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Frauenbios

Bertha Traun

( Bertha Traun, geb. Meyer (eigentlich Bertha Ronge, geschiedene Traun) )
(geb.: 25.4.1818 - gest.: 18.4.1863)
Mitbegründerin des Frauenvereins zur Unterstützung der deutsch-katholischen Gemeinde, des Sozialen Vereins zur Ausgleichung konfessioneller Unterschiede und der Hochschule für das weibliche Geschlecht
Fuhlsbüttler Straße 756, Ohlsdorfer Friedhof: Grab-Nr.: AC 18, 1 - 28
Neue Burg 13 (Wohnadresse)
Holländischer Brook 25: Hochschule für das weibliche Geschlecht (Wirkungsstätte)
Namensgeberin für: Traunweg
Bertha Traun, Quelle: Geschichte der Mädchen- und Frauenbildung. Bd. 2.: Vom Vormärz bis zur Gegenwart. Elke Kleinau, Claudia Opitz (Hrsg.). Frankfurt/M. 1996, S. 77.
Bertha Traun gehörte zum Freundinnenkreis um Emilie Wüstenfeld. Sie lernten sich über die geschäftlichen Beziehungen ihrer Ehemänner, deren Kontore nebeneinander lagen, kennen. Bertha Traun war die Tochter des Stockfabrikanten H.C. Meyer, der damals die größte Fabrik Hamburgs besaß. Berthas Mann wurde sein Kompagnon. Das Ehepaar wohnte mit seinen sechs Kindern - ein Kind starb im Alter von 11 Jahren - in der Neuenburg Nr. 13.
Am 10.12.1846 versammelten sich im Hause der 28jährigen Bertha Traun Emilie Wüstenfeld, Amalie Westendarp, Bertha Trauns Schwester Margarethe und weitere 30 interessierte Frauen zur Gründung eines Hilfsvereins - des Vereins zur Unterstützung und Förderung der deutsch-katholischen Gemeinde. Damit wollten die Frauen der freikirchlichen Gemeinde der Deutschkatholiken helfen, die Miete für ein Lokal, in dem die Predigten und Versammlungen abgehalten werden konnten und die Besoldung eines Predigers, zu finanzieren. Die Deutschkatholiken propagierten ein nicht an eine Konfession gebundenes, demokratisches Gemeindeleben. Die Prediger wurden von der Gemeinde gewählt. Auch Frauen erhielten Wahl- und Mitspracherecht, woran in den Amtskirchen überhaupt nicht zu denken war. An exponierter Stelle stand der exkommunizierte Priester Johannes Ronge, der von Bertha Trauns fortschrittlich gesinntem Vater protegiert wurde. Ronge trat auch für die Emanzipation der Frau ein. Er wollte, dass sich die Frauen aus ihren oft unwürdigen Verhältnissen, in denen sie lebten, befreiten. "Die Geschichte dieses Vereins ist zugleich die Geschichte der praktischen Einübung von Hamburger Frauen in Demokratie. Ihre Hilfestellung für die deutsch-katholische Gemeinde verstanden sie als bescheidene aber nicht minder wichtige Parallele zu den reformerischen politischen Aktionen der Männer." (Ingeborg Grolle: Demokratie ohne Frauen in Hamburg um 1848?. Hamburg 1988. Und: Ingeborg Grolle: Demokratie ohne Frauen? Fraueninitiativen in Hamburg um 1848. In: Inge Stephan, Hans-Gerd Winter (Hrsg.): "Heil über dir, Hammonia" Hamburg im 19. Jhd. Hamburg 1992.)
Der Frauenverein zur Unterstützung der deutsch-katholischen Gemeinde sammelte aber nicht nur Geld: "Außer der finanziellen Unterstützung der Gemeinde bemühte sich der Frauenverein um deren Anerkennung durch den Hamburger Senat, denn ohne Legalisierung blieben die in der deutsch-katholischen Gemeinde vorgenommenen Taufen und Eheschließungen ohne bindende Rechtskraft. Verbieten wollte der Senat die Gemeinde nicht, weil sie die Sympathie angesehener Bürger besaß. Aber seine zermürbende Hinhaltetaktik stellte die Gemeinde und den ständig für sie intervenierenden Frauenverein auf eine harte Geduldsprobe, bis endlich unter dem Druck des Revolutionsgeschehens im März 1848 die Anerkennung erfolgte. Die Frauen sahen damit den ursprünglichen Zweck ihres Vereins weitgehend erfüllt. Sie konnten ihren Aufgabenbereich erweitern und nannten sich nun `Frauenverein zur Unterstützung der Deutschkatholiken und anderer humaner Zwecke`." (ebenda.)
