadtteilarchiv Ottensen

    Zeißstraße 28 im Stadtteilarchiv Ottensen e.V.
  • Frauenstudien-Frauenforschung

    Binderstraße 34 (ehemals)
    Monetastraße 4 (später
    Frauenstudien Hamburg (FST) - Interdisziplinäre Studienprojekte für Frauen von 1988 bis 2009 an Hamburger Hochschulen
    Siehe auch: Frauenbewegung an den Hamburger Hochschulen
  • Martha Freud

    ( Martha Freud, geb. Bernays )
    (26.7.1861 Hamburg – 2.11.1951 London)
    Ehefrau von Sigmund Freud und Mutter von sechs Kindern.
    Hütten 61 (Wohnadresse)
  • GAL-Frauenfraktion

    Hamburger Rathaus, Rathausmarkt (ehemals)
  • Klothilde Gollwitzer-Meier

    ( Klothilde Gollwitzer-Meier, standesamtlich Clothilde Meier )
    (29.10.1894 Wolznach – 2.3.1954 Hamburg)
    Medizinerin
    Universität Hamburg: Martinistraße 52 (Wirkungsstätte)
    Harvestehuder Weg 39 (Wohnadresse)
  • Susette Gontard

    ( Susette Gontard, geb. Borkenstein )
    (6.2.1769 Hamburg – 22.6.1802 Frankfurt am Main)
    Geliebte Hölderlins, seine „Diotima“
    Namensgeberin für: Susettestraße
  • Ilse Grumm

    (14.3.1910 Kiel – 21.9.1980 Hamburg)
    Reformpädagogin, Dozentin
    Lokstedter Steindamm 76 (HHer Telefonbuch 1955, Bd.I, S. 215)
    Ottersbekallee 29 (Wohnadresse in: HHer Adressbuch v. 1969)
    Grasweg 72 (Besuch der Lichtwarkschule ab 1926)
    Platz der Republik/Museumstraße 19 (Wirkungsstätte = Pädagogische Akademie Altona v.10. 5. 1930 - 12. 3. 1932,; Heute Staatl. Gewerbeschule G 10 Energietechnik; gegründet als „Haus der Jugend“ am Platz der Republik)
  • Elisabeth Grundmann

    (11.4.1941 Osnabrück - 20.1.2013 Hamburg)
    Hispanistin, Erwachsenenbildnerin, Migrationsforscherin
    Karl-Arnold-Ring 51 (Wirkungsstätte: Frauentreff Wilhelmsburg)
    Rudolfstraße 5 (Wirkungsstätte: BI Bildung und Integration Hamburg Süd)
  • Emilie Günther

    ( Emilie Günther, geb. Siemers )
    (1.2.1870 Lohbrügge – 10.2.1942)
    Heimatschriftstellerin
    Namensgeberin für: Emilie-Günther-Weg
  • Käte Hamburger

    (21.09.1896 Hamburg – 8.4.1992 Stuttgart)
    Literaturwissenschaftlerin und Philosophin
    Klosterallee 33 a (Wohnort; Elternhaus)
  • Hamburger FrauenFreiluftGalerie

    Open-air-Galerie zum Thema Frauenarbeit im Hafen mit derzeit (2019) vierzehn großformatigen Wandgemälden. Seit 1994 am Altonaer Elbufer
    Große Elbstraße 132, 152, 164, 210-212, 266, 268, 276
    Neumühlen 16-20, 21, 3
  • Hamburger Frauenring

    ( Hamburger Frauenring (Deutscher Frauenring e.V., LV Hamburger Frauenring e.V.) )
    Wegenkamp 3 (Sitz des Albrecht Thaer Gymnasiums, hier: Gründungsversammlung des Hamburger Frauenrings im Jahre 1946));
    Hartje-Rüter-Weg 56 (heute)
    Siehe Auch. Arbeitsgemeinschaft Hamburger Frauenorganisationen (ahf)
  • Hamburger Frauenwoche

    Von-Melle-Park 9, damals: Hochschule für Wirtschaft und Politik
    Siehe auch: Neue Frauenbewegung
  • Dora Hansen-Blancke

    ( Dora Hansen-Blancke, geb. Blancke )
    (5.12.1895 Mönchen-Gladbach - 5.12.1984 Hamburg)
    Schülerin des ersten Jahrgangs der Sozialen Frauenschule in Hamburg, ehrenamtliche Tätigkeit in den Organisationen der bürgerlichen Frauenbewegung
    Ohlsdorfer Friedhof: Grab-Nr.: K 19, 398-400 a bei Kapelle 3
    Böhmkenstraße 15: Wärmehalle für obdachlose Frauen in der dortigen Jugendherberge (Wirkungsstätte)
    Klärchenstraße 15 (Wohnadresse)
  • Renate Hauschild-Thiessen

    ( Dr. Renate Marianne Hauschild-Thiessen )
    (6.4.1929 – 27.8.2020)
    Historikerin (Dr. phil, Dr. rer.pol.h.c.)
    Wackerweg 4 (Wohnadresse)
  • Betty Heimann

    (29.3.1888 Hamburg - 19.5.1961 Sirmione/Italien)
    Indologin
    Maria-Louisen-Straße 114: Gelehrtenschule des Johanneums
    Bestattet in Italien
  • Betty Heine

    ( Betty Heine (Peira Heine, geb. van Geldern) )
    (27.11.1771 in Düsseldorf - 03.09.1859 in Hamburg)
    Mutter des Dichters Heinrich Heine
    Neuer Wall 28 (Wohnadresse)
    Dammtorstraße 20 (Wohnadresse)
    Jüdischer Friedhof an der Ilandkoppel Grab Nr. ZX 12
  • Andrea Hennemann

    (12.7.1957 Hamburg - 23.10.2000 Hamburg)
    Lehrerin in der Erwachsenenbildung
    Projekt "Frauen lernen im Stadtteil" (Neuwiedenthal) Rehrstieg 58 (Wirkungsstätte)
    Im Ginsterbusch 44a (Wohnadresse)
    Bestattet im Garten der Frauen auf dem Ohlsdorfer Friedhof, Fuhlsbüttler Straße 756
  • Helene Heyckendorf

    ( Helene Heyckendorf, geb. Bendixen )
    (15.11.1893 Hamburg – 21.4.1945 KZ Neuengamme)
    Widerstandskämpferin der Bästlein-Jacob-Abshagen-Gruppe. Schneiderin.
    Susannenstraße 8 (Wohnadresse)
    Vereinsstraße 59 (Wohnadresse) Stolperstein
    Namensgeberin für: Helene-Heyckendorf-Kehre in Bergedorf seit 1987
  • Christa Hoffmann-Riem

