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Frauenbios

Dr. Käthe Starke-Goldschmidt

(geb. 27.9.1905, deportiert nach Theresienstadt am 23.6.1943, befreit am 8.5.1945, gestorben am 10.8.1990 in Hamburg)
Dramaturgin, Autorin
Grottenstraße 9 (Wohnadresse) Stolperstein
Susettestraße 4, (früher Ohlendorffsallee) (Wohnadresse)
Oberstraße 53 (Tempel, Wirkungsstätte: Jüdischer Kulturbund bis 1938)
Pelzerstraße 9 (Wirkungsstätte)
Käthe Goldschmidt und ihre Schwester Erna wuchsen in Altona als Töchter des Bankiers Iska Goldschmidt und seiner Frau Hulda, geborene Schönberg, auf. Die Familie gehörte zur Oberschicht der jüdischen Altonaer Gemeinde. Sie lebte in Altona-Ottensen in der Ohlendorffsallee 4, der heutigen Susettestraße.

Erna Goldschmidt arbeitete nach einer entsprechenden Ausbildung in der Bank ihres Vaters, der „Firma Louis Goldschmidt“ in Hamburg in der Pelzerstraße 9. Seit April 1927 führte die Jüdische Gemeinde Erna Goldschmidt als Mitglied. Ab 1938 war sie als Mitarbeiterin im Jüdischen Religionsverband Hamburg unter dem Geschäftsführer Max Plaut tätig.

Käthe Goldschmidt, später verheiratete Goldschmidt-Starke, begann 1927 an der Universität Heidelberg das Studium der Germanistik, Philosophie und Kunstgeschichte und setzte es an der Universität München fort, erweitert um die Fächer Theater- und Literaturwissenschaften. In der Absicht, die Theaterlaufbahn einzuschlagen, wirkte sie als Schauspielerin und Regisseurin, vor allem bei der Akademischen Spielschar in München, die von Helmut Käutner geleitet wurde. Sie rechnete mit einem Engagement beim Theater. Doch der nationalsozialistische Machtübernahme machte ihre Berufspläne zunichte. 1934 wurde die Spielschar aufgelöst und 1935 wurden alle Jüdinnen und Juden aus der Reichskulturkammer ausgeschlossen.

Am 18. November 1935 bekam Käthe Goldschmidt von ihrem Freund Martin Starke einen Sohn, Pit Goldschmidt. Um sie und ihren unehelichen Sohn vor nationalsozialistischer Verfolgung zu bewahren, erklärte sich ein nichtjüdischer Kommilitone bereit, sie zu heiraten. Doch der Plan schlug fehl. Die Nürnberger Gesetze vom September 1935 verboten die Eheschließung zwischen jüdischen und nichtjüdischen Partnern. Im November 1936 wurde Käthe Goldschmidt von der Politischen Polizei München wegen „Rassenschande“ verhört und bekam die Auflage, sich von dem vermeintlichen Kindsvater zu trennen.

Sie kehrte nach Hamburg zurück. Ihren Sohn ließ sie getarnt als „arisches“ Waisenkind in der Obhut des katholischen Blauen Kreuzes in München zurück. Bis zum Verbot aller jüdischen Kulturunternehmungen wirkte sie als Dramaturgin beim Theater des Jüdischen Kulturbundes in Hamburg. Ihr Sohn vermutet, dass sie zu ihrem Schutz wie ihre Schwester als Mitarbeiterin bei der Bezirksstelle Hamburg des Jüdischen Religionsverbandes geführt wurde, seines Wissens war sie dort nicht selbst aktiv.

Als Iska Goldschmidt 1938 starb, führten die Witwe Hulda Goldschmidt und ihre Töchter Erna und Käthe das Geschäft in Erbengemeinschaft weiter. Doch der nationalsozialistische Staat plünderte die wohlhabenden Juden aus. Erst musste die Familie eine Judenvermögensabgabe von 4750 Reichsmark zahlen. Dann erfolgte die Liquidation der Bankfirma Louis Goldschmidt. Wie alle Juden hatten auch die Goldschmidts persönliche Wertgegenstände wie Pelzsachen, Fotoapparate, elektrische Geräte abzuliefern, durften keine Haustiere mehr halten, und ihre Konten wurden unter Sicherungsanordnung gestellt und damit gesperrt.