Der Frauenverein setzte sich auch massiv für die Überwindung der Standesschranken ein. Durch die Einführung von Dienstmädchenkursen, in denen die Mädchen in den Elementarfächern wie Deutsche Sprache, Schreiben und Rechnen unterrichtet wurden, versuchte der Frauenverein, eine bessere Bildung für Frauen aus der Unterschicht zu erwirken. Ebenfalls wurde als Hilfe zur Selbsthilfe eine Arbeitsvermittlung eingerichtet.
Bertha Traun war auch Gründungsmitglied des Sozialen Vereins zur Ausgleichung konfessioneller Unterschiede. Durch die 48er Revolution erhofften sich liberale Kreise des Bürgertums: "den trennenden Einfluß confessioneller Verschiedenheit auf das politische und soziale Leben zu beseitigen". (ebenda.)
Gerade zwischen den christlichen und jüdischen Frauen gab es eine große gesellschaftliche Kluft, während die christlichen und jüdischen Männer, bedingt durch das Geschäftsleben, schon eher Kontakt zueinander hatten. Doch wie sollte die Angleichung geschehen? Die Frauen sahen in einer freiheitlichen Kindererziehung die Chance, die konfessionellen Schranken zu beseitigen. Deshalb entwickelte der Verein zur Ausgleichung der konfessionellen Unterschiede ein Kindergartenprojekt, welches nach den Vorstellungen von Friedrich Fröbel arbeiten sollte.
Auch an dem Zustandekommen der Hochschule für das weibliche Geschlecht war Bertha Traun maßgeblich beteiligt. Eine Privatangelegenheit sollte allerdings die Hochschule in erheblichen Misskredit bringen: Emilie Wüstenfeld trug sich mit Scheidungsabsichten, und Bertha Traun ließ sich von ihrem Mann scheiden, um den Prediger der Deutschkatholiken, Johannes Ronge, zu heiraten. Bertha Traun wie auch ihre Freundin Emilie Wüstenfeld vertrat die Auffassung, dass eine Ehe nur dann auch sittlich zu Recht bestehen könne, wenn das Ehepaar sich in seiner Gesinnung ergänzt und übereinstimmt. Die mit Dr. Isler, einem Bibliothekar an der Hamburger Stadtbibliothek, verheiratete Jüdin Emma Isler geb. Meyer, die auch zu dem Kreis um Emilie Wüstenfeld und Bertha Traun gehörte - sie war Mitglied des Verwaltungsausschusses der Hochschule für das weibliche Geschlecht - gibt in ihren Lebenserinnerungen einen Einblick in Bertha Trauns Ehe und erklärt, warum es zur Scheidung kommen musste. Seelische Verletzung durch den Ehemann, der die ihm entgegengebrachte Liebe nicht erwidern konnte, Unausgefülltsein als Ehefrau und Mutter. Und dann kam einer, der Bertha Traun wirklich liebte, der nicht einer verflossenen Liebe nachweinte und der die gleichen Ansichten von der Emanzipation der Frau vertrat wie Bertha Traun: "Frau Traun hatte für ihren Vater die höchste Liebe und Verehrung; er war ihr der Inbegriff alles Guten und so empfing sie, als sie 16 Jahre alt war, vertrauensvoll aus seiner Hand den Gatten. Nach menschlicher Berechnung hätten diese beiden Menschen, bei denen zu innerem Werth sich auch Alles, was das Leben schmückt, gesellte, glücklich werden müssen, aber die Berechnung trog. Gleich in der ersten Zeit der Verlobung hatte der junge Mann seiner Braut von einer früheren Liebe erzählt. Die Erinnerung riß ihn hin, er wurde in der Schilderung seiner Gefühle feuriger, als sie ihn je gesehen und wie ein Gifttropfen fiel die Ueberzeugung in ihre Seele: der hat ein Mal geliebt und liebt nie wieder. Weder das angeregte Leben, das sie führte, noch die Liebe zu ihren Kindern vermochte je das Herz der leidenschaftlichen Frau ganz auszufüllen, und als Ronge kam und sie in ihm den Apostel der Lehre sah, daß Mann und Frau in vereinigtem Streben das Höchste für das Menschenwohl leisten müßten, da glaubte sie das Ziel ihrer Sehnsucht gefunden, und sie löste ihre Ehe, um sich mit Ronge zu verheirathen." ( Ursula Randt: Die Erinnerungen der Emma Isler. o.O. 1986.)