    (31.8.1937 Duisburg – 19.8.1990 Hamburg)
    Professorin für Soziologie
    Allende-Platz 1: Universität Hamburg, FB Soziologie (Wirkungsstätte)
    Bestattet auf dem Wohldorfer Friedhof, Ole Boomgaarden, Grablage: Xc 34
  • Maria (Marja) Hülsemann

    ( Maria (Marja) Hülsemann, geb. Wiechmann )
    (1581 Hamburg – 1666 Hamburg)
    Frauen in Zünften, Handwerkerehefrau, Handwerkerin, Handwerkerfrau und Stifterin
    Rödingsmarkt 5
  • Didi Jackson

    (28.11.1936 Hamburg - 14.2.2018 Hamburg)
    Gründerin der Deutschen Dystonie Gesellschaft e.V.
    Bockhorst 45 A (Deutsche Dysteonie Gesellschaft)
  • Sophie Rahel Jansen

    ( Sophie Rahel Jansen, geb. Schlossmann )
    (26.3.1862 Hamburg - Freitod am 17.7.1942)
    Schriftstellerin, Armenpflegerin, bürgerliche Frauenbewegung
    Blankeneser Hauptstraße 56 (Wohnadresse) Stolperstein
    Im Busch 7 (Wohnadresse)
    Witts Allee (Wirkungsstätte)
    Bestattet auf dem Ohlsdorfer Friedhof, Fuhlsbüttler Straße 756, Grab: R 27, 1-16
  • Louise Japha

    (2.2.1826 Hamburg – 13.10.1910 Wiesbaden)
    Pianistin, Komponistin
    Drehbahn: Apollo-Saal (Wirkungsstätte)
    Katharinenstraße 17 (Wirkungsstätte)
  • Erni Kaufmann

    ( Erni Kaufmann, geb. Handke )
    (3.6.1906 Witten a. d. Ruhr - 11.10.1957 Hamburg)
    Musikerin in Damenorchestern
    Garten der Frauen, Ohlsdorfer Friedhof, Fuhlsbüttler Straße 756 (Historischer Grabstein)
  • Lore Kegel

    ( Lore Mathilde Kegel, geb. Lessing, gesch. Gessner, gesch. Konietzko )
    (9.10.1901 Düsseldorf – 15.11.1980 Hamburg)
    Kunsthändlerin, Sammlerin außereuropäischer Kunst, besonders Afrikanische Kunst
    Breckwoldstraße 8 (Wohnadresse und Wirkungsstätte: Geschäft)
  • Ruth Kellermann

    ( Dr. Ruth Kellermann, geb. Heße )
    (23.06.1913 in Berlin - 25.2.1999)
    Rassen- und Volkskundlerin, Frauenforscherin
    Bruno-Georges-Platz 1 (Polizeihochhaus, Wirkungsstätte)
    Adresse: keinen Eintrag
    Wirkungsstätte: freischaffend i.A. der Rassenhygienischen Forschungsstelle Berlin tätig
    Bestattet auf dem Friedhof Nienstedten
  • Maria Elisabeth Kielmannsegg

    ( Maria Elisabeth Kielmannsegg, geb. v. Ahlefeld )
    (1643 Gelting – 23.9.1709)
    Namensgeberin für Marienthaler Straße
  • Emilie Kiep-Altenloh

    ( Dr. Emilie Kiep-Altenloh, geb. Kiep )
    (30.7.1888 Voerde/Ennepetal – 22.2.1985 Hamburg)
    Mitglied der Hamburgischen Bürgerschaft (FDP), Senatorin
    Reichskanzlerstraße 22 (Wohnadresse)
    Hamburger Rathaus, Rathausmarkt (Wirkungsstätte)
    Sozialbehörde, heutiger Sitz: Hamburger Straße 47 (Wirkungsstätte)
    Bestattet auf dem Voerder Friedhof, Gemeinde Emepetal
  • Barbara Kisseler

    (8.9.1949 Asperden, Kreis Kleve NRW – 7.10.2016 Hamburg)
    Parteilose Politikerin, seit März 2011 Kultursenatorin im Hamburger Senat
    Hohe Bleichen 22 (Wirkungsstätte: Kulturbehörde)
  • Koordinationsstelle Frauenstudien-Frauenforschung

    Siehe unter: Frauenstudien-Frauenforschung
  • Erika Krauß

    (6.2.1917 Karski/Polen – 26.6.2013 Hamburg)
    Deutschlands dienstälteste aktive Pressefotografin mit Meisterbrief; 63 Jahre freie Fotoreporterin für die „Hamburger Morgenpost“
    Brennerstraße 45 (Wohnadresse)
    Pressehaus Speersort 1, später Griegstraße 75 Redaktion der Hamburger Morgenpost (Wirkungsstätte)
    Namensgeberin für Erika-Krauß-Twiete, benannt 2016 in Altona-Nord
    Bestattet auf dem Friedhof Volksdorf, Duvenwischen 126, Grablage: Fd 128-129
  • Marion Krauthamer

    (18.4.1924 Harburg – deportiert von Hamburg nach Lodz am 25.10.1941)
    Opfer des Nationalsozialismus
    Wilsdorfer Straße 51 (Wohnadresse)
    Stolperstein vor dem Wohnhaus Wilstorfer Straße 51 (Harburg, Harburg)
    Marion-Krauthamer-Weg, Neugraben-Fischbek, seit 2020
  • Margot Kruse

    ( Prof. Dr. Margot Kruse )
    (2.3.1928 Hamburg - 10.12.2013 Reinbek)
    Professorin für Romanische Philologie an der Universität Hamburg
    Edmund-Siemers-Allee 1 (Akademie der Wissenschaften an der Universität Hamburg)
    Von-Melle-Park 6 (Institut für Romanistik)
    Klosterbergenstaße 28, Friedhof Reinbek, Grablage: 0300=Tiefenbacher Friedhof
  • Annelie Kümpers-Greve