Anfang Oktober 1940 erhielten Mutter und Töchter, wie in den Akten des Amtes für Wiedergutmachung vermerkt, Anweisung, in ein „jüdisches Haus“ zu ziehen. Erst bewohnten die Schwestern zwei Zimmer in der Hindenburgstraße 111, dann nahmen sie die inzwischen schwerkranke Mutter dort in einem Mansardenzimmer zu sich.

Am 25. Oktober 1941 fand die erste Deportation Hamburger Juden nach Lodz statt. „Für eventuelle Ausfälle“ hatte die Gestapo eine zusätzliche Liste von 200 Namen aufgestellt, auf der auch Käthe, Erna und Hulda Goldschmidt zum Abtransport vorgesehen waren. Dazu kam es nicht. Einen Monat später starb die Mutter.

Im Zuge der Gettoisierung der Juden wurden die Schwestern im September 1942 zwangsweise in dem eng belegten „Judenhaus“ Beneckestraße 2 einquartiert, das dem Religionsverband Hamburg gehörte. Käthe und Erna Goldschmidt teilten sich im zweiten Stock eine mit einem Wandschirm abgetrennte Korridorecke. Laut Akten des Amtes für Wiedergutmachung standen die Hausbewohner unter besonderem Druck, denn unten im Haus befand sich das Büro der Gestapo.

Ab Sommer 1942 wurden die jüdischen Heime und Anstalten geräumt und Transporte mit den Gebrechlichen und Alten zusammengestellt. Als nicht mehr so viele jüdische Gemeindeangestellte gebraucht wurden, bekamen auch immer mehr Mitarbeiter der Reichsvereinigung der Juden in Deutschland den Deportationsbefehl. Schließlich erhielt die Reichsvereinigung den Befehl zur Auflösung.

Käthe Goldschmidt wurde am 10. Juni 1943 auf Anordnung der Gestapo, Staatspolizeileitstelle Hamburg, verhaftet. Ab dem 11. Juni 1943 standen die Bewohner des Komplexes Beneckestraße 2–6 unter Hausarrest. Die Büros der Gemeinde im Parterre von Nr. 2 waren geschlossen und versiegelt. Nun sollten auch die letzten dreißig besoldeten Mitarbeiter der Hamburger Bezirksstelle zusammen mit über siebzig anderen Juden, die zunächst zurückgestellt worden waren, nach Theresienstadt gebracht werden. Die „Judenhäuser“ Beneckestraße 2, 4 und 6 dienten als Sammelstelle für die sieben Deportationen im Jahre 1943. Am 23. Juni 1943 wurden Erna Goldschmidt aus Haus Nr. 4 und Käthe Goldschmidt aus Haus Nr. 2 abgeholt und nach Theresienstadt deportiert.