Am 5. August 1851 heirateten Bertha Traun und Johannes Ronge in London, wohin sie gezogen waren, weil sich in Deutschland durch den Druck der Reaktion die freien Gemeinden kaum noch halten konnten und die Begeisterung für Ronge nachließ. Zwei Monate nach ihrer Hochzeit wurde ihre Tochter geboren.
In London richtete Bertha Ronge einen Kindergarten ein. Theodor Fontane, der damals mit seiner Familie in London lebte, schickte seinen ältesten Sohn in die "Schule von Johannes Ronge" und schrieb darüber: "Ein sogenannter Kindergarten spielt die Hauptrolle, in dem, glaube ich, viel Rad geschlagen und wenig gelernt wird. Kopf stehn ist die einzige Kopfarbeit. Ich bin nicht traurig darüber. George lernt bei uns vollkommen genug, und der Kindergarten wird das Gute haben, daß der Junge seine Schüchternheit verliert."
Nach ihrer Rückkehr aus England zogen die Ronges nach Frankfurt. Bertha Ronge besuchte noch einmal ihre Heimatstadt Hamburg. Allerdings wurde sie dort immer noch abschätzig betrachtet.
1861 initiierte Bertha Ronge in Breslau eine Versammlung von Frauen, auf der sie die pädagogischen Vorstellungen Fröbels darlegte und auf die Wichtigkeit von Kindergärten hinwies. Resultat dieser Versammlung war die Gründung eines Vereins, der die finanziellen Mittel für die Einrichtung von Kindergärten beschaffen wollte. Aber, wie die Lehrerin Frau Manz in ihren, vom Staatsarchiv Hamburg aufbewahrten maschinenschriftlichen Aufzeichnungen über Fröbels Schülerin Amalie Krüger schreibt: "stellten sich bald Kämpfe ein, welche zwischen dem Vorstand und der Behörde währten. Eine harte Korrespondenz fand namentlich vom 12. Juni 1861 bis dahin 1862 statt und drehte sich dieselbe namentlich um die zu erlangende Konzession, welche, wie der damalige Oberkirchenrat bemerkte, `in Hinsicht auf den in den Kindergärten vielfach vorgekommenen Unfug mit besonderer Sorgfalt zu geben sei.` Die aus Hamburg berufene Schülerin Fröbels wird als Ausländerin abgelehnt. Da entschloß sich Frau Ronge, die Zeit ihres Aufenthaltes zu verlängern und eine Bildungsanstalt für Kindergärtnerinnen zu errichten. Die Kindergärten fanden nun in Breslau Anerkennung, nach Frau Ronge übernahm Frau Prediger Hoffrichter die theoretische Leitung." (StA: Ulla Manz: Fröbels Schülerin Amalie Krüger und ihr Wirken in Hamburg. (Maschinenschrift).
Zwei Jahre später starb Bertha Ronge in Frankfurt nach schwerer Krankheit - in ihren letzten Lebenswochen gepflegt von ihrer Freundin Emilie Wüstenfeld.
Bertha Traun wurde auf dem Hamburger Friedof zu St. Petri neben ihrem ehemaligen Schwiegervater beerdigt. Auch ihr erster Ehemann, der 18 Jahre nach Bertha Ronges Tod ebenfalls in Frankfurt am Main starb, erhielt seine letzte Ruhestätte neben seinem Vater und Bertha Ronge.
Als Bertha Ronges Sohn aus erster Ehe, der Senator Dr. Heinrich Traun, 1907 eine Grabstelle auf dem Ohlsdorfer Friedhof kaufte, ließ er 1908 seinen Großvater, seine Mutter und seinen Vater dorthin umbetten. Im Sargregister wird Bertha Traun als Bertha Ronge geführt, auf dem Grabstein als Bertha Traun - als ob es niemals eine Scheidung gegeben hätte.
Seit 1942 gibt es in Hamburg Neuland den Traunweg, benannt nach dem Fabrikanten Christian Justus Friedrich Traun, 2001/2002 ergänzt um die ebenso bedeutende Ehefrau Bertha Traun. 2001 beschloss der Senat auf Initiative von Dr. Rita Bake von der Landeszentrale für politische Bildung und des damaligen Senatsamtes für Bezirksangelegenheiten, bei einer Gruppe von 14 Straßen- und Wegenamen die an den Straßenschildern angebrachten Erläuterungen zu den Namensgebern um Informationen zu deren Ehefrauen oder weiblichen Verwandten zu ergänzen, wenn diese ebenfalls Herausragendes geleistet hatten und denselben Nachnamen tragen.
Text: Rita Bake
 