    ( Dr. h.c. Annelie Kümpers-Greve, geb. Greve )
    (16.1.1946 Ellerau/Nähe Quickborn – 11.3.2017 Hamburg)
    Unternehmerin, Mäzenin, Ökumenikerin
    Van-der-Smissen-Straße 1 (Wirkungsstätte, Erste Vermögensverwaltung)
    Kritenbarg 18 (Wirkungsstätte, Geschäftsanschrift Forum Alstertal, Betreuungsservice & Veranstaltungszentrum)
    Holstenkamp 80/82, Mennonitenstraße 20, Friedhof und Kirche der Mennonitengemeinde (Wirkungsstätte und Grab)
    Große Freiheit 73/75 = Standort der alten Mennonitenkirche ( mennoniten-hh.de/index.php/k2/category-2/item/46-herzliche-einladung-zum-jubilaeum/46-herzliche-einladung-zum-jubilaeum)
    Bestattet auf dem Mennonitenfriedhof, Holstenkamp 80, Grablage: Feld 12, 590
  • KZ Außenlager Dessauer Ufer

    KZ Außenlager des KZ Neuengamme
    Zwangsarbeiterinnen
    Dessauer Ufer, Lagerhaus G
  • Lotte Labowsky

    ( Dr. Lotte Labowsky )
    (23. 4.1905 Hamburg – 28.7.1991 Oxford/England)
    Wissenschaftlerin, Philologin, wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Kulturwissenschaftlichen Bibliothek Warburg (K.B.W.)
    Heilwigstraße (Wirkungsstätte)
    Agnesstraße 23 (Wohnadresse)
  • Agathe Lasch

    ( Prof. Dr. Agathe Lasch )
    (4.7.1879 Berlin - gest. nach dem 12.8.1942 an unbekanntem Ort)
    Erste Lehrstuhlinhaberin an der Universität Hamburg, als Jüdin von den Nationalsozialisten deportiert und in den Tod getrieben
    Garten der Frauen, Ohlsdorfer Friedhof, Fuhlsbüttler Straße 756 (Erinnerungsstein)
    Universität Hamburg, Germanisches Seminar, Von-Melle-Park 6 (Wirkungsstätte)
    Gustav-Leo-Straße 9 (Wohnadresse) Stolperstein
    Universitätshauptgebäude Edmund-Siemers-Allee 1 (Stolperstein)
    Namensgeberin für: Agathe-Lasch-Weg
  • Leitstelle für die Gleichstellung der Frau

    Poststraße 11, im Gebäude der „Alten Post“, erste Adresse als Leitstelle, später andere Adressen, 1979 vom Hamburger Senat eingerichtet, 1992 zu einem Senatsamt erhoben, 2003 als Senatsamt aufgelöst, dann als Referat einer Behörde weitergeführt, ab 2009 als Arbeitsstelle Vielfalt, später als Abteilung in der Justizbehörde, ab 2015 als Stabsstelle für Gleichstellung und geschlechtliche Vielfalt in der Behörde für Wissenschaft, Forschung und Gleichstellung geführt
    Siehe auch: Arbeitsgemeinschaft Hamburger Frauenorganisationen (ahf)
    Siehe auch: Neue Frauenbewegung
  • Rahel Liebeschütz-Plaut

    ( Rahel Liebeschütz-Plaut, geb. Plaut )
    (21.6.1894 Leipzig – 22.12.1993 Rochester/Kent)
    erste Ärztin, die 1923 an der Medizinischen Fakultät des Krankenhauses Eppendorf in Hamburg habilitiert wurde und die dritte habilitierte Ärztin in Deutschland
    Universitätsklinikum Hamburg, Physiologisches Institut, Martinistraße 52 Gebäude N 30, Ecke Frickestraße/Schedestraße (Wirkungsstätte)
    Neue Rabenstraße 21 (Wohnadresse und Wirkungsstätte: eigene Ärztinnenpraxis)
    Schanzkamp 5 (Villa Plaut in Hamburg Dockenhuden, heute Gelände der Führungsakademie der Bundeswehr. Neben dieser Villa Haus von Hans und Rahel Liebeschütz. Beide Häuser stehen noch auf dem Gelände)
  • Ursula Lienert

    (25.11.1934 – 6.2.2018)
    Spezialistin für asiatische Kunst und Kultur
    Brahmsallee 13 (Wohnadresse)
    Steintorplatz (Museum für Kunst und Gewerbe, Wirkungsstätte)
    Bestattet auf dem Ohlsdorfer Friedhof
  • Hilde Lion

    (14.5.1893 Hamburg – 8.4.1970 Hindhead/Surry Großbritannien)
    Soziologin, Gründerin einer Schule in England, Direktorin der Deutschen Akademie für soziale und pädagogische Frauenarbeit Berlin
    Sozialpädagogisches Institut/Soziale Frauenschule: Moorweidenstraße 24 (Wirkungsstätte)
  • Marie Anne Lippert

    ( Marie Anne Lippert, geb. Zacharias )
    (07.09.1854 - 18.06.1897)
    Gutsherrin und Stifterin
    Fontenay (Wohnadresse)
    Gut Hohenbuchen, Poppenbüttler Hauptstraße (Wohnadresse)
    Poppenbüttler Markt (Wirkungsstätte)
    Erholungsheim für weibliche Ladenangestellte und Telephonistinnen (Wirkungsstätte)
    Waisenhaus für zwölf Kinder bis zum 14. Lebensjahr, Poppenbüttler Hauptstraße 25 (Wirkungsstätte)
    Ohlsdorfer Friedhof, Fuhlsbüttler Straße 756, Grab Nr. U 23, 21-35 / V 23, 17-25
  • Erika Lorenz

    (20.3.1923 Hamburg – 2.8.2003 Hamburg)
    Romanistin und Hispanistin
    Universität Hamburg: Von-Melle-Park 6 (Wirkungsstätte)
    Flerrentwiete 97 (Wohnadresse)
    Ohlsdorfer Friedhof, Fuhlsbüttler Straße 756 (Grabstätte)
  • Leonore Mau

    (1.8.1916 Leipzig – 22.9.2013 Hamburg)
    Fotografin und Dokumentaristin
    Wilmans Park 17 (Wohnadresse mit Gatten Ludwig Mau; Adressbuch von 1954)
    Dürerstraße 9 in Othmarschen (Wohnadresse, zeitweise mit Hubert Fichte)
    Bestattet auf dem Nienstedtener Friedhof, Nienstedtener Marktplatz 19a, Grablage: Abt. 21, Nr. 84a
  • Johanna Mestorf