In ihren 1975 veröffentlichten Erinnerungen beschreibt Käthe Goldschmidt-Starke die Deportation vom Hannöverschen Bahnhof: „Nein – auf unserem Transport nach Theresienstadt fing niemand an zu schreien. Uns trat auch keiner in den Rücken, wie ich es elf Monate zuvor noch im Hof der Schule an der Sternschanze gesehen hatte [...] Der Chef des Judendezernats der Geheimen Staatspolizei, Staatspolizeileitstelle Hamburg, ‚Herr’ Göttsche, der uns mit seinem Stab das Abschiedsgeleit gab, zeigte sich mehrere Nuancen undienstlicher als gewöhnlich. Keine Filmka- meras surrten, keine umgehängten Photoapparate machten Privataufnahmen von hübschen Helferinnen, von Elendsgestalten auf dem Bahnsteig oder von Tragebahren mit sterbenden Greisen. Es war ja vergleichsweise auch gar nichts los heute. Ein kleiner Transport von 108 Seelen nur. Aber mit diesem kleinen Transport, der die letzten Mitarbeiter der Gemeinde und auch die letzten Betreuten entführte, sahen die Beamten vom Judendezernat ihr Arbeitsgebiet in der Heimat entschwinden und die Front für sich in gefährliche Nahe rücken. Und das war es, was sie erweichte. […] Beim Registrieren für die Transportliste herrschte ein ungewöhnlich konzilianter Ton. Keine Schläge, nicht einmal laute Kommandos, niemandem wurde aus Spaß der Kopf unter die Wasserleitung gehalten. Die Sekretärinnen der Gestapo, zwei attraktive Mädchen, reichten uns mit spitzen Fingern unsere Judenkennkarten zurück, in die sie gestempelt hatten, daß die Inhaber dieses mit dem Heutigen evakuiert seien und hakten uns auf ihrer Liste ab. Solcherart ausgestrichen aus dem Buch der Lebenden wurde uns gegen allen Brauch gestattet, noch einmal in unser Zimmer zurückzukehren und die restliche Wartezeit dort zu verbringen. Diese Galgenfrist nutzten wir, um Notsignale zu geben an Freunde im neutralen Ausland, flüchtige Zeilen, deren Tenor lautete: Ich verlege meinen Wohnsitz heute nach Theresienstadt, Protektorat … Auf dem abgelegenen Güterbahnhof, dem Hannöverschen, der schon Schauplatz vieler Judentransporte gewesen war, begann für uns das Abenteuer, aus dem noch niemand zurückgekehrt war. […] Unbarmherzig in der klaren Luft bot sich der Zug der Träger dar, die über den leeren Bahnsteig unsere bettlägerigen Kranken, unsere ältesten und nicht Transportfähigen zu den notdürftig als Liegewagen hergerichteten Waggons trugen. Sauber hergerichtet, wie vom Leichenwäscher, ein letztes Mal pfleglich betreut, verschwanden sie hinter den Schiebetüren, entschwanden sie ihren ‚arisch versippten’ Verwandten, die sie hilflos begleiteten, und waren einem Schicksal ausgeliefert, das ‚Verhungern’ heißen sollte … Die Türen wurden zugeschoben. Der Transport war abgefertigt. Wir merkten, daß wir fuhren. – In diesem Augenblick endete die altehrwürdige Tradition der Hochdeutschen Israeliten-Gemeinde zu Altona, und die der hochangesehenen und reichen Deutsch-Israelitischen Gemeinde Hamburg.“

In Theresienstadt bekam Käthe Goldschmidt über den Putzdienst Kontakt zu den „Prominenten“ des Lagers. Später war sie in der Zentralbibliothek beschäftigt.
Erna Goldschmidt arbeitete in Theresienstadt im Judenrat des Gettos mit.

Am 8. Mai 1945 wurden die Schwestern in Theresienstadt von der Roten Armee befreit. Wegen Fleckfieberquarantäne durften sie das Lager erst am 28. Juli 1945 verlassen und traten den Heimweg nach Hamburg an.

Zurück in Hamburg engagierte sich Erna Goldschmidt für den Wiederaufbau der jüdischen Gemeinde. Auch arbeitete sie für die Jewish Trust Cooperation for Germany und in leitender Funktion für den jüdischen Gemeindefonds Nordwestdeutschland, der die Restbestände jüdischen Eigentums in der britischen Zone übernahm. Sie war in verschiedenen jüdischen Dachorganisationen tätig und engagierte sich ehrenamtlich in nichtjüdischen Organisationen.