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Datenbank Hamburger Frauenbiografien

Frauen, die in Hamburg Spuren hinterlassen haben
(Datenbank Stand: Oktober 2019) Frauen stellen mindestens die Hälfte der Menschheit. Wenn es aber um Erinnerungen geht, sind es immer noch in der Mehrzahl Männer, die die Spitzenplätze einnehmen.

Hammonia

Hamburger Frauenbiografien-Datenbank

Erklärung zur Datenbank

Stand Oktober 2019: 1123 Kurzprofile von Frauen und 389 sonstige Einträge z. B. Vereine, Aktionen, Zusammenschlüsse und Überblicksdarstellungen zu Themen der Frauenbewegungen.

Zuletzt eingetragene Namen
Januar 2019 Erika Woisin, Christine Färber, Aracy Moebius de Carvalho, Charlotte Tauterat, Caroline Umlauff, Elvira Unglaube, Schwestern-Verein der Hamburgischen Staatskrankenanstalten, Clara Goldschmidt, Elsa Hopf, Dora Wenneker-Iven
Februar 2019 Demoiselle Conradi, Christine Reinhard, Erna Martens
März 2019 Klara Laser, Frieda Cordes, Johanne Günther, Eliza Wille
April 2019 Liselotte Strelow, Ruth Held
Mai 2019 Sozialverband VdK, Mädchentreff Schanzenviertel, Deutscher Frauenbund für alkoholfreie Kultur, Vera Jürs, Johanna Renate Wöhlke
Juni 2019 pro familia, Celly de Rheidt
Juli 2019 Rosa Bartl
September 2019 Mabel Wulff
Oktober 2019 Annelinde Töpel

Die Zahlen allein für Hamburg sind ernüchternd: ca. 2526 Straßennamen sind nach Männern benannt, gegenüber 420, die nach Frauen benannt wurden. Ein ähnliches Bild zeigt sich bei der Anzahl der Denkmäler und Erinnerungstafeln. Auch bei Ehrungen und Auszeichnungen wird oft an IHN und nur wenig an SIE gedacht.

Trotz aller Leistungen von Frauen scheint die Erinnerung an sie schneller zu verblassen, sind die Archive und Netze der Erinnerung besonders löchrig - erweist sich die Wertschätzung weiblichen Wirkens als gering. Wie oft heißt es, wenn auch Frauen geehrt werden könnten:

„Uns ist dazu keine Frau von Bedeutung bekannt!“

Ein Argument, das in Zukunft keine Chancen hat, denn es gibt jetzt diese Datenbank. Eine Bank, die ihren Anlegerinnen und Anlegern hohe Renditen verspricht, denn das Kapital ist das historische Wissen. Geschöpft aus Archivmaterialien, Lexika, Zeitungsartikeln und –notizen, aus veröffentlichten Biografien, zusammengetragen und erforscht von Einzelpersonen etc., bietet die Datenbank die beste Voraussetzung für eine hohe gesellschaftliche Wirksamkeit - im Hinblick auf Geschlechtergerechtigkeit. Die Früchte dieser Datenbank sollen die Bedeutung von Frauen für Hamburgs Geschichte leicht zugänglich machen und selbstverständlich in den Alltag von heute tragen.