    ( Prof. Dr. h.c. Johanna Mestorf )
    (17.4.1828 in Bramstedt (auf dem Grabstein steht: 17.4.1829) - 20.7.1909 in Kiel)
    erhielt als erste Frau in Preußen, den Titel "Professor"
    Direktorin am Museum für vaterländische Altertümer in Kiel
    Der Grabstein soll sich im Schloss Gottorf befinden.
    Garten der Frauen, Ohlsdorfer Friedhof, Fuhlsbüttler Straße 756 (Erinnerungsstein)
    Namensgeberin für: Mestorfweg
  • Erika Mintel

    (15.4.1938 Königsberg; seit 1946 Kaliningrad/Russland – 18.5.1990 Hamburg)
    Malerin und Kunstpädagogin mit eigener Kunstschule
    Friedrich-Legahn-Straße 19, Blankenese (lt Hamburger Adressbuch 1958, Wohnadresse gemeinsam mit ihrem Vater)
    Grindelberg 5 (Institut für Verbrauchs- und Einkaufsforschung, Wirkungsstätte)
    Universität Hamburg, HfBK Lerchenfeld 2 und Armgartstraße 54, ehemals Fachbereich Gestaltung
    Malschulen, teilweise als Wohnateliers: Wandsbeker Keksfabrik, Königstraße 1; im Hammoniabad an der Mundsburg; Sentastraße/Dehnhaide; Bussestraße/Winterhude; zuletzt Altona, Hinterhof Donnerstraße Nr. 5 und 9 bis 1991
    Im Winkel 2 (letzte Wohnadresse)
  • Emilija Mitrović

    (18.07.1953 Prokuplje (ehemaliges Jugoslawien, heutiges Serbien) - 21.07.2020 Hamburg)
    Sozialwissenschaftlerin
    Wohnprojekt Ret Marut, Soester Straße 45 (Wohnadresse)
    DGB - MigrAr, Besenbinderhof 60 (Wirkungsstätte)
  • Lise Lotte Möller

    ( Lise Lotte (Liselotte) Möller )
    (18.11.1912 Friedrichskoog – 8.3.1996 Hamburg)
    Kunsthistorikerin, erste Frau als Museumsdirektorin in Hamburg
    Uhlenhorster Weg 2 (Wohnadresse)
    Steintorplatz 1, Museum für Kunst und Gewerbe (Wirkungsstätte)
  • Erna Mohr

    ( Dr. h. c. Erna Wilhelmine Mohr )
    (11.7.1894 Hamburg - 10.9.1968 Hamburg)
    Zoologin von internationalem Rang
    Garten der Frauen, Ohlsdorfer Friedhof, Fuhlsbüttler Straße 756 (Historischer Grabstein)
    Kraemerstieg 8 (Wohnadresse)
    Martin-Luther-King-Platz, Zoologisches Museum (Wirkungsstätte)
    Namensgeberin für: Erna-Mohr-Kehre
  • Martha Muchow

    ( Dr. Martha Marie Muchow )
    (25.9.1892 Hamburg - 29.9.1933 Hamburg)
    Psychologin, wissenschaftlicher Rat am Psychologischen Institut der Universität Hamburg, an der NS-Diktatur zerbrochen
    Garten der Frauen, Ohlsdorfer Friedhof, Fuhlsbüttler Straße 756 (Erinnerungsstein)
    Psychologisches Inistitut (Wirkungsstätte)
    Edmund-Siemers-Allee 1 (Hauptgebäude Universität Hamburg) Stolperstein
    Bundesstraße 74 (Wohnadresse) Stolperstein
    Namensgeberin für: Martha-Muchow-Weg in Hamburg Uhlenhorst seit 2010
  • Neue Frauenbewegung

    ( Neue Frauenbewegung/Frauenprojektebewegung 1970er-bis 1990er-Jahre )
    Rappstraße 4: Autonomes Frauenzentrum, (1980er-Jahre) Beispieladresse für Frauenprojekte der Neuen Frauenbewegung.
  • Els Oksaar

    ( Prof. Dr. Dr. hc. mult. Els Oksaar, geb. Järv )
    (1.10.1926 Pärnu/heute Estland, ehemals Pernau/Livland – 9.12. 2015 Hamburg)
    Estnisch-schwedisch-deutsche Linguistin; Professorin für Allgemeine und Vergleichende Sprachwissenschaft
    Parkberg 20 (Wohnadresse)
    Bestattet auf dem Friedhof Volksdorf, Duvenwischen 126, Grablage: Af 75
  • Anna Oppermann

    ( Anna Oppermann, geb. Regina Heine )
    (18.2.1940 Eutin – 8.3.1993 Celle)
    Bildende Künstlerin mit Lebensmittelpunkt in Hamburg; ihre Positionen sind angesiedelt zwischen Konzeptkunst, Arte Povera, Spurensicherung, individueller Mythologie und Narrative Art
    Hochschule für Bildende Künste, Lerchenfeld (Ausbildung)
    Hamburger Kunsthalle, Glockengießerwall (ausgestellte Werke)
    Altonaer Rathaus, Platz der Republik (Werk „Pathosgeste)
  • Käthe Petersen

    (13.5.1903 Elmshorn – 10.1.1981 Hamburg)
    Leiterin des Pflegeamtes für gefährdete Mädchen und Frauen, Täterin (NS-Zeit)
    Hummelsbütteler Weg 86: Diakonie-Zentrum Hummelsbüttel
  • Edith Pette

    ( Prof. Dr. med. Edith Pette, geb. Graetz )
    (3.7.1897 Berlin – 2.6.1972 Hamburg)
    Ärztin, geschäftsführendes Vorstandsmitglied des Heinrich-Pette-Instituts
    Rothenbaumchaussee 136 (Wohnadresse)
    Martinistraße 52 (Heinrich-Pette-Institut: Wirkungsstätte)
    Ole Boomgaarden, Waldfriedhof Hamburg Wohldorf/Ohlstedt (Grabstätte)
  • Lieselotte Pongratz

    (24.12.1923 Harburg – 5.9.2011 Hamburg)
    Soziologin und Kriminologin
    Universität Hamburg: Allende-Platz 1 (Wirkungsstätte)
    Perthesweg 6 (Wohnadresse)
    Klein Flottbeker Weg 23 (Wohnadresse)
    Bestattet auf dem Friedhof Bernadottestraße, Grablage: anonym
  • Ursula Randt

    ( Ursula Randt, geb. Klebe )
    (25.5.1929 Hamburg – 20.5.2007 Hamburg)
    Sprachheilpädagogin, Autorin
    Volksschule Vossberg (Wirkungsstätte)
    Sprachheilschule Karolinenstraße 35 (Wirkungsstätte)
    Gedenk- und Bildungsstätte Israelitische Töchterschule Karolinenstraße 35 (Wirkungsstätte)
    Stiller Weg 28, Friedhof Groß Flottbek (Grabstätte)
  • Wiltrud Rehlen