Käthe Goldschmidt und ihre Schwester zogen im September 1945 in die Grottenstraße 9 nach Othmarschen. 1947 nahm Käthe Goldschmidt ihren Sohn Pit aus München wieder zu sich. Ihre Promotion als Theaterwissenschaftlerin konnte sie 1948 in München abschließen. Ende der 40er Jahre heiratete sie Martin Starke, den Vater ihres Sohnes, der das KZ Auschwitz überlebt hatte. 1975 veröffentlichte sie ihre Erinnerungen an das Getto Theresienstadt unter dem einem Propagandafilm der Nazis entliehenen Titel: „Der Führer schenkt den Juden eine Stadt.“ Sie hatte eine Sammlung von Zeichnungen und Dokumenten aus Theresienstadt nach Hamburg mitgebracht – ein von der jüdischen Selbstverwaltung des Gettos Ende 1943 zusammengestelltes Album mit Biografien und Fotos von dort internierten jüdischen Prominenten, außerdem 62 Aquarelle und Zeichnungen von zwanzig professionellen und Laienkünstlern sowie den Rechenschaftsbericht der Gettozentralbücherei bis November 1943. Dieses so genannte Theresienstadt-Konvolut wurde 2002 in einer Ausstellung des Altonaer Museums gezeigt.

Erna Goldschmidt starb am 8. Mai 1977. Käthe Goldschmidt-Starke lebte noch bis zum 10. August 1990 in Hamburg, ihr Ehemann war schon 1957 verstorben.
Text: Birgit Gewehr
Quellen:
1; Gabriela Fenyes, Goldschmidt, Erna, und Starke, Käthe, in: Das jüdische Hamburg, hg. vom Institut für die Geschichte der deutschen Juden, Göttingen 2006; AfW, Akte 221299, Starke, Käthe; StaHH 5221-Jüdische Gemeinden, 992e 2, Band 1, Deportationsliste Lodz 25.10.1941; Käthe Starke, Der Führer schenkt den Juden eine Stadt. Bilder, Impressionen, Reportagen, Dokumente, Berlin 1975; Beate Meyer (Hg.), Die Verfolgung und Ermordung der Hamburger Juden 1933 bis 1945. Geschichte. Zeugnis. Erinnerung, hg. v. Landeszentrale für Politische Bildung, Hamburg 2006; Eine verschwundene Welt. Jüdisches Leben am Grindel, hg. v. Ursula Wamser und Wilfried Weinke, Springe 2006; Gespräch mit Pit Goldschmidt, 7.10.2007
 

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Datenbank Hamburger Frauenbiografien

Frauen, die in Hamburg Spuren hinterlassen haben
(Datenbank Stand: September 2019) Frauen stellen mindestens die Hälfte der Menschheit. Wenn es aber um Erinnerungen geht, sind es immer noch in der Mehrzahl Männer, die die Spitzenplätze einnehmen.

Hammonia

Hamburger Frauenbiografien-Datenbank

Erklärung zur Datenbank

Stand September 2019: 1123 Kurzprofile von Frauen und 389 sonstige Einträge z. B. Vereine, Aktionen, Zusammenschlüsse und Überblicksdarstellungen zu Themen der Frauenbewegungen.

Zuletzt eingetragene Namen
Januar 2019 Erika Woisin, Christine Färber, Aracy Moebius de Carvalho, Charlotte Tauterat, Caroline Umlauff, Elvira Unglaube, Schwestern-Verein der Hamburgischen Staatskrankenanstalten, Clara Goldschmidt, Elsa Hopf, Dora Wenneker-Iven
Februar 2019 Demoiselle Conradi, Christine Reinhard, Erna Martens
März 2019 Klara Laser, Frieda Cordes, Johanne Günther, Eliza Wille
April 2019 Liselotte Strelow, Ruth Held
Mai 2019 Sozialverband VdK, Mädchentreff Schanzenviertel, Deutscher Frauenbund für alkoholfreie Kultur, Vera Jürs, Johanna Renate Wöhlke
Juni 2019 pro familia, Celly de Rheidt
Juli 2019 Rosa Bartl
September 2019 Mabel Wulff

Die Zahlen allein für Hamburg sind ernüchternd: ca. 2526 Straßennamen sind nach Männern benannt, gegenüber 420, die nach Frauen benannt wurden. Ein ähnliches Bild zeigt sich bei der Anzahl der Denkmäler und Erinnerungstafeln. Auch bei Ehrungen und Auszeichnungen wird oft an IHN und nur wenig an SIE gedacht.