Was erwartet Sie?

Im Mittelpunkt stehen verstorbene Frauen, die in Hamburg gewirkt und/oder gewohnt und die Spuren hinterlassen haben. Das können Autorinnen, Schauspielerinnen, Wohltäterinnen, Kneipenwirtinnen, Politikerinnen, Wissenschaftlerinnen, bildende Künstlerinnen, Sängerinnen, Unternehmerinnen, Ärztinnen, Sozialarbeiterinnen, Juristinnen, Journalistinnen, Widerstandkämpferinnen gegen und Opfer des NS-Regime etc. sein – aber auch Täterinnen.

Wir stellen keineswegs nur „prominente“ Frauen oder hehre Vorbilder vor – sondern auch das Wirken und Leben der „kleinen Frau“ auf der Straße, die oft im Stillen gearbeitet hat, für die Familie, die Stadt, die Partei, die Kunst, für sich.

Darüber hinaus präsentieren wir Ihnen auch Orte, Einrichtungen, Vereine und Themen, die für Frauen von historischer Bedeutung waren und sind.

An dieser Datenbank wird kontinuierlich gearbeitet. Es werden laufend neue Namen und Rechercheergebnisse eingestellt.

Wie nutzen Sie die Datenbank?

  • Sie kennen den Namen einer Frau – und möchten mehr wissen?
    Dann geben Sie den Namen ein. Sie finden: Wohn- bzw. Wirkungsstätte und mehr oder weniger ausführlich biografische Daten, ggf. mit Hinweisen auf weitere Veröffentlichungen, Webseiten.
  • Sie möchten wissen, wer in einer bestimmten Straße oder einem bestimmten Stadtteil/Bezirk gewohnt hat? Dann geben Sie den Straßennamen ein oder wählen einen Stadtteil oder Bezirk aus.
  • Sie interessieren sich für bestimmte Themen, Berufsgruppen, Orte/Gebäude, Vereine oder Institutionen, die im Zusammenhang mit Frauen eine Rolle spielen? Dann nutzen Sie das Schlagwortregister, die freie Suche oder das Namens-/Sachregister.

Die einzelnen Frauen sind in der Regel mit einer Adresse verzeichnet – für ihre Wohnung bzw. ihren Wirkungsort. Mehrere Umzüge und Ortswechsel können in der Regel nicht recherchiert werden.

Achtung: Die Namen und Verläufe von Straßen haben sich oft verändert. Wer wissen möchte, wo bestimmte Hausnummern heute zu finden sind, muss alte Stadtpläne oder u. U. Grundbucheintragungen einsehen. Es gibt beim Statistikamt Nord einen alte Kartei der so genannten "Hausnummerhistorien", in der sich alte und neue Hausnummern gegenüberstehen. Bei Umnummerierungen von Hausnummern aber auch bei Umbenennungen von Straßennamen kann hier eine raschere Auskunft möglich sein, als über den Vergleich von alten und neuen Lageplänen (freundliche Auskunft von Jörg-Olaf Thießen Staatsarchiv Hamburg). Wer dann noch nicht weiter kommt, sollte sich an das Staatsarchiv wenden. Viele Stadtpläne sind bereits online einsehbar.

Ihre Mitarbeit ist gern gesehen

Haben Sie Anregungen, Neuigkeiten, Ergänzungen?
Sind Ihnen neue Namen begegnet, hüten Sie alte Briefe, Akten etc., dann nehmen Sie gerne Kontakt auf:
Dr. Rita Bake,
Rita.Bake@hamburg.de

Verantwortlich für die Datenbank:

Dr. Rita Bake
stellvertretende Direktorin der Landeszentrale für politische Bildung Hamburg a. D.
Gründerin des Gartens der Frauen auf dem Ohlsdorfer Friedhof

Die Datenbank wurde von ihr zusammengestellt und wird laufend von ihr ergänzt und erweitert.
Ein Teil der Frauenbiografien sind mit freundlicher Genehmigung von verschiedenen Autorinnen und Autoren verfasst worden. Die Namen der Autorinnen und Autoren finden Sie jeweils am Ende ihrer Beiträge. Es gibt auch eine Rubrik: Autorinnen und Autoren, in der Sie deren biografische Angaben finden.

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