    (6. Juli 1930 in Regensburg - 8. Mai 1984 in Hamburg)
    Diplomvolkswirtin, Politikerin
    Bothmannstraße 16 (Wohnadresse)
    Großlohering 19 A (Wohnadresse)
    Neue Rabenstraße 31 (Wirkungsstätte: Haus Wedells)
    Bestattet auf dem Rahlstedter Friedhof, Am Friedhof 11. Die Grabstelle wurde bereits aufgelöst.
  • Gerda Rosenbrook-Wempe

    (19.11.1896 - 24.11.1992)
    Widerstandskämpferin, Archivarin, Privatlehrerin
    Schulterblatt 141 (Wohnadresse)
    Garten der Frauen, Ohlsdorfer Friedhof, Fuhlsbüttler Straße 756 (Grabstein)
  • Eva Rühmkorf

    ( Eva Rühmkorf, geb. Eva-Marie Titze )
    (6.3.1935 Breslau – 21.1.2013 Ratzeburg)
    Psychologin, Staatsrätin, Gleichstellungsbeauftragte, Ministerin; linke Sozialdemokratin, Pazifistin und Feministin
    Övelgönne 50 (Wohnadresse)
    Namensgeberin für Eva-Rühmkorf-Straße, benannt 2016 in Altona-Nord
    Bestattet auf dem Hauptfriedhof Altona, Stadionstraße, Grablage: Abt. 13, J 1-2
  • Chica Schaller

    ( Prof. Dr. Chica Schaller )
    (23.5.1937 Alzey - 27.10.2019 Heidelberg)
    Neurobiologin, Direktorin des Instituts für Entwicklungsneurobiologie am Zentrum für Molekulare Neurobiologie (ZMNH).
    Falkenried 94 (Wirkungsstätte)
  • Schilling-Stift

    christlich geführtes Senioren- und Pflegeheim, gegründet vom Ehepaar Hermann und Aloysia Schilling
    Isfeldstraße 16 (Anschrift der Einrichtung)
    Beim Schillingstift (nach dem Stifterehepaar benannt)
  • Hannelore Schmidt

    ( Hannelore „Loki“ Schmidt, geb. Glaser )
    (3.3.1919 Hamburg – 21.10.2010 Hamburg)
    Pädagogin, Naturschützerin und Autorin
    Schleusenstraße 11; dann Baustraße in Mitte; Reformierte Grundschule Burgstraße,
    Gluckstraße in Barmbek-Nord (erste Wohnung mit Helmut Schmidt)
    Schwalbenplatz 16 (ab Mai 1952)
    Zickzackweg in Klein Flottbek, Neue Heimat-Siedlung (ab 1954)
    Neubergerweg 80, Langenhorn (Wohnadresse, wird jetzt von der Helmut und Loki Schmidt Stiftung verwaltet)
    Ohnhorststraße 18, (Namensgeberin) Loki-Schmidt-Garten und Loki-Schmidt-Haus; umbenannt am 23.10.2012 aus Botanischer Garten Klein Flottbek (gegr. 1821). Gehört zum Biozentrum der Universität Hamburg und den Tropengewächshäusern auf dem Gelände von Planten und Blomen.
    Loki-Schmidt-Platz, seit Mai 2017 in Winterhude
    Loki-Schmidt-Schule, seit dem 1.8.2012 heißt die Offene Ganztagsschule am Othmarscher Kirchenweg 145 „Loki-Schmidt-Schule“.
  • Ursula Schneider

    ( Ursula Schneider, geb. Abel )
    (19.1.1943 - 21.8.2019 Hamburg)
    Kulturwissenschaftlerin
    Wiesendamm 3, Museum der Arbeit (Wirkungsstätte)
    Brennerstraße 79 (Mariannen-Paulinen Stift, Wohnadresse)
    Bestattet auf dem Ohlsdorfer Friedhof; Fuhlsbüttler Straße 756, Grablage: Pa 5-367
  • Magdalene Schoch

    ( Magdalene Schoch, eigentlich Maria Magdalena )
    (15.2.1897 Würzburg – 6.11.1987 Falls Church/Virginia (USA))
    Juristin, erste in Deutschland habilitierte Juristin (1932)
    Erikastraße 118 (Wohnadresse)
    Amerika-Bibliothek, heute: Am Sandtorkai 48 (Wirkungsstätte)
    Institut für Auswärtige Politik, heute: Institut für Internationale Angelegenheiten: Rothenbaumchaussee 33 (Wirkungsstätte)
  • Agnes Schütt

    (25.3.1888 Hamburg – 25.1.1978 Hamburg)
    Philologin
    Heilwigstraße 37 (Wohnadresse)
    Universität Hamburg, Seminar für Englische Sprache und Kultur: Von-Melle-Park 6 (Wirkungsstätte)
  • Wiltrud Schwärzel

    (12.5.1942 Meisenheim am Glan/Rheinland-Pfalz – 20.7.2009 Oberndorf an der Oste/Niedersachsen)
    Hochschulprofessorin, Frauenrechtlerin, Psychotherapeutin
    Universität Hamburg, Fachbereich Erziehungswissenschaft: Von-Melle-Park 8 (Wirkungsstätte)
  • Sophie Dorothea

    ( Sophie Dorothea Gräfin von Wilhelmsburg )
    (15.9.1666 Celle - 13.11.1726 Schloss Ahlden)
    Gräfin von Wilhelmsburg, Tochter des Herzogs Georg Wilhelm in Celle, des Gründers und Namengebers der Herrschaft Wilhelmsburg 1672 und der Eleonore d‘Olbreuse
    Namensgeberin für: Sophie-Dorothea-Stieg (benannt 1997)
  • Minna Specht

    (22.12.1879 Schloss Reinbek – 3.2.1961 Bremen)
    Pädagogin, Sozialistin, Widerstandskämpferin gegen das NS-Regime
    Hammer Steindamm 62 (Wohnadresse)
    Pädagogisches Institut der UNESCO: Feldbrunnenstraße 58 (Wirkungsstätte)
  • Irma Sperling

    (20.1.1930 - 8.1.1944 in der Heilanstalt „Am Steinhof“ in Wien)
    Adolf-Schönfelder-Straße 31 (früher Rönnhaidstraße 30, gegenüber) Wohnadresse (Stolperstein)
    1996 Bestattung der sterblichen Überreste auf dem Ehrenfeld der Geschwister-Scholl-Stiftung , Ohlsdorfer Friedhof, Fuhlsbüttler Straße 756
    Namensgeberin für: Irma-Sperling-Weg, seit 1985
  • Angie Stardust

    (23.12.1939 Virginia/USA – 21.10.2007 Hamburg)
    Unterhaltungskünstlerin, Soul-Sängerin, Schauspielerin, erste afroamerikanischer Bühnenstar im Club 82 an der 82 East 4. St. In New York
    Spielbudenplatz 27-28 (Wirkungsstätte: „Angies Nightclub“)
    Bestattet auf dem Ohlsdorfer Friedhof, Fuhlsbüttler Straße 756, Grablage: BG 63-274
  • Käte Staudinger

    (20.10.1908 in Köln - gestorben ???)
    Mitglied der Hamburgischen Bürgerschaft
    Hamburger Rathaus, Rathausmarkt (Wirkungsstätte)
    Gryphiusstraße 12 (Wohnadresse)
  • Christel Stegmann

    (26.10.1919 in Hamburg - 19.07.2007)
    Mitglied der Hamburgischen Bürgerschaft
    Hamburger Rathaus, Rathausmarkt (Wirkungsstätte)
    Neumünstersche Straße 36 (Wohnadresse)
    Bestattet auf dem Ohlsdorfer Friedhof, Fuhlsbüttler Straße 756, Grab: M 19-209
  • Nicoline Still

    ( Anna Maria Nicoline Caroline Still, geb. Schlaack )
    (10.11.1893 Hamburg - 25.12.1974)
    Heimatforscherin, Familienforscherin
    Bestattet auf dem Ohlsdorfer Friedhof, Grabstelle geräumt
  • Helga Stödter

    ( Dr. Helga Stödter, geb. Kloninger )
    (9.3.1922 Berlin – 29.5.2011 Hamburg)
    Juristin, Frauenrechtlerin
    Helga Stödter-Stiftung – Frauen für Führungspositionen, errichtet 1988
    {{nolink: Golfstraße}} 7 (Wentorf/Aumühle) (Wohnadresse und Sitz der Stiftung)
  • Frieda Stoppenbrink-Buchholz

    ( Klara Frieda Stoppenbrink-Buchholz, geb. Buchholz )
    (28.4.1897 Breslau – 25.3.1993 Hamburg)
    Pädagogin, Heilpädagogin, Vertreterin der Jenaplan-Pädagogik, Reformerin der „Hilfsschulpädagogik“
    Schulenbrooksweg 48 (Wohnadresse)
    Universität Hamburg, Pädagogisches Institut, Von-Melle-Park (Wirkungsstätte)
    Schulstraße 19 (heute: Binnenfeldredder) „Hilfsschule Hamburg Bergedorf“ (Wirkungsstätte)
    August-Bebel-Straße 200 Bergedorfer Friedhof, Abteilung 41, Nr. 42-44 (Grabstätte)
    nach ihr benannt: Frieda-Stoppenbrink-Schule Neuwiedenthaler Straße 4
  • Clara Sutor

    ( Dr. phil. Clara Emilie Marie Sutor )
    (2.3.1914 Hamburg – 29.1.2017 Hamburg)
    Gesellschafterin der Sutor Bank
    Ehrenvorsitzende der Stiftung Hanß und Catharina Goldenstede nebst Anna Willers Testament
    Vorstand der Sutor-Stiftung zur Förderung der Wissenschaft, der Architektur und Technik
    Güntherstraße 26 (Eintrag: Sutor, Max, Kfm. In: HHer Adressbuch 1914, Bd.II., S. 886 sowie Eintrag in Geburtsurkunde, vgl. freundliche Info v. Dirk C. Schoch v. 23.3.2017 an CG)
    Neubertstraße 29 (Wohnadresse der Großeltern mütterlicherseits; vgl. Eintrag: Theodor Wimmel & Leonhard, in: HHer Adressbuch 1914, Bd. II., S.975)
    Neubertstraße 43 (Eintrag für Max Heinrich, Haus Nr. 43, im Hamb. Adressbuch bzw. Amtl. Fernsprechbuch ab 1917 – 1943)
    Lemsahler Landstraße 169 (Adresse unter Vater „Max Heinrich“ nach 1945, z.B: in: Hamb. Adressbuch 1947, Bd. II, S. 385)
    Graumannsweg 13 und 47 (Schulbesuch des Realgymnasiums für Mädchen Mittell und Redlich, vgl. de.wikipedia.org/wiki/Margarethe_Mittell sowie Renate Hauschild-Thiessen: Mittell, Margarethe. In. Hamburgische Biografie, Bd.5, 2019, S.264-266)
    Alsterchaussee 13 (Wohnadresse bis schätzungsweise Anfang der 1980er Jahre, vgl. freundliche Info v. Dirk C. Schoch v. 23.3.2017 an CG; erster Eintrag in Hamburger Adressbuch 1952, Personen- und Firmenverzeichnis, B. II, S. 1275)
    Heimhuder Straße 55 (Sitz des Konsulats von Frankreich in Hamburg; Arbeitsplatz 1948 - 1977)
    Winterhuder Kai 17 (Letzte Wohnadresse)
    Bestattet auf dem Friedhof Ohlsdorf, Fuhlsbüttler Straße 756, Grablage: M 24-71
  • Ingeborg Syllm-Rapoport

    ( Prof. Dr. Dr. Ingeborg Syllm-Rapoport, geb. Syllm )
    (2.9.1912 Kribi, damalige Kolonie Deutsch-Kamerun - 23.3.2017 Berlin)
    (auch „Inge“ genannt; zur Beziehung des Familiennamens zum Namen „Sillem“ vgl. z.B. Werdegang des Hamburger Bürgermeister Garlieb Sillem = Garlev Syllm 1676 – 1732)
    Professorin für Kinderheilkunde/Pädiatrie (an der Kinderklinik der Charité in Ost-Berlin/DDR; von 1969-1973 Inhaberin des ersten Lehrstuhls für Neonatologie/ Neugeborenen-Medizin in Europa)
    Kleine Johannisstraße 9
    Loogestieg 17 (Wohnadressen der Eltern bzw. der Mutter)
    Martinistraße 52 – Hörsaal, Universitätskrankenhaus Hamburg
  • Emmy Mercedes Todtmann

    (29.3.1888 Altona - 21.5.1973)
    Geologin
    Blumenstraße 41 (Wohnadresse)
  • Ida Valeton

    ( Prof. Dr. Ida Valeton, geb. Meggendorfer )
    (26.5.1922 Hamburg – 4.4.2016 Braunschweig)
    Naturwissenschaftlerin, Leiterin des Sedimentpetrographischen Labors des Geologischen Paläontologischen Instituts der Universität Hamburg
    Bundesstraße 55 (Wirkungsstätte, Geologisches Institut der Universität Hamburg)
  • Alma Wartenberg

    ( Alma Wartenberg, geb. Stähr )
    (22.12.1871 in Ottensen - 25.12.1928 in Altona)
    Frauenrechtlerin, sozialdemokratische Politikerin aus Ottensen, Vorkämpferin für Geburtenregelung und Mutterschutz
    Bahrenfelder Kirchenweg 14 (Wohnadresse)
    Namensgeberin für: Alma-Wartenberg-Platz
    Bestattet auf dem Hauptfriedhof Altona, Stadionstraße, Grablage: Abt. 22, 101.05
  • Else Wegener

    ( Else Wegener, geb. Köppen )
    (1.2.1892 Hamburg – 27.8.1992 Sindelfingen)
    Übersetzerin, Lehrerin in Hamburg und Oslo, Biografin und Nachlassverwalterin von Alfred Wegener
    Schulweg 4 (Wohnadresse als Kind bei ihren Eltern)
  • Hannelore Willbrandt

    ( Hannelore Willbrandt (verheiratete Sieber, dann Ploog) )
    (21.9.1923 Hamburg – 10.2.2003)
    gehörte zur Gruppe des Hamburger Zweiges der Weißen Rose, einer Widerstandsgruppe gegen den Nationalsozialismus
    Dammtorstraße 1, Rundbau Ecke Valentinskamp, Deutschlandhaus (ehem. Buchhandlung Conrad Kloss) (Wirkungsstätte)
  • Sophie Wörishöffer

    ( Sophie Wörishöffer, geb. Andresen (Pseudonyme: Sophie Andresen, S. Fischer, A. Harder, W. Höffer; Sophie von der Horst, K. Horstmann, W. Noeldechen) )
    (6.10.1838 Pinneberg – 8.11.1890 Altona)
    Schriftstellerin, bedeutende Jugendbuchautorin des 19. Jahrhunderts
    Bernstorffstraße, Nordteil, zu ihren Lebzeiten Adolphstraße 11 (Eintrag für ihren Ehemann „Wörishöffer, A.F., Commissionär“ in „Altonaisches Adreßbuch für 1870)
    Thedestraße, früher Bürgerstraße 97 oder 117, H.2,II (Wohnanschrift als „Handarbeiterin“ in „Altonaisches Adreßbuch für 1880/1890) )
  • Elsa Wolff-Essberger

    ( Elsa Wolff-Essberger, verw. Wolff, geb Schirmer )
    (17.8.1898 – 29.3.1977)
    Kunstsammlerin und Mäzenin
    Gärtnerstraße 84 (Wohnort in der Kindheit)
    Bismarckstraße 137 (Wohnort während der Jugendzeit)
    Badestraße 28 (Wohnadresse mit Jacob Wolff)
    Elbchaussee 547 (Wohnadresse mit J. T. Essberger in Blankenese im „Weißen Haus“)
    Bestattet auf dem Nienstedtener Friedhof, Nienstedtener Marktplatz 19a, Grablage: Abt. 16D, Nr. 81a-d
 

Namen und Zeitepochen

Personensuche

  • (am besten nur Vor- ODER Nachname)

Historisch

 

Geografische Spuren

Meine Straße

Geografisch

 

Schlagworte und freie Suche

Thematische Suche

  • (z.B. Berufe, Gebäude, spezielle Ort)

Leichte Sprache
Gebärden­sprache
Ich wünsche eine Übersetzung in:

Datenbank Hamburger Frauenbiografien

Leichte Sprache
Gebärden­sprache
Ich wünsche eine Übersetzung in:

Frauen, die in Hamburg Spuren hinterlassen haben
(Datenbank Stand: Mai 2021) Frauen stellen mindestens die Hälfte der Menschheit. Wenn es aber um Erinnerungen geht, sind es immer noch in der Mehrzahl Männer, die die Spitzenplätze einnehmen.

Hammonia

Hamburger Frauenbiografien-Datenbank

Erklärung zur Datenbank

Stand Mai 2021: 1240 Kurzprofile von Frauen und 434 sonstige Einträge z. B. Vereine, Aktionen, Zusammenschlüsse und Überblicksdarstellungen zu Themen der Frauenbewegungen.

Quiz

Ihre Mitarbeit ist gern gesehen

Haben Sie Anregungen, Neuigkeiten, Ergänzungen?
Sind Ihnen neue Namen begegnet, hüten Sie alte Briefe, Akten etc., dann nehmen Sie gerne Kontakt auf:
Dr. Rita Bake,
Rita.Bake@hamburg.de

Zuletzt eingetragene Namen

Januar 2021: Katherina Hanen, Ingeborg Hecht

Februar 2021: Anita Horz

März 2021: Gertrud Bing, Ilse Hirschbiegel, Hilde David, Aenne Bohne-Lucko, Hildegard Stromberger, Angela Bernhardt, Emilie Rücker, Adele Will, Dora und Claudine Staack, Andrea Karsten,
wesentlich aktualisiert: Zwangsarbeiterinnen für Valvo Radioröhrenfabrik und der Hamburger Batterie-Fabrik Otto Gross, Käthe Strutz

April 2021: Adeline Gräfin von Schimmelmann
wesentliche aktualisiert: Anna Andersch-Marcus; Tatiana Ahlers-Hestermann; Marie Anne Lippert; Marienkrankenhaus; Annemarie Marks-Rocke; Katharina Mayberg; Erna Mayer; Ottilie Metzger-Lattermann; Else Mögelin; Molckenbuhr'sche Stiftung für alte weibliche Dienstboten; Erna Mros; Nanny-Jonas Stift; Martha Naujoks; Anna Maria Pyrker; Charlotte Ida Popert; Adele Reiche; Minna Rist; Martha Rauert; Vierländerin Brunnen; Rosemarie Sacke; Sophie Albrecht, Ida Eberhardt

Mai 2021: Rosa Zinner

Was erwartet Sie in der Frauenbiografie-Datenbank?

Die Zahlen allein für Hamburg sind ernüchternd: 2676 Verkehrsflächen sind nach Männern und Jungen (8) benannt (darin enthalten: Roman-, Märchen- und Sagengestalten (72), frei gewählte männliche Vornamen (11) sowie nach Familien benannte Straßen (173). Letztere wurden zu den Männerstraßennamen zugezählt, weil hier in erster Linie die männlichen Familienangehörigen gemeint sind, die in vielen Fällen mit Namen genannt werden bzw. ihre Berufe aufgezählt werden).
Nur 442 Straßen sind nach Frauen und Mädchen (8) benannt (darin enthalten: Roman,- Märchen- und Sagengestalten (36), frei gewählte weibliche Vornamen (18) sowie nach Frauen und Männern benannte Srraßen (46). Bei Letzteren handelt es sich in erster Linie um nachträglich nach Frauen mitbenannte Straßen, die ehemals nur nach den Nachnamen von bedeutenden männlichen Familienangehörigen benannt worden waren) (Stand: Mai 2021).

Ein ähnliches Bild zeigt sich bei der Anzahl der Denkmäler und Erinnerungstafeln. Auch bei Ehrungen und Auszeichnungen wird oft an IHN und nur wenig an SIE gedacht.

Trotz aller Leistungen von Frauen scheint die Erinnerung an sie schneller zu verblassen, sind die Archive und Netze der Erinnerung besonders löchrig - erweist sich die Wertschätzung weiblichen Wirkens als gering. Wie oft heißt es, wenn auch Frauen geehrt werden könnten:

„Uns ist dazu keine Frau von Bedeutung bekannt!“

Ein Argument, das in Zukunft keine Chancen hat, denn es gibt jetzt diese Datenbank. Eine Bank, die ihren Anlegerinnen und Anlegern hohe Renditen verspricht, denn das Kapital ist das historische Wissen. Geschöpft aus Archivmaterialien, Lexika, Zeitungsartikeln und –notizen, aus veröffentlichten Biografien, zusammengetragen und erforscht von Einzelpersonen etc., bietet die Datenbank die beste Voraussetzung für eine hohe gesellschaftliche Wirksamkeit - im Hinblick auf Geschlechtergerechtigkeit. Die Früchte dieser Datenbank sollen die Bedeutung von Frauen für Hamburgs Geschichte leicht zugänglich machen und selbstverständlich in den Alltag von heute tragen.

Im Mittelpunkt stehen verstorbene Frauen, die in Hamburg gewirkt und/oder gewohnt und die Spuren hinterlassen haben. Das können Autorinnen, Schauspielerinnen, Wohltäterinnen, Kneipenwirtinnen, Politikerinnen, Wissenschaftlerinnen, bildende Künstlerinnen, Sängerinnen, Unternehmerinnen, Ärztinnen, Sozialarbeiterinnen, Juristinnen, Journalistinnen, Widerstandkämpferinnen gegen und Opfer des NS-Regime etc. sein – aber auch Täterinnen.

Wir stellen keineswegs nur „prominente“ Frauen oder hehre Vorbilder vor – sondern auch das Wirken und Leben der „kleinen Frau“ auf der Straße, die oft im Stillen gearbeitet hat, für die Familie, die Stadt, die Partei, die Kunst, für sich.

Darüber hinaus präsentieren wir Ihnen auch Orte, Einrichtungen, Vereine und Themen, die für Frauen von historischer Bedeutung waren und sind.

An dieser Datenbank wird kontinuierlich gearbeitet. Es werden laufend neue Namen und Rechercheergebnisse eingestellt.

Wie nutzen Sie die Datenbank?

  • Sie kennen den Namen einer Frau – und möchten mehr wissen?
    Dann geben Sie den Namen ein. Sie finden: Wohn- bzw. Wirkungsstätte und mehr oder weniger ausführlich biografische Daten, ggf. mit Hinweisen auf weitere Veröffentlichungen, Webseiten.
  • Sie möchten wissen, wer in einer bestimmten Straße oder einem bestimmten Stadtteil/Bezirk gewohnt hat? Dann geben Sie den Straßennamen ein oder wählen einen Stadtteil oder Bezirk aus.
  • Sie interessieren sich für bestimmte Themen, Berufsgruppen, Orte/Gebäude, Vereine oder Institutionen, die im Zusammenhang mit Frauen eine Rolle spielen? Dann nutzen Sie das Schlagwortregister, die freie Suche oder das Namens-/Sachregister.

Die einzelnen Frauen sind in der Regel mit einer Adresse verzeichnet – für ihre Wohnung bzw. ihren Wirkungsort. Mehrere Umzüge und Ortswechsel können in der Regel nicht recherchiert werden.

Achtung: Die Namen und Verläufe von Straßen haben sich oft verändert. Wer wissen möchte, wo bestimmte Hausnummern heute zu finden sind, muss alte Stadtpläne oder u. U. Grundbucheintragungen einsehen. Es gibt beim Statistikamt Nord einen alte Kartei der so genannten "Hausnummerhistorien", in der sich alte und neue Hausnummern gegenüberstehen. Bei Umnummerierungen von Hausnummern aber auch bei Umbenennungen von Straßennamen kann hier eine raschere Auskunft möglich sein, als über den Vergleich von alten und neuen Lageplänen (freundliche Auskunft von Jörg-Olaf Thießen Staatsarchiv Hamburg). Wer dann noch nicht weiter kommt, sollte sich an das Staatsarchiv wenden. Viele Stadtpläne sind bereits online einsehbar.

Verantwortlich für die Datenbank:

Dr. Rita Bake
stellvertretende Direktorin der Landeszentrale für politische Bildung Hamburg a. D.
Gründerin des Gartens der Frauen auf dem Ohlsdorfer Friedhof

Die Datenbank wurde von ihr zusammengestellt und wird laufend von ihr ergänzt und erweitert.
Diverse Frauenbiografien sind von verschiedenen Autorinnen und Autoren verfasst worden. Die Namen der Autorinnen und Autoren finden Sie jeweils am Ende ihrer Beiträge. Es gibt auch eine Rubrik: Autorinnen und Autoren, in der Sie deren biografische Angaben finden.

rechte spalte

 Teaserbild Kontakt

Ansprechpartnerin Kontakt

Haben Sie Anregungen, Neuigkeiten, Ergänzungen? Sind Ihnen neue Namen begegnet, hüten Sie alte Briefe, Akten etc., dann nehmen Sie gern Kontakt auf:
Dr. Rita Bake
rita.bake@hamburg.de

Themenübersicht auf hamburg.de

Service-Angebote im Überblick