Trotz aller Leistungen von Frauen scheint die Erinnerung an sie schneller zu verblassen, sind die Archive und Netze der Erinnerung besonders löchrig - erweist sich die Wertschätzung weiblichen Wirkens als gering. Wie oft heißt es, wenn auch Frauen geehrt werden könnten:

„Uns ist dazu keine Frau von Bedeutung bekannt!“

Ein Argument, das in Zukunft keine Chancen hat, denn es gibt jetzt diese Datenbank. Eine Bank, die ihren Anlegerinnen und Anlegern hohe Renditen verspricht, denn das Kapital ist das historische Wissen. Geschöpft aus Archivmaterialien, Lexika, Zeitungsartikeln und –notizen, aus veröffentlichten Biografien, zusammengetragen und erforscht von Einzelpersonen etc., bietet die Datenbank die beste Voraussetzung für eine hohe gesellschaftliche Wirksamkeit - im Hinblick auf Geschlechtergerechtigkeit. Die Früchte dieser Datenbank sollen die Bedeutung von Frauen für Hamburgs Geschichte leicht zugänglich machen und selbstverständlich in den Alltag von heute tragen.

Was erwartet Sie?

Im Mittelpunkt stehen verstorbene Frauen, die in Hamburg gewirkt und/oder gewohnt und die Spuren hinterlassen haben. Das können Autorinnen, Schauspielerinnen, Wohltäterinnen, Kneipenwirtinnen, Politikerinnen, Wissenschaftlerinnen, bildende Künstlerinnen, Sängerinnen, Unternehmerinnen, Ärztinnen, Sozialarbeiterinnen, Juristinnen, Journalistinnen, Widerstandkämpferinnen gegen und Opfer des NS-Regime etc. sein – aber auch Täterinnen.

Wir stellen keineswegs nur „prominente“ Frauen oder hehre Vorbilder vor – sondern auch das Wirken und Leben der „kleinen Frau“ auf der Straße, die oft im Stillen gearbeitet hat, für die Familie, die Stadt, die Partei, die Kunst, für sich.

Darüber hinaus präsentieren wir Ihnen auch Orte, Einrichtungen, Vereine und Themen, die für Frauen von historischer Bedeutung waren und sind.

An dieser Datenbank wird kontinuierlich gearbeitet. Es werden laufend neue Namen und Rechercheergebnisse eingestellt.

Wie nutzen Sie die Datenbank?

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Die einzelnen Frauen sind in der Regel mit einer Adresse verzeichnet – für ihre Wohnung bzw. ihren Wirkungsort. Mehrere Umzüge und Ortswechsel können in der Regel nicht recherchiert werden.

Achtung: Die Namen und Verläufe von Straßen haben sich oft verändert. Wer wissen möchte, wo bestimmte Hausnummern heute zu finden sind, muss alte Stadtpläne oder u. U. Grundbucheintragungen einsehen. Es gibt beim Statistikamt Nord einen alte Kartei der so genannten "Hausnummerhistorien", in der sich alte und neue Hausnummern gegenüberstehen. Bei Umnummerierungen von Hausnummern aber auch bei Umbenennungen von Straßennamen kann hier eine raschere Auskunft möglich sein, als über den Vergleich von alten und neuen Lageplänen (freundliche Auskunft von Jörg-Olaf Thießen Staatsarchiv Hamburg). Wer dann noch nicht weiter kommt, sollte sich an das Staatsarchiv wenden. Viele Stadtpläne sind bereits online einsehbar.

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Verantwortlich für die Datenbank:

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stellvertretende Direktorin der Landeszentrale für politische Bildung Hamburg a. D.
Gründerin des Gartens der Frauen auf dem Ohlsdorfer Friedhof

Die Datenbank wurde von ihr zusammengestellt und wird laufend von ihr ergänzt und erweitert.
Ein Teil der Frauenbiografien sind mit freundlicher Genehmigung von verschiedenen Autorinnen und Autoren verfasst worden. Die Namen der Autorinnen und Autoren finden Sie jeweils am Ende ihrer Beiträge. Es gibt auch eine Rubrik: Autorinnen und Autoren, in der Sie deren biografische Angaben finden.